Beiträge von tinkar

    Der Gustl steht aktuell in der Werkstatt! Wenn alles klappt, hat er ab Dienstag eine Heizung!

    Ich freu mich schon voll drauf!

    Dann wirds hoffentlich warm und wir können ihn dann langsam fertig machen! Das war jetzt der letzte große Posten (innen)!

    :hurra:

    Wir testen dann bald ob es auch wirklich warm ist und werden wohl mal eine Nacht im Gustl verbringen. Ist ja fast wie Urlaub! :party:

    Ich habe hier bisher auch nur still mitgelesen.

    Ich finde Mali's toll! Richtig toll! Faszinierend!

    Und was ich nicht weniger bewundere, sind deren Besitzer.

    Liebe TE:

    Ich will null kritisieren und mich auch gar nicht so arg in das Thema einmischen. Bitte denke aber bei deiner Entscheidung daran, was und wieviel du bereit bist an Zeit zu investieren.

    Du hast dir einen Hund ausgesucht, der schon erzogen war, weil du dir das (er)sparen wolltest oder dachtest, es wäre dann schon leichter. Aber Hundeerziehung hört eigentlich nie auf.

    Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Denn das heißt für mich, das du eine ganz normale Erziehung eigentlich schon umgehen wolltest. Wobei das unheimlich Spaß macht und zusammenschweißt.

    Und du wirst mit einem Mali nicht nur so ein bisserl Zeit aufwenden müssen. Und auch vermutlich nicht nur ein wenig mehr, sondern das ist sehr sehr zeitintensiv.

    Was ich bisher gelesen habe über diese Hunde und ihre Besitzer sagt mir, das ist eine Passion. Du musst das leben. Mit Haut und Haaren und allem was dazu gehört.

    Willst du das? Ganz wirklich? Aus dem tiefsten Herzen? Weil du genau diese Hunde liebst und verstehst? Weil du das toll findest? Weil es dich glücklich macht, diese Spezialisten glücklich zu machen?

    Ich sage nicht, das ist unmöglich, aber ich sage, damit das gut gehen kann, musst du bereit sein, dich komplett darauf einzulassen. Du kannst sie nicht verbiegen....und sich selbst kann man auch nicht nur aus lauter "gut will" verbiegen, auf Dauer.

    Wie gesagt, ich finde Mali's wahnsinnig toll, aber ICH hätte weder die Zeit noch die Lust noch das ..... ALLES! Ich wäre einfach nicht die richtige Person und ich würde das auch nie werden. Das passt einfach nicht zu MIR und ich wäre nicht bereit mein komplettes Leben total umzukrempeln. Und selbst wenn, wäre ich vermutlich immer noch nicht mit dem Herzen dabei. Für die nächsten vielleicht 10 Jahre aufwärts.

    Deshalb werden solche Hunde hier nie einziehen, nicht in 10 Jahren und auch nicht in 20. Sie passen einfach nicht zu mir.

    Und das muss man dann auch akzeptieren. Egal wie toll man die findet.

    Bitte entscheide sorgfältig! Und mit dem Herzen und mit Verstand!

    Ich wünsche dir und der Malinette alles Liebe!

    Für mich hört sich das auch nach einer total unglücklichen Verknüpfung an.

    Ich würde auch den Napf wechseln, die Futterstelle und das Futter einfach stehen lassen.

    Außerdem würde ich die Aufmerksamkeit vom Hund dann wegnehmen und irgendetwas anderes tun. Anwesend sein, aber den Fokus vom Hund wegnehmen. Also gar nicht mehr darauf achten, ob er nun frisst oder nicht. Lesen, fernsehen, aufräumen, was auch immer.

    Das würde mMn auch noch zusätzlich den Druck rausnehmen. Damit er sich nicht beobachtet fühlt. Man neigt ja vor Sorge dazu ständig zu schaun, ob der Hund jetzt zum Napf geht und frisst. Das baut Druck auf.

    Meine Hündin wurde auch kastriert. Aus ziemlich ähnlichen Gründen. Nach der Kastra hat sich ihr Verhalten nur bedingt geändert, bzw. es wurde dann festgestellt, dass ein 3. voll entwickelter Eierstock vorhanden ist. Erneute OP. Das war im Frühjahr.

    Sie war davor unsicher und ist es heute noch, nicht mehr oder weniger. Sie hat sich auch ansonsten nicht negativ entwickelt. Eigentlich ist sie wie davor, nur ohne den Hormonstreß.

    Ich hatte totale Zweifel, ob wir das Richtige tun. Und Angst hatte ich auch vor der OP. Die Narkose ist und war bei ihr einfach auch ein Problem. Ich hätte ihr gerne 1 OP erspart, aber das war nicht möglich. Beide hat sie gut überstanden und ist jetzt glücklicher als davor. Wobei die 2. OP wesentlich heftiger war als die erste.

    Manchmal habe ich auch tatsächlich heute noch meine Zweifel, aber ich denke, mit 3 Eierstöcken und den daraus entstandenen Problemen hatten wir eh keine Wahl.

    Emmi schläft wo sie möchte im Kasten. Wenn der Sohnemann dabei ist, meist bei ihm im Bett. Ansonsten auf der Bank oder auf dem Boden. Sie könnte sich auch ausstrecken, macht sie meist nicht.

    Ich hatte versuchsweise mal die Faltbox in den Kasten gestellt, aber dann kommt man weder an die Küche noch in die Toilette. :ugly:

    Also manchmal habe ich das Gefühl, dass es in der Hundehaltung die gleiche Tendenz wie bei Kindern gibt. Da wird der ganze Tag vollgestopft und verplant. Wo bleibt da noch Zeit einfach nichts zu tun.

    Ich denke weniger ist oft mehr. Mehr Qualität als Quantität.

    Diese hier 2x am Tag 1,25 Stunden... was ist das überhaupt für eine seltsame Zahl?

    Ich schau nicht auf die Uhr (außer ich hab’s eilig) wenn ich mit dem Hund unterwegs bin.

    Vorhin war von dem Spaziergang ( ich zitiere jetzt nicht) die Rede, freilaufende Hunde, Wild, alle tiefenentspannt, keine Kommandos.

    Glückwunsch! Toll, wenn das mit dem Hund so klappt! Aber nicht alle können das! Meine zB kann sowas nicht. Wildsichtungen sind der pure Stress. Freilaufen, Never eher dort. Entspannt, ja wie soll die denn da entspannen?

    Die hängt bei Wildsichtung in der Leine, teilweise auch quietschend. Mittlerweile kann sie sich relativ schnell wieder runterfahren, aber bei nochmaliger Wildsichtung sind die Murmeln aber sowas von verbraucht. Pupillen so groß wie Handteller, megawuselig, Schaum vor dem Maul....

    Da werde ich sie definitiv nicht weiterhin diesem Stress aussetzen. Und wenn uns noch 2 Stunden zu den 2,5 angeratenen Stunden Gassi fehlen. Die ist einfach in diesem Moment nicht glücklich.

    Und lernen kann sie in dem Moment auch nichts.

    Was ich damit sagen möchte: Natürlich kann stundenlang vor sich hin spazieren total entspannend und für die Hunde toll sein, aber nicht für alle und auch nicht in jeder Situation und in jeder Umgebung.

    Für reizoffene Hunde, egal ob spezielle Rassen oder nicht, bringt es oft einfach nur Stress. Was für die einen gut ist, ist für andere halt eher unpassend.

    Da kann man doch nicht pauschalisieren und alle über einen Kamm scheren, das geht einfach nicht.

    Jeder Hund braucht seine für sich passende Auslastung, unabhängig davon was irgendwer irgendwo anmerkt, was allgemein gängig sein sollte.