Beiträge von Binks

    Sorry, falls das zu OT sein sollte, aber mal eine andere Frage: Wie würdet ihr das sehen, wenn zu einem Kleinhund (4kg) ein größerer als Zweithund dazukommt? Hier soll ja schon irgendwann was Größeres einziehen, also über 20kg. Wie würdet ihr das denn sehen? Oder ist es etwas anderes, wenn der (später) größere Hund von Welpe an damit umzugehen lernt?

    Ich habe erst zu 2 Großen einen Zwerg (und dann noch einen), das ging ziemlich problemlos.
    Jetzt wieder einen Größeren dazu ist insofern etwas schwieriger, weil er eben oft noch sehr wild und tollpatschig ist und auch eher mal übertreibt beim Spielen mit den Kleinen. Da muss man von Anfang an klare Regeln setzen und umso mehr ein Auge drauf haben. Und ggf. trennen beim Alleinebleiben (ich lasse bedenkenlos die Zwerge mit den beiden alten Großen alleine, aber nicht mit dem wilden Jungspund. Da wird dann räumlich getrennt: Fred und Wolfram unten, Ferkel, Bob und Buh oben. Ansonsten sind sie aber problemlos alle zusammen, Wolfram liebt seine kleine Buh und umgekehrt, sie schlafen auch immer ganz dicht beieinander, aber wenn ich eben gar nicht in der Nähe bin, ist es mir einfach noch zu riskant, nicht eingreifen zu können, wenn Herr Wolf meint aufdrehen zu müssen und zu wild wird. Dabei ist Buh da eher ein kleiner Terrier und ganz enttäuscht, wenn Wolfram sich nicht mit Wumms auf sie draufwerfen darf :fear: ).
    Erst die Großen und dann die Zwergerl dazu fand ich einfacher, aber das geht bei dir jetzt ja eher schlecht ;)

    Buh liegt auch oft so da. Auch wenn es dann mehr nach dicker Katze aussieht :pfeif:

    Externer Inhalt binkie.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ich hab dazu auch schon allerhand bezüglich dem Zustand der Hüfte gehört. Würde ich alles glauben, wäre sie je nach Laune mal super gut bis furchtbar schlecht, das ist anscheinend tagesabhängig :D

    Aber ich hab mich auch schon von Kleinhundbesitzern provoziert gefühlt, muß ich zugeben. Wir trafen mal regelmäßig eine Dame, die ihren Hund auf den Arm nahm _und_ in den Graben neben dem Weg auswich. Und das obwohl sie schon zigmal an den angeleinten, ruhigen Hunden vorbei gegangen war.

    Aber was ist denn jetzt soooo schlimm daran, dass man sich darüber aufregen oder provoziert fühlen muss? :ka:
    Vielleicht fühlt ihr Hund sich -obwohl auf dem Arm- einfach sicherer, wenn noch ein wenig Abstand da ist? Oder die Frau selbst hat Angst vor größeren Hunden? Oder oder oder..? Letztendlich ist es doch ganz egal, warum sie es macht, aber im Grunde stört es dich doch nicht, oder? Du kannst doch ganz gemütlich weiter deinen Weg gehen.

    Also mir persönlich ist das völlig egal, wie uns andere Menschen passieren, solange sie uns nicht bedrängen.
    Ob sie jetzt am Wegrand, im Graben, 100m in den Wald hinein, auf allen Vieren krabbelnd, mit zugehaltenen Augen oder sonst wie vorbei gehen, ist mir völlig egal. Und wenn sie ein Tarn-Wurfzelt neben ins Gebüsch werfen und sich drin verstecken bis wir vorbei sind, das beeinflusst mich doch nicht :D

    Ist eine ernst gemeinte Frage, ich verstehe es nämlich wirklich nicht.
    Wenn sie sich so besser fühlen, dann sollen die Leute doch machen, wie sie denken. Solange man selbst bequem weiter seiner Wege gehen kann, dann freut man sich doch lieber über so jemanden, als über wen, der seinen "TutNichts" oder "TutVielleichtDochWas" auf einen zuschießen lässt und damit wirklich stört, oder? =)

    Ich habe hier ja auch recht unterschiedliche Gewichtsklassen sitzen. Von den 2 Kleinen mt 1,6kg und 2,5kg über den Jungspund mit knapp 25kg, bis zu den 2 Großen mt 30kg und 43kg.
    Und ja, die spielen hier alle miteinander. Aber auch nur, weil die Großen vorsichtig genug mit den Zwergerln sind. So wild untereinander auch gerauft werden kann, sobald einer der Kleinen mitmischt, wird aufgepasst. Punkt.
    Bob ist sowieso nicht sooo der Spieler und bleibt wenn, dann lieber bei seiner nur wenig größeren Buh. Aber die Großen haben gehörig Respekt vor ihm (räumen im Zweifelsfall auch ihren Futternapf für ihn) und würden auch nicht nach ihm tatschen o.ä.
    Bei Buh sieht das etwas anders aus, weil sie sich eben auch als klein Rambo mitten reinstürzt, sich wild kämpfend auf alle wirft und überall mitrasen muss. Sie macht auch begeistert Zerrspiele mit den Großen und man merkt, dass die Jungs sich zurückhalten, immer mal wieder gewinnt sie sogar!
    Nur beim richtigen Balgen und Rennen, da habe ich grundsätzlich immer ein Auge drauf. Wenn der kleine Wisch da mittendrin rumrast, kann es schon vorkommen, dass ich die Jungs (bzw. vorallem Jungspund Wolfram, der geht manchmal noch etwas durch) ab und an dran erinnern muss, dass das kein haariger Ball ist. Oder ich nehme Buh da raus, damit sie sich nicht immer zusammennehmen müssen.
    Alleine würde ich sie nie zusammen toben lassen, das wäre mir schlicht zu riskant.

    Und bei Fremdhunden erstrecht.
    Besonders in den ersten Jahren mit Bob hatte ich als noch unerfahrener Kleinhundbesitzer leider einige sehr blöde Begegnungen nicht verhindern können. Und dem Zwerg tut es im Zweifelsfall eben schon weh, wenn ein Großer ihn beim Anschnuffeln etwas anschubst.
    Bob möchte auch absolut keinen Fremdhundekontakt und wird von mir auch grundsätzlich auf den Arm genommen, wenn wir andere Hunde sehen, auch wenn sie noch so weit weg und angeleint sind. Und es ist mir sowas von egal, was Andere davon denken ;)
    Mein Hund hat genug schlechte Erfahrungen gemacht und schlicht und ergreifend Angst. Wenn ich ihn auf den Arm nehme, ist er wesentlich entspannter und weiß, dass ihm nichts passiert. Warum sollte ich ihm den Stress antun, dauernd Angst haben zu müssen, dass gleich einer ankommt und ihm wehtut? Nur damit der Großhundebesitzer sich nicht angepieselt fühlt? :ka:
    Für mich als vorher nur Großhundemensch war es anfangs auch gar nicht vorstellbar, wie "gefährlich" so ein Leben mit Minihund eigentlich ist.
    Und obwohl Buh andere Hunde liebt und noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hat (und wenigstens ein bisschen stabiler als Bob ist), schirme ich sie immer ab und mache mich bereit, auch sie auf den Arm zu nehmen, wenn es sein muss. Das ist hier scheinbar (leider) nötig, auch wenn ich das Problem der aufdringlichen/stürmischen Fremdhunde längst nicht in dem Ausmaß habe, wenn ich mit einem der Großen unterwegs bin.
    (Übrigens ist mir auch vor den Zwerghundchen hier nie negativ aufgefallen, wenn ein anderer Hundehalter sein Minitierchen auf den Arm nimmt. Er wird schon seine Gründe haben, da wird nett gegrüßt und weiter geht's. Ich wäre ehrlich gesagt nie auf die Idee gekommen, das irgendwie negativ zu sehen :???: )

    Es gibt doch bei jedem Fütterungskonzept Hunde, für die das so einfach nichts ist :ka:

    Davon ab habe ich hier durchaus sehr verfressene Exemplare dabei. Besonders Fred und Wolfram halten Essen für die beste Erfindung überhaupt und sind auch nicht wählerisch dabei...
    Trotzdem sehe ich sie nicht wesentlich häufiger am Napf als die Anderen. Gegen Mittag bekommt Wolfram seinen kleinen Hungeranfall, knuspert ein bisschen vor sich hin und dann ist gut. Selbst Fred nimmt sich eher ab und zu im Vorbeigehen etwas, als dass er gezielt alles leerräumt.
    Alle 2 Tage auffüllen finde ich bei 2 Mäklern und 3 Vielfraßen absolut nicht zu oft, dafür merke ich, dass sie einfach ausgeglichener sind, wenn sie sich die Essenszeiten zwischendurch selbst einteilen können...

    Fred hatte immer mal wieder Figurprobleme und war etwas moppelig, allerdings hauptsächlich dann, wenn es nur morgens und abends Futter gab (kann sein, dass ich dann ungewollt mehr gefüttert habe [wobei die Anderen eher abgenommen haben], aber er hatte auch generell ständig großen Hunger und hat bei jeder nur möglichen Gelegenheit alles Essbare geklaut).
    Momentan hat er eine sehr schöne Figur und könnte eher noch 1-2kg mehr gebrauchen (kann auch am Alter liegen).
    Bob, Ferkel und Wolfram sind auch eher am unteren Idealgewicht, also definitiv nicht dickgefressen und ich habe besonders bei Bob und Ferkeli immer ein Auge drauf, dass es nicht zu wenig wird.
    Frau Fräulein Buh ist auch noch im Normalbereich, aber eher nach oben orientiert :lol: Das ist bei ihr aber auch phasenweise mal etwas weniger, wirklich moppsig ist sie trotzdem nicht =)

    Ferki musste letztes Jahr leider kastriert werden. Er war vorher schon immer recht schlank und ist es heute auch noch (zwischendurch, die ersten Wochen nach der Kastration hatte er gut zugelegt, aber das hat sich schnell wieder eingependelt, ohne dass ich das Futter anpassen musste). Die anderen Monster sind intakt ;)

    Wir haben hier rund um die Uhr einen vollen Napf mit Trockenfutter herumstehen. Alle 5e können sich daraus bedienen wie sie wollen und das nutzt auch jeder.
    Morgens und abends gibt es hier noch Selbstgekochtes (dann aber jeder aus dem eigenen Napf), das TroFu ist nur für den Hunger zwischendurch, wird aber sehr gerne angenommen und hier ist oft jemand am Napf und knuspert vor sich hin. Mal nur 1-2 Bröckchen, mal auch mehr.
    Ich muss meistens so jeden 2. Tag auffüllen.
    Streit gab es bisher noch nie darum und ich merke auch, dass besonders Wolfram wieder ruhiger und entspannter ist, nachdem er ein bisschen geknuspert hat.
    Auch überfressen wird sich hier nicht, sogar Fred (und der hat kein größeres Hobby als essen!) nimmt sich nur hin und wieder etwas und räumt nicht den ganzen Napf aus.
    Generell wird auch das Hauptessen hier entspannter gefuttert, wenn der "Snacknapf" herumsteht. Besonders Fred und Wolfram neigen zum Schlingen und (in Rekordzeit) Runterwürgen. Obwohl sie immer noch total scharf auf das "richtige" Futter sind, essen sie jetzt viel langsamer, kauen ordentlich und stressen sich dabei nicht.
    Achja, und Leckerlie werden trotzdem noch mit Begeisterung angenommen oder TroFu aus dem Futterbeutel ;)

    Wir hatten eine Zeit lang das rund-um-die-Uhr-Futter weggelassen und ich hatte das Gefühl, dass das hier nicht so gut ankam. Ferkelchen wurde wieder mäkeliger und hat abgenommen (sowieso kein guter Esser, er hat da seine eigenen Zeiten und Tempos, einfach hinstellen und "jetzt wird gegessen!" klappt da nicht so), Bob war beim Essen deutlich unruhiger und hat auch weniger gegessen (ebenfalls kein guter Esser und leicht zu stressen), Fred und Bob hatten leichte Probleme mit Magenübersäuerung und Wolfram und Buh kamen mir auch einfach unruhiger vor (kann natürlich auch an etwas Anderem liegen, das kann ich nicht 100%ig aufs Essen schieben).
    Wir fahren jedenfalls besser mit dem zusätzlichen Selbstbedienungsnapf :ka:
    (Den RundumdieUhrNapf haben bis auf Fred jetzt alle Monster übrigens fast durchgehend seit sie hier sind, also von Welpenbeinen an).

    Oh wie lieb, dass du da an mich denkst, vielen Dank! =)
    Das klingt wirklich toll! Da muss ich mal überlegen, ob ich in der Zeit noch einen Kurztrip einplanen kann. Reicht ja, nachmittags anzukommen, ich bin Ende August ja sowieso nochmal da (aber leider nicht donnerstags).. Oh, da hoffe ich mal, dass ich das in den Zeitplan hier gequetscht bekomme! Danke! :gut:

    :lol:
    Das glaub ich! Wolfram hatte, als wir das letzte Mal da waren, zuerst etwas Angst vor den Waschbären und musste sich auf der anderen Wegseite zu mir auf die Bank retten... Aber als er gemerkt hat, dass sie ihn nicht fressen, fand er das auch super spannend :D

    Danke. Ja, in Mergentheim ist es wirklich schön, aber ich habe die Wölfe und Elche nicht gesehen :rotekarte: Das nächste Mal gehe ich in der Früh hin zur Fütterung und unter der Woche. Ist einfach zu voll am Wochenende :ugly:

    Waaas? Keinen einzigen Wolf? Und die Elche von beiden Gehegeseiten nicht?
    Boah, das hatte ich auch noch nie, aber ich bin auch immer unter der Woche und morgens da...
    Dann musst du das unbedingt mal wiederholen. Die Wolfsfütterung ist schon beeindruckend, wenn alle da rumrennen :gut:
    Bei den Luchsen und Wildkatzen auch unbedingt die Fütterung mitnehmen (wenn die da auf die Bäume klettern oder den Seilbahnen hinterherrasen, ist das echt toll anzusehen!)
    Ach, am Besten die ganze Fütterungstour mitgehen, das lohnt alles :lol: