Auf deren Seite bin ich auch grad.
Hast Du Erfahrungswerte, wie die im Schadensfall regulieren?
Bzw, musstest Du sie schon in Anspruch nehmen?
Beiträge von ellykelly
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Hallo angel_jyl
Ich habe grade gestgestellt, dass die Agila mich auch wegen des Alters meines Hundes nicht mehr aufnimmt.
Ich habe auch nur das Geburtsjahr im Impfausweis.
Wie hast Du Dein Problem gelöst?
Doch natuerlich, aber die sind alle nur notbesetzt!
Wir haben jetzt Dienstag 13 Uhr Termin bei meiner Tierärztin, die vorab schon den Befund Arthrose gestellt und meinen Hund ja auch zu Beginn der Misere schon betreut hat. ich vertraue darauf, dass sie die Notwendigkeit am Besten einschätzen kann, als jetzt Stress zu machen. -
Ich habe das geld jetzt irgendwie zusammenbekommen. Aber gestern Nachmittag in der Klinik haben die keine Diagnostik in Narkose gemacht, da waren die knapp besetzt und nur fuer "Notfälle" da. Ich wollte einen Termin fuer Dienstag machen, aber nachdem die Dame mir den Ablauf geschildert hat: Um 9 den Hund bringen, dann kommt sie in eine Box, bis Zeit ist, kann sich den ganzen Tag hinziehen, abends dann abholen, bin ich davon abgekommen. Da dreht mir der Hund komplett durch und ich wuerde sie Dienstag aus der Nachtschicht bringen, könnte also auch nicht den ganzen Tag mitdableiben. Und dann so ein Trauma vielleicht fuer nichts und wieder nichts. Es steht ja nicht fest, dass die Aufnahmen dann Aufschluss geben. Ich warte jetzt grad auf den Rueckruf meiner eigentlichen Tierärztin. Die kennt meinen Hund und hat schon von sich aus gesagt, dass ich ja dableiben muesste, weil das fuer das Tier unheimlich Stress bedeutet. Drueck mir die Daumen, dass sie mich irgendwie reinschieben kann, und dass sich vielleicht nur etwas Harmloses rausstellt!
Ich bin grade dabei, eine Versicherung bei der Agila abzuschliessen. Das war mir mehr als nur eine Lehre! -
Vielen Dank fuer Eure Anteilnahme!
Es tut gut, auf verständige Ohren zu treffen. Hier zu Hause werde ich momentan nur belächelt und verurteilt, weil ich schon so viel Geld ausgegeben habe...Dabei hätte man die Röntgendiagnose gleich zu Anfang stellen muessen, da hätte ich die Summe auch noch gehabt. Ich habe aber auch das Gefuehl, dass die bisher behandelnden Tierärzte das selbst auf die lange bank geschoben haben, weil mein Hund sehr speziell ist und es unheimlich Stress ist, sie ueberhaupt in Narkose zu bekommen, fuer den Hund wie auch fuer den Tierarzt. Der Hund gebärdet sich wie irr, wenn ihm Jemand Fremdes nur zu nahe kommt, es ist unglaublich was fuer Kräfte da freiwerden.
Da hilft auch kein Zureden gar nichts. Sie hat eben ihre Erfahrungen gemacht.
Ich denke auch, weil Kelly, eben noch ein Häuflein Elend, beim Tierarzt fast unauffällig ist, nehmen die mich nicht ernst...
Gestern Abend gab es einen kleinen Freudensprung, als sie nach längerem Liegen von allein wieder hochkam und Gassi wollte, unten eingehend geschnueffelt hat und sogar am Hauseingang vorbei noch ein bisschen weiter wollte.
Aber heute Morgen liegt sie wieder im Korb, wufft zwar nach draussen, wenn was Interessantes zu hören ist, aber ist noch nicht aufgestanden, und ich traue mich bald gar nicht mehr, sie hochzuhieven, weil ich sehe, dass sie schon Panik kriegt, wenn ich nur mit der Leine komme. Mein Mann meint, es wäre vor allem Angst und dass ich die mit meiner eigenen Panik noch verstärken wuerde.
Wenn wir das bis Dienstag irgendwie ueberstehen, denn die horrenden Kosten fuer eine Notuntersuchung jetzt kann ich schon gar nicht aufbringen, und die Tierheimärztin uns wirklich aus dieser Lage raushelfen kann, dann werde ich mich, wenns es finanziell wieder besser geht, mich ganz klar revangieren!!!
Zaasou, bist du mit einem Tierheimhund nicht eigentlich ärztlich ueber das Heim dann abgesichert?
Die Versicherung spukte mir vor nem halben Jahr auch im Kopf rum, als Kelly schon mal so unklare Beschwerden hatte und die Ärztin auf Gebährmutter getippt hatte, was sich im Röntgen aber nicht beweisen liess.
Damals hatten die Kelly auch geknebelt und ohne Narkose geröntgt. Aber fuer eine Lahmheitsdiagnostik muss der hund ganz anders gelegt werden. Eine Spritze und am nächsten tag war das wie weggeblasen.
Aber irgendwie werde ich das gefuehl nicht los, dass das schon ein Anläufer fuer die jetzige Misere war.
Muessten diese starken Mittel nicht wenigstens soweit helfen, dass der Hund wieder von allein aufstehen kann?
Ist das vielleicht wirklich vor allem die Angst, weil das eben auch morgens zum Gassigehen passiert ist, wo es so schlimm war, dass ich die Ambulanz gerufen habe?
Meine Tierärztin vorhin am Telefon sagte auch schon, ich soll mich nicht mehr so verrueckt machen, das wuerde Kelly auch spueren. Ich soll am Dienstag zum Röntgen kommen und bis dahin die Mittel geben. -
Ich denke, es wird niemanden interessieren, bzw werden Einige kein Verständnis aufbringen können, aber: Mein Hund ist immer noch nicht eindeutig diagnostiziert, einfach, weil ich nun das Geld nicht mehr in Ruecklage habe.
Ich hatte diesen Monat eine hohe Werkstattrechnung fuer mein Auto, insgesamt gerechnet fuer die bisher angefallenen Untersuchungen einschliesslich Tierambulanz und Medikamenten auf Verdachtsdiagnose ( Grosspackung Rymadil, weil die Ärztin meinte, ich müsse das nun immer Haus haben, hochdosierte Futterzusätze, die auch ihren Preis hatten, Behandlungskosten etc. ) auch eine ganze Menge und nun bin ich richtiggehend pleite....
Ich bin nochmal zur Klinik, habe denen wahrheitsgemäss meine Situation geschildert und hoffte, die wuerden sich auf eine Anzahlung von 150 und die anderen 100 nächsten Monat oder auch frueher einlassen. Ich habe eine Kapitalversicherung, die ich kuendigen möchte, um an das Geld, auch fuer jedwedes, weiteres Vorgehen Kelly betreffend, zu kommen. Meine letzten 150, ich hab mich in der Klinik nackig gemacht. Das war schon kein schönes Erlebnis. Aber die haben sich auf Nichts eingelassen, haben mir vorgeschlagen, den Hund mit allem Stress in Narkose zu legen und bis zum Etat weit zu röntgen. Wenn da nichts gefunden wird, dann wieder kommen, wenn das Geld vorrätig ist und nochmal Narkose...
Dann berechneten sie Beratungsgebuehren und gaben mir Metacam mit. Sie könnten nur in absoluten Notfällen eine Ratenzahlung vereinbahren und mein Hund sei eben kein Notfall.
Dann rief ich beim Tierheim an, die sagten auch was von: nur in absoluten Notfällen und nur fuer Rentner und Arbeitslose. Man kann aber eben auch als Arbeiter in eine finanzielle Schieflage geraten. ich bin einfach direkt hin und persönlich nochmal vorstellig geworden. Die Ärztin sagte, sie hätte schon Fälle gehabt, wo die Halter mit Tränen in den Augen um eine Ratenzahlung gebeten hatten und dann nichtmal das Tier wieder abholten. hat mir aber fuer Dienstag Hoffnung gemacht. Auch meine eigentliche Tierärztin soll ich Dienstag noch mal anrufen.
Aber bis Dienstag bin ich hier schon komplett durchgedreht!
Die Kuendigung der Versicherung wird sich auch mindestens noch zwei Wochen ziehen. Ich fuehle mich schlecht und schuldig und kann meinen Hund nicht mehr leiden sehen. Trotz der Medikamente steht sie nicht von alleine auf. Ich weiss auch nicht, ob das Hochheben dauernd nicht schädigend wirkt, obwohl sie dann ja läuft und nach dem Laufen entspannt wirkt, ich bin einfach durch und am Ende.
Selbst wenn ich mir die 100 borgen wuerde, wuerde ich jetzt am Wochenende / Feiertag mit den 250 nichtmal mehr hinkommen. So blöd wie es klingt, jetzt fehlen ja sogar noch wieder 13 EURO an den 150.
Ich weiss nicht weiter, weiss, dass ihr mir hier auch nicht helfen könnt und nur die Köpfe schuetteln werdet.
Aber vielleicht wollte ich das einfach mal loswerden... -
Ja, im Grossen und Ganzen ist das die Lsöung, die sich in meinen Gedanken auch verfestigt hat!
Aber ich muss eben auch wirklich abwägen. Ich habe keine Versicherung und schon jetzt fuer diesen Monat keine Ruecklagen mehr, und dann dieser ganze Stress vielleicht nur, um gesagt zu bekommen: Arthrose im Hueftgelenk, damit muss man leben...
Es ist sicher das Vernuenftigste und Verantwortungsvollste, da hast Du recht!
Ich denke, ich werde mich gleich nochmal mit Kelly auf den Weg zur Klinik machen. -
Ich wollte hier mal die, die es interessiert auf dem Laufenden halten, bzw neuen Austausch anregen.
Meinem Hund geht es den Umständen entsprechend besser. Ich war in den letzten Tagen bei so vielen Tierärzten und habe so viel recherchiert und bin trotzdem nicht wirklich weiter, von den Geldbeträgen, die ich bisher veräussert habe mal schweigend und die Tatsache uebersehend, dass Vieles davon auch noch fuer die Katz war.
Der letzte Stand der Dinge ist nun, dass Kelly unter einer Hueftarthrose leidet. Diese Diagnose stellte die Ärztin in einer Tierklinik wohlgemerkt ohne Röntgen....
Mein Hund lässt sich von Fremden nicht anfassen. Eine Narkose bedeutet, den Hund zu knebeln ( denn es muss ja trotzdem ein Venenzugang gelegt werden ), extremen Stress fuer das Tier und laut der Ärztin wuerde es den Befund nur bestätigen, den sie anhand der eindeutigen Anamnese und der eingehenden Untersuchen, bei der sie mich einfach gecoacht und befragt hatte, zu stellen in der Lage war. Stuetz- und Stellreflexe waren unauffällig, Bandscheibe und Halswirbelsäule hat sie ausgeschlossen, und die Schmerzlokalisation eindeutig Huefte rechts, versteifte Bewegung, schmerzhaft beim Strecken. Auch das Prozedere hier zu Hause bestätigt die Diagnose. Morgens nach langem Liegen sind die Schmerzen am stärksten, wenn ich den Hund unten und oben hab, sind die ersten Schritte recht staksig, dann läuft sie sich ein. Lange, flotte Trabrunden lockern die Huefte so, dass Kelly sich vor Freude komplett durchschuettelt, auflebt, markiert, sogar wieder toben will. Ruckartige Bewegungen lösen kurzen Schmerz aus, der aber schnell verwunden ist, wenn man einfach weiterläuft. Nach so einer Runde ist sie dann auch in der Wohnung wieder die Alte, frisst, trinkt, setzt sich, steht auf, bellt und rennt zur Tuer. Aber sobald sie sich dann hinlegt ( und irgendwann muss sie sich ja legen) und länger liegt, kommt sie nicht mehr alleine hoch., dann geht das ganze wieder von vorn los. Sie ist jetzt seit Donnerstag auf Rimifin. Wir haben in Absprache mit der Klinik auf Rymadil gewechselt. Die Tabletten verträgt sie gut, aber die können doch auch keine Dauerlösung sein. Die Ärztin meinte bei akuten Schmerzzuständen sollte man die schon durchgängig geben, ausserdem gelenkaktive Futterzusätze und Omega 3 Fettsäuren. Alles passiert, schon eine Besserung, aber dieser Zustand, dass der Hund von allein nicht mehr aufsteht, nach längerem Liegen, der besteht weiter. Sie hat an sich keine Schmerzen, schläft ruhig, wie gesagt, nach einer Runde flottem Trab ist sie wieder fast die Alte.
Ich habe mir jetzt Urlaub genommen, damit ich ihr die nötige Pflege zukommen lassen kann, aber ich frage mich eben auch, wie das nun weitergehen soll. Ist das fuer einen Hund nicht ein jämmerlicher Zustand?
Gibt es operative Möglichkeiten? Ich habe von diesen Implantaten gelesen und mache Massagen und Streck und Dehnuebungen, die Kelly auch richtig toll findet. Die Klinikärztin hat mich dazu nicht weiter beraten, das Wort Gehilfe ist nur gefallen. Ich ueberlege, heute nochmal in die Klinik zu fahren und auf das Röntgen zu bestehen, aber vielleicht ist das ja tatsächlich nur unnötiger Stress und Geldrauswurf, ich habe schon so viel Geld gelassen und würde das Bisschen, was ich noch habe, lieber fuer etwas geben, dass meinem Hund auch wirklich hilft.
Hat einer hier Tipps oder vielleicht eigene Erfahrungen?
Ich bin fuer jeden noch so kleinen Hinweis dankbar!Viele Gruesse
diana -
Ja, wenn ich das allein zu entscheiden hätte und die Umstände anders wären, wäre ich auch schon dagewesen.
So aber, muss ich mir die ganze Zeit anhören, ich wuerde uebertreiben, hätte schon mit der Ambulanz uebertrieben, und leider kann ich nicht ganz allein daruber entscheiden, und wie gesagt, mein Auto ist auch noch in der Werkstatt. Der Fahrer, den ich gestern erweichen konnte, hielt mich auch schon fuer bescheuert, als Kelly dann rumsprang und keine Symptome zeigte. Ich dreh hier bald durch.
Gestern dachte ich endlich Entwarnung und mit den Tabletten die Woche kommt das ins Lot. Und jetzt läuft sie hier auch wieder rum, zwar schleichend, aber kein Anzeichen von Schmerz beim Aufstehen. Das, nachdem mein Mann nun eine Runde gelaufen ist. Kann sich die Bandscheibe auch einlaufen? Und muesste nicht zwingend auch Schmerz sein, wenn man die Wirbelsäule und Huefte mit Druck abtastet, so wie mich die Ambulanzärztin angewiesen hatte?
Der Hund liegt jetzt neben mir, vollgefressen, alle Viere von sich und entspannt, ich glaube auch schon, dass ich Gespenster sehe und durch meine Angst den Hund kirre mach.....

Vielen Dank, erst mal fuer Eure Antworten
Ich denke, ich werde telefonieren und das tun, was ich fuer richtig halte. -
Vielen Dank, das ist doch gar keine so unklare Aussage! Die Ambulanzärztin hatte die Bandscheibe wegen des Befundes beim Abtasten fast ausgeschlossen. Ich wollte erst in die Klinik, hatte mich aber nicht getraut, den Hund zu bewegen, eben weil ich auch dachte: Ruecken, Bandscheibe, ein falscher Griff. Nun wollte ich auf meine Ärztin vertrauen, dem Hund und mir vielleicht unnötigen Stress ersparen. Es ist schon so, dass sie sich einläuft, es morgens nach langem Liegen akut ist.
Wie hat die Klinik deinem Hund geholfen. Muessten Veränderungen nicht auch schon auf dem letzten Bild zu sehen gewesen sein? -
Kann nicht irgendjemand eine vage Aussage dazu machen?
Ich bin auf alles gefasst! Ich beschäftige mich schon die ganze Zeit damit und recherchiere, und ich sitze hier wie auf Kohlen, es ist mal wieder Feiertag bzw Sonntag.
Hat jemand Erfahrungen damit, auch mit dem Medikament? Jetzt eben mit meinem Mann lief sie unten wieder. Vielleicht reagiere ich falsch? Er sagt ja auch, ich wuerde uebertreiben.