Beiträge von pardalisa

    @thedorkina Eine Beurteilung über's Internet ist immer schwierig, deshalb zuerst die Standard-Forum-Frage: Hast du einen Trainer, der sich das mal 'live' angucken und dir Tipps geben könnte?

    Ansonsten liest sich das für mich so, als ob da gerade mehrere kritische Dinge aufeinandertreffen: Ressourcenstreitigkeiten bzgl. des Futters, Ressourcenstreitigkeiten bezogen auf dich (würde erklären, warum das nur so heftig ist, wenn du dabei bist) und Pubertät/allgemeines 'Austesten' des jüngeren Rüden.

    Ich hab' gerade mal die Beiträge im Junghundethread quergelesen – und wenn ich völlig falsch liege, tut's mir Leid :ops: –, aber da klingt es ein wenig so, als würdest du darauf hoffen, dass sich die Hunde untereinander 'einrütteln' und nur irgendwie die 'Rangfolge' klären müssen. Von dem Gedanken würde ich mich frei machen. Bei zwei Hunden im gleichen Haushalt, die Ressourcenprobleme haben, musst du eingreifen und da ganz klare Hausregeln und Führung vorgeben.

    Das getrennte Füttern ist schon mal super, aber es liest sich so (und wenn ich das falsch verstanden habe auch hier, sorry, bitte korrigieren!), als ob du da enormen Druck aufbaust. Das Abwarten im Körbchen sorgt zwar für räumlichen Abstand, bietet aber auch 'schön' Gelegenheit, dass sich die Hunde da so richtig reinsteigern können, vor allem, wenn Sichtkontakt besteht.

    Wenn Futter im Moment das Hauptproblem ist, würde ich beide vor der Fütterungszeit in getrennte Zimmer packen, dort dann mit geschlossener Tür fressen und danach eine Weile Pause halten lassen und erst wieder zusammen lassen, wenn Ruhe eingekehrt ist.

    Für das Problem mit dem Bett: ich empfehle wirklich selten und ungern 'ne Box, aber vielleicht wäre das als Übergangslösung eine Möglichkeit? Dann hättest du die Hunde im Schlafzimmer und würdest hören, wenn einer unruhig wird, aber sie könnten nicht zueinander und Streit darum anfangen, wer auf's Bett darf.

    Aber die Motivation dahinter, wer da wie provoziert und reagiert, was in welcher Situation der Auslöser ist, sollte sich auf jeden Fall ein Trainer angucken.

    Myrddins Blesse ist auch schmaler geworden.

    Mit knapp 9 Wochen:

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    Und Ende letzten Jahres mit drei Jahren:

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    Bin mal gespannt, ob sich da mit den kommenden Fellwechseln noch was tut – im Moment bekommt er wieder richtig dunkles Fell, ein bisschen wie auf dem Welpenbild, da sieht man die Blesse fast gar nicht. :smile:

    Wenn es nicht gerade um gesundheits- oder lebensbedrohliche Situationen geht, versuche ich immer erst, mit dem Besitzer des anderen Hundes zu sprechen. Bei uns laufen dermaßen viele unerzogene, aber unsicher-panische Hunde herum, da traue ich mir ein Eingreifen im richtigen Maß bei "einfachen Dingen" wie z.B. beim Angesprungenwerden schlicht nicht zu, weil ich nicht will, dass meinetwegen ein fremder Hund einen Nervenzusammenbruch erleidet und aus Angst davonläuft.

    Anders sieht's aus, wenn ein fremder Hund meinen Senior, der gelegentlich wackelig auf den Beinen ist und wirklich kein Umrennen durch fremde Hunde verträgt, bedrängt oder deutlich droht und schnappt. Da hält sich mein Mitleid in Grenzen und wer so einen Hund frei- und zu anderen hinlaufen lässt, muss dann halt damit leben, dass er den nach meinem Wurf mit der Leine vor die Pfoten/Ausfallschritt + Gebrüll/etc. sonstwo wieder einsammeln kann.

    Aber, wie gesagt, nur als Notlösung in wirklich brenzligen Situationen. Normalerweise überlasse ich die Erziehung/das Maßregeln eines fremden Hundes lieber dem Besitzer.

    Solange das Tier nach Vorschrift gesichert ist, sollte man einfach akzeptieren, dass es HH gibt für die Kofferraum und/oder Box nicht zu Debatte stehen.

    Natürlich, da bin ich voll und ganz bei dir.

    Dein Kommentar klang nur sehr nach einem abwertenden "Ach, ist doch eh alles egal"; falls ich das falsch verstanden habe und meine Reaktion deswegen (zu) heftig war – sorry, tut mir Leid. :smile:

    Fazit: das nächste Fahrzeug wird ein Panzer. :mute:

    :roll:

    Natürlich gibt's irgendwo einen Punkt, wo der Sicherheitsaufwand in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen steht.

    Aber deswegen einfach nix zu machen und auf gut Glück zu hoffen, wäre m.M.n. auch der falsche Ansatz. Man kann mit relativ wenig Geld & Zeit schon ein ganz ordentliches Maß an Grundsicherung hinbekommen – und für den Austausch finde ich den Thread hier ziemlich nützlich (und solche Kommentare wie deinen dann ein wenig überflüssig...).

    Beispiel: Ich hab' mit 200€ und einem Nachmittag Arbeit einen 10 Jahre alten Polo so umgebaut, dass zwei Hunde, die zusammen 48kg wiegen, darin so mitfahren können, dass die Verletzungsgefahr für Hunde und Menschen im Falle eines Unfalls drastisch gesenkt ist. Und dafür braucht's keinen Panzer, sondern bloß ein bisschen Planung.

    Bei mir fährt der Einkauf in der geschlossenen Hundebox und die Hunde sind zu Hause. ;)

    Zu den "Flugbahnen" ungesicherter Hunde: wer mag, kann ja mal bei YouTube & Co nach Videos von Crashtests mit Hunden gucken. Da sieht man ganz gut, welche Durchschlagskraft schon ein verhältnismäßig kleiner Hund mit 10kg entwickelt. Das Problem ist halt, dass man sich vorher nie so richtig klar macht, dass das häufig keine gerade Flugbahn ist und der Hund hinter der nächsten Sitzlehne abgefedert wird und gut ist's – sondern dass es in einem Auto bei einem Unfall mitunter sehr, sehr turbulent zugeht. D.h. der Hund fliegt nach oben, nach vorne, zu den Seiten und kann dabei Menschen (oder sich selbst!) leicht tödlich verletzen.

    Wie man seinen Hund nun sichert ist eine Frage des Autotyps und des Hundes, aber irgendeine Art von begrenztem Raum, damit der Hund gar nicht erst "in Schwung" gerät, sollte man auf jeden Fall schaffen, alles andere ist ziemlich leichtsinnig und gefährlich.

    Habt ihr da vielleicht noch Tipps was man das besser lösen könnte, ohne das man für jedes raus und reinnehmen der Box 3 Stunden braucht?

    Wie groß/schwer ist denn der Hund? Eine Stoffbox würde ich nur bei einem Kleinsthund nehmen, bei allem anderen hätte ich kein Vertrauen in die Stabilität des Stoffes und der Reißverschlüsse.

    Es gibt richtig stabile Rücksitzboxen von Schmidt (Hundeboxen | Rücksitzboxen), die kosten einen ganz ordentlichen Batzen Geld, lassen sich dafür aber schnell ein- und ausbauen (hab' ich zumindest im Hundeverein gehört, selbst habe ich keine), man kann den Hund von den vorderen Sitzplätzen ganz gut im Auge behalten und der Kofferraum ist für Gepäck frei.

    Das mit dem 'kein Zugstopp' hat mich anfangs auch echt verwirrt und dass keine Kettenhalsbänder (festgestellt natürlich, nicht auf Zug!) erlaubt sind, auch. Mit Shawnee hab' ich die BH im Schäferhund-Verein gemacht, da war ich vom UO-Training andere "Halsbandanforderungen" gewohnt... :hust:

    Ich hab' mittlerweile einfach ein ganz simples, flaches Klickverschlusshalsband mit Neoprenfütterung nur für's Rally-O (und schreib mir das immer ganz groß auf die Packliste für's Turnier, sonst vergesse ich es und muss bei irgendwem eins ausleihen. :ops: )

    Ich mache mir da mit meiner Box im Auto auch nix vor - wenn mir jemand mit über 100km/h in den Kofferraum fährt, sind wir alle hin, Hunde und Menschen.

    Was ich an einer stabilen Box aber wirklich schätze, ist, dass sie die Hunde bei einem kleineren Unfall im Auto hält (mein einer Hund würde keine Rettungskräfte an mich heranlassen, wenn ich bewusstlos im Gurt hänge und er z.B. von der Rückbank in meiner 'Reichweite' wäre; der andere würde durch eine kaputte Scheibe panisch fliehen und vermutlich überfahren werden) und dass sie verhindert, dass die Hunde bei einer Gefahrbremsung als tödliche Fluggeschosse durch's Auto zischen.

    Solange die beiden Punkte erfüllt sind, bin ich da ziemlich flexibel, was die Hundeunterbringung angeht - mal gucken, wie ich das dann im nächsten Auto mache.