Beiträge von Einstein51

    Bei einigen der gängigen Krankheiten doch.
    Einmal googlen (oder altmodisch ein Rassebuch aufschlagen) und ich weiß, dass vWD nur reinerbig auftritt. Habe ich also einen Hund als Elternteil, der frei getestet wurde, kann ich zu 100% sagen dass ich einen gesunden Welpen bekomme, evtl. einen Carrier aber einen gesunden.
    Gleiches gilt in weiten Teilen für PRA, MDR1, Dilluite und double-Merle mit den anhängigen Problemen und noch einigen mehr.

    Natürlich wird es kritisch bei Gesundheitsproblematiken bei denen nicht einmal die Forscher richtig durchblicken, wie jetzt genau vererbt wird. Aber wenn man den Leuten schon nicht einmal die Krankheiten deren Vererbung auf einem Erbgang beruhen, den man in der 5. Klasse Biologie lernt, zumuten kann, dann ist die diskussion hinfällig.
    Dan gehen wir in die Planwirtschaft, der Staat steuert und kontrolliert was, wie an Haustieren produziert wird und man muss sich damit abfinden. Denn das ist die Endstufe desswen was mit dem Gesetz gefordert wird.

    Wie will man über das große Bild und die tiefergehenden Probleme sprechen und daran arbeiten, wenn man den Käufer schon nicht einmal im absoluten Basisbereich mit ins Boot holen kann? Und ohne die breite Masse der Käufer und deren Unterstützung wird es nunmal nicht funktionieren.
    Und so lange man schon in diesen Pillepalle Erbgängen gegen eien Wand rennt, weil man eben doch meint, es muss doppel Merle sein oder man drückt bei vWD drei Augen zu und man schon auf dieser knöcheltiefen Ebene eine Menge Energie verschwenden muss, wird man nie die Chance haben an die wirklich großen und komplexen Probleme heranzureichen.

    Wobei ich denke, dass man für diese Erkenntnisse auch kein Wissen über Genetik der 5. Klasse Biologie braucht, sondern nur wissen muss, das das nicht gut ist. Interessierte können sich danach weiter informieren. Bezüglich merle findet man via google und dank wikipedia diese Informationen.
    Und ich hab nie gefordert, dass der Staat alles steuert und kontrolliert. Ich hab jedeglich in meinen vorigen Post geschrieben, dass es dann schneller ginge.

    Es verlangt doch niemand, dass die Leute ein halbes Studium absolvieren um sich zu informieren.

    Aber bei vielen Rassen und ihren Erkrankungen würde schon ein nachmittag mit Google ausreichen, um eine Menge Probleme abzuwenden.
    Niemand muss einen komplizierten Erbgang verstehen, aber wenn man noch nicht dahintergekommen ist, dass brachyzephale Rassen Probleme mit der Atmung haben, merle x merle ungesund ist und es beim Dobermann DCM gibt, dann ist man einfach unzureichend informiert und sollte den schwarzen peter nicht weiterschieben.

    Basiswissen reicht schon, um die größen Katastrophen zu umschiffen.

    Hab ich doch geschrieben, Basiswissen über die Erkrankungen ja, Basiswissen über Vererbung, nein. Wobei Basiswissen meisten nicht ausreicht.

    Ich muss schon sagen, der Text des Deutscher Mopsclub e.V. ist nicht wirklich glücklich gewählt. Ich würde sagen typisch Werbetext, käme auch blöd, wenn man schreibt, alle Hunde sind krank und leiden.

    Aber man kann auch nicht sagen, dass hier gar nichts getan wird. So wurde die hier viel zitierte Studie diskutiert und der Belastungstest wurde danach modifiziert.

    "Auf Grundlage der Ergebnisse der Untersuchungen wurden entsprechende Änderungen des VDH-Untersuchungsbogens in der Arbeitstagung und im Ablaufschema des Belastungstests entwickelt. Hierzu zählen u.a. eine stärkere Gewichtung der Atemfrequenz in der Beurteilung sowie die Empfehlung einer erneuten Vorstellung der Hunde im Alter von 24 bzw. 36 Monaten. Der IKFB beabsichtigt darüber hinaus, die Zeitvorgabe von 11 auf 8 Minuten zu senken.

    Alle Teilnehmer berichteten, dass die Einführung des Belastungstests auch zu einer Vorselektion geführt habe. So würden Hunde, bei denen die Eigentümer vermuten, diese können den Belastungstest nicht bestehen, erst gar nicht zur Zuchtzulassung vorgestellt. Der Rückgang bei den Eintragungen in das Zuchtbuch beim Mops stützt diese These. Während innerhalb des VDH im Jahr 2010 noch 719 Welpen ins Zuchtbuch eingetragen wurden waren es 2012 nur noch 545 (Französische Bulldogge 325/312; Bulldog 4/8). Dem gegenüber steht die rasante Zunahme des Angebots durch den Import und der nicht kontrollierten Zucht von Hunden dieser Rassen, die sich aus den Angeboten im Internet ableiten lässt. Während auf den großen Portalen (deine-tierwelt.de, haustieranzeiger.de und ebay-kleinanzeigen) zu Beginn des vergangenen Jahres im Schnitt pro Tag ca. 200 Angebote für den Mops (ca. 300 Französische Bulldoggen/über 100 Bulldog) gefunden wurden, waren es zu Beginn des Jahres 2014 bereits 500 für den Mops, über 800 für die Französische Bulldogge und mehr als 300 bei der Bulldog. Da sich hinter diesen Angeboten vielfach ganze Würfe verbergen, wird deutlich welche Popularität dieser Rassen genießen und wie gering der Anteil aus kontrollierter Zucht der VDH-Mitgliedsvereine ist."

    Eine Einkreuzung kommt für den FCI und co wohl nicht in Frage. Warum das so ist, darüber lässt sich nur spekulieren. Es ist aber bei weiten nicht so, dass das Problem ignoriert wird. Ob durch den Belastungstest die Hunde langsam gesünder werden, weiß man nicht. Obwohl es sicher möglich ist, dies über eine Computersimulation darzustellen (nur wer macht das?).

    Natürlich ist der Belastungstest lächerlich. Macht man den aber zu schwer, so ist die Gefahr, dass unverhältnismäßig viele Hunde aus der Zucht fliegen.

    Und wer diese anderen Probleme hat darf sich keinen Hund holen?

    Und die angeblich wochenlange Handysuche halte ich für ein Gerücht. Oft lassen sich die Leute vom Geschäft beraten und selbst die die sich im Internet informieren brauchen keine Woche oder Wochen.

    Wissen über Rassenkrankheiten ja aber wie genau diese sich vererben? Nein

    Für die "einfachen" Dinge braucht man kein Studium. In der Schule aufpassen, sich 2-3 Stunden hinsetzen und ein paar fachlich fundierte Quellen lesen reicht als Käufer. Als Züchter macht man sinnigerweise noch ein Seminar und liest ein bisschen mehr.
    Man braucht ja lediglich ein paar Grundlagen (was sind die Erbgänge, wie funktionieren sie) und Spezialwissen zu den Rasserelevanten Krankheiten.
    Klar, das ist nur Halbwissen, reicht für den Endverbraucher aber komplett.

    Ich finde nicht dass das ein Minimalaufwand ist.
    Hast du in der Schule nicht aufgepasst oder hast du vieles vergessen - Pech gehabt?
    Um sich über Genetik zu informiere muss man wissen welche Informationen man benötigt und welche seriös sind. Dafür braucht man ein Grundwissen.
    Und was ist mit den Leuten die die Informationen nicht aufnehmen und verstehen können? - sorry kein Hund vom Züchter für dich?
    Bei rassentypischen Krankheiten Stimme ich dir zu, das geht relativ einfach.

    Ich finde es toll, dass hier manche über Fachwissen verfügen, aber bitte man soll nicht voraussetzen, dass es andere auch haben. Jane hat es ja im Zusammenhang mit den Lundenhunden gut erklärt, daher verstehe ich nicht, warum dieser Satz kommen muss:

    Cindy, nun hör doch endlich mal auf hier mit Fachwissen zu argumentieren. Das könnte doch zu Verwirrung beitragen.
    Bei dem einen oder anderen, längst nicht bei allen ;)

    Wenn es bei dem einen oder anderen zur Verwirrung führt, kann es einfach sein, dass es nicht ausreichend und verständlich erklärt wurde. Da muss man ja nicht gleich so herabsetzen schreiben.
    Ich habe unlängst auf youtube einen Vortrag von einem Physiker gesehen (und da muss man schon einiges an Intelligenz haben um das Studium zu schaffen), der mit einem Freund geredet hat, der mit Aktien und Anlagen zu tun hat. Nach ein paar Minuten hat der kein Wort mehr verstanden. Das eigene Fachwissen wird oft als Einschätzung für das Allgemeinwissen herangezogen, wodurch es zu Fehleinschätzungen kommt. Daher hilft Fachwissen oft nicht aus, um einen anderen zu überzeugen, wenn man dies nicht richtig ausdrücken kann (was oft sehr schwierig ist). Damals im Studium wurde ich oft angehalten in Texten, die Leute aus anderen Fachkreisen lesen, auf Fachausdrücken zu verzichten oder diese zu erklären und besonders auch auf das Grundwissen einzugehen.
    Eine andere Möglichkeit sein Wissen mehr Ausdruck zu verleihen, ist es das Wissen mit wissenschaftlichen Abhandlungen oder andere Quellen zu untermauern. Mit mehr Fachwissen ist die Rechere einfach (weil man weiß nach welchen keywords man suchen muss und welche Quellen seriös sind).

    Und man kann von keinem verlangen, dass er Fachwissen aufholt, denn das dauert in der Regel mehr Zeit als wenn es die Fachperson erklären würde. Wie gesagt yane macht das eh gut und ich zweifle ihre Kompetenz in Sachen Genetik auch nicht an.

    Obwohl streifenpanda jedeglich einen Link eingestellt hat. Warum man da so abwerten tun muss, ist mir schleicherhaft.

    @blauewolke: Mein Post sollte natürlich keine Kritik sein, ich hoffe du weißt das. Ich wollte nur die Sichtweise wissen. Einstein hat auch Phasen, wo er kopflos wird, wenn er besonders interessante Schnüffelstellen für sich entdeckt hat. Bei mir hilft es wenn ich mit ihm Suchspiele mache, bzw. nach seinem Ball suchen lasse. Falls auch das nicht klappt, dann kommt er eben an die Flexi Leine, wobei das schon lange nicht mehr vorkam.

    Ich habe eben die Erfahrung gemacht, dass es schlimmer wurde, je mehr ich es über Gehorsam versucht habe es einzudämmen. Und dieser Gehorsam war 100% mittels Belohnung aufgebaut. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass er besonders die Situationen, wo er schnüffeln konnte, ausgenutzt hatte und überhaupt nicht mehr ansprechbar war. Das ging soweit, dass er abgehauen ist. Seitdem ich es lockere sehe, kann ich mich auf ihn verlassen. Abhauen, nein!

    Außerdem gab es bei dem Training dann wiederum Phasen wo er mich nur mehr angehimmelt hat. Das fand ich gruselig. Ich beschäftige mich gerne mit ihm und liebe Training, aber keine Entspannungsphase, nein Danke.

    Ich glaube, dass ist genau der Punkt:
    Wir reden hier von verschiedenen Dingen. Während der eine einen rumschnüffelnden Hund im Kopf hat, der den Halter durchaus noch mitbekommt aber eben grad nicht mag, weil er was anderes im Sinn hat denkt der andere Teil an nicht-ansprechbar und ins geistige nichts geschnieft.

    Ich dachte an letzteres - und das mag ich einfach nicht gern haben.

    Warum eigentlich? An der Situation ändert es eh nichts, der Hund kommt so oder so nicht.
    Aber was ist den am letzteren so schlimm?
    Wenn ich ein spannendes Buch lese, dann blende ich die Außenwelt auch ab und reagiere vielleicht nicht sofort, wenn mich jemand anspricht.

    Ich bezweifle, dass du mit einem Hund alle Hobbys bzw. die Häufigkeit mit der du die Hobbys ausführst beibehalten kannst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man nach einem langen Training noch fit ist, einen Hund zu trainieren und mit ihm Spazieren zu gehen. Und du willst doch, dass du die Hauptbezugsperson bist? Dann fällt das Training ja auf dich.

    Ich habe langsam auch das gefühl das es sehr davon abhängig ist wie der Hund so drauf ist.. ob es jetzt ein "unmännlicher" Hund ist oder nicht (hahaha) so hab ich eig noch nie darüber nachgedacht mir ist eig wichtig dass er freundlich ist gerne mit mir abhängt und kuschelt also kein ultra sportler und auch kein wachhund sondern ein Kollege.
    Ich kann mir aber nicht vorstellen dass man das einfach so von rasse zu rasse festlegen kann von Hund zu Hund ist das doch bestimmt noch individuell oder täusche ich mich da ?

    Vielleicht wäre ja ein Tierschutzhund etwas für dich? Da kann man den Charakter, nach einer Kennenlernzeit, sehr gut abschätzen.

    Ich lese hier schon eine Weile still mit und wollte sagen, dass ich es bemerkenswert finde wie sehr du dich um ihn kümmerst! Ich drücke natürlich die Daumen.

    @Schwabbelbacke

    Genau :hurra: Danke der Nachfrage :smile:
    Ihm geht's es soweit gut, er ist halt sehr schläfrig was mich bei der minimalen Dosis schon ein wenig wundert. :???: Aber ansonsten alles gut :D

    Es kann natürlich schon sein, dass er sich an die Dosis gewöhnen muss aber auch, dass er zum ersten Mal richtig entspannen und loslassen kann und dies natürlich ausnützt.
    Ich schreibe das, weil ich mit manchen Patienten gesprochen habe, die ernsthafte Probleme hatten und dann medikamentös behandelt wurden. Sie beschrieben es als eine Wohltat endlich entspannen und abschalten zu können, da sie zuvor immer unter Strom standen. Vielleicht geht es Duke ja genauso?

    Ich denke dein Hund möchte den anderen nicht aus den Augen lassen. Für mich spricht das eher nach Unsicherheit. Was macht der andere? Kommt er her? Dreht er ab? Wenn ihr läuft, hat sie den anderen Hund nicht mehr so gut im Blick. Dafür würde sprechen, dass sie ja dann nicht mehr hingehen will und nicht aufspringt um den anderen Hund zu jagen, begrüßen oder ähnliches.