Hallo,
... diese Ganze Diskussion geht für mich ins Leere.
Hier wir über ein Für und Wider von TT-Geräten geredet.
Da geht es um Rechtliches, um Erziehung, um Unterwerfung.
Man spricht darüber wie man Tiere bricht und bis zur
Willenlosigkeit dressiert, ja so weit geht, bis der Hund vor
lauter Verzweiflung explodiert und sich mit all seiner Kraft
und seiner Wut gegen den Halter wendet.
Es wird geredet über Verknüpfungen und Fehlverknüpfungen.
Über Steuerung und Massregelung.
Ich lese dies alles und bin verwirrt. Traurig. Ratlos.
Denn ich sehe keinen Sinn hinter all diesen, Euren Worten.
Alles was mir dazu einfällt ist warum?
Warum ein Tier schlagen?
Warum mit Strom traktiern?
Warum Unterwerfen?
Waurm auf den Rücken werfen?
Warum im Genick packen und schütteln?
Kann mir einer, nur einer verdeutlichen warum?
Ich meine jetzt nicht lt. Gesetzbuch, lt. Verbandsregeln oder
lt. irgendwelchen Richtlinien.
Sondern einfach warum Menschen aus Hunden immer etwas
'machen' müssen anstatt auf die Bedürfnisse aller Hunde und
die Eigenheiten des jeweils eigenen Hundes eingehen.
Warum darf ein fauler Hund nicht einfach den Tag verschlafen?
Warum muss ein agiler Jagdhund wie ein Pudel sein Leben als
Sofakissen fristen?
Warum wird ein Hütehund im 14. Stockwerk eines Hochhauses
als Wohnungshund gehalten?
Warum muss ein friedlicher Hund gewaltsam zum Schutzhund
gemacht werden?
Nehmen wir einen Wurf süsser, kleiner Welpen.
Alles Babys. Unschuldig. Niedlich.
Immer ist ein Frecher dabei. Ein Neugieriger. Ein Mutiger. Ein
Angsthase. Ein Schüchterner. Ein Naseweis und ein Pfifferling.
Und doch ist jeder auf Gedeih und Verderb demjenigen aus-
geliefert, welcher ihn mitnimmt.
Da wir selektiert nach optischen Eindrücken, Erzogen nach
Gusto, Gehalten nach Lust und Laune.
Oftmals wird dem Tier ein Leben ohne Sinn und völlig wider
dessen Natur aufgezwungen.
Es wird nicht zusammen gelebt. Es wird dominiert.
Nicht geliebt. Sondern befohlen.
Nicht akzeptiert. Sondern unterworfen.
Warum?
Ich weiss es nicht.
Wisst ihr es?
liebe Grüsse ... ein nachdenklicher Patrick
irice:
Was hast Du gegen ein Vibrationsband bei einem behinderten Hund
einzuwenden?
Unser Dino war zehn Jahre lang blind und drei Jahre lang schwer-
hörig bis zur Taubheit. Trotz seines hohen Alters und seines doch
schwierigen Wesens, konnte ich ihm noch einige Befehle durch
Tasten bzw. Berührung beizubringen.
Hätte ich diese Vibro-Bänder gekannt, ich hätte damit trainiert.
Das hätte ihm, dem frei Laufen das Grösste war, manche Zusammen-
stösse mit Laternen, Bäumen und Hydranten erspart.
Denn als er die Warnungen nicht mehr hörte, wurde es problematisch.
Er war einmal in Bewegung, kaum noch zu bremsen.
Mit einem solchen Halsband als verlängertem Arm, wäre es für ihn
bestimmt schöner gewesen.
Man kann ihn doch sanft lenken. Leise Vibrationen. Er war ja nicht
aus Holz, sondern sensibel.
Vibration heisst ja nicht, dass dabei die Glocken wackeln müssen, wenn
man das Teil benutzt.
Verantwortung heisst auch hier das Zauberwort.
Und Einfühlungsvermögen.