Beiträge von Einstein51

    Ich schaue gerade eine Dokumentation über Mörder an und dort kam eine Studie über Ratten. Sie haben Rattenmütter in der Interaktion mit ihren Babys beobachtet. Ratten die von den Muttertieren öfters geputzt wurden, waren ruhiger und friedfertiger. Ratten deren Mütter eher distanziert waren haben in Stresssituationen einen höheren Blutdruck und eine größeren Anstieg in Streßhormonen. Diese Auswirkungen hat man auch gesehen, wenn die Mutter nicht verwandt mit den Babies waren. Das Verhalten hat auch in den Babies dazu geführt dass bestimmte Gene eingeschalten oder ausgeschalten wurden. Diese Auswirkungen waren auch zu sehen, wenn die Ratten ausgewachsen waren.

    Sag mal, gehts noch?Auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass die getöteten Besitzer mit dem Hund überfordert waren, ihn aber versucht haben gut zu halten und zu versorgen, kann ich auch mit anderen Meinungen leben.
    Aber in den Raum zu stellen, dass die getöteten Menschen Monster waren, das entbehrt doch jeglicher Grundlage |)

    Das tut mir leid. wollte das Monster unter Anführungszeichen stellen. Ich denke nämlich in keinster Weise das das böse Menschen waren, wie so manche anderen. Ich denke nämlich auch wie du, dass sie sich bemüht haben.

    Unter Beachtung der Schwellung denke ich nicht, das es durch das zubeissen passiert ist. Ich denke eher, das er mit einem Gegenstand geschlagen wurde und dann ausgerastet ist.Meine Vermutung.

    Warum kommst du darauf? Wenn sich ein Zahn entzündet kann es zu wirklich fiesen Schwellungen kommen. Da muss kein Trauma von außen passieren. Ich hab das schon ein paar Mal beim Menschen gesehen, da war das Gesicht richtig dick angeschwollen.

    Und das steht wo genau? Wurde wie und wenn nachgewiesen? Tut trotzdem nichts zur Sache, das der Hund in den falschen Händen war.

    Ich sehe es so: Wir wissen über das menschliche Gehirn noch sehr wenig obwohl es zig Studien darüber gibt. Es gibt Studien darüber dass ein Vitamin Mangel z.B Schizphronie begünstigen kann. Vom hündischen Gehirn wissen wir noch weniger. Es kann sein, dass der Hund einen angeborenen Mangel hatte lebenswichtige Substanzen aus der Nahrung zu ziehen oder eventuell Unterentwicklung in bestimmten Bereiche des Gehirns hatte, die ein "unauffälliges" Verhalten fast unmöglich machten. Sicher waren es keine idealen HH aber keiner weiß wie er sich unter den optimalsten Umständen entwickelt hätte.
    Wir alle wollen glauben dass Lebewesen unter idealen Lebensbedingungen friedliche glückliche Wesen werden. Leider ist das manchmal nicht der Fall.

    Ob es in dem Fall so war oder ob die Besitzer wirklich Monster waren werden wir als Außenstehende wohl nie erfahren.

    Wieso bekommen?

    Die machen sich Selbstständig und bauen das mit dem Hintergrund Verhaltenstherapeut auf.
    Damit wird geworben und die HH kommen auf sie zu. (Wobei ich als HH das schon gut prüfen würde. ABER wir wissen ja, dass es viele HH gibt, die da eher unbedarft und uninformiert ran gehen.)

    Das Hintergrundwissen ist ja mehr als was sehr viele Hundetrainer früher hatten. Und die wird ja nicht mit den extremen Fällen anfangen sondern mit Alltagsproblemen, wie Hund zieht an der Leine, bleibt nicht alleine. Und im Endeffekt muss man auch den Leuten trauen ihre eigene Grenzen festzustellen. Das lernt man nämlich in so einer Ausbildung auch (wenn sie gut ist).

    Man kann zig Jahre Hunde halten und vieles falsch machen.

    In diesem ganzen Zusammenhang bereitet mir ein Gedanke noch mehr Kopfschmerzen als er es eh schon tut:

    Eine Verwandte von mir macht demnächst übers Arbeitsamt eine Ausbildung zum Tierverhaltenstherapeuten speziell für Hunde.

    Sie hat keine Vorkenntnisse, was Hundeerziehung und -Ausbildung angeht. :ka:

    Da frage ich mich, was soll das?

    Ganz ehrlich, wenn Jeder Unqualifizierte so eine Ausbildung macht und nach 2 Jahren, oder wie lange das dauert, meint, er könnte jetzt auf verhaltensauffällige Hunde los gelassen werden.... oh je :flucht:

    Warum sollte so jemand gleich nach der Ausbildung so einen Hund bekommen? Das ist ja wie in jedem Berufsfeld mit Ausbildung. Man erwirbt theoretisches Wissen danach praktisch Wissen.

    Das hat er dann aus Versehen und zielgenau an zwei Händen geschafft, punktgenau den Nerv zu erwischen? Und ich dachte, solche Zufälle gibt es nicht. :ka:
    Darum ging es doch auch gar nicht gerade, oder? Es ging darum, wie stark der Biss sein muss. Und zum Bluten reicht auch das Gebiss eines Chis oder kleinen Pudels, die gar nicht mal sooo viel Kraft haben.

    Es gibt mehr Nerven als Hauptaterien. Besonders bei den Händen haben wir sehr viele Nerven, deswegen sind wir in der Lage so viel zu ertasten. Da ist es sehr leicht einen Nerv zu erwischen.
    Bluten und verbluten sind verschiedene Sachen. Ich denke nicht, dass ein Chi in der Lage ist, einen Menschen so zu verletzen, dass er verblutet.

    Ich hab schon von dem Biss eines Zwergpudels geblutet wie sau und konnte die betroffenen Gliedmaßen ne Woche lang nicht mehr einsetzen. Der Hund hat danach weiterhin problemlos sein Kauzeugs bearbeitet.

    Weil der kleine wahrscheinlich einen Nerv erwischt hat, was sehr schmerzlich ist. Aber wir reden von einem Hund der Wunden zugefügt hat, dass 2 Menschen verblutet sind. Ein Mensch verblutet nicht so schnell. Entweder er hat eine Haupaterie erwischt (was ziemlich schwierig ist, weil die schwer zu erwischen sind) oder er hat mehrfach tiefe Wunden zugefügt, sodass es mehrere blutende Stellen gab.

    Man unterscheidet auch bei Selbstverteidigung ob es verhältnißmäßig ist oder nicht. Einen auf den Kopf zu schlagen um zu flüchten ist verhältnißmäßig aber wiederholt zuzuschlagen wenn der Mensch schon am Bode liegt nicht.
    Und nach meinem Wissen verblutet ein Mensch nicht so leicht außer man trifft die Hauptaterien.