Beiträge von Einstein51

    Für mich kristallisiert sich nur heraus: Egal um welche Rasse es geht, sobald nachgefragt wird oder kritisiert wird dass das oder das entweder Qualzucht ist oder aber die Gefahr besteht das es vielleicht mal zu Qualzucht werden könnte, dann werden sich die Rasseliebhaber sofort mit Elan in Erklärungen reinhängen um zu sagen: "nö ist so oder so aber die Kritik ist nicht richtig (oder fair oder wasweißich)", "ihr anderen habt einfach keine Ahnung, das steht nur uns zu oder aber "bei anderen ist genauso schlimm oder noch schlimmer".

    Komisch ich habe keiner der Sätze hier gelesen außer von dir. Und ehrlich finde ich es auch respektlos so zu argumentieren.
    So werden die Leute die mehr Ahnung und Erfahrung haben nicht mitschreiben wollen.

    Ich denke sehr viele Probleme können auf Stress zurückzuführen sein, auch die fehlende Leinenführigkeit. Ein Hund der unter Stress steht und unzureichende Erholung hat kann gar nicht oder nur eingeschränkt lernen. Auch das ungestüme Verhalten an der Leine kann daher kommen.
    Du bist nicht glücklich mit der Situation und der Hund scheint es auch nicht zu sein.

    Bei den Hunden, die ich als "Junkie" bezeichnen würde ist es so, dass sie einfach total wild auf das Ding sind, draufstarren, lauern, ob man es nicht mit dem Fuß kickt... - ihn nicht aus den Augen lassen, wenn der Ball mal weg ist - eigentlich nur wieder darauf warten, ob der Ball kommt.

    Naja die ersten Dinge macht mein Hund ja auch und der ist kein Balljunkie. Wenn er denkt ich werfe ihn, dann ist er darauf fixiert, weil er ihn ja will. Wäre er ja auch beim Leckerli.
    Woran ich merke dass er kein Balljunkie ist:
    wenn andere Hunde kommen ist der Ball vergessen
    wenn ich ein paar Wochen nicht spiele, vermisst er den Ball nicht
    wenn ich ihn wegstecke bettelt er nicht minutenlang danach.

    Ich habe schon Hunde gesehen, die ich als Balljunkies betiteln würde. Da war alles 100 mal ausgeprägter.

    Nochmals auf das Lieb zu sprechen. Oft finden "Ersthundehalter" Hunde lieb, die sich sofort auf ihn stürzen, sie abschlecken und Streicheleinheiten fordern. Aber viele vergessen dabei, dass das manchmal nichts mit Zuneigung zu tun hat als eine Form von fiddle about. Die Hunde sind unsicher gegenüber Menschen. Natürlich gibt es auch sogenannte Freuhunde die sich von jeden gerne streicheln lassen und das genießen. Aber als Laie das herauszufinden ist oft schwierig.
    Ich finde es halt einfacher einen "Faulhund" zu motivieren (besonders bei einem aufgeweckten Haushalt) als einen hibbeligen Hund zu Ruhe zu zwingen.
    Natürlich sollte auch die Sympathie zum Hund stimmen, aber ich persönlich halte wenig von der Liebe auf den ersten Blick bei Hundeanfänger, weil sie oft eine zu romantische Vorstellung von der Hundehaltung haben.

    Bei Kindern (auch wenn ich es nicht unmöglich finde mit Kinder und Hunde ein harmonisches Leben zu führen) muss man manche Dinge bedenken.
    Man geht mit Hund und Kinder spazieren. Hund ist nicht leinenführig, daher muss das trainiert werden, was meist volle Konzentration auf den Hund fordert. Dann sind die Kinder noch da, auf denen man einen Blick werfen muss. Und prompt nütz es der Hund aus um Unsinn zu treiben.

    ok, danke für Euren Input! Ich hätte wegen Katzen gedacht und weil er kleine Kinder gewöhnt ist. Und noch jung genug, so dass man mit ihm noch arbeiten kann. Die Frau meinte nur, dass er sehr sehr lieb ist

    Man kann auch mit einem Hund arbeiten der 3 Jahre und älter ist. Auch ein 10 Jähriger ist kein Problem. Das gute ist bei älteren Hunden, dass sie oft gefestigter in ihrem Wesen sind und viele problematischen Phasen schon hinter sich haben.
    Ich finde ihr bräuchtet einen nebenbei Hund. Einer der nicht mehr soviel Training und Beschäftigung braucht und der glücklich ist, wenn er einfach dabei sein kann.
    Nelson auf der seite hat z.B abgesehen von dem Alter und seiner Erkrankung eine gute Beschreibung. Er scheint gelassen gegenüber Außenreize zu sein, ist leinenführig und nicht stürmisch zu anderen Hunden.

    und lieb ist ja schön, aber wenn ihr mit ihm nicht zurecht kommt oder er überfordert ist, dann ist das mit dem lieb auch hinfällig.

    Was mir auffällt:
    Das Alter: Hunde sind mit etwa 3 Jahren in ihren Charakter gefestigt. Manche "problematischen" Charakterzüge (unverträglichkeit mit anderen Hunden, Schutztrieb) werden erst dann ersichtlich. Soll heißen, jetzt kann er noch verträglich sein, aber in 2 Jahren nicht mehr.
    "sehr stürmisch": Für mich hört sich das nicht nach einem in sich ruhenden Hund an. Nicht sehr optimal in Kombination mit kleinen Kindern.
    Außerdem scheint er noch sehr viel Erziehung zu brauchen, was auch nicht so leicht ist, wenn der Hund von Natur aus sehr stürmisch ist. Stelle ich mir gerade mit kleinen Kind nicht lustig vor, wenn er dich von A nach B zieht.

    Ich finde er passt nicht.