Beiträge von Einstein51

    Die extreme Anhänglichkeit kann auch Kontrollverhalten sein. Vielleicht spürt sie ja, dass du sie ablehnst, und zeigt das Verhalten deswegen.
    Ich würde sie auch abgeben, bevor ihr beide an der Situation leidet. Du schreibst, du hast schon vieles an ihrem schwierigen Verhalten ändern können, vielleicht findet sie jetzt leichter einen Endplatz und muss kein ewiger Wanderpokal bleiben.

    Was ist denn die Alternative? Einschläfern lassen? Die Operation wird sicher sehr viel kosten, ich glaub nicht, dass der Orga so viel Geld übrig bleibt, dass sie einen großen Gewinn davon machen können.
    Die Einschätzung der Lebensqualität wird immer sehr subjektiv sein und eine persönliche Entscheidung bleiben.

    Danke für deine Antwort. Ich sehe, dass er es besser verträgt, aber hab eben Angst, dass es aufgrund meines fehlendem Wissen zu Mangelerscheinungen kommt. Das ich mich immer weiterbilde, ist natürlich klar. Bis jetzt koche ich es nicht, er hat aber kein Durchfall. Knochen bekommt er zur Zeit wenig, die verträgt er aber auch.
    Ich bin aber vorsichtig, da ich nicht will, dass er wieder DF bekommt. Und das führt dann zu größeren Mangelerscheinungen. Bis jetzt orientiere ich mich nach dem Wissen einer Tierärztin, nach einem Barf Buch und natürlich diversen Seiten aus dem Netz.
    Nächste Woche bekommt er das erste Mal Innereien.

    Ja, das ist der große Zentek =)Ich hab nur nicht verstanden, was auf den noch aufbauen soll, aber das hat @Quarus ja inzwischen erklärt.
    Stimme ich zu.

    Ja genau, das habe ich auch nicht verstanden. Ist mir jetzt klarer. Also würdest du das empfehlen?

    Mein Problem ist, dass Einstein Fertigfutter nicht verträgt und Frischfutter gut klar kommt. Natürlich muss ich jetzt einen guten Fütterungsplan ausarbeiten, dabei berücksichtigen, dass er sich noch an Frischfleisch gewöhnen muss (insbesonders Knochen und Innerein) und natürlich mein Wissen erweitern muss.

    nur weil etwas sachlich richtig oder logisch nachvollziehbar ist, muss es noch lange nicht moralisch richtig sein.
    Der Vorgang (TC lässt sich von Nestlé schlucken) mag wirtschaftlich sinnvoll und daher sachlich richtig sein, aber man KANN da die Moral einfach nicht völlig außenvor lassen.
    Und auch wenn das überraschend ist: Unternehmer (wie auch Politiker (auch die schlimmsten Schurken) und andere Entscheidungsträger) sind Menschen, und daher wird sich die Kritik an ihren Entscheidungen natürlich auf auf ihre Person beziehen. Menschen treffen Entscheidungen. Sicherlich in erster Linie rational (hoffentlich), aber die Auswirkungen sind eben auch auf anderer Ebene spürbar.

    Man kann doch Politiker mit einem Unternehmen vergleichen. Ich kann nicht nach der Wahl Politiker B wählen, weil Politiker A nicht gefällt. Und ich bin nicht darauf angewiesen, dass viele Personen B statt A wählen. Und selbst in diesem Fall ist Aufklärung besser, als ein paar traurige Smileys auf Facebook zu posten.

    Ich sehe ein Unternehmen einfach als Anbieter von Wahren an, die ich kaufe. Emotional bin ich da kein bisschen verbunden. Wenn ich mit dem Produkt und den Rahmenbedingungen von Firma A nicht zufrieden bin, dann kaufe ich da einfach nicht mehr ein.

    Ich denke aber Audrey II hat es sehr gut ausgedrückt.

    Die Entscheidung ob er das Produkt weiter kauft oder nicht, ist ja jeden selber überlassen. Ich hab es nicht gekauft, also muss ich diese Wahl nicht treffen.
    Was mich stört, ist die moralische Bewertung einer Person, die man selbst nicht kennt, geschweige die Lage in der sie sich befindet.

    Sie ist nicht nur für sich selbst verantwortlich sondern auch für ihre Mitarbeiter. Und da helfen ihr die Moralvorstellungen einiger ihrer Käufer wenig, wenn sie Leute entlassen muss oder im schlimmsten Fall bankrott gehen muss. Diese Menschen werden sie in der Lage wohl nicht unterstützen oder helfen.

    Und selbst wenn die Firma sich gerade in einer guten Lage befindet, keiner kann garantieren, dass dies immer so bleibt. Wer weiß, welche Motivation sie dazu gebracht hat?

    Und nach den eigenen Moralvorstellungen zu leben ist gut, aber man sollte diese nicht anderen Leuten aufzuwängen, besonders wenn die Entscheidung (Produkt kaufen oder nicht) keine großen Auswirkungen auf das eigene Leben hat.