Zitat
Welche Gedanken bewegst du denn gerade in deinem Kopf?
Tja, gute Frage...
Katzen sind provokante Banditen. :bandit:
Je desinteressierter der Kater da rumsitzt, umso mehr brodelt es in ihm.
Wenn er könnte, würde er dem Hund die Mittelkralle zeigen und ihm die
Zunge rausstrecken. :zunge:
Wenn der Kläff sich dann doch dazu versteigt, dem Kater zu nahe zu
kommen, passiert das, was Du als 'Rumpeln und Fauchen' beschreibst.
Dann gibt's nämlich direkt auf den Rüssel.
Man nennt es auch: 'learning by doing'.
Wenn es meine zwei Irren wären, würde ich sie in einem Raum alleine
lassen.
Wichtig: Die Katze muss eine Möglichkeit zum Rückzug haben. Sonst
fliesst Blut.
Dann lass den Hund einfach kläffen.
Irgendwann unterschreitet er die Minimaldistanz, die der Kater ihm gewährt.
...manche lernen nur, wenn es weh tut. ![]()
Unser Jimmy würde sich niemals mehr trauen, sich Herrn Ballmann in
anderer, als respektvoller Weise zu nähern.
Die ersten Tage waren hart für ihn und seinen Nasengummi.
Aber inzwischen klappt das Zusammenleben sehr zufriedenstellend.
Es kommt aber immer darauf an, wie friedvoll Dein Hund ist.
Dies kannst nur Du einschätzen.
Ein friedliches, tollpatschiges Kamel wie Jimmy ist da problemlos.
Ein ängstlicher Hund wird sich auch recht rasch fügen, eher noch
sich angstvoll zurückhalten.
Ein mehr aggressiver Hund wird versuchen den Kater zu packen.
Es gibt Hunde, die verlieren eher ein Auge, als dass sie eine Katze
am Leben lassen.
Das lässt sich natürlich nicht einschätzen, wenn man den Hund nicht kennt.
Da ist Dein Urteilsvermögen gefragt.
Ich bin da auch kein Experte.
Aber unsere drei Katzen und die beiden Hunde haben sich auf genau
diese Weise 'zusammengerauft'.
Wenn Dein Hund mehr der sonst friedfertige Typ ist, würde ich es mal so probieren. (ohne Gewähr!)
liebe Grüsse ... Patrick :blume:
