Beiträge von ellykelly

    Vielen Dank für die Info!
    Ich hoffe, recht bald von euch zu hören, wie es sich denn nun weiter entwickelt hat!
    Momentan geht es uns auch ohne die Chemie ganz gut. Das tägliche Schwimmen und die Zusätze scheinen auszureichen, aber ich fuerchte mich schon regelrecht vor dem Herbst....
    Von daher ist die Goldakupunktur für uns ein festes Ziel, sobald ich das Geld dafür zusammen habe!
    Von dem Gedanken Op habe ich mich verabschiedet, zu viel an unserer Situation spricht einfach dagegen. Lieber dem Hund noch ein paar schmerzfreie Jahre schenken, als einen "Leidensweg". Ich denke, durch gezielten Muskelausbau bei Schmerzfreiheit, kann ich da noch viel machen. Sie ist ein sehr aktiver und sportlicher Hund und lässt sich von den sicher starken Schmerzen kaum bremsen.
    Ich freue mich, recht bald mehr zu erfahren. Vielen Dank für den Link!

    Alles Gute für euch und eure Hunde
    diana

    Hallo Kessy,

    ich bin auch noch zu keiner wahren Einigung gekommen. Die Arthrose ist beidseitig, heisst, wenn ich die eine Seite machen lass, kommt in ansehbarer Zeit dieselbe Prozedur ein zweites Mal auf uns zu. Mein Hündin lässt sich nicht von Fremden anfassen, heisst, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das überhaupt funktionieren soll mit den Untersuchungen, dem Klinikaufenthalt und der Nachsorge. Auch für uns kommt eigentlich die Goldimplantation noch am ehesten in Frage. Eine Kurznarkose, den Hund dann auch gleich wieder mitnehmen können.
    Aber ich habe eben Bedenken wegen zweierlei Dingen:

    1. schlägt es auch wirklich an, oder wirft man da nur eine Menge Geld aus dem Fenster?
    2. die Arthrose schreitet ja weiter voran. Was ist dann das Ende vom Lied?

    Aber eigentlich reift der Entschluss zum Gold in mir schon viel weiter, weil ich es mittlerweil als einzige Option für uns sehe. Meine Hündin ist acht, will ich ihr diese zwei grossen Ops jetzt noch zumuten, wo jeder normale Tierarztbesuch schon so grauenhaft ausartet? Will ich sie

    Von der Praxis Rogalla habe ich auch schon im Netz gelesen. Nach Frankfurt fahren, das wäre mir auch kein Problem, und die Kastration, wenn man die im selben Atemzug auch gleich machen lassen kann.
    Berichte mir doch bitte unbedingt, wie es für euch gelaufen ist!

    Was das Gold angeht, vertraue ich hier in Berlin nur dem Rosin, und der möchte für die reine Implantation knappe 2000 EURO haben. Sicherlich berechtigt. Er ist sowas wie ein Guru in der Branche. Aber 2000 EURO und dann bringt das nichts? Und dann doch die Op als letzten Ausweg und nochmal 7000?

    Keine Ahnung, ich weiss es immer noch nicht. Ich füttere Alles an Zusätzen und gehe jeden Tag schwimmen, die Tabletten konnte ich mittlerweile fast ausschleichen. Aber ich muss meinen Hund dauerhaft beschneiden. Sie darf ja nun gar nichts mehr, das ist doch kein Leben für einen Hund, der immer "im Saft" stand.

    Das Thema dreht und dreht in meinem Kopf, aber ich komme nicht auf den Punkt.
    Ganz ehrlich, nur ein paar lebensfrohe Jahre mehr für Kelly würden mir momentan schon ausreichen.

    Was habt ihr bei eurer Huendin mit der Huefte dann machen lassen?
    Bei welchem Krankheitsbild genau kann diese Resektion angewendet werden? Und wie belaufen sich hier die Kosten?
    Zumindest hab ich Kelly jetzt noch in einer Versicherung unterbekommen, der Helvetia, die machen natuerlich nichts mehr betreffend der Arthrose, aber mit dem Alter können ja auch noch andere Sache auf uns zukommen.
    Dass ich dann so wie jetzt dastehe, das möchte ich nicht nochmal erleben!!!
    Auch ich mache mir natuerlich Sorgen um die doppelten Kosten. Ich möchte, dass meinem Hund langfristig geholfen wird, aber eine solche Summe ist kein Pappenstiel fuer mich. Wie gesagt, hätte ich sie derzeit nichteinmal fluessig.
    Vielleicht könnte ich 2000 anzahlen und den Rest abstottern!?
    Heute habe ich Kelly die letzte Pen Phred verabreicht. Ich habe jetzt schon Angst vor Morgen, denn unter den Tabletten hat es sich jetzt erstmal wieder normalisiert. Man merkt, dass sie das Laufen anstrengt, aber sie steht wieder auf und hat bis dato auch keine Schmerzäusserung mehr gezeigt.
    Ist es eigentlich gang und gäbe, dass man in den Kliniken fuer ein Vorgespräch zur Op schon zahlen muss?
    Wenn ich mich nun bei mehreren Kliniken erkundigen möchte, bin ich ja schon vorab eine Stange Geld los... :???:

    Danke Dir fuer Deine Antwort
    diana

    Oh, doch, das kann ich mir vorstellen!
    So wie mein Hund geschrien hat, das war dermassen grausam...
    Und die wirft so schnell nichts um, jedenfalls war sie bisher ein borstiges, kaum totzukriegenes Buerchen.
    Momentan geht es ihr wieder gut und sie will natuerlich auch toben. Warum sie´s nicht darf, dass soll ihr mal einer erklären. Da guckt sie mich an als gäbe es gruene Gurke zu fressen.

    Ich bin mir noch immer nicht klargeworden. Eine Op ist heftig und auch sehr teuer. Wenn ich nun 3500 EURO höre, wuesste ich gar nicht, wo ich die in so kurzer Zeit auftreiben sollte. Die knappen 2000 fuer Gold bekäme ich innerhalb der nächsten Wochen zusammen.

    Was war denn bei deiner Huendin damals, Kruemelzwerg?
    Hast du Gold machen lassen?

    Meine Tierärztin war der Meinung, bei einem jungen Hund wäre die Op erste Wahl, bei meiner 8jährigen wuerde eher das Gold in Frage kommen.

    Zu Morgen wollte ich meine Entscheidung getroffen haben, aber so wirklich hat noch nichts Gestalt angenommen :fear: :sad2:

    Hallo Ihr,

    bei meiner Huendin, 8 Jahre, wurde beidseitig Arthrose in den Hueftgelenken diagnostiziert.
    Rymadil und Metacam brachten keine wirkliche Besserung, seit zwei Tagen Pen Phred machen den Zustand erträglich.
    Laut Tierärztin soll ich mich bis zum nächsten Termin, wenn die Tablettenkur beendet ist, mit den Möglichkeiten auseinandersetzen. Ich tendiere ganz klar zum Gold und habe auch schon bei dem Dr. Rosin angerufen. Aber 1900 EURO muessen gut überlegt sein. Was eine Op bringen und kosten wuerde, habe ich endgueltig noch nicht in Erfahrung gebracht. In unserer Tierklinik wuerde es Termin zum Vorgespräch geben, das die sich natuerlich auch schon bezahlen lassen....Eigentlich finde ich das eine Unverschämtheit, aber das ist wieder eine ganze andere Sache.
    Wir behandeln mit Zusätzen und ich habe auch das Futter schon umgestellt. Aber der Hund ist vor allem psychisch beeinträchtigt. Es muss schnell was getan werden, bevor Madame das Vertrauen in sich und in uns komplett verliert und sich aufgibt. Kennt ihr noch andere, die die Goldsache machen? Dr. Rosin ist sicher der Beste, aber da bezahlt man eben auch sicher den guten Namen mit..
    Habt ihr Erfahrungen mit der GI bei anderen Tierärzten in und um Berlin? Welche operativen Möglichkeiten gibt es?
    Die Arthrose ist weit fortgeschritten mit deutlichen Wucherungen. Ich habe das einfach nicht gemerkt, mein Hund war immer aktiv, lebensfroh und sportlich. :sad2:
    Ich wäre froh, wenn mir jemand bei der Entscheidungsfindung helfen könnte.

    diana

    Hallo Joco
    Momentan weiss ich gar nicht, was ich richtig oder falsch mache... :sad2:
    Bin ich zu uebervorsichtig und panisch und das ueberträgt sich? Oder nehme ich im Gegenteil die Sache vielleicht sogar nicht ernst genug?
    Ich weiss nur, dass mein Hund nicht mehr mein Hund ist!
    Trotz der Tabletten jeden Morgen die Tortur. Hochheben lassen will sie sich auch nicht mehr, da kommt sogar versteckte Aggression und ich ueberlege, entgegen des Verbots, sie den einen Treppenabsatz laufen zu lassen.
    Vielleicht ist da doch noch was vom Ruecken zusätzlich? Die Bilder waren in der Hinsicht unauffällig.
    Draussen läuft sie dann zwar, aber ist total verspannt und wie irr, trabt vorwärts wie blöd und zieht mich hinter sich her, den Schwanz zwischen die Beine geklemmt, erst nach einer ganzen Weile entspannt sie sich und fängt dann auch an zu schnueffeln.
    Dann gestern am See, zuerst der selbe völlig verkrampfte Hund, als könnte jeden Moment von oben der Himmel runter fallen, und dann aber springt sie wie losgelassen dem Stöckchen hinterher in die Fluten und schwimmt und schwimmt, und wird dann sogar etwas ruppig mit ihrer Beute. Das aber sicher, wegen der "ueberschuessigen" Energie. Denn bis vor zwei Wochen war sie ein aktiver Hund, der Stunden dem Ball hinterhermachte.
    Ich fuehle mich auch schlecht, weil ich mir denke, ich hätte das doch sehen und merken muessen.
    Mir war nur im Winter aufgefallen, dass sie manchmal kurz nach der Ball Rennerei lahmte. Ich hab das aber auf unaufgewärmte Muskeln geschoben und sie dann eben erst warmlaufen lassen, dann war das verschwunden.
    Aber jetzt ist es ja nicht nur die gestörte Bewegung. Der ganze Hund ist ein psychisches Wrack und ich weiss einfach nicht, wie ich ihr da richtig helfen kann, ich weiss ja noch nicht mal, was ich jetzt in Angriff nehmen soll.
    Die Akupunktur oder doch die Op? Die Akupunktur nimmt ja nur den Schmerz, die Wucherungen wachsen weiter, und die waren auf dem Bild schon schrecklich. :sad2: :sad2:
    Ob eine Op nicht doch das Vernuenftigere wäre?
    Wäre toll, wenn sich hier mal jemand meldet, der vielleicht mal vor der gleichen Entscheidung stand und die Richtige getroffen hatte.
    Ich möchte nur, dass mein Hund das Leben wieder wert findet! Und davon sind wir grade ganz weit entfernt und das ist kaum auszuhalten...

    Vielen Dank euch Allen
    diana

    Das Pen Phred scheint zu wirken, allerdings ist es eben auch eine "Cortisonbombe" und ich habe jetzt schon Angst vorm Absetzen, dass das dann alles mit doppelter Auswirkung zurueckkommt. Schlimmer geht es ja kaum noch!
    Ich muss was tun, mir einig werden, schnell eine Lösung finden.
    Op oder Akupunktur? Die Tierärztin ist auch nicht ins Detail gegangen, vielleicht wollte sie mich nicht erschrecken...
    Viel spielt auch das schwierige Wesen meiner Huendin mit rein. Die Angst vor dem Aufstehen hat sich schon richtig verfestigt, die vor den Hebeaktionen der letzen Tage auch. Es kommt mir vor, als wuerde sie den Schmerz mit uns in Verbindung bringen :sad2: :sad2: :sad2:
    Hat denn noch irgendwer Tipps, was jetzt das Beste ist? Ich denke mit Zusätzen und Medis allein werden wir das nicht mehr in den Griff bekommen...

    Es ist eine Coxarthrose, beidseitig, wobei die linke Seite noch nicht akut ist.
    Mir stehen jetzt OP oder Goldakupunktur zur Auswahl.
    OP wäre bei einem jungen Hund die erste Wahl, die Akupunktur wäre schonender.
    Ich habe heute bei dem Dr. Rosin durchgerufen und mich beraten lassen. 1900 EURO sind natuerlich eine Summe, die ich mir auch nicht von heute auf morgen aus dem Ärmel schuetteln kann.
    Wir behandeln die nächsten sieben Tage mit Pen Phred. Ich soll den Hund zur Bewegung animieren, im Zweifelsfall auch energischer werden, kein Betueddeln und keine falsche Ruecksicht. Ich habe das Futter umgestellt und gebe die ueblichen Zusätze: Muschelkalk, Omega 3 Fettsäuren, Vit. E.
    Sie liegt trotz der Schmerzmittel nur noch rum und das Hochkommen ist weiter Tortur, zu der man sie zwingen muss, wir sind also mittendrin in der Schmerzspirale.
    Grade bin ich einfach nur noch ratlos und traurig. Aber in dem Dr. Rosin sehe ich eine Hoffnung, auch wenn das heisst, das nächste Jahr finanziell am Minimum zu krauchen, ich denke, das ist die beste Lösung.

    Nochmals vielen Dank fuer eure Anteilnahme
    diana

    Wir muessen jetzt gleich los!
    Drueckt mir die Daumen, dass nicht doch noch etwas "Bedrohlicheres" gefunden wird und dass mein Hund mich nach der Aktion nicht hasst....
    Im Endeffekt bin ich schon jetzt der Meinung, dass es eben die Arthrose ist. Aber dann weiss ich wenigstens mit Bestimmtheit wie ich mit dieser Situation umzugehen habe!