Vielleicht weil es einen Unterschied macht einen Hund auf Arbeitsgebiet zu selektieren oder einen Arbeitshund auf zahnlosen, phlegmatischen anspruchslosen familientauglichen Begleithund zu formen, der nur ein Abklatsch dessen ist was er denn mal war.
welchen? Außer natürlich dass wir Menschen Arbeit besser bewerten als Freizeit.
Es stört uns weil wir eben Fähigkeiten die wir mit Arbeit assoziieren als toll und diejenigen die wir mit Freizeit als schlecht assoziieren.
Was hat der Hund davon dass er so reizoffen ist? Was hat er davon wenn bestimmte Sequenzen der Jagd herausgezüchtet wurden? Was hat er davon dass bestimmte Eigenschaften gefördert wurden? Nichts hat er davon dass kam und kommt den Menschen zugute.
Und jetzt gibt es Menschen die wollen einen gemäßigten Hund der keine totale Krise bekommt wenn er ein Reh sieht oder wo man stetig den Finger drauf haben muss weil er sonst zwangsverhalten zeigt. Die sind die Bösen?
Ein Hund wird immer Arbeit machen. Er wird nie zu einem willenlosen Geschöpf. Vielleicht ist es fairer Hunde zu züchten die mit unseren heutigen Welt besser klar kommen. Die weniger Stress haben, weniger gedeckelt werden müssen.
Und wenn die heutige Hauptaufgabe ist den Menschen zu begleiten warum nicht Hunde züchten die damit Freude haben als Hunde zu erziehen damit sie dass ertragen. Was ist fairer für den Hund?