Beiträge von Jimmy Jazz

    Zitat

    Warum Tele für eine tauben und blinden Hund?
    Mein Hund ist zwar nur blind, aber der gedanke für Vibrationen ein Tele einzusetzen ist mir fremd.

    Cörki:
    Sorry, ich hatte es so verstanden, wie ich es lese. :^^:

    Null Problemo.

    liebe Grüsse ... Patrick :whiskey:

    Hallo,

    ... diese Ganze Diskussion geht für mich ins Leere.

    Hier wir über ein Für und Wider von TT-Geräten geredet.
    Da geht es um Rechtliches, um Erziehung, um Unterwerfung.

    Man spricht darüber wie man Tiere bricht und bis zur
    Willenlosigkeit dressiert, ja so weit geht, bis der Hund vor
    lauter Verzweiflung explodiert und sich mit all seiner Kraft
    und seiner Wut gegen den Halter wendet.

    Es wird geredet über Verknüpfungen und Fehlverknüpfungen.
    Über Steuerung und Massregelung.

    Ich lese dies alles und bin verwirrt. Traurig. Ratlos.

    Denn ich sehe keinen Sinn hinter all diesen, Euren Worten.

    Alles was mir dazu einfällt ist warum?

    Warum ein Tier schlagen?
    Warum mit Strom traktiern?
    Warum Unterwerfen?
    Waurm auf den Rücken werfen?
    Warum im Genick packen und schütteln?

    Kann mir einer, nur einer verdeutlichen warum?

    Ich meine jetzt nicht lt. Gesetzbuch, lt. Verbandsregeln oder
    lt. irgendwelchen Richtlinien.

    Sondern einfach warum Menschen aus Hunden immer etwas
    'machen' müssen anstatt auf die Bedürfnisse aller Hunde und
    die Eigenheiten des jeweils eigenen Hundes eingehen.

    Warum darf ein fauler Hund nicht einfach den Tag verschlafen?
    Warum muss ein agiler Jagdhund wie ein Pudel sein Leben als
    Sofakissen fristen?
    Warum wird ein Hütehund im 14. Stockwerk eines Hochhauses
    als Wohnungshund gehalten?
    Warum muss ein friedlicher Hund gewaltsam zum Schutzhund
    gemacht werden?

    Nehmen wir einen Wurf süsser, kleiner Welpen.
    Alles Babys. Unschuldig. Niedlich.
    Immer ist ein Frecher dabei. Ein Neugieriger. Ein Mutiger. Ein
    Angsthase. Ein Schüchterner. Ein Naseweis und ein Pfifferling.

    Und doch ist jeder auf Gedeih und Verderb demjenigen aus-
    geliefert, welcher ihn mitnimmt.

    Da wir selektiert nach optischen Eindrücken, Erzogen nach
    Gusto, Gehalten nach Lust und Laune.
    Oftmals wird dem Tier ein Leben ohne Sinn und völlig wider
    dessen Natur aufgezwungen.

    Es wird nicht zusammen gelebt. Es wird dominiert.
    Nicht geliebt. Sondern befohlen.
    Nicht akzeptiert. Sondern unterworfen.

    Warum?

    Ich weiss es nicht.

    Wisst ihr es?

    liebe Grüsse ... ein nachdenklicher Patrick


    irice:
    Was hast Du gegen ein Vibrationsband bei einem behinderten Hund
    einzuwenden?
    Unser Dino war zehn Jahre lang blind und drei Jahre lang schwer-
    hörig bis zur Taubheit. Trotz seines hohen Alters und seines doch
    schwierigen Wesens, konnte ich ihm noch einige Befehle durch
    Tasten bzw. Berührung beizubringen.
    Hätte ich diese Vibro-Bänder gekannt, ich hätte damit trainiert.
    Das hätte ihm, dem frei Laufen das Grösste war, manche Zusammen-
    stösse mit Laternen, Bäumen und Hydranten erspart.

    Denn als er die Warnungen nicht mehr hörte, wurde es problematisch.
    Er war einmal in Bewegung, kaum noch zu bremsen.
    Mit einem solchen Halsband als verlängertem Arm, wäre es für ihn
    bestimmt schöner gewesen.

    Man kann ihn doch sanft lenken. Leise Vibrationen. Er war ja nicht
    aus Holz, sondern sensibel.
    Vibration heisst ja nicht, dass dabei die Glocken wackeln müssen, wenn
    man das Teil benutzt.

    Verantwortung heisst auch hier das Zauberwort.
    Und Einfühlungsvermögen.

    Hallo Micki,

    ...das kenne ich noch von unserem Dino.

    Man hat es ihm immer angemerkt, wenn er plötzlich rumgelaufen ist,
    als hätte er einen Besenstiel im Hintern stecken, bis vor an die Mandeln.

    Er ist dann hinten auch so gestakst.
    Dann hatte sich seine Vorhaut nach innen eingerollt.
    Er hat dann versucht das Ganze durch Lecken wieder... öhm einzurenken.

    Oftmals ging es aber nicht mehr weg.
    Musst dann einfach das aufgerollte Endstück nehmen und die ganze
    Geschichte nach vorne übern Schniedel ziehen.
    Ja, dehnt sich und die Begeisterung beim Hund hält sich in engen Grenzen.
    (Bei uns übrigens auch. :/ )
    Dann einfach 'flitschen' lassen.
    Muss man manchmal zwei- dreimal wiederholen, dann rollte sich die Vor-
    haut wieder auf.
    Wenn das öfter vorkommt, empfiehlt es sich, die Pimmelhaare vorne
    etwas zu stutzen, wenn der Hund an der Wutzenspitze lange Haare hat.
    Lange Pinselhaare begünstigen dieses 'Aufrollen'.

    Und dass mir ja nicht gelacht wird. Rüden sind auch nur Menschen. :^^:

    liebe Grüsse ... Patrick :whiskey:

    Zitat

    Hey Patrick und herzlich Willkommen im Club der Jagdnasen!

    Hab mit der Sara genau das gleiche Problem: sobald sie etwas zum Jagen entdeckt und ansetzt, also die Beute fixiert, ist schon alles vorbei.

    Hallo Caro,

    ...das ist doch aber unser Problem.

    Keine Ahnung, was er sieht, wo er hinschaut.
    Er richtet den Blick ...weiss Gott wohin.

    Es würde es uns einfacher machen, wenn wir sein Ziel erkennen könnten.
    Einen Hasen oder einen Vogel. Dann könnten wir ja reagieren.

    Aber er guckt, wird starr und :flucht: .

    Ich mag mir gar nicht vorstellen, wenn der wirklich mal hinter einem
    Karnickel her ist. Der Jimmy ist sowas von schnell, bei einem Hunde-
    rennen würd' ich schon paar Euronen auf ihn setzen. :cash:

    Drum sind wir ja auch so vorsichtig.

    liebe Grüsse ... Patrick :whiskey:

    britta:

    Ja, Du hast wohl in einigen Punkten nicht Unrecht.
    Vor Allem ist unser üblicher Spazier- und Übe-Weg wirklich nicht sicher,
    da wie beschrieben die Berliner Strasse und die ICE-Trasse das Gelände
    begrenzen.
    Drum sind wir auch an den Rhein mit ihm.
    Das habe ich mit dem Dino als Welpe jeden Tag gemacht und habe geübt
    und geübt. Der ging auch immer ohne Leine.

    Leider ist die Strecke aber gesperrt. Das wussten wir nicht.
    Sobald aber wieder Zugang zu diesem Abschnitt ist, werden wir dort
    intensiv mit ihm üben.
    Es ist ja wirklich nicht so, dass wir da die grossen Angsthasen sind.
    Beim Dino haben wir es ja auch fertiggebracht ihn an das frei Laufen zu
    gewöhnen.
    Aber der olle Grieche überrascht uns Mal um Mal. Schlitzohr! :fluch:

    Aber wir bleiben dran. Wäre ja gelacht. :D

    Zitat

    Hi Patrick,

    sage mal, hatte Jimmy diese "Anwandlungen" von Anfang an? Oder hattet ihr wegen seinem Unfall nicht die Gelegenheit das zu "testen"?

    Das erste Mal fiel uns das auf, als er im Urlaub den Unfall hatte und
    nicht mehr an den Strand durfte, mit dem Gipsbein.
    Unser Ferienhaus ist ja nur zwanzig Meter vom Meer weg.
    Nur eine kleine Treppe hoch und wir stehen an der Hafenmauer.

    Wenn wir dann mit ihm da hoch gingen, schaute er genau so, wie
    beschrieben. Er zitterte wie Espenlaub und sein Herz raste wie
    verrückt.
    Er hat auch immer versucht da hoch zu kommen, was er ja mit
    dem kaputten Bein nicht durfte.

    Damals fiel uns dieses Verhalten schon auf, da war er gerade mal
    ca. zehn Tage bei uns.

    liebe Grüsse ... Patrick :whiskey:

    Zitat

    Patrick, eine Antwort bist Du mir noch schuldig! Warum habt Ihr Eure Badenixe damals angeleint ins Wasser gelassen? :???:

    Hallo Britta :^^: ,

    ...tja, das war ja nicht direkt am Rhein, sondern in den Rhein-Auen.

    Dichter Wald, Unterholz, Sumpfiges Gelände.
    Jimmy war dort noch nie.
    Wir auch nicht. Unser gewohnter Rheinabschnitt ist wegen Vollsperrung
    der Strasse derzeit nicht zu erreichen.

    War uns viel zu risikoreich. Wenn er da flitzt, siehste den nimmer.
    Alles völlig zugewachsen. In den Auen wird nicht so 'aufgeräumt'
    wie im normalen Wald.
    Ausserdem war ja gegenüber, am anderen Ufer das Paar mit dem
    schwimmenden Labbi. (Die, wo sich der Mann selbst in den Bach
    befördert hat. :D )
    Wir wussten nicht, wie Jimmy darauf reagiert und ob er nicht rüber-
    schwimmt. (Er will ja zu allen Hunden hin)

    Hätten wir vorher gewusst, was für ein Trockenschwimmer unser Jimmy ist,
    hätten wir uns wenigstens darum keine Gedanken machen müssen.

    War übrigens nicht seine Leine, die man auf den Bildern sieht, sondern
    seine Schleppe. (zehn Meter)

    Siehst Du, hier:

    liebe Grüsse ... Patrick :whiskey:

    Hallo :^^: ,

    Vielen Dank, für Eure Tipps und Anregungen.

    Ich werde uns jetzt erst mal das Buch besorgen.
    Da doch einige von Euch davon überzeugt sind,
    glaube ich, dass es doch lehrreich und interessant
    sein wird.

    Werde auf jeden Fall berichten, wie sich unser
    'weitsichtiger' Freund künftig so macht.

    Da es sich um unser einziges bzw. letztes Erziehungs-
    Problem handelt, denke ich dass wir es damit auch in
    den Griff bekommen werden.
    *zuversichtausstrahl* :D

    liebe Grüsse ... Patrick :whiskey:

    Hallöö :^^: ,

    ...tja unser Jimmy.

    Betteln?

    Ja. Solange er das so unaufdringlich macht, wie bisher.

    Manchmal setzt er sich einfach neben den Esstisch und guckt umher.
    Wenn man ihn nicht beachtet, legt er eine Pfote auf die Tischkante.
    Dann die zweite.
    So sitzt er dann auf dem Po, beide Vorderpfoten an der Tischkante
    und wartet.
    Wenn er was bekommt, geht er von alleine wieder weg.
    Kriegt er nix, dann trollt er sich nach ein paar Minuten sowieso.

    Kein brummeln, murren, kläffen. Warum also nicht?

    Bett?

    Ja. Null Problemo. Er liegt nicht ins Bett, sondern auf das Fussende
    des Bettes auf die Decke. Während der Nacht verschwindet er zumeist
    auf sein Kissen auf dem Boden vor dem Bett. So what?

    Sofa?

    Ja! His Sofa is his Castle!

    Warum sollte er hiervon vertrieben werden?
    Das Sofa ist so gross, da können wir zu dritt drauf ratzen, ohne dass einer
    den anderen dabei berührt. Warum denn nicht?

    Restaurant?

    Darf er rein, dann darf er rein.
    Darf er nicht rein, dann darf er nicht rein, weil wir dann auch nicht rein
    gehen. :p

    Ablecken?

    Na ja. Morgens versucht er immer die Hände abzulecken.

    Schlimmer finde ich, wenn er einen weckt, indem er uns seine Zunge tief
    ins Ohr steckt. So aufzuwachen ist :schockiert: , vor allem wenn die
    Zunge fast bis ans Kleinhirn reicht.

    Noch schlimmer ist allerdings, wenn er sich immer anpirscht, wenn man
    sich anzieht und er uns seinen eiskalten Zinken zwischen die Hinterbacken
    steckt und schnaupt.
    Da haste keine Gänsehaut mehr, sonden Hautständer.

    Tja, so ist er der Jimmy-Lümmel.
    Und so lassen wir ihn auch.
    (nur das mit der Nase... könnte er sich abgewöhnen)

    liebe Grüsse ... Patrick :whiskey:

    Zitat

    (Snow ist morgen seit zwei Wochen bei uns und wir haben uns für ihn entschieden. Er wird also bei uns bleiben. =) Das mal nur so nebenbei.)

    Viele Grüße,
    die Lankwitzer

    Hallo ihr Lankwitzers :winken: ,

    ...hattet ihr denn anfangs irgendwelche Zweifel wegen Snow?

    Hatte mich so gefreut, weil es bei Euch alles so gut geklappt hatte,
    auch mit den Katzen.
    Hätte nicht vermutet, dass ihr Euch nicht sicher wart mit dem Hund.
    Bin jedenfalls froh, dass er bleiben darf.

    liebe Grüsse ... Patrick :^^: