Beiträge von Avocado

    Naja da standen Kilometerweit Kühe, überall. Wir waren vom Parkplatz aus insgesamt 4std unterwegs und hatten nichtmal die halbe Alm gesehen.

    Da gibt's immer überall Häuser - bei manchen kann man dann direkt frische Sauermilch oder Käse essen, andere sind "nur" private Wochenendhäuser und dann steht dann auch mal ne Kuh daneben und guckt einem zu während man isst. Dadurch dass diese Alm sehr bekannt ist und sehr viele Touristen unterwegs sind, sind die Tiere Besuch gewöhnt.

    20-30m ist da eher "weit entfernt". Meist latscht da zwischen den Kühen durch. Zäune gibt es zwar ein paar aber nur um die Herden voneinander abzugrenzen. Die Kühe können stehen wo sie wollen und haben die ganzen Hügel um sie rum auch zur Verfügung. Den erwachsenen Kühen waren sowohl wir als auch die anderen Hunde auf der Alm wurscht. Die lagen nur rum oder spazierten rum aber guckten nichtmal. Während die Jungrinder halt Blödsinn trieben und jedem nach sind der bei ihnen durch ging.

    Das ist mal ein Foto aus dem Netz aber so sieht das dort aus

    Velika Planina, z tylu przel Škarje i Ojstrica w chmurach - povečava

    Bzgl Kuhthematik. Wir waren mit den Hunden auf einer sehr gut besuchten Alm. Mein Freund wollte eine Rauchpause einlegen also haben wir uns zu den Steinen gesetzt. Als wir ankamen waren die Kühe so 20-30m weg rumgelegen. Dann kamen plötzlich alle mal gucken. Jungtiere, noch sehr neugierig und verspielt. Deren Art erinnerte mich an den Staff im Junghundalter. Ganz botschert, aufdringlich und irgendwie witzig.

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    Als wir dann weg sind fand eine der Kühe es witzig Muri (den schwarzen kleineren Wuschel) , zu jagen. Sie liess sich aber mit einem gebrüllten ey! und auf sie zugehen dann doch davon abbringen und bombte dann stattdessen in eine ihrer Freundinnen.

    So, wir waren spontan mit einer Freundin Sonnenaufgang gucken. Es ging durch zwei Kuhwiesen durch. Im Finsteren.
    Fazit: Ich brauche eine bessere Stirnlampe denn mit meiner Lampe sehe ich nachts genau nix. Also so bisschen vor mir aber ohne meine Freundin mit guter Stirnlampe wäre ich wohl direkt auf die schlafenden Kühe zugelatscht.
    Die Mädels waren sehr gechillt, haben hoch geguckt als sie uns hörten und dank der Glocken konnten wir mitbekommen wenn sie sich bewegen. Sie haben uns aber nur beobachtet, wir sind einen grossen Schlenker gegangen und kamen auf die zweite Wiese. Am Eingang ein Schild. Da ich die Sprache nicht verstehe und nur das Wort für "Achtung" erkannte hab ich meine Freundin um Übersetzung gebeten. Achtung Stier! Neeeeett. Naja, wir haben es wie auf der anderen Weide gehalten. Grosse Bögen gegangen, laut geredet, Hecci eng geführt. Grüppchenweise haben die Rinder geschlafen, mal den Kopf zum Gucken gehoben, wir haben dann den Bogen erweitert und dann haben sie sich wieder hingelegt.

    Bisschen mulmig war mir beim Achtung Stier Schild schon, aber das ist der Hausberg der Gegend und auf Facebook sehe ich dauernd Fotos von dort, da haben wir halt gemeint ok Menschen sind denen eh bekannt, wir versuchen es, sollte uns die Situation irgendwie zu unsicher werden drehen wir einfach um.

    Es gab aber keinen Grund zur Sorge und wir haben einen schönen Start in den Tag gehabt

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    Darüber habe ich mir ernsthaft noch nie Gedanken gemacht.

    Hier wird geschnitten und gedremelt. Also zuerst Schneiden, dann den Rest wegdremeln. Klappt ganz gut und ist schnell gemacht.
    Bei Hecci muss ich gar nicht mehr so oft, nur bei Ziva nach wie vor jede Woche. Vergesse ich es mal eine Woche werden die Krallen viel zu lang.

    Wie gesagt, der Hund gewöhnt sich dran. Nachdem er einige Male 8Std unterwegs war weiss er dann dass er sich lieber seine Energie einteilt. Sogar Ziva die immer auf Hab acht sein will und der die Wanderungen eh nicht viel abverlangen hat das gelernt und legt sich hin.
    Am Foto waren wir schon insgesamt 5Std unterwegs und hatten gerade den Geotrail fertig.

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    Bzgl der Weinbergwanderung. Wie ist das denn von den Temperaturen her? Hier ist es im Moment auch auf 1000m schon sehr sehr heiss.
    Ich würde es meinen Hunden nicht antun, aber eher weil mich solche Menschenansammlungen nerven und sie nicht viel davon hätten ausser Stress für alle beteiligten.

    Zu diesem Bereich würde mich mal sehr @Avocados Meinung interessieren. Aus ihrem Thread meine ich herausgelesen zu haben, dass ihr Hecci genau ein solcher Kandidat ist. Ich hoffe, es ist ok, dass ich dich gerufen hab, Avocado, ich finde das Thema nämlich sehr interessant und bisher wurden ja doch eher Beispiele für Teams mit Geben und Nehmen geschildert.

    Oh ich wurde gerufen :) natürlich ist das ok!

    In meinem Thread liest sich ja ganz gut unser Werdegang. Ich denke wir bewegen uns zwar als Team, nur führe ich dieses Team halt an und gebe die Regeln vor.

    Wir haben diesen Cut damals wirklich gebraucht. Der Hund tanzte mir auf der Nase herum. Ich gab ihm null Führung, er sah sich verpflichtet alles selber zu regeln, ich doktorte immer nur an den Symptomen aber nie an der Ursache rum. Und dann konnten wir irgendwann gar nicht mehr miteinander. Ich war nur mehr genervt und gefrustet von meinem Hund, er hatte Frust den er durch Wohnung zerstören zeigte. Ich konnte nichtmal mehr banale Sachen wie Krallen schneiden oder die Pfoten nach dem Gassi abwischen machen ohne dass er mir in den Arm packte. Er war mir gegenüber total respektlos - umrennen, umhüpfen, drauf springen wenn ich irgendwo lag.
    Schon als Hecci ein Junghund war bekam ich von Rassekennern Tipps manche Verhaltensweisen komplett und nachhaltig zu unterbinden und den Hund enger zu führen. Das fand ich damals blöd und sah es nicht ein.

    Hecci wird noch immer schwarz / weiss geführt, hat sich aber so manch eine Freiheit wieder verdient. Ich kenne ihn mittlerweile schon so gut dass ich sofort gegensteuern könnte wenn sich da was anbahnt.

    Wir haben Regeln, die sind fix einzuhalten und da diskutiere ich auch gar nicht mit ihm. Das hat er mittlerweile akzeptiert und auch wenn viele halt finden er sei arm dran, für uns ist es so am Besten. Er hat gelernt dass er sich um gar nix selber zu kümmern hat und ist mittlerweile ein sehr entspannter Hund und Leute die ihn damals als Stressbolzen kennengelernt haben fragen mich was ich meinem Hund denn gebe dass er so entspannt ist. Führung, mehr nicht. Er hat es wirklich gebraucht. Ich erinnere mich noch an seine dauernd wiederkommenden Allergien - Magenbeschwerden, Kratzerei, Schuppiges, stinkiges Fell, schmoddrige Ohren, phasenweise abnehmen trotz riesiger Futtermenge usw usw.
    Ich bin froh dass mein Hund jetzt endlich ein unbeschwertes Hundeleben hat und dass wir unseren Weg gefunden haben.

    Dass die Hunde in Pausen ruhen und erst mal schlafen lernen sie mit der Zeit. Mein Hecci legt sich sofort hin und schläft wenn wir Rast machen. Er weiss nämlich es geht noch lange weiter.
    Und ich denke auch dass ein Hund wie Zorro da eine ganz andere Kondition hat als Ottonormal Hund. Ich sehe es an meinen. Wir waren im letzten Monat sehr viel Wandern, leichtere Kletterstellen, usw. Alle drei haben einiges an Muskelmasse aufgebaut obwohl sie auch vorher nicht schwach bemuskelt waren. Und Kondition haben sie auch bekommen. Waren sie vorher nach einer langen Wanderung 2 Tage fix und fertig rennen sie heute durch den Garten und spielen noch abends...

    Ok, Dankeschön für eure Hilfe!

    Mein Hund hat auf Weiden neben mir zu laufen und er interessiert sich mittlerweile gar nicht mehr, weder für Kühe noch für Pferde. Ich selber habe keine Angst vor ihnen weil ich mir denke dass kein Tier angreift wenn man es in Ruhe lässt und ihm respektvoll begegnet. Meine Angst war eher dass sie panisch werden falls sie nachts nicht gut sehen und dann eine ganze Herde auf uns losgeht.
    Meine Ziva ist zb auf Almen nie angeleint. Sie geht aber von sich aus grosse Bögen um die Tiere und ist durch die Leine eher panisch da sie nur die 2m Spielraum hat. Ist bei Hundebegegnungen genauso, sie braucht ihren Platz zum Bogen laufen.

    Ich werde es machen und dann berichten wenn erwünscht :) gibt ja im Moment bei täglich 30+ Grad keine andere Möglichkeit auf so manchen Berg zu kommen und vor der erschlagenden Hitze wieder am Auto zu sein als nachts zu starten.

    So sieht es da aus. Die Kühe stehen auf der anderen Seite der Hütte genauso nur ist da der Weg sehr eng und vorbei quetschen wollten wir uns nicht. Nach "oben" streut es sich auch und es gibt immer wieder solche Ansammlungen von Kühen.

    Das "Flatterband" gehört zur Umzäunung der Hütte. Mein Hund lag da rum und döste und die junge Kuh wollte mal gucken ob das ihr Bruder ist (Dauerrenner wegen der Färbung, dem Gras fressen, dem generellen Verhalten von meinem Hund)

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    . Hecci hats so geschreckt :hust: