Und grade da frage ich mich irgendwie, ob Trainer:innen, die diese Methode nutzen und zB Hundeanfängern empfehlen, dann umschwenken, wenn man ihnen zB beim nächsten Training berichtet, wie der Hund sich verhalten hat, und eine andere Option/ einen Kompromiss vorschlagen (wie eben nur einen Teil des Futters verwenden).
(Wobei der logische "optimale" Weg dann ja wäre, sofort drauf hinzuweisen. "Du kannst versuchen, dem Hund die Rationen nur beim Training zu geben, wenn du allerdings merkst, dass..")
Ich hatte ja gleich darauf hingewiesen, bzw gleich gesagt, dass ich es so nicht möchte. Bei uns ging es hauptsächlich ums Apportieren für das AJT. Emmi wollte den Beutel einfach nicht nehmen.
Auch nicht für Futter, mit Druck schon gleich gar nicht. Sie hätte vermutlich lieber nichts mehr gefressen.
Es gab kein Umschwenken oder eine Alternative dafür. Keinen Kompromiss. Vielleicht schwenken andere Trainer um, unsere damals nicht.
Die Aussage war: Wenn sie es nicht macht, dann warst du nicht konsequent genug und sie bekam ab und an dann wohl doch was. (was ja auch stimmte, weil sie trotzdem ihr Futter bekam) Du musst das schon durchziehen, wenn sie genug Hunger hat, dann klappt das. 
Heißt ja im Klartext dann, weil ich nicht in der Lage/ gewillt bin, meinem Hund konsequent und notfalls über Tage das Futter zu entziehen, klappt das Training nicht und ich würde mich von ihr nur verarschen lassen.
Den Kurs hätte ich mir sparen können. Außer Verunsicherung hat er nicht allzuviel gebracht. Emmi hat später dann doch noch apportiert, sehr kleinschrittig über Belohnung.