naijra spricht einen guten Punkt an. Ist die strenge Interpretation des Gesetzes eigentlich im Sinne des Hundes? Z.b in Dackelbennys Beispiel wäre es vollkommen in Ordnung würde sie Sina alleine im Badezimmer einsperren oder in einem Outdoor Zwinger. Wäre der Hündin dann mehr geholfen?
Die Zeitdauer wo es kritisch wird, ist auch nicht gesetzlich festgehalten. Bei verschiedenen Sportarten ist es gang und gebe, dass sie für eine bestimmte Zeit in der Box bleiben. Eigentlich wäre das ja auch, nach strengen Auslegung des Gesetzes tierschutzwidrig.
Deswegen finde ich es wichtig, den Einzelfall zu prüfen und nicht pauschal über Leute zu urteilen, nur weil sie sagen, dass sie eine Box verwenden.
Einstein habe ich am Anfang auch räumlich eingeengt, weil er sich nicht gemeldet hätte, wenn er musste und er nicht stubenrein war. Sicher habe ich keine Box verwendet, aber mein Schlafzimmer ist eher klein, sodass er auch nicht viel mehr Platzmöglichkeiten hatte. Auch heute noch mache ich die Tür zu, z.B wenn es ihm gesundheitlich nicht gut geht. So bekomme ich es mehr mit.
Einstein meldet nicht, wenn er dringend muss. Am Anfang hat er, trotz wahnsinniger Bauschmerzen sehr lang ausgehalten. Er hechelt vermehrt und wandert ein wenig herum, wenn er das in einem anderen Zimmer macht, bekommt man das in der Tiefschlafphase nicht mit. Heute bin ich froh, dass er in solchen Fällen in die Wohnung macht.