Beiträge von Avocado

    ich kenne Temu nicht aber zB bei Ali Express ist es so dass viele Sachen die man in kleinen Shops bestellen kann eigentlich von Alibaba oder AliExpress sind. Und da sehe ich es wirklich nicht ein das zigfache für 1 zu 1 denselben Artikel zu zahlen.

    Nur 2 Beispiele aus meinem Bekanntenkreis. Eine Bekannte (Züchterin) hat für all ihre Hunde bei Abgabe bei einem kleinen Shop Hundemarken bestellt. Preis pro Marke ca. 15€. Dann fand sie durch Zufall dieselben Marken bei Ali Express für 1-2€ gefunden.

    Dann gab es eine Weile auf Instagram immer so Schnullerketten. Gab es 1 zu 1 auf Ali express. Nach und nach verschwanden die Shops die sowas anboten so schnell wie sie erschienen sind.

    Was ich wirklich anstrengend fand: Home Office mit Kindern zuhause :ugly: "Lina, ich hab Huuunger!", "Lina, können wir uns XY auf YouTube anschauen?", oder Geschwisterstreit. Herrlich. Nicht.

    Meine Kinder dürfen nicht zu mir kommen wenn ich arbeite und müssen auch am Flur vor dem Zimmer ruhig sein.

    Hab das von Anfang an so gehalten und sie haben das sehr schnell verstanden. Türe zu heisst Mama ist nicht erreichbar.

    Sie sind aber nicht nur mit mir daheim. Mit den Kids "nebenher" könnte ihr ehrlich gesagt meine Arbeit nicht machen.

    in Österreich hatten Listenhunde (bis jetzt eben) nicht so einen verschrienen Ruf wie in Deutschland. In meiner damaligen Gemeinde zB gab es einen Bullterrier der KiGas und Schulen besuchte und sein Herrchen (Hundetrainer) brachte den Kids den richtigen Umgang mit Hunden bei. Von einer Bekannten der Hund war in der lokalen Suchhundestaffel. Eine andere Bekannte führte beide ihre Staffs auf Prüfungen im IPO.

    Ich kann auch weder aus Rumänien, noch aus Kroatien oder Slowenien von einem schlechten Ruf dieser Hunde reden.

    Hier in Slowenien sind sie absolut beliebt, es werden auch viele TS Listis vermittelt aus Serbien und Balkan. Klar gibt es ab und an Problemhunde dabei, meist resultierend aus zu wenig Führung weil sie auch anders als ein DSH oder Mali Führungsfehler lange verzeihen. Also bevor man seinen Staff im Arm hängen hat muss richtig viel passieren. Sie sind freundlich zu Besuch, unproblematisch mit Kindern. Einzig die Themen Jagen und Fremdhunde sind ein Problem. Kann man ja gut dran arbeiten und Fremdhundekontakt vermeiden.

    ich kenne Staffs im SD. Auch welche die Prüfungen laufen/gelaufen sind.

    Wenige Vereine wollen Staffs, manche nehmen sie aber schon.

    An und für sich arbeiten diese Hunde alle gerne. Kontrollierte Beutespiele finde ich bei diesem Hundetyp auch tausendmal besser als stupides Ballwerfen/ Pole.

    ich habe meinen direkten Kollegen und meine Vorgesetzten nach knapp 1 Jahr zum ersten Mal live gesehen. Und wir haben das nun so eingeführt dass wir uns so 1x im Quartal im Büro treffen. Wir fahren alle so 2-3Std. Aber es ist was anderes wenn man einander live trifft. Obwohl wir sowieso projektbedingt viel Kontakt haben

    Mein Typ Hund sind die, die nicht ohne sind. Ich mag das, aber ich muss es kontrollieren, vorhersehen und handeln können.

    Gerade, wenn Kinder in der Familie sind habe ich lieber einen kernigen Schäferhund als einen Staff mit dieser Familiengeschichte.

    Das finde ich irgendwie bemerkenswert wenn man bedenkt wie viel öfter Schäferhunde Menschen gegenüber aggressiv sind als Staffs.

    Zeigt aber auch wieder dass gewisse Bilder in den Köpfen der Leute bereits so tief verankert sind dass man da auch nichts mehr ändern kann.

    Ich finde die Sippenhaft auch absolut unnötig. Ich denke die Welpen werden (ausserhalb von Österreich) schon Abnehmer finden.

    Würdet ihr die nehmen?

    (Mal angenommen, das ist eure Rasse, ihr hattet schon welche, die Verpaarung sagt(e) euch zu, ihr habt euch nach bestem DF-Standard für die Zucht entschieden und ein Welpe ist für euch reserviert)

    Oder würdet ihr zucken?

    Ich kann es für mich selbst echt nicht beantworten. Ich tendiere dahin das rational als wirklichen Einzelfall zu sehen, für den es nie eine Erklärung (auch keine genetische) geben wird. Aber ich weiß nicht, ob ich da nicht immer eine Restunsicherheit hätte. (Eben WEIL der Hund, der getötet hat, vorher NICHT auffällig wurde).

    ich stehe zum Glück nicht vor dieser Frage. Aber andersrum gedacht - die Verwandtschaft meines Hundes ist über den kompletten Ostblock verteilt. Ich weiss ganz ehrlich nicht ob und wenn, was genau seine Verwandten verbockt haben. Er hat einen popular sire in der Verwandtschaft der hunderte Nachkommen gezeugt hat. Weiss ich was die alle tun und wie sie sind? Nö.

    Ich habe es auch nie recherchiert um ehrlich zu sein (und hatte mich später erst mit Linien beschäftigt sonst hätte ich eben keinen Hund hier dessen Uropa die halbe Staff Population des Ostblocks gezeugt hat...)

    Andersrum, würde der Bruder meines Hundes einen Menschen tödlich verletzen würde ich meinen Hund den ich seit 8 Jahren habe auch nicht einschläfern lassen.

    Bei Feierabend hatte ich also einen halb platzenden Schädel, verbrauchte Konzentrationslöffelchen und nicht die allerbeste Laune. Was isses innso einer Situation so schön, da einfach die Hunde zu schnappen und je nachdem kürzer oder länger raus. Stattdessen: „Oh, dann können wir ja Tee trinken. Wo ist Deine Tasse? Warum hast Du Teebeutel bestellt, da auf dem Schrank sind ja noch ganz viele? Und wieso hast Du Tee bestellt, es ist noch so viel in der Dose. Und haben wir nur noch weißen Zucker, keinen Braunen mehr?“


    Home Office Hunde sind was Tolles. Sie texten Einen nicht 30 Sekunden nach Feierabend zu :nicken:

    oja hier ist das auch so nur ist es nicht der Mann sondern wahlweise SchwieMu oder Kinder. Wobei zweitere mit 2 und 4 das "Mama braucht erstmal 30min zum ankommen" kapiert haben.

    Ich finde die Sippenhaft auch absolut unnötig. Ich denke die Welpen werden (ausserhalb von Österreich) schon Abnehmer finden.


    Was man tun kann um einen tragischen Unfall zu vermeiden? Ich denke man kann nicht mehr tun als wie sonst auch vorausschauend zu führen. Die Wahrscheinlichkeit von einem Hund getötet zu werden ist um ein Vielfaches geringer als in einen Autounfall zu geraten.