Die Leute hinterfragen sich jetzt selbst und sehen Hundeverhalten jetzt auch mit anderem Auge.
Das KANN ja auch positiv sein, dass man sich mal hinterfragt, ob man den Hund wirklich richtig einschätzt.
Gerade weil du Hecci immer sehr vorausschauend und verantwortungsvoll führst, erzeugt das sicher jetzt häufiger eher einen negativen Eindruck, oder?
ich bin gespannt. dass Leute sich mehr mit Hunden auseinandersetzen fände ich einen tollen Nebeneffekt.
ja, ich führe Hecci so dass er nie an jemanden kommt. meist wurden wir genau deswegen gelobt. (also bei Joggern/Radfahrern ins Platz schicken, bei entgegen kommenden Spaziergängern im Fuss, Hunden weichen wir eh aus). mit den meisten Nachbarshunden gehen wir eine Weile mit wenn wir zufällig in dieselbe Richtung latschen. aber so dass Hecci nicht zum Hund kommt.
er hat in 2 Jahren hier nur ein Mal diese Nachbarin angehüpft, weil sie entgegen meiner Warnung sich über ihn gebeugt und gequietscht hat wie lieb er sei. ich hatte mich damals entschuldigt weil es mir sooo peinlich war. es wurde lachend abgewunken "wir hatten früher auch so einen grossen Hund der hat sich immer so gefreut und ist rumgehüpft dabei war der so lieb".
die letzten 2 Jahre habe ich es geschafft dass man uns kennt und bis auf eine beratungsresistente (die müssen doch spielen!!! ich werf mal stocki für beide!) Hundehalterin haben auch alle verstanden dass ich keinen Kontakt will, dass mein Hund bei mir unter Kontrolle ist aber dass er mit Fremdhunden nicht gut kann. dann unterhält man sich halt mit 5m Abstand und pinnt die Hunde hinter sich. hat bis jetzt alles geklappt. ich hoffe wirklich es wird so bleiben und dass das persönliche Kennen wichtiger ist als was die Österreich und die Heute so schreiben :)