Beiträge von tinkar

    Meine Hündin hat auch starke Gewitterangst, seit einem schlimmen Unwetter. Ist die Gewitterangst bei euch durch das Trazodon wieder verschwunden?

    Nein :no: Ich glaube auch ehrlich gesagt nicht, dass die Angst irgendwann wieder verschwindet, aber wir konnten damit einen Fuß in die Tür bekommen und die Ausweitung der Angst stoppen. Wir können bzw. sie kann wieder ein ziemlich stabiles Leben führen, Gewitter machen ihr immer noch Angst, aber in einem erträglichen Maß. Zumindest im Vergleich zu dem Davor. Bei ihr hatte sich damals nach einem besonders heftigem Gewitter/Donner die Angst ausgeweitet, am Ende auf ganz alltägliche Dinge wie zb Autotüren. Wir konnten kaum mehr Gassi gehen, sie hatte alles mit unserem Haus verknüpft, mit Dunkelheit, Regen, Wind, etc. Das konnten wir damit rückgängig machen, aber natürlich nicht nur mit der Tablette. Das Leben ist jetzt wieder schön für sie. :nicken:

    • Pexion: längerer Zeitraum
    • Sileo: einige Stunden
    • Gabapentin:
    • Tessie-Tropfen: bis zu 9 Tagen
    • Sedarom:
    • Trazodon: mehrere Tage
    • Lorazepam: wenige Tage, besser einmalig wegen Gewöhnungseffekt und Absetzungserscheinungen

      Bei uns gibt es auch Trazodon. Für beides passend, kurzfristig also akut und auch für länger. Allerdings, so meine persönliche Erfahrung damit, es hilft am besten, wenn der Stresspegel noch nicht zu hoch ist. Es wirkt ziemlich schnell, aber wenn Emmi schon im Tunnel ist und ich es zu spät gebe, dann dauert es länger. An Silvester fahren wir gut damit, wenn ich bereits so 2 Tage vorher mit Minidosen beginne und dann steigere. An Silvester dann über den Tag verteilt alle paar Stunden ein Viertel.

      Wir hatten Trazodon ja über viele Monate gegeben, weil sie ein Gewitter Trauma vor 4 Jahren hatte und da nicht mehr raus kam.

    Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen! 🍀

    Wir sind jetzt durch. Gäste wieder weg, mein Bedarf an Gesellschaft ist für die nächste Zeit ausreichend gedeckt. |) Und es waren nur 2. Gerade genieße ich die himmlische Ruhe.

    Wenn noch einmal jemand behauptet, Frauen reden viel … :ugly:

    Emmi pennt. Wir konnten heute 2x kurz raus. Beide Male war sie sehr angespannt, besorgt und wollte eigentlich nicht gehen. Geschäfte konnten aber verrichtet werden. Sie beunruhigen die Gerüche in der Luft. Für mich sind sie nicht wahrnehmbar, aber für sie. Das hat sie so sehr beunruhigt, dass sie jetzt! Stress hatte. Sie hat ein kleines Eckchen Trazodon bekommen, das nimmt ihr die Sorge und sie kann sich jetzt richtig ausschlafen.
    Sobald sie wieder ohne Sorge sein kann, setzen wir das Trazodon ab.

    Auch dieses Jahr hat sich eine Mehrfachbeschallung bewährt zum Abdecken der Geräusche. Drei verschiedene Quellen, an verschiedenen Stellen im Haus. Gepolsterte Fenster. Ohrenstöpsel brauchten wir dieses Jahr nicht. Natürlich keine Stöpsel für Menschen.

    Ich bin wirklich froh, dass jetzt erstmal wieder Pause ist und wir das Schlimmste überstanden haben. Die nächsten Tage packen wir auch noch.

    Wir haben für uns einen guten Fahrplan gefunden und dabei wird’s bleiben.

    Ich hoffe, ihr habt alle den Abend und bis jetzt einigermaßen gut überstanden!

    Emmi war super mega fantastisch. Wir konnten sogar die eingeplante letzte Dosis Trazodon weglassen. Hier gabs kaum Raketen, dafür viele Böller. 3-fach Beschallung. Ein Gast hat mich eindringlich gebeten irgendwas leiser zu stellen, ihm würde sonst schlecht. 🙈

    Dafür hat er so viel geredet, dass der kleine Hund sich vermutlich geistig ausgeklinkt hat 🤣 Ich bin müde ... aber ...

    guckt :hurra:0:07 Uhr

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    0:16 Uhr

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    Geschafft! :hurra:

    Ich wollte mich ja nicht auf solche Diskussionen einlassen … aber dein Ernst?

    Hast du das mal zu Ende gedacht?

    Statt es zu verbieten kann man ja auch einfach die Leute ihre medizinische Versorgung die wenn's schief geht fällig wird selbst zahlen lassen und jegliche Sozialleistungen streichen in Hinblick auf Berufsausfall etc was damit ggfalls einhergeht. Wenn man dann noch tatsächlich diejenigen die anderen Verletzungen ( warum auch immer, egal ob " aus Versehen " oder beabsichtigt) zugefügt haben und entsprechend zur Kasse bitten würde und je nach Schwere des Vorfalls inhaftiert wäre der Umgang eventuell etwas sorgsamer.

    Willst du so ein Leben? Ich verstehe grundsätzlich deinen Hintergedanken diesbezüglich, aber …
    Das ist ein f…. Leben!
    Geknechtet, gezwungen, unfrei! Gezahlt, und doch am A….

    Eine Zigarette, am Arsch, du trinkst in deiner Freizeit am A…, du sprengst dir den Arm weg … am A…. , nö, sorry, ist nicht meins. Da braucht’s mehr als das. Das hat was mit Empathie zu tun, mit Eigenverantwortung, mit Erziehung, mit Verständnis für alles.

    Hier gab es immer für die Schissbutzen Eierlikör und keiner ist daran gestorben oder hatte einen dicken Kopp.

    Gestorben nicht oder verkatert, Conny, aber wenn’s nicht hilft oder der Hund, mit Alkohol eher noch unruhiger wird, weil er das Gefühl im Kopf nicht einordnen kann, sondern den Kontrollverlust als irritierend empfindet, dann ist Eierlikör nicht das geeignete Mittel der Wahl. Es gilt zu beachten, was für die jeweilige Persönlichkeit des Hundes, das beste Mittel ist. Und Eierlikör passt vielleicht für einige, aber nicht für alle. Für meine nicht. Sie hasst das. Sie nimmt es nicht, sie mag es nicht, sie mag das Gefühl im Kopf nicht. Das ist mMn sehr individuell. Sollte man vielleicht vor Silvester einfach mal testen wie der Hund darauf reagiert.

    Ich finds grad bisserl schade, dass der Thread hier die Zuflucht für Hundehalter verliert, deren Hunde morgen den Supergau erleben müssen. So ein bisserl gegenseitiges Verstehen und Beistand, Händchenhalten, virtuelle Umarmungen, in Tagen, die einfach nur eine Gratwanderung für viele sind, Tipps wie man am Besten irgendwie möglich das Ganze übersteht, ein bisschen jammern und auskotzen, Erfahrungen austauschen. Hilfe suchen, für sich und seine Vierbeiner. Die, die das anscheinend noch nicht realisieren ( das sind gaaaanz ganz ganz wenige (fühle sich nur angesprochen wer mag)), welche weitreichenden Folgen so ein Trauma haben kann. Nicht nur für die Hunde, sondern im weiten Sinne auch fürs gesamte (eigene) Leben. Sollte man sich mal vor Augen halten. Das schränkt nicht nur die Hunde ein (was schon schlimm genug ist), sondern auch uns Menschen. Angst zieht Kreise! Ich habe das erlebt und ich arbeite jetzt seit … 4 :denker: , ja ich glaube 4 Jahren dagegen an. Ist kein Spaß. Beeinträchtigt das komplette Leben. Wenn aus einem einst starken Hund, plötzlich ein Hund wird, der nur noch ein Schatten seiner selbst ist und Angst so präsent ist. Überall. Nicht nur an Silvester. Unser Trauma war kein Silvester, aber trotzdem beeinflusst das natürlich auch den 31.

    Und wenn man mal, geschätzt, 10-12 Jahre Lebenserwartung rechnet, sind 4 Jahre plus Angst, doch ein ganzer Batzen.

    Also kurz und knapp: Ich fände es schön, wenn man sich hier weiter ein bisschen ausheulen kann, ohne „Für und Wieder“ Diskussion über Böllerei allgemein. Ein paar Tipps und Erfahrungen, wie man oder derjenige das übersteht, bzw. die Hunde. Schuldzuweisungen, wer was wie, falsch und richtig, helfen unseren Hunden morgen genau gar nicht.

    Falls sie es überlebt. Ich habe gerade echt Angst um sie.

    Kannst du ihr vielleicht noch etwas besorgen, TA oder Klinik?
    :streichel: Es ist so schlimm dabei zu zusehen, wenn sie solche Panik haben. Und du dringst ja dann auch nicht mehr durch. Schau mal, ob du noch was bekommen kannst. Lieber völlig zugedröhnt als Todesängste zu haben. Und du hättest dann auch das Gefühl irgendwas machen zu können und nicht ganz so hilflos zu sein.

    Ich wünsche euch alles alles Liebe, haltet durch. :streichel:🍀✊🏼

    Aktuell bin ich mal vorsichtig optimistisch. Gestern und heute sind wir in gut gewählte Gebiete zum Gassi gefahren und hatten Glück. Kein Böller. :gott: Emmi war megahappy und gut drauf unterwegs. Hier zuhause ist sie schon recht besorgt und geht nur zögerlich in den Garten, war nichts zu hören (zumindest ich habe nichts gehört), aber wohl zu riechen. Sie schnuppert erst vorsichtig, bevor sie rausgeht. Ich blubbere sie dann fröhlich zu, damit sie mitkommt und wenigstens Pipi macht. Dann gehts sofort wieder rein. Drinnen ist sie tiefenentspannt. :gott:

    Heute Morgen gab es ein Krümelchen (1/8) Trazodon, am Abend jetzt 1/4. Der Fernseher läuft 24 Stunden, Licht bleibt an. Für die Fenster in unserem unseren Camper hatte ich aus dickem Armalflex und Filz damals so richtig dicke Isolierungen mit Nupsis genäht, die kommen morgen an die Fenster zur Straße. Wobei da normalerweise kaum was los ist, aber wenn, dann von da. Bissi was sollten die vielleicht bringen.

    Mir ist heute aufgefallen, dass die Kleine mittlerweile überhaupt keine Probleme mehr mit Baumfällarbeiten mehr hat. Früher hatte sie totale Angst, aber jetzt … sie bleibt entspannt. Auch wenn ein Baum fällt. Heißt, sie ist also im letzten Jahr definitiv stabiler geworden. :herzen1: Macht sie sehr gut.

    Für morgen steht der Plan. Mal schaun, ob der wieder so gut aufgeht wie letztes Jahr. Das wäre ein mega Erfolg und ein guter Fahrplan für die Zukunft. :nicken:

    Es haben sich für morgen tatsächlich 2 Gäste angekündigt, trotz eindringlicher Warnung vor tagelangem Tinnitus. Ich bezweifle ja, dass die wissen, was da auf sie zukommt. |)