Ich finds grad bisserl schade, dass der Thread hier die Zuflucht für Hundehalter verliert, deren Hunde morgen den Supergau erleben müssen. So ein bisserl gegenseitiges Verstehen und Beistand, Händchenhalten, virtuelle Umarmungen, in Tagen, die einfach nur eine Gratwanderung für viele sind, Tipps wie man am Besten irgendwie möglich das Ganze übersteht, ein bisschen jammern und auskotzen, Erfahrungen austauschen. Hilfe suchen, für sich und seine Vierbeiner. Die, die das anscheinend noch nicht realisieren ( das sind gaaaanz ganz ganz wenige (fühle sich nur angesprochen wer mag)), welche weitreichenden Folgen so ein Trauma haben kann. Nicht nur für die Hunde, sondern im weiten Sinne auch fürs gesamte (eigene) Leben. Sollte man sich mal vor Augen halten. Das schränkt nicht nur die Hunde ein (was schon schlimm genug ist), sondern auch uns Menschen. Angst zieht Kreise! Ich habe das erlebt und ich arbeite jetzt seit … 4
, ja ich glaube 4 Jahren dagegen an. Ist kein Spaß. Beeinträchtigt das komplette Leben. Wenn aus einem einst starken Hund, plötzlich ein Hund wird, der nur noch ein Schatten seiner selbst ist und Angst so präsent ist. Überall. Nicht nur an Silvester. Unser Trauma war kein Silvester, aber trotzdem beeinflusst das natürlich auch den 31.
Und wenn man mal, geschätzt, 10-12 Jahre Lebenserwartung rechnet, sind 4 Jahre plus Angst, doch ein ganzer Batzen.
Also kurz und knapp: Ich fände es schön, wenn man sich hier weiter ein bisschen ausheulen kann, ohne „Für und Wieder“ Diskussion über Böllerei allgemein. Ein paar Tipps und Erfahrungen, wie man oder derjenige das übersteht, bzw. die Hunde. Schuldzuweisungen, wer was wie, falsch und richtig, helfen unseren Hunden morgen genau gar nicht.