Beiträge von Einstein51

    Merkwürdig ist bloß, dass man hier im DF kaum was sagen darf zum Verhalten von Rüden bei Hormoneinschuß.
    Da wird sofort die Frage aufgeworfen, ob das so sein muss, dass der Rüde sich quält bzw. klar gestellt, dass es sich um Qual handeln muss.
    Kastration mit Messer oder per Chip steht im Raum.

    Finddest du? Ich nehme das völlig anders war.Sobald Kastration nur angedacht wird, kommen kritische Stimmen.

    Jap, ich hätte gerne einen Couchpotatoe :-) Er sollte aber schon wenigstens mal "Wuff" machen, wenn jemand Böses kommt nachts ;-) Aber da ich von vornherein gegen einen Welpen war, bestärkt Ihr mich darin nur!

    Mein Hund ist eher ein Couchpotatoe und der meldet wenn etwas komisch ist. Wenn jemand zu lange beim Tür aufsperren braucht, wenn großere ungewöhnlicher Lärm im Stiegenhaus ist, wenn jemand mehrmals klingelt, etc. Das kommt sehr selten vor. Was ich angenehm finde ist, dass er nur 2 mal bellt und sobald er sieht der Mensch hat es bemerkt, aufhört. So steigert er sich nicht rein und die Nachbarn werden auch nicht gestört.

    Und es gibt sehr viele Beißunfälle mit Kinder wo der Hund als Welpe in die Familie gekommen ist. Du weißt ja auch nicht, ob der Hund aufgrund seiner Vorgeschichte das Kind gebissen hat oder ob schlicht die Zeichen übersehen wurden. Bei vielen Beißvorfällen sind die Eltern überrascht dass es passiert ist und für viele kommt es auch sehr unvorhergesehen.
    Viele schätzen einen Tierheimhund falsch ein und schauen auf die falschen Dinge. Mir hat mal jemand erzählt, Tierheimhunde wären unberechenbar. Ein befreundete Familie hat einen geholt und mussten ihn dann zurückgeben, weil er einen Menschen gebissen hat. Als ich gefragt habe wie er sich bei den Spaziergängen im Tierheim benommen hat, haben sie gesagt er habe Menschen angeknurrt. Da fehlen mir die Worte, was dachten die sich dabei?
    100 prozentige Gewissheit hat man nie.
    Wichtig sind nicht nur die Erfahrungen die ein Hund mit Kindern gemacht hat sondern auch sein Charakter. Ist es eher ein unruhiges nervöses Tier oder eher gelassen und ein "Choutpotato" (das letzere ist besser). Geht er bei Konflikten eher nach vorne oder zieht er sich zurück? Findet er von selbst Ruhe, etc.

    Wie ist denn die ideale Vorgehensweise?Das meine ich ernst die Frage

    Sich zu überlegen ob man mit den Charaktereigenschaften/Problemen zurechtkommt und diese in das Leben passen. Der Hund ist nervös draußen und kommt schwer zu Hause zur Ruhe. Bestenfalls hat er nicht gelernt was Ruhephasen sind und im schlechtestenfall steckt eine Krankheit dahinter.
    Für mich hört sich es so an, die Eigenschaften liegen einen nicht aber er ist so lieb.

    Was ist denn irrational daran wenn für einen persönlich ein distanzierter Hund der Worst Case ist?Es gibt nunmal keine Garantie das der Hund sich ändert. Soll mans einfach versuchen um dann im schlimmstenfall richtig lange richtig unglücklich sein?
    Das fällt dann unter rational? Ehrlich?

    Nein auf keinen Fall, aber der Hauptgrund scheint ja zu sein, dass der Hund ein totaler Schmuser ist und man sich verliebt hat, obwohl es Eigenschaften gibt, die der TE nicht gefallen. Und das ist für mich einfach irrational, besonders da auch dieser Hund sicher Zeit braucht um sich an die neue Familie zu gewöhnen.

    Wir haben eine Familie besucht, die ihren Hund abgeben muss, weil sie ihm zeitlich und gesundheitlich nicht mehr gerecht werden und seine "Baustellen" aktuell aus diesen Gründen einfach nicht richtig angehen können. Er ist Fremden gegenüber sehr scheu und zurückhaltend, ist ein totaler Kontroletti und draußen wegen jedem Mist nervös. Im Haus braucht er extra deutlich die Aufforderung, dass er sich ablegen soll, sonst rennt er von Kind 1 zu Kind 2 zu Frauchen zu Herrchen und direkt wieder dieselbe Strecke wieder zurück. Kurzum: keine Eigenschaften, welche wir an einem Hund schätzen und die uns eigentlich zum :flucht: hätten bewegen sollen. Auf der anderen Seite ist er seiner Familie gegenüber aber ein großer Schmuser, hat viel Spaß an Kopf- und Nasenarbeit und bei seinen Bezugspersonen einen guten Grundgehorsam. Er kennt es campen und wandern zu gehen (unsere Hobbys) und kennt das allein bleiben und beherrscht es dort ohne Probleme. Wir waren insgesamt gestern zwei Stunden dort und beim Gassi gehen am Ende hat er mir ein Leckerchen aus der Hand genommen und sich bereitwillig am Hals kraulen lassen. Spätestens da war es um mich geschehen und ich bin ein bisschen "verknallt" xD Mein Männe Gott sei Dank ebenso und nun heißt es Daumen drücken: es gibt noch andere Menschen, die ihn gerne kennenlernen möchten und wir haben abgemacht, dass wir heute Abend wieder telefonieren :shocked:

    Und zu einer guten Mensch Hund besziehung gehört eben mehr als nur schmusen.
    Ich sage ja nicht dass sie den anderen Hund nehmen sollten aber die Vorgehensweise finde ich nicht so ideal. Besonders aus dem Gesichtspunkt dass es sich hier um Hundeanfänger handelt.

    Ihr könnt es mal so sehen, euer Hund ist was den Abruf angeht auf Mittelschulniveau und ihr verlangt Universitätsniveua. Leider hat er schon gelernt, dass er euren Abruf ignorieren kann.
    Ich würde eine Liste machen von den schwächsten Ablenkungen zu den stärksten, z.B daheim ohne Reize ist ganz unten und ganz oben sind z.B andere Hunde. Dann von vorne anfangen und den Rückruf gut in Situationen mit schwacher Ablenkung üben. Bei starken Ablenkungen den Hund sichern und gar nicht Abrufen. Und dann langsam nach oben arbeiten.
    Warum er bei dir zögerlich reagiert kann ich nicht sagen. Dafür müsste ich wissen was ihr anders macht.

    @ Superpferd : Deine unsinnigen Vergleiche sind schon lächerlich. Einen Hund ohne Leine mit einer herumstreunenden Katze zu vergleichen :roll: . Beim Hund bin ich dabei bei der Katze weniger. Also müsste man herumstreunenden Katzen mit allein herumstreunenden Hunden vergleichen.
    Und nur weil dein TA sagt eine Katze gehört nach draußen ist das nicht richtig. Seit wann sind denn die spezialisiert auf Verhalten von Tieren.
    Und wie viele von den katzenbesitzern haben einen Spezialisten zu der Situation befragt.. Keiner. Beim Hund wird immer nach Trainer geschrien. Aber Katzen...

    Wenn ich mich daran halte was ich persönlich kenne dann würde ich auch behaupten dass man Kaninchen nicht gut halten kann weil ich nur Einzelkaninchen in kleinen Käfige kenne.
    Und Katzen in wohnungshaltung ein spannendes Leben zu ermöglichen ist mit viel Aufwand verbunden.
    ich werde mir keine Katzen mehr holen außer ich kann Ihnen gesicherten Auslauf gewähren. Ich liebe Katzen aber manchmal ist es gut sich gegen ein Haustier zu entscheiden. Ich hab auch keine Kaninchen weil ich den Platz nicht habe.