Beiträge von Avocado

    ich würde einfach austreten, abhaken und weiter suchen.

    in dem alten Verein in dem ich früher mit Hecci trainiert habe hat jeder über jeden hinterrücks gelästert. das hat mich furchtbar genervt. hast du mit der falschen Person geredet, warense hinterrücks sauer auf dich, usw usw. aber auf Facebook oder so in der Öffentlichkeit waren alle nett und lieb zueinander. sowas regt mich extrem auf.

    dann bin ich umgezogen und wollte 100km weiter in einem Verein trainieren. ich war mal einen Tag da, hab zugeschaut, mit einer Bekannten gequatscht und eigentlich wäre es super gewesen dort zu trainieren. naaaja, bis ich die Nachricht bekam dass ich dort nicht trainieren dürfe weil ich vorher bei Verein XY trainiert habe.

    und ab da wars gegessen. für so einen Kindergarten hab ich keine Nerven.

    hallo nach Graz aus Klagenfurt :)

    hmm. bzgl Kroatien - wenn dein Hund vom Züchter sein wird, also FCI/ÖKV Papiere besitzt, ist Kroatien kein Problem.
    ich wurde wegen der Rasse meines Hundes noch nie direkt angefeindet und hatte auch noch nie Probleme in Pensionen/Restaurants. Strasse gewechselt hat auch noch nie jemand und Kinder muss ich von ihm fern halten weil die Eltern den Hund knuffig finden - mein Hund aber quiekende kleine Kinder nicht zuordnen kann.

    wenn ich mit meinem Freund gemeinsam unterwegs bin haben wir 2 Staffs (und manchmal einen Pitbull mit Maulkorb) dabei. blöde Kommentare haben wir noch nie abbekommen und in den Lokalen in denen Hunde erlaubt waren durften wir auch rein.

    die Probleme der Staffs wurden ja schon aufgelistet. damit muss man leben können.
    ich hatte mit meinem Rüden sehr große Probleme, stand davor ihn deswegen auch abzugeben. wir haben nun unseren Weg gefunden. mein Freund bekam seine Hündin zB als Abgabehund.

    durch unsere Trainingsgruppe kenne ich so um die 25 Staffs/Pits besser. durch die Bank dieselben Themen.

    Artgenossenunverträglichkeit
    Hetzen von Wild/Kleinhunden
    Reaktivität bei beweglichen Reizen/Quieken (Kinder...)

    durch richtige, relativ strikte, Führung und viel Training ist das alles in den Griff zu bekommen. trotzdem geht das nicht nebenbei. und man muss immer ein Auge drauf behalten. rein knallende Tutnixe, Hallo-sagen-müsser, anhütende Border Collies. das alles muss ich so schnell wie möglich vertreiben. einfach mal "untereinander ausmachen lassen" ist da nicht.
    in ihrer Gruppe sind Staffs eigentlich recht nette Hunde. aber fremde Hunde/ in einen rein krachende Tutnixe sind eher das Problem. und wenn ein anderer Hund auf Krawall gebürstet ist, lässt sich da ein Staff nicht zwei mal einladen...

    es gibt aber auch die Hunde, die einfach nur liebe Teddybären sind. man weiss nie wirklich was der Hund später auspackt. meiner war auch ein lieber Teddybär, der alles und jeden toll findet - dachte ich, heute merke ich wie viele Anzeichen ich nicht gesehen habe... - bis es mit ca 10Monaten anfing mit Problemen und sich immer mehr häufte.

    mh komisch, meine beiden Winterjacken und auch die von Bekannten weichen alle mit der Zeit auf. Also bei 2 Stunden konstanten Regen ist da echt Schluss :( :

    ist bei meiner GoodBoy 3 in 1 (Max, also die alte mit Fleece drinnen) auch so. habe sie jetzt im dritten Winter gehabt und wenns wirklich konstant nass ist geht es auch bei meiner durch.

    mehr Kontrolle über den Hund und weniger schädlich für den Menschen dahinter.

    steht jeder anders dazu, aber ich finde es nicht lustig wenn 30kg Hund ins Geschirr springt.

    beim Wandern, beim Ziehen, usw. ok. aber im Alltag brauche ich das einfach nicht noch ein Mal.

    ich antworte mal hier :)


    also ich habe für Hecci (oder habe gehabt)

    - Anny-X in Größe M
    - Ruffwear Front Range in XXL
    - Safety von ZeroDC/Uwe Radant
    - Hunter Neopren Geschirr in L

    gepasst haben alle.

    ich führe meinen Hund aber nicht mehr am Geschirr. er trägt mittlerweile seine Geschirre ausschliesslich beim Wandern (als Sicherung quasi) oder zum Ziehen am Bauchgurt/Rad/Schlitten.

    ich würde auch keinen Staff oder dergleichen (mehr) dauerhaft am Geschirr führen.

    ich kenne zwei solcher Hunde - einer gehörte einer Grosstante von mir, ein anderer unserem ehemaligen Nachbarn. beide traf - im hohen Alter - dasselbe Schicksal:

    Diese Hündin hat mich auch jahrelang nahezu leinenlos begleitet, auch in der Großstadt, und ich hätte sie und unsere Verbindung in meinem jugendlichen Leichtsinn für unfehlbar gehalten - bis sie elfjährig über eine Hauptstraße schoß, weil auf der anderen Seite ein Eichhörnchen war.

    ach mir ist eingefallen, die Hündin einer alten Schulfreundin war auch so. war ein Pudelmädchen, hatte nichtmal eine Leine. sie wurde von einem Auto überfahren das rückwärts aus einer Einfahrt gefahren war...

    bei Hecci bin ich mit nur nett genauso wenig weiter gekommen wie mit nur "böse". es war eine Mischung. er hat gelernt dass jeglicher Druck von ihm mit Gegendruck meinerseits gekontert wird. Entspannung aber belohnt wird.

    heisst ich hab zb die Pfote trotz gezappel und an mir rumbeissen gehalten. einfach still und bestimmt, ohne was zu sagen. den kurzen Moment an dem er ausharrt gemarkert und keks rein.
    dann die Körperteile benannt. ankündigen welches Körperteil ich gerade anfasse und machen. bleibt er ruhig gibts keksi, reagiert er mit aufbocken wird er kommentarlos fest gehalten bis er entspannt.

    dazu eben im Alltag viel Beziehungsarbeit die uns da auch mitgeholfen hat.

    Bekannte von mir haben mit intermediärer Brücke gute Erfahrung gemacht. mir liegt das nicht wirklich, ist aber ein toller Ansatz.