Beiträge von Emanuela

    Dort wo ich früher gewohnt habe tauchte Mal auf dem Feld ein Päärchen auf. Die Frau fiel beim Anblick der Hunde fast in Ohnmacht und dann ist es für mich selbstverständlich, dass ich meine Hunde ranrufe, anleine, ins Sitz schicke und passieren lasse. Auflösen tue ich mich aber nicht.
    Die Dame war allerdings sehr glücklich und bedankte sich selig. Sie lief eingeharkt bei ihren Freund auf der anderen Seite.

    Leider musste ich, mit einem zu großen Abstand zwischen uns, sehen wie ein Hund die Frau ansprang. War ein wilder, unerzogener, aber lieber Aussi Mix. Die arme Frau. Der Besitzer war wie üblich gefühlt 10km weit weg. Einzige was ich tun konnte war laut nach dem Hund rufen, damit er zu mir kommt und die Frau nicht mehr belästigt. Die arme.


    Vor kurzem kam der Freund meiner besten Freundin (mit ihr XD) zum ersten Mal zu mir. Ich besitze 2 große Hunde und habe direkt gesagt, vor dem Besuch, dass ich meine Hunde nicht aussperre. Für die Freundin war es Ok, die kannte die Hunde von klein auf. Hat auch nen gutes Wort bei ihrem Freund eingelegt. Zur Begrüßung habe ich beide Hunde erst Mal angebunden und dann beide vorsichtig an der Leine zum Freund geführt, nachdem dieser sein Ok gegeben hatte.
    Im Endeffekt hat dieser beide Hunde komplett ignoriert und die Hunde hatten nicht mehr für ihn übrig wie ein kurzes Schnuffeln und der Versuch ihm ein Ball zum Werfen hinzulegen. Kein Erfolg, kein Ding. Hab die Hunde weggerufen, wenn sie in seiner Nähe rumspaziert sind, kein Ding. Zum Abschied hat er meinem Älteren kurz den Kopf getätschelt. ^^

    Dann notiere ich mal meine schlimmsten Erlebnisse:

    Ich habe einen Jack Russel Terrier besessen. Jessy war rassetypisch mutig und der Meinung sie wäre eigentlich ein Rottweiler. Ich muss 14-15 gewesen sein, da lief ich mit der angeleinten Jessy an einer Straße als um die Ecke ein abgeleinter Riesenschnauzer kam. Er sah Jessy, Jessy bellte und er stürzte sich auf sie. Ihr Kopf schrammte an einer Hausmauer entlang und ihr ganzer Kopf war in seinen Mund. Herrchen kam dann und riss seinen Hund runter von Jessy die selbstständig zu mir rannte. Sie hatte ein Loch im Kiefer...
    Zum Glück verheilte es gut.

    Traumatisch für mich war auch sicherlich der Kerl, der nach Jessy trat als sie sich mit seinem Hund zoffte. Er trat sie in den Bauch so das sie ein ganzes Stück durch die Luft flog. Sie blieb zum Glück unverletzt. Der Typ sagte uns wir sollen den Köter einschläfern lassen. Später erfuhren wir, dass dessen zweithund einen 14 Jahre alten Westi Mix totgebissen hatte.

    Yuukan hüte ich wie meinen Augapfel, aber zwei Erlebnisse hatte ich auch mit ihm;

    Abend um 22 Uhr rief meine Arbeitskollegin mich an. Sie hätten
    einen riesigen Sack voll Küchenreste ob ich den haben mag. Klar gerne
    auf jedenfall. Also hab ich mich am Ortsausgang (eine Straße von meinem
    Zuhause) verabredet und rannte mit Yuukan hin. Ja, der riesen Sack war
    dann leider nicht nur riesig sondern auch schwer und meine
    Arbeitskollegin fuhr mich noch schnell hoch. Ich stelle mich ans
    Gartentörchen und leine Yuukan schon Mal ab. Das mache ich öfters, wir
    befinden uns dann auch schon auf unseren grundstück was aber nicht noch
    zusätzlich eingezäunt ist. Plötzlich rennt Yuukan los und im selben
    Moment startet meine Arbeitskollegin wieder! Ich bin Yuukan schreiend
    und meiner Arbeitskollegin heftig winkend wieder rausgerannt auf den
    Bürgersteig, weil ich Yuukan auch nicht mehr gesehen hatte und
    furchtbare Angst hatte er wird jetzt überfahren. Werde das Gefühl nicht
    vergessen und es ist das einzige was ich in der Hundehaltung auch
    wirklich hasse; hilflosigkeit. Du hast da keinen Roboter an der Leine
    sondern ein denkendes Wesen was ohne Frage auch einfach weiterrennen
    könnte oder vors Auto oder oder oder. Glücklicherweise muss Yuukan an
    meiner panischen Stimme irgendwie den ernst der Lage erkannt haben, denn
    er kam fröhlich AUF dem Bürgersteig zurückgerannt. Zweiter Schreck war
    das die Arbeitskollegin gar nichts mitbekommen zu haben schien, zwar
    nicht geradeaus fahren wollte sondern wenden, also eine blöde wilde
    Bewegung von Yuukan und er wäre doch noch vorm Auto gelandet. Zum Glück
    kam er bravzu mir. Ich hab ihn mir gekrallt und in den Garten befördert
    und den ganzen Weg geschimpft wie ein Rohrspatz wegen ihn, wegen mir.
    War kreidebleich und Yuukan kam auf den Sofa gleich kuscheln. War ja gar
    nicht böse auf ihn, ich hatte echt nur Angst. Aber der Hund wird
    definitiv nur noch innerhalb des Gartenzaunes abgeleint.

    Und der Tag an dem Yuukan operiert werden musste, nur ne Routine OP aber der Arzt schickte mich raus da war Yuukan noch so halb wach. Sein Blick werde ich nie vergessen.

    Mein Yuukan darf auch ins Bett, würde der so ein Verhalten an den Tag legen, dürfte er nicht mehr drauf. Wie hier schon andere schrieben; ich gebe und ich nehme das Privileg auf das Bett zu dürfen.
    Yuukan beansprucht auch eine Doppelbetthälfte für sich, aber wenn ich Lust habe mich auf seine Seite zu wälzen tue ich das. Yuukan warnt oder droht dann nicht, er duldet es oder er steht auf und geht eben. Ist ein nehmen und geben. Wenn ich mich auf seine Seite rolle, macht er sich dafür auf meiner Bettheizung dick und breit XD Aber ja, ich könnte, wenn ich wollte ihn ohne Probleme davonjagen, brauche ich aber nicht da er nicht so versucht wie Taro seine ´Rechte´ geltend zu machen.

    Für den allgemeinen Hunndesachverstand rate ich zu ´Am anderen Ende der Leine´ ein wunderschön geschriebenes Buch. ^^

    Der Hund weiß nicht mehr was er getan hat!
    Er sieht eure Körpersprache und weiß das, wenn Frauchen heimkommt sie wie ein unkontrollierbares Wesen auf ihn losgeht. Für den Hund bist du eine Furie die er nicht einzuschätzen weiß und er weiß inzwischen das er besser untertänigst angeschlichen kommt und pinkelt, wenn du Heim kommst. Er hat so Angst vor dir, dass er pinkelt. Nichts hat er verstanden, er hat nur noch mehr Stress und Angst.

    Versuch das mal aus Sicht des Wildtieres zu sehen. Da steht es gemütlich und dann rennt ein Raubtier auf es zu. Dem ist es Wurst ob der Hund das "kontrolliert" macht. Das Tier schreckt schon durch den Spurt zusammen. Dann ist es vielleicht ein trächtiges Reh und hat eine Fehlgeburt. Tolle Wurst. Dann belohn den Hund durch das jagen einer Reizangel. Zeig ihm das Frauchen 5mal interessanter wie jedes Wild ist. Yuukan ist ein Border Mix. Wenn der Wild sieht,dreht auf mein Ruf um und freut sich ein Ast über das geile zerrspiel von Frauchen. Da können 10 Hasen dran vorbei. Frauchen ist toller. Klar das dauert je nach Hund länger. Aber es war ja wohl keine schnelle sondern vernünftige Losung erwartet?

    Wir haben uns Yuukan nach einem zweistündigen Besuch bei der "Züchterin" ausgesucht. Damals waren die Welpen schon mobil. Wir wollten einen nichthaarenden und mutigen Hund. Yuukan war der erste der das Brett nach unten lief, der erste auf meinen Schoß und der erste in meinen Herzen.

    Letztendlich nahmen wir diesen Welpen auch auf.

    Wenn es nach unserer damaligen Entscheidung geht haben wir definitiv den falschen genommen. Yuukan haart wie irre (Labrador Mix halt...) und war überhaupt nicht mutig. Habe noch nie so ein feiges Hündchen gesehen und ich kam oft fluchend aus der Hundeschule, weil mein Feigling die Schotten dicht gemacht hatte und einfach nichts klappen wollte und letztendlich ist dieser Hund, der vom Charakter nicht das war oder wurde was ich mir erhoffte, so sehr in meinem Herz und Kopf angekommen, dass es schon weh tut nur an ihn zu denken. :herzen1:
    Wir sind als Team zusammengewachsen und schaffen jetzt vieles. Die blöde Begleithundestunde die Yuukan nie geschafft hat auch nur eine Übungsstunde durchzustehen haben wir sausen lasse. Wir brauchen nichts, was uns beiden keinen Spaß bringt. Im Fun-Turnierhundesport sind wir großartig.

    Was ich damit sagen will; auf den Klick Moment zu achten Ok, zu schauen was der Hund als Welpe für einen Charakter hat ok, aber letztendlich wächst doch Liebe und Zusammenhalt mit der Zeit. :ka:

    @Emanuela Mein 12kg Hund hat sich trotz täglichem Zusammenlebens mit 2 Katzen nie in die Katzentoilette gemacht, mein (jetzt 30kg) Hund hats als Welpe innerhalb von max 3 Wochenenden sich von den Katzen abgeschaut. Allerdings hat er nur reingepieselt. Es war ne Heidenarbeit (vor allem beim Putzen) ihn diese Möglichkeit zu verwehren, denn mit zunehmenden Wachstum hat er auch schlechter getroffen. Dabei habe ich nie gelobt, sondern ignoriert. Da ich es schon klein bissele praktisch fand das wenn er gerade morgens es sehr eilig hat, dann eben aufs Katzenklo geht. Weiß nimmer wann genau das war, das ich sagte "der Hund ist alt genug-er solls sein lassen" aber er war höchstens nen halbes Jahr alt....dennoch hats fast ein Jahr gedauert ihm "sein" Katzenklo abzugewöhnen....vor allem weil mein mittnerweile 17jähriger Kater durch die jahrelange We-Beziehung schon bei meinem Freund eingezogen ist und eigentlich in jedem Raum ein Katzenklo brauch.

    Was ich sagen will... betrachte doch mal den Einzelfall. Jeder Hund ist mit seinen Macken einzigartig und allein die Tatsache das und wie die TE diesen Thread eröffenet hat, zeigt doch das sie die ein Hundeklo im Haus auch nicht so pralle findet.
    Außerdem wie gesagt schaufelt man nicht allzu viel aus dem Hundeklo bei einem 30kg Rüden, denn die Trefferquote ist äußerst gering. :hust:

    Darf ich einmal lachen?
    Das ist für mich kein Argument, dass der Hund sich das von den Katzen abgeschaut hat. Wenn der Hund sich von denen abschaut aufs nächste Regal zu springen auf den Regalen entlangzutrampeln, ist das dann auch super? Wo war das Problem dem Hund ein NEIN!!! vor den Latz zu knalle, wenn er aufs Klo von den Katzen wollte? Abgesehen davon das der Hund das nur macht, wenn DU nicht oft genug mit ihm rausgehst. Also ein Einzelfall und eine Macke ist das sicherlich nicht, dass ist Faulheit vom Besitzer nichts weiter.

    Bemerkenswerter Satz; "du darfst mit deinen Hund keine zerrspiele machen. (Belohnung nach Training). Welcher Rudelfuhrer teilt schon seine Beute?"
    Aber die Fleischwurst die mein Hund als Lohn fürs Training bekam war ok , weil die habe ich ihm ja zugeteilt. Joa, dass ich meinen Hund die Erlaubnis gegeben habe meine Beute zu teilen und gemeinsam mit Spaß zu haben Galt nicht.
    Ich müsse mir mal ein Wolfsrudel anschauen. Jaja.

    Von dir habe ich nichts anderes erwartet.

    Weiß echt nicht was daran so schwer ist , den Hund unter den Arm zu klemmen und raus zu gehen . Das ganze Klo Zeug ist m.M.n. alles nur Bequemlichkeit und mehr nicht .

    Richtig. Da haben die dir hier aufmucken schon Taschenfiffis und schaffen die paar Meter nach draußen nicht.

    Habe seit 40 Jahren Hunde, auch Kleine, Pudel + Malteser, und Nein, nicht einer hatte eine Toilette im Haus!

    ich auch noch nie. 28kg Hunde scheisse und pisse ausschaufeln ausm Klo? Nein danke.