Hallo
,
...erstmal meinen
dafür, dass Ihr einem Handicap-Hund eine Chance geben wollt!
Und ich bin mir sicher, das könnte klappen! ![]()
Unser Dino wurde mit vier Jahren blind und es hat funktioniert.
Ihr müsst Euch bewusst sein, dass ihr für den blinden Hund mit-
sehen müsst.
Heisst:
Unterwegs an der Leine müsst ihr für ihn die Bäume, Laternen,
Leitpfosten, Graben usw. sehen und ihn lenken.
Sollte er an übersehbaren Stellen frei laufen können, ist es unerlässlich,
das er Befehle ohne Zögern umsetzt.
Im Haus und in gewohnter Umgebung kommt der blinde Hund auch
nicht schlechter zurecht, als der Sehende.
Ihr müsst ihm nur in der Phase der Eingewöhnung alles zeigen und
ihm zur Seite stehen.
Probiert es. Es ist alles erlernbar.
Dino kam mit seiner Blindheit dank unserer Hilfe gut zurecht.
Schwieriger wurde es, als er mit ca. zwölf Jahren begann schwerhörig
zu werden. Die letzten fast drei Jahr seines Lebens war er nahezu taub.
Aber auch dann konnten wir ihm noch Tastsignale beibringen, mit denen
er durchaus klar kam.
Wichtig ist dass sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder mitziehen
und mit der Behinderung des Hundes verantwortungsvoll umgehen.
Hilfreich wird Euer Ersthund sein.
Wenn sich beide vertragen, wird sich der Blinde Hund viel am sehenden
Tier orientieren.
Ich persönlich würde es wagen.
Wenn meine Frau mal nimmer arbeitet, möchten wir uns auch einen
blinden oder sonstwie gehandicapten Hund dazuholen.
Es macht viel Freude und man kann einem wirklich Benachteiligten zu einem schönen Leben verhelfen.
liebe Grüsse ... Patrick :blume: