Beiträge von Einstein51

    Man kann ja nachweisen ob die Wunden vor oder nach dem Tod der Menschen zugefügt wurden.
    Außerdem wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dass 2 Menschen in kurzen Abständen nacheinander durch Unfälle /Krankheiten versterben.

    Nein, habe ich nicht. Sowas habe ich mit bedacht. Aber ich habe auch sonst einfach keine großen Ansprüche. Mehr verdienen ist immer besser und ich gönne es auch jedem - bitte nicht falsch verstehen.

    doch hast du. 5 Stunden für 5 Hunde die bezahlt werden bedeutet nicht dass man nur 5 Stunden arbeitet. Es geht auch Zeit für Beratung Bezahlung etc. drauf.
    Wenn eine Verkäuferin 8 Stunden arbeitet bekommt sie für diese 8 Stunden Geld egal wie viele Kunden im Laden sind. Eine selbständige kann 10 Stunden im Laden stehen und nur für 5 Stunden Verdienst haben. Und diesen Verlust muss man wieder ausgleichen.
    Und Kunden fallen auch nicht vom Himmel. Die muss man auch erst bekommen.

    Bei dem "Fremde vor meiner Familie / inklusive Hunde" hab ich noch kein Verständnis. Hat mir noch keiner emotional erklären können. Für mich sind sie eben Familie und damit kommen auch die Hunde und Katzen vor fremden Menschen. Weil ich zu ihnen eine Bindung habe. Klar ist das auch wieder situationsbedingt. Aber ich weiß von mir, dass meine Aufmerksamkeit in Notsituationen zuallererst zur Familie geht, bevor ich mich um Fremde kümmere. Find ich für mich auch logisch - ich liebe meine Tiere. Also haben sie für mich einen anderen Stellenwert als Wildfremde. Auch wenn die Wildfremden Menschen sind. Das ist bei mir "Familienmitglied versus irgendso ein Typ". Klingt für viele bestimmt kaltherzig.

    Warum musst du das verstehen? Es gibt eben andere Ansichten. Man muss doch nicht gleich fühlen oder emotional verstehen um eine Meinung zu akzeptieren.

    Es sind sicherlich genügend Tierschutzhunde da; die Frage ist doch, wieviel Hunde muss die Threadstellerin durchmachen, bis es DER Hund ist. Oder anders herum gefragt Wo sind denn die ehrlichen Beschreibungen der Tierschutzhunde? Und, ist der Hund dann wirklich so?
    Und ob der Hund wirklich total ungeeignet sein wird, diese Prognose wage ich gar nicht zu stellen - das wäre ein Blick in die Kristallkugel!

    Das kann so sein. Jedoch sollte man bedenken, dass viele Tierschutzhunde ihr wahres Geschicht eben erst später zeigen. Nämlich dann, wenn das neue Zuhause vertraut geworden ist!

    Man sieht aber Tendenzen. Es ist nicht so als ob sich der Hund total verändert. Außerdem muss man bedenken, dass auch geänderter Tagesablauf und Überforderung hineinspielen. Wenn ich kurz gesagt in ein fremdes Land komme wo ich statt 8 Stunden arbeit dann aufeinmal 16 Stunden arbeite, werde ich mich auch anders Verhalten zeigen. Eventuell Verhalten was untypisch ist für mich.

    Was hat das jetzt mit einem Bewegungsablauf zu tun?
    Die von Dir aufgezeigten Dinge sind als Hundesport oder als Beschäftigungsmöglichkeit für den Hund zu sehen und haben mit einem Bewegungsablauf - egal, wie man den sehen mag - absolut nichts zu tun.

    Das sind alles Bewegungsabläufe. Keine Ahnung wie man das anders sehen kann.

    Das übermäßige Freuen würde ich mal als ein Indiz dafür nehmen dass sie nicht so gut allein bleiben kann wie du denkst. Es hat eine Studie gegeben wo man den Stress des Hundes beim Allein sein gemessen hat. Auch die die ruhig blieben hatten einen höheren Stresslevel.

    Kann es sein, dass du sie unfreuwillig etwas überforderst? Ich würde mal ein paar Wochen ein sehr ruhiges Programm fahren ohne Beschäftigung in der Wohnung und Wurfspiele.

    das ist augenscheinlich kein Problem. Sie bleibt gut alleine, macht nix kaputt und bellt nicht.Die ruhigen Spaziergänge sind mit ihr leider insofern nicht möglich, weil sie einen enormen Bewegungsdrang hat, dh je langsamer ich es angehen lasse, desto mehr prescht sie nach vorne, ist null konzentriert, lässt sich kaum ansprechen.

    Um ihren Bewegungsdrang genüge zu tun würde ich aber keine Beschäftigung wählen die sie mehr pusht sondern eher Sachen wie joggen und am Rad fahren.
    Das Problem bei Hunden die unter Stress stehen ist, dass sich der Stresslevel erst langsam senkt, daher Hunde brauchen oft mehre Tage bis Wochen bis sie sich von großem Stress erholt haben.