Beiträge von Figoleo

    Bringselverweis ist schon viel komplexer zu lernen als Verbellen. Der Hund muss ja auch seinen Hundeführer wieder finden, wenn er zurück läuft. Der ist ja meistens schon weiter gelaufen, Hund muss nach der Anzeige wieder zurück zur VP, auch von einer anderen Stelle als vorher. Ist alles nicht so einfach. Die ganze Ausbildung ist Fehler anfälliger als das Verbellen.

    Ich hatte mir bei Greta auch zuerst überlegt, sie als Bringsler auszubilden. Da Retriever gerne was trägt und so. Sie hat aber mit 5 Monaten von alleine angefangen die VP anzubellen, als die Belohnung nicht schnell genug da war. Also doch Verbeller.

    Aber trotzdem schadet es nicht, wenn der Hund Abstand hält.

    Greta springt auch mal gerne stehende oder gehende Oper an. Trainieren wir gerade sehr intensiv. Wäre bei ihr tatsächlich nicht so dramatisch, da sie nur 12 kg wiegt. Also weit weg von Beschädigung, aber es sollte trotzdem nicht sein

    Ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass sich Retriever sehr gut als Rettungshund eignen. Das kommt ihrem Suchwillen sehr entgegen. Greta hat ziemlich schnell kapiert um was es geht. Vor allem können diese Hunde auch gut selbstständig arbeiten. Was z.b. bei den Border Collies, zumindest in unserer Staffel eher nicht so der Fall ist. Sie brauchen immer viel Rücksprache mit dem Hundeführer.

    Der Hund sollte von Anfang lernen, nicht zu bedrängen. Ist ein Durchfallkriterium bei der Prüfung.

    Ich denke mal, wenn ein Mensch, der in Not ist, gefunden wird, ist es erstmal zweitrangig, ob derjenige Angst vor Hunden hat.

    In einer anderen Staffel hatte ein Bringsler gefunden, die alte Dame hatte große Angst, weil der Hund einfach wieder weg war. Sie wusste ja nicht, dass er wieder kommt. Da vermittelt ein Hund, der bellt, doch eher das Gefühl, jetzt kommt gleich Hilfe. Der Hund trägt ja eine Kenndecke und da ist, wie bei uns, ein rotes Kreuz drauf.

    Ich führe ja auch einen Jagdhund als geprüften Rettungshund für Flächensuche. Eine NSDTR Hündin. Und ich bin der Meinung einem Jagdhund muss man das suchen nicht lehren.

    Ich bin da in der Hinsicht etwas bequem und möchte einen Hund, der gut trainierbar ist, gut führbar und keine große Herausforderung ist.

    Deshalb zieht als Nachfolger wieder ein NSDTR ein.

    Übrigens sucht ein Flächensuchhund nicht die Fährte sondern hauptsächlich über Hochwindsuche. Also er sucht ohne Nase am Bodem

    Mit Leo habe ich in der Rettungshundestaffel angefangen. Doch leider konnte ich mit ihr die Prüfung nicht bestehen. Da mir aber diese Arbeit soviel Spaß macht, zog Greta ein und sie ist seit nunmehr 2 Jahren mit mir geprüftes Flächensuchteam. Wiederholungsprüfung im April 23.

    Sie ist nun schon fast 6 Jahre alt.

    Im Herbst/Winter zieht , wenn alles klappt, Hund Nr. 3 ein. Soll auch wieder als Rettungshund ausgebildet werden.

    Wenn alles klappt, zieht bei mir im Herbst/Winter wieder ein Welpe ein.

    Leo ist dann 13 , Greta 6 Jahre.

    Ich stand auch vor der Frage jetzt, oder warten bis Leo nicht mehr da ist. So lange wollte ich aber nicht warten, sonst werde ich zu alt für die Ausbildung eines weiteren Rettungshundes.

    Leo ist so weit fit, geht unsere normalen Gassirunden mit. Ist alles etwas langsamer geworden. Sie kann noch kleine Sucheinheiten im Wald absolvieren.

    Manche halten mich auch etwas für verrückt.

    Ich gehe wahrscheinlich nächstes Jahr in Vorruhestand, hab dann alle Zeit der Welt. Wohne mietfrei bei meinem Sohn im Haus mit Garten.

    Also warum nicht.

    Den richtigen Zeitpunkt gibt es wahrscheinlich nie

    Ich hab zwar einen Garten, der ist aber zu klein, um einen Hund zu begraben.

    Da Leo mittlerweile auch schon 13 ist, habe ich folgenden Plan. Leo einzeln einäschern lassen. Die Asche möchte ich dann bei mir im Garten und überall da, wo wir oft Gassi waren verstreuen. So treffen wir sie immer, wenn wir unterwegs sind