Beiträge von pardalisa

    Ich hab' ein Hundeshampoo, dass ein gaaanz bisschen nach Kokos riecht, wenn das Fell nass ist. Den Hund stört's nicht – und wenn ich ihn zwecks Zeckenprävention mit Kokosöl einreiben würde, was ja im Sommer auch viele Hundehalter tun, wär's ja für ihn bzw. seine Nase auch nicht anders. :ka: Richtig intensive "Parfum"-artige Düfte mag ich selbst nicht, deshalb würde ich das auch nicht am Hund haben wollen, aber das wenige alle paar Wochen stört nicht und ist sogar eher nett. :smile:

    Frage also, leint ihr an, ab wann/wie lange und wieso?

    Mein fünfjähriger Rüde läuft in der abgelegenen, überschaubaren Feldmark auch an den Tagen rund um Silvester frei, im Dorf und im Wald (wir haben hier traditionell zwischen den Feiertagen eine große Treibjagd und ich bin mir mit dem genauen Datum nie so sicher) ist er dagegen angeleint.

    Beim Seniorhund hab' ich das in jüngeren Jahren genauso gehalten, sobald er im Alter Demenz hatte, war er auch im Feld sicherheitshalber ein paar Tage an der Leine.

    Der Hund meiner Eltern, der dünne Nerven hatte und schon bei viel weniger heftigen Geräuschen erschrocken ist, war rund um Silvester immer und überall angeleint, sobald wir außerhalb des eigenen Grundstücks waren.

    Je nach Hund und Umgebung also. :smile:

    Jap. Die fassen das als persönliche Ablehnung ihrem Hund gegenüber auf und glauben, man zweifelt dessen gutes Wesen an.

    Zum einen das – und zum anderen glaub' ich, dass viele dieser Leute in so einer Tut-Nix-Situation es gar nicht schaffen würden, ihren Hund zurückzurufen (selbst, wenn sie wollten), weil dafür der Gehorsam nicht ausreicht. Und anstatt sich die Blöße zu geben, sich zu entschuldigen, ein bisschen flotter zu gehen und den Hund einzusammeln, fangen sie dann halt das Diskutieren an.

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    Ein Freundin von mir hat da neulich einen kleinen "Versuch" zu gemacht. Ihr Hund wurde operiert, war also danach noch zur Schonung an der Leine und sollte keinen Kontakt zu anderen Hunden haben. Nach immer wiederkehrenden Begegnungen mit immer den gleichen doofen Diskussionen ("Bitte nicht herlassen, meiner hatte eine OP!" – "Ach, meiner ist ganz lieb/will nur mal gucken/etc." :muede: ), wo der andere Hund dann natürlich trotzdem ankam, ist ihr der Geduldsfaden gerissen.

    Wenn sie also gesehen hat, dass ihr so ein unkontrollierter Hallo-sag-Hund entgegen kam, ist sie ein paar Schritte vom Weg runter ins Laub gegangen und hat "Bitte den Hund auf keinen Fall herlassen!" gerufen. Wenn dann keine Reaktion oder das dämliche "Wiiiiiieso?" kam, hat sie ein "Oh verdammt, ich glaube, hier liegen Giftköder!" hinterhergeschickt, so getan, als ob sie ihren Hund wegbugsieren würde, und hektisch suchend mit dem Stiefel im Laub gescharrt.

    Nicht die netteste Art, aber – wie sie berichtet hat – drastisch effektiv. Plötzlich konnten die alle ausnahmlos ihren Hund einfangen, anleinen und weitergehen... :pfeif:

    @pardalisa

    Weiß nicht, ob das in meinem Geschwurbel rüber gekommen ist: Der Hauptunterschied ist halt die Signalweitergabe. Die läuft in einem Fall über's Internet, bei Garmin über Satellit. Man kann das also unterscheiden wie Handy versus Satellitentelefon. Daher auch der enorme Preisunterschied.

    Ist un-verschwurbelt und völlig verständlich! :smile:

    Ich weiß auch gar nicht, wie hier bei uns in der Gegend in den Revieren der Empfang ist bzw. welche Technik mein Onkel und seine Kollegen da genau nutzen – aber jetzt bin ich neugierig und werd' das bei Gelegenheit mal fragen. Also wieder was gelernt. :smile:

    Kommt auf den Grund der Verwendung an. Für Hunde, die einen "Job" haben (z.B. im Jagdeinsatz planmäßig auch mal weit entfernt von ihrem Besitzer sein müssen), sicher eine sinnvolle Sache.

    Als "Freifahrtschein" für Hunde, die abhauen und einfach so unkontrolliert und nicht mehr rückrufbar unterwegs sind, finde ich's daneben. Letztes Jahr am Meer im Urlaub haben wir ein Paar mit einem Greyhound getroffen, die dann im Gespräch erzählten, dass ihr Hund den Tracker trägt, weil er "halt mal wegläuft und dann finden wir ihn hinter den Dünen gut wieder". :ugly: Super Sache für andere (hundelose) Spaziergänger, Vögel, kleine Säugetiere, etc., wenn da plötzlich so'n großer Windhund angeschossen kommt und quer durch die Landschaft rennt – dass der dann iiirgendwann mittels Ortungs-Technik vom Besitzer wieder eingesammelt wird, würde mich jetzt nullkommagarnicht beruhigen.

    Bei uns wird seit ein paar Stunden immer mal wieder kräftig geböllert draußen :muede: und mein Hund guckt zwar mal interessiert Richtung Fenster, nimmt's aber mit Gelassenheit. :smile: Ich bin ein bisschen stolz auf ihn – es ist sein erstes Silvester "allein" (= als Einzelhund, ohne anderen Hund im Haushalt) und ich hätte mir auch vorstellen können, dass er da plötzlich nervöser ist, aber er macht das toll!

    Ich bin, seit der Opi verstorben ist, ja nur noch mit einem Hund unterwegs, aber vor ein paar Monaten waren es noch regelmäßig drei: meine beiden + der verhaltenskreative :hust: Sitterhund. Das sah dann so aus, dass der Opi frei lief, weil er mit nix und niemandem ein Problem und auch kein Interesse am Jagen hatte; mein jüngerer Rüde ebenfalls viel frei lief, bei Wildsichtung aber angeleint wurde (weil der Sitterhund Jagdtrieb für drei hat, in Geschrei verfällt und ich nicht wollte, dass meiner da auf doofe Gedanken kommt); und der Sitterhund durchgehend mit Maulkorb und Leine unterwegs war, weil er mit Menschen und (fremden) Hunden mehr als schwierig ist. Bei Begegnungen hab' ich den eigentlich freilaufenden aber kurz 'ne Leine übergeworfen, damit schon auf Entfernung deutlich ist, dass wir keinen Kontakt wollen.

    Mir war's immer wichtig, dass ich entspannt spazieren gehen konnte – wenn ich das Gefühl gehabt hätte "oh Gott, Situation X darf bloß nicht passieren, sonst bin ich mit der Hundegruppe geliefert/hab' keine Kontrolle mehr", wäre ich nicht mit allen gleichzeitig raus gegangen.

    Aber ist das in eurer Erfahrungswelt tatsächlich so, dass "Rudel" oft nicht kontrollierbar sind?

    Jain. Ich hab' in den letzten Jahren mehr doofe Begegnungen mit unkontrollierbaren Einzelhunden und ihren Besitzern gehabt – bei vielen Mehrhundehaltern habe ich schon das Gefühl, dass die eher anleinen, wenn man darum bittet, ein bisschen vorausschauender unterwegs sind und sich generell ein Tickchen eher darüber bewusst sind, dass nicht jeder auf Körperkontakt zu ihren Hunden steht – die Einsicht vermisse ich bei manchen Einzelhund-Leuten gelegentlich... ;)

    Aber ich gebe zu, dass ich bei manchen "Rudel-Situationen" schon ein mulmiges Gefühl habe. Neulich hab' ich z.B. drei Frauen mit einer richtig großen Gruppe Hunde gesehen – das waren an die 20, die da rumliefen, in allen Größen und Gewichtsklassen. Da frage ich mich schon, ob da noch die nötige Kontrolle da ist, wie die Rudeldynamik sich auswirkt, und wie die sich das vorstellen, da im Notfall den Überblick zu behalten. (Ich bin dann abgebogen, hab' viiiel Abstand gehalten und hab's nicht auf eine Begegnung auf dem gleichen Weg ankommen lassen :ops: – war mir zu heikel und die Vorstellung, dass mein Hund an der Leine von so einer Gruppe angegangen wird oder ohne Leine gehetzt wird, mag ich mir gar nicht ausmalen.)

    Alles deutet darauf hin, das ihr Darm einfach zu träge arbeitet. Kennt das jemand von euch bei älteren Hunden?

    Wir versuchen nun den Darm mit Bewegung, faserhaltigem Futter, genug Flüssigkeit und Bauchmassagen anzuregen. Außerdem bekommt sie nun Schmerzmittel. So war die Nacht auch ruhig.

    Falls ihr Ideen und Anregungen habt, gerne her damit!

    Der Opi hatte das vor Jahren (vor seiner Darm-OP) auch ungefähr so und die TÄ hat da ein ganz ähnliches 'Programm' ausgetüftelt: Futter mit hohem Rohfasergehalt (mindestens 4%, wenn ich mich richtig erinnere), lieber mehrere Mahlzeiten als eine große, ruhige, aber häufige Bewegung, Lactulose ins Futter. Bei der Lactulose haben wir uns in 10ml-Schritten an die richtige Dosierung rangetastet, sodass der Kot zwar weich war, aber kein Durchfall. Dauert ein bisschen, hat aber gut geklappt. :smile:

    Ich hab' im Auto eine teilbare Rückbank und da zwei Drittel ausgebaut/hochgeklappt. An der Stelle steht die Box (Schmidt) und ist mit Spanngurten festgezurrt – wackelt nicht, fliegt bei 'ner Vollbremsung nicht herum, der Kofferraum ist 'Knautschzone'. Bei der Kombination von Autotyp und Hundegröße/-gewicht geht's nicht viel sicherer.

    Ob dem Hund das jetzt genehm ist oder ob er lieber frei im Auto sitzen würde, ist mir dabei relativ egal |) – ich will nicht, dass er für sich selbst und alle anderen bei einem Unfall zur herumfliegenden Gefahr wird, und ich will auch nicht, dass er ev. schwerverletzt und in Panik davonläuft, wenn mal was passieren sollte, also sitzt er in der Box.

    (Tatsächlich kennt er das von Welpenbeinen an, so transportiert zu werden und steigt total gerne ein :smile: – aber selbst, wenn er's nicht tun würde, würde ich da bei der Sicherheit keine Abstriche machen oder Kompromisse eingehen.)