Ja, kann auch Zufall gewesen sein, aber grundsätzlich nicht schlecht, das einfach mal im Hinterkopf zu haben oder sich diesbezüglich zu informieren.
Beiträge von tinkar
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Ich danke euch!
Hier hat es kurzfristig wirklich gut geholfen, aber langfristig nahm die Wirkung immer mehr ab.
Ich meine, dass ich heute gelesen habe, dass sich die Wirkung langfristig abschwächen kann und man dann in der Dosierung höher gehen müsste. Bin aber nicht ganz sicher.
Bei meinem Nian vermute ich, dass ich damit in Kombi mit einem NSAID die Magenblutung befeuert habe.
Gut zu wissen, danke. Damit würde ja auch zb Rimadyl wegfallen. Ich geb das Emmi ab und an. Da sie aber aktuell sowieso Cimalgex (testweise) bekommt und das auch nicht mit NSAID gegeben werden darf, fällt es eh weg.
Ich würds schon gerne für Emmi antesten, mir würde das vermutlich auch nicht schaden. Es soll ja auch bei Allergien oder wie vorhin gerade gelesen, bei Morbus Crohn helfen. Das wäre halt schon eine feine Sache. Auch für uns Menschen hier.
Meint ihr, ich sollte das vorher besser mit der TÄ besprechen? -
Hatte ich bis heute morgen noch nie gehört. Ich lese mich grad ein bisserl ein.
Hat’s denn hier schon jemand seinem Hund gegeben?
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Ich war ja schon froh, dass du tatsächlich ein zweites mal mit mir und dem Ben spazieren gehen willst......wo er sich doch so schön von seiner "besten Seite" gezeigt hat, der Dödel, der...

Ich muss morgen ganz in deine Nähe …

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tinkar hey, ich hab überhaupt keine Krise gekriegt als wir miteinander Gassi gegangen sind! Im Gegenteil!

Ihr beide seid ja auch nicht andere

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Ich liebe zb die unglaubliche Ruhe, die sie ausstrahlen und trotzdem sind sie so präsent. Sie sind so herrlich unaufgeregt. Da gibt’s kein unnötiges Gehibbel und Gewusel. Sie sind einfach da. Wie sie gehen und stehen, gucken und alles wahrnehmen. Ich lieb das so sehr!
Allerdings kriegen die meisten die Krise, falls sie mal mit uns Gassi gehen.
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Hm, ich weiß nicht, ob sie ein Trend sind wie Doodles und Co. Mir scheint es eher so, dass durch die Auslandsadoptionen viele Leute plötzlich eher unbeabsichtigt mit einem HSH dastehen.
Ja, so ist es vermutlich wohl richtiger.

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Ich versuche auch dazu zu lernen
Wir lernen ja stetig dazu
Manchmal wird man halt auch einfach überrumpelt. Beim zweiten Mal weiß man das dann ja.
Auch nach 10 Jahren gibts immer mal wieder was Neues. Nicht unbedingt was Schlechtes, aber halt was Neues. Auch unsere Hunde lernen stetig dazu und im Alter ändert sich dann auch wieder so einiges 
Huh, ihr müsst aufpassen, eure Hunde klingen hier so sympathisch, dass HSH direkt ein Trend werden könnten...
Ich glaub ja, die sind (leider) schon im Trend.
Ich finde die ja großartig. Erst gestern durfte ich wieder einen HSH kennenlernen, ein Riese gegen meine Kleine, und ein zuckersüßer Kerl. Ich durfte ihm sogar während der Physio, die wirklich unangenehm für ihn war, weil er Schmerzen hatte, seinen großen Kopf tröstend halten und ihm mein vollstes Verständis für seine furchtbare Situation ins Ohr flüstern. Wir haben tiefe Blicke ausgetauscht. War ganz verliebt in den Bub.
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In einer ruhigeren Umgebung reagiert er viel entspannter, lässt auch schon mal einen Radfahrer an uns vorbei, den ich gar nicht gehört oder mitgekriegt habe.
Ein einer ruhigeren Umgebung sind die Reize halt überschaubar. Ab und an mal irgendwas ist einfacher für Hunde auszuhalten, die da Probleme mit haben, als ständig irgendwas, das Löffelchen verbraucht. Da habt ihr das erste Stück von zuhause weg (soweit ich das in Erinnerung habe) schon die geballte Ladung an allem, was die Straße einem bieten kann.

Und da lässt es sich natürlich leicht reden für jemanden wie mich, die quasi nie jemanden treffen.
Allerdings ist Emmi da eine, die eher kleine Brötchen bäckt, sobald wir aus ihrer Hood raus sind, bzw. je weiter vom Haus weg, umso leichter.Klassiker: ich bücke mich gerade, um seinen Haufen einzutüten, Sam wartet an der Leine, aber natürlich ohne Einflussnahme, weil ich ja gerade mit was anderem beschäftigt bin, und prompt fährt in dem Moment ein Radfahrer an uns vorbei.
Wir hatten vor Jahren eine ganz ähnliche Situation, aber nicht beim eintüten.
Ich stand im Bach, weil wir unterwegs waren und es so heiß war, und wollte mir das Gesicht abkühlen. Also Gesicht im Wasser. Guckte zuvor, ob irgendwer in der Nähe ist, keiner war zu sehen. Ich also gerade das Gesicht im Wasser und Emmi stürzt los.
Kam einer mit Hund ums Eck. Woher?
Weiß ich bis heute nicht. Nachdem ich ja gerade quasi nicht präsent genug war, dachte Emmi, sie löst das auf ihre Art und passt auf mich auf. Hätte ich das mitbekommen, wäre das kein Problem gewesen, so aber stand sie über dem anderen Hund. Sehr unangenehm. Ich hab mich mehrfach entschuldigt und das ist mir danach auch nicht wieder passiert. Lernt man draus. 
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Emmi wurde ziemlich jung in der Nähe des Tierheims gefunden, im nördlichen Griechenland, nahe der bulgarischen Grenze. Mit ca. 5 Monaten kam sie dann zu uns. Ersthundehalter, kein Plan von nix und von HSH schon gar nicht. Ich wusste nicht mal was ein Herdenschutzhund ist, zu dem Zeitpunkt. Natürlich gingen wir sofort in die Hundeschule, Welpengruppe. Wollt se nicht hin, hat’s dafür aber ganz gut gemacht.
Einige andere folgten, aber naja. Lektüre zu HSH gabs vor 10 Jahren wenig, bis nix.
Glückstreffer für sie, wir leben auf dem Land, schön am Wald mit großen Garten. Zaun hatten wir keinen, aber der kam recht schnell. Sie entpuppte sich in jungen Jahren als Kletterfee, rüber über den Zaun und weg. Rauf aufs Carportdach und in den Wald. Bretter ausgebissen, weg. Lustig.
Denn, Emmi liebt ihre Freiheit. Jagen liebt sie genauso sehr. Sie ist eine ausgesprochene Jagdsau und würde sich ihr Fressen gerne selbst besorgen.
Ihr grösstes Glück ist es, draußen zu sein. Immer. Und je älter sie wird, umso mehr drängt es sie nach draußen. Sie hat, seit wir sie haben, ein Thema mit Häusern, bei uns ging’s oder geht’s, aber ganz schlimm sind Steinhäuser wie im Süden. Dreht sie völlig durch. Überhaupt enge Räume, geschlossene und überfüllt ist so gar nichts für sie.
Heißt, auch im WoMo geht mit ihr schlafen nur zu zweit, zu dritt muss ich mit ihr raus und im Zelt schlafen. Belebte Campingplätze waren immer einfacher, als einsame. Sie zieht einen unsichtbaren Zaun und außerhalb ist ihr völlig schnuppe, wer sich da bewegt. Grenze übertreten findet sie weniger toll. Einfacher sind Campingplätze insofern gewesen, weil sie den Trubel als gegeben sieht und akzeptiert. Einsamer Platz gehört komplett ihr, jeder der danach kommt, gehört halt erstmal nicht dazu. Ganz einsam wäre wohl am einfachsten. Ferienhäuser brauchen eine hohe Mauer, damit sie draußen schlafen kann.
Aber wenn’s nach ihr geht, ist Urlaub sowieso völlig überbewertet. Ihr reicht ihr Garten und die Runden durch ihre Hood, möglichst immer die gleichen. Findet sie super. Grenzen abchecken, wichtigliche Markierungen hinterlassen. Jedem Grashalm Guten Morgen sagen. Sie mags gemütlich, Strecke machen wir eher nicht.
Meine Dorfpolitesse. Warum steht dort heute ein Auto? Haben Sie einen Passierschein beantragt? Und war da nicht gestern noch eine Bank? Und oha, was liegt da in der Wiese?
Und ja, die darf im Garten wachen und liegen. Auch alleine. Wenn’s was gibt, geh ich gucken. Nachbarn gehören alle dazu, sogar häufiger Besuch der Nachbarn. Die neuen Katzen nicht.Tiere werden im Garten nicht akzeptiert, gar keine, außer Vögel, Schmetterlinge und Blindschleichen.

Liegen, sitzen, schauen … ihre Welt. Wir stehen und gucken, ständig. Abschätzen, bewerten, weitergehen. Rücksprache, vorausschauend gehen und Rückmeldung geben, immer. Sie ist jetzt 10, vieles müsste nicht mehr ständig sein, ich mach’s trotzdem. Irgendwie gehört das dazu für mich.
Ich liebe ihre Art der Kommunikation, den Kontakt mit ihr, ihr Nachfragen, ihre Diskussionen.
Sie darf oft und gerne Dinge entscheiden, zb Wege. Nicht immer und natürlich auch nicht alles, aber so oft es geht. Ich denke aber, gerade wenn HSH privat leben, sollten sie doch eigene Entscheidungen treffen dürfen, wo möglich.
Sie ist unfassbar sozial, sehr klar in ihrer Kommunikation und definitiv kein Hund der auf Krawall aus ist. Grundsätzlich ist sie herrlich unaufgeregt (mit Ausnahmen), wahnsinnig sanft und sensibel. Ich kenne keinen anderen Hund, der so fein und sanft ist. Die ist nett. Nicht immer, aber zu 99%. Sie mag Menschen, Frauen mehr als Männer, viel mehr.
Eigentlich, wenn man von der Art her zu diesen Hunden passt und auch das Leben grundsätzlich kompatibel ist, ist das Leben mit HSH/Mix relativ easy.
War das so passend oder gibts noch was, was interessant wäre?