Beiträge von Einstein51

    Vielleicht weil es einen Unterschied macht einen Hund auf Arbeitsgebiet zu selektieren oder einen Arbeitshund auf zahnlosen, phlegmatischen anspruchslosen familientauglichen Begleithund zu formen, der nur ein Abklatsch dessen ist was er denn mal war.

    welchen? Außer natürlich dass wir Menschen Arbeit besser bewerten als Freizeit.

    Es stört uns weil wir eben Fähigkeiten die wir mit Arbeit assoziieren als toll und diejenigen die wir mit Freizeit als schlecht assoziieren.

    Was hat der Hund davon dass er so reizoffen ist? Was hat er davon wenn bestimmte Sequenzen der Jagd herausgezüchtet wurden? Was hat er davon dass bestimmte Eigenschaften gefördert wurden? Nichts hat er davon dass kam und kommt den Menschen zugute.

    Und jetzt gibt es Menschen die wollen einen gemäßigten Hund der keine totale Krise bekommt wenn er ein Reh sieht oder wo man stetig den Finger drauf haben muss weil er sonst zwangsverhalten zeigt. Die sind die Bösen?

    Ein Hund wird immer Arbeit machen. Er wird nie zu einem willenlosen Geschöpf. Vielleicht ist es fairer Hunde zu züchten die mit unseren heutigen Welt besser klar kommen. Die weniger Stress haben, weniger gedeckelt werden müssen.

    Und wenn die heutige Hauptaufgabe ist den Menschen zu begleiten warum nicht Hunde züchten die damit Freude haben als Hunde zu erziehen damit sie dass ertragen. Was ist fairer für den Hund?

    Was ich halt immer bedenklich finde: Es gibt von den meisten Menschen eine lange Liste, was ein Hund alles mitbringen soll. Und diese Liste läuft im Grunde oft darauf raus, dass er die Bedürfnisse des Menschen erfüllen und dabei möglichst wenig Umstände und Arbeit erfordern soll. Was ich mir dabei viel mehr wünschen würde wäre eine Liste, was man dem Lebewesen Hund ermöglichen kann, um sich dann ehrlich zu fragen, welcher Hund dazu passen würde. Und im Zweifelsfall eben auch entscheiden, das reicht fairerweise nicht.

    Das ist der Grund warum es so viele verschiedene Hubderassen gibt. Hätte man sich damals entschieden man passe sich dem Hund an dann gebe es manche Rassen nicht. Es wurden Sequenzen der Jagd herausgezüchtet weil es dem Menschen damals nicht passte. Der border Collie wurde nicht so reizoffen gezüchtet weil es dem Hund gut damit geht.

    Aber nun ist es absolut egoistisch neue Rassen zu richten weil...?

    Wer sagt denn dass es den Hubderassen mit bestimmten Eigenschaften gut geht? Wer sagt dass es dem border Collie nicht besser gehen würde wenn er weniger reizoffen ist?

    Echt, manchmal frage ich mich, ob die westliche Gesellschaft dabei ist, komplett zu verlernen, dass nicht jeder (egoistische) Wunsch auch erfüllt werden muss. Sorry, aber das musste jetzt einfach mal raus.

    was heißt hier verlernt. Die Bereitschaft sich auf den Hund einzulassen ist noch nie so groß wie heute. Oder warum glaubst du sind die ganzen Hunderassen entstanden? Weil sich der Mensch extra Mühe mit dem Hund machen wollte? Nein damit er effektiv bei der Arbeit helfen konnte.

    Wieso ist die Selektion auf arbeitseigenschaften gerne gesehen aber auf andere Aspekte so verpönt? Beides wird aus egoistischen Gründen gemacht.

    Kommst Du bitte wieder runter, Einstein51 ?

    Ehrlich,ich sehe auch nicht, dass ein Anfänger einen Hund dieser Kategorie in den Griff bekommt sodass der Hund hier gut und angstfrei klarkommt bzw. dass man die Dinge so managt, dass der Hund hier für ihn angenehm leben kann.

    Ist eben meine Meinung. I

    ch sehe keinen Sinn über jemanden zu schimpfen der sich nicht wehren kann. Das finde ich unfair und würde es für mich auch nicht wünschen.

    Das erste was man zum Thema anknabbern im Forum hört ist ablenken und Alternative anbieten. Man muss sich halt auch selbst bemühen.

    Aber wie gesagt vielleicht findet ihr ja eine Lösung. Ich sehe nur nicht wie das schimpfen über jemanden jemals eine lösung produziert hat. :ka:

    Der Hund knabbert doch nicht aus Spaß und Langeweile irgendwas an.

    Der arme Hund hat so massive Angst, dass sie nicht normal spazieren gehen kann und sich vor Angst einpinkelt wenn man sie etwas lauter anspricht.

    Das sind keine kleinen, vom Anfänger händelbaren Problemchen!

    Ok sicher. Ich hab noch nie von einem Hund gehört der sich vor Stress einpickelt. Oder warte ja doch gibt es ja immer wieder Themen dazu und nicht alle sind Hunde vom tierschutz.

    Und wie kommst du darauf dass man nicht ordentlich spazieren gehen kann? Weil sie ängstlich reagiert. Ok...

    Sorry sehe da jetzt keine gravierende Probleme die ein Anfänger nicht lösen kann.

    Aber ob wenn man keine Lösung will und auf eine Tierschutzorganisation schimpfen will die sich hier nicht rechtfertigen kann dann nur zu viel Spaß.

    ich sehe jetzt nicht das problematische Verhalten was viele jetzt sehen. Das ei Hund was anknabbert oder zerstört kann bei einem Welpen auch passieren. Genauso dass er auf zurechtweisen ängstlich reagiert.

    Ich würde da einfach mit Ablenkung arbeiten. Wenn sie etwas macht was sie nicht soll entweder ablenken mit einem Leckerchen und Alternative anbieten. Oder auch wegholen ( mit einem Geschirr z.b ) und Alternative anbieten.

    Jeder neue Hund ist am Anfang etwas anstrengend. Wer es einfach haben will sollte sich kein Tier zulegen.

    Ich sehe einfach keine großartigen Probleme mit dem ein Anfänger nicht fertig werden kann besonders wenn er sich weiterbilden will. Da finde ich eingesessene Hundehalter die nach Schema x arbeiten viel kritischer.

    ich finde es sinnbefreit Hunde im Zwinger einfach so zu besuchen. Ersten ist es für die Tiere Stress wenn da Zig Besucher durchgehen und zweitens kann man aus dem Verhalten im Zwinger nicht wirklich etwas aussagen.

    Ich glaube meine Frage ist hier richtig, denn es geht ja um Qualzuchten.

    Mir geht es grad darum ob man als Privatperson irgendeine Handhabe hat um zB auf Ausstellungen die Richter irgendwie dazu zu zwingen sich an den Standard zu halten?

    Denn von glaub allen Kurzschnauzen ist der Standard ja eigentlich eindeutig, eben eine zu kurze Schnauze, kein übermäßiges Fell, etc etc.

    Die Richter prämieren also Hunde die kaum dem Standard entsprechen.

    Ich glaube es wäre gut da anzufangen. Wenn die Hunde nicht mehr prämiert werden hat sich ja schon etwas getan.

    Ich denke das ist sehr schwierig denn dann brauchst du eigentlich Richter für die Richter. Also richter die bewerten ob die Entscheidung des anderen Richter so richtig war oder nicht. Und ob die sich dann auch an den Rassenstandart halten :ka:

    Ich denke es würde mehr bringen wenn sich das Austellungswesen ändern würde. Keine Titel mehr sondern nur mehr ob der Hund zur Zucht zugelassen wird oder nicht.

    Hund wird anonym einem Gremium aus Richtern vorgestellt. Anonym um einen bias zu vermeiden (xy kenne ich da drücke ich ein Auge zu, der hat immer tolle Hunde...)

    Die Zucht kann sich nicht die Richter aussuchen. Es gibt sicher richter die sich ab den standart halten. Dann gehen die Züchter mit Hunden mit sehr kurzen schnauzen eben nicht zu dem sondern zu einem wo sie wissen der präferiert eher kürzere schnauzen.