Beiträge von ellykelly

    Ich weiss nicht mehr weiter! :hilfe: :sad2:
    Meine 8 jährige Mischlingshuendin macht mir grosse Sorgen.
    Bisher selten mal krank, aber immer ein spezieller Hund gewesen, bin ich jetzt mit meinem Latein am Ende.
    Seit vier Tagen läuft sie nicht mehr, zieht die rechte Hinterpfote fast bis in den Körper, schreit vor Schmerzen.
    Am Herrentag fing das morgens an. Aufstehen zur Gassirunde, schreit sie plötzlich auf, knickt mir im Flur richtig weg und schreit dann anhaltend. Was blieb mir als die Tierambulanz, ein teures Vergnuegen, das auch keine echte Besserung brachte, weil mein Hund sich von Fremden nicht anfassen lässt. Bisher mussten wir das beim Tierarzt mit Zwang oder so regeln, dass ich unter Anleitung die Griffe machte. Die jährliche Impfung ist immer ein Schreckensereignis. Bevor jetzt Mahnungen kommen: Der Hund kam verspätet zu mir und hatte etliche "Macken", wir haben alles hinbekommen, ausser die Sozialisierung mit anderen Hunden und eben das "Sich anfassen lassen" unter Zwangsituationen. Die Tierärztin kann streicheln etc, solange sie ihr nicht zu Leibe rueckt ist alles in Ordnung.
    Zum Eigentlichen: Von der Tierambulanz also Schmerzmittel oral, bei der Untersuchung durch mich, keine Schmerzäusserungen. Allerdings hatte ich ihr Fiebersaft meiner Tochter verabreicht, weil ich mir nicht zu helfen wusste, das könnte die Untersuchung natuerlich verfälscht haben. Abends mit meinem Mann den Hund zum Geschäft runtergetragen, abgesetzt, läuft sie miteinmal. Mein Mann behauptet, ich wuerde uebertreiben. Nun ist auch ausgerechnet merin Auto in der Werkstatt und meine Tierärztin ( eine, die meinen Hund halbwegs zu händeln weiss) weiter draussen und mit grossen OPs beschäftigt. Es verging also noch ein Tag, an dem mein Hund rumlag, zwar frass und trank, aber beim Aufstehen schrie und sich deshalb kaum noch bewegte.
    Ich also einen Fahrer organisiert, hin zur Ärztin, schon dort läuft sie wieder plötzlich wie nichts gewesen, springt den Fahrer sogar freudig an. Der hielt mich schon fuer bescheuert, auch ich war am Zweifeln. Die Ärztin mit einem Blick trotzdem gesehen, welches Bein betroffen war, der Versuch einer Untersuchung scheiterte kläglich. Auf den Röntgenaufnahmen von vor einem halben Jahr nochmal geschaut, nichts wirklich auffälliges, aber Knie waren auch nicht drauf zu sehen. Weil eine eingehende Untersuchung heisst, den Hund schlafen legen zu muessen, einigten wir uns auf die Gabe von Rimifin ueber eine Woche, wenn das nicht anschlägt, bleibt eben nur diese Lösung. Vom Arzt noch aufs Grundstueck, da springt sie weiter rum wie ein junger Gott, sogar ueber einen Busch. Ich musste sie regelrecht zuegeln. Nach Hause, die Nacht ohne Vorkommnisse, heute morgen das Selbe wieder. Nach Gabe der Tablette keine wirkliche Besserung. Grade mal so den Haufen gemacht, geschrien, gesessen, gezittert. Frisst und trinkt, liegt ansonsten nur rum. Ich habe sie jetzt auch in Ruhe gelassen. Soll man weiter abwarten? Wirken die Tabletten erst, wenn sich ein Spiegel gesetzt hat? Wie kommt das, dass sie beim Tierarzt rumspringt? Was soll ich denn machen? Vorsichtig zur Bewegung zwingen, dass sie nicht komplett abbaut? Die Betäubung doch vorziehen? Ich weiss, das ist keine Begruendung, aber den Stress, die Kosten möchte ich mir weitgehend ersparen. Bei mir kommt grad alles aufeinmal, wenn Jemand versteht, was ich meine...
    Den Hund aber leiden lassen, ist auch keine Option fuer mich! Ich wuerde mich freuen, wenn jemand einen Ratschlag hat, ohne mich wegen eben gemachter Aussage anzufeinden.

    Vielen Dank!?
    diana