Beiträge von Jimmy Jazz

    Hallo Sub,

    ...ich würde raten, dass sich Deine Bekannte bei einer seriösen
    Tierschutz-Orga nach einem geeigneten Hund umsieht.

    Zu Beispiel hier:

    http://www.archenoah-kreta.com/

    Schau mal unter Tiervermittlung nach.

    Hier gibt es immer wieder Hunde, auch junge Tiere, die durch
    Unfälle oder durch Tierquäler ( :zensur: ) Probleme in ihrer
    Beweglichkeit haben.
    Alternativ wäre natürlich auch ein blinder Hund eine Option.
    Der Hund wird sich in einer gewohnten Umgebung gut zurechtfinden,
    gerne den garten nutzen und bei Spaziergängen keine grosse Ansprüche
    auf freie Bewegung haben.
    Gerade ein blinder Hund kann ein prima Partner sein, wie die Erfahrung
    mit unserem Dino (blind ab dem 4. Lebensjahr) gezeigt hat.

    Deine Bekannte würde nicht nur einer armen, gequälten Hunde-
    seele etwas gutes tun, sondern auch sich selbst, sind doch gerade
    diese Hunde sehr dankbar und liebevoll.

    Auch hier im DF gibt es einen interessanten Link, den Button ganz
    oben links 'Hunde in Not.'
    Auch hier findet man Handicap-Hunde, die dringend der Hilfe be-
    dürfen.

    Die Aussage: 'Nehmen sie einen alten Hund, der sowieso Fußlahm ist:'
    finde ich zwar sachlich nicht falsch, auch ältere Tiere verdienen eine Chance,
    einer körperbehinderten Person gegenüber, jedoch für reichlich dumm
    und unsensibel.

    Viel Erfolg bei der Suche!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    ich hatte gehofft das ich andere antworten erhalte als nur "schnell zum TA"
    das ich dahin muss ist mir selbst bewusst,

    ich wollte erfahrungen erfragen,
    ob jemand schonmal sowas hatte oder davon hörte.
    der TAbesuch wird dabei so oder so definitiv durchgeführt ;)

    Hallo Schnetty,

    ...was willst Du hören?

    Wir sind ja keine Tierärzte und selbst wenn -oder gerade dann- würden
    wir Dir raten zu einen TA Deines Vertrauens zu gehen.
    Eine Aussage nur so aufgrund eines geschilderten Verhaltens zu treffen
    wäre ebenso unmöglich, wie auch fahrlässig.

    Eine mögliche Erklärung für die Wesensveränderung, das 'sich Drehen' und
    die unkontrollierten Kopfbewegungen hast Du ja schon in einem der
    ersten Antworten bekommen:

    Diese Dinge sind typisch bei Gehirntumoren und auch bei Schlaganfällen.

    Allerdings scheint mir Dein Hund dafür noch recht jung.
    Unmöglich ist aber nichts.

    Drum tu das, was Du eh schon vorhast und gehe zum TA.
    Vorzugsweise in eine gute Tierklinik. Schildere die Problematik genau und
    lasse eine CT des Kopfes anfertigen.
    Nichts anderes wird Dir Gewissheit bringen.

    Alles Gute für Deinen Hund wünscht ... Patrick

    So, habe Pandora am WE auch eine Mail geschickt.

    Mache mir so langsam echt bissle Sorgen um das klasse Mädel.

    Kennt sie denn hier niemand persönlich?
    So mit Hinfahren und aus dem Dornröschenschlaf wecken oder so.

    Oh Mann! :zensur:

    Also bleibt nichts, als weiter zu spekulieren.

    (übrigens Daniela: Klasse Ansatz :2thumbs: Könntest glatt weitermachen.)


    Der Inspecteur fuhr dröhnenden Kopfes direkt zur Anwaltskanzlei.
    Dort stand der Jaguar.
    Schönes Gerät. Abgefahrene Reifen. Drei paar Schuhe im Beifahrer-
    Fussraum. Typisches Frauenauto.

    Da entdeckte le Jazz im Fussraum der schmalen Rückbank die Hand-
    tasche der Schriftstellerin.

    Böse Vorahnungen beschlichen den Schnüffler.
    Eher geht eine Dame ohne Höschen ins Hochamt, als ohne Handtasche
    zum Gummibärchen kaufen.

    Umgehend rief er bei der Spusi an. Jag sicherstellen und das ganz grosse
    Programm durchziehen. Flott!
    Anschliessend fuhr er zum nächsten Polizeirevier.
    Der Revierleiter ist ein alter Kumpel des Inspecteurs

    'Servus Franzmann' wurde er begrüsst. 'Haben die Dich ollen Wackes
    noch immer nicht rausgeschmissen?'

    'Nö. Solange ich denen nicht alles beigebracht habe, können die Jungs sich
    das nicht leisten.'
    'By the way, ich suche ne Frau.'

    'Nix neues bei Dir.'

    'Quatsch. Eine junge Schriftstellerin. Wird vermisst.'

    'Vermisste Frau? Haben wir am Lager.'

    'Hä? Und die heisst?'

    'Keine Ahnung. Keine Papiere dabei.'

    'Wo kommt sie her?'

    'Ja, der olle Jansen -Hausmeister bei IKEA- hat gestern morgen den Laden
    aufgeschlossen. Da ist ihm ein Opel aufgefallen, der alleine und verlassen
    auf dem Parkplatz rumstand.
    Er hat sich die Karre angschaut und bemerkt, dass irgend was hinten aus
    der Mühle raustropft.
    Dachte, dass wäre Sprit und hat gleich die Feuerwehr angerufen. Wegen
    der Explosionsgefahr.

    Die haben aber gleich gemerkt, dass das nicht nach Sprit riecht und haben
    kurzerhand den Kofferraum geknackt.
    Da lag dann eine junge Frau im Heck des Autos. Hat gestunken wie tzau
    und war über und über mit Maden bedeckt.

    Nachdem die Herrn Brandmeister sich ausgekotzt hatten, haben sie ge-
    merkt, dass das Mädel noch unter den Lebenden war. Beule am Kopf und
    ohnmächtig aber noch durchaus warm.

    'Öhm... Momet mal', warf der Inspecteur ein, 'woher kamen dann die Maden
    und der Duft? Mangelnde Körperhygiene?'

    'Blödmann! -Nein. Derjenige, der die Braut in den Opel gelegt hat, hat
    vorher einen toten Karpfen in die Reserveradwanne praktiziert.'

    'Ähh! Putain! -wie krank ist denn das? Der Typ muss ja voll pervers sein,
    oder Schwede!'

    'Wieso Schwede?'

    'Schonmal Stinkefisk gegessen -Surströmming ?'

    'Nö:'

    'Dann frag nicht. Wo ist die Frau jetzt?'

    'Im Krankenhaus.'

    'Bon. Dann fahr' ich jetzt mal da hin. Ist eigentlich schon ne Pressemit-
    teilung raus?'

    'Klar.'

    'Merde!'

    Inspecteur Jazz sah auf eine hübsche junge Frau herab, die in dem grossen
    Krankenhausbett mit den blütenweissen Laken klein und zerbrechlich
    wirkte.
    Ihre linke Gesichtshläfte war blau und schwarz.
    Das Hämatom färbte das Gesicht von der Schläfe bis fast zum Kinn.

    Demnach war der Täter kleiner als das Opfer und Rechtshänder.

    Die Frau war seit ihrer Entdeckung noch nicht wieder erwacht, doch der
    Stationsarzt war zuversichtlich, dass sie bald wieder auf dem Damm sein
    würde.

    'OK Doc, ich gehe zurück ins Präsidium und schicke ihnen einen Wacht-
    meister, der auf die Dame aufpasst. Lassen sie derweil niemanden zu ihr.
    Nur Krankenhaus-Personal. Ist das angekommen?'

    'Äh... ja.'

    Wieder im Büro, fummelte der Inspecteur den Telefonhörer aus dem
    Papierkorb. Kaum hatte er aufgelegt, klingelte das Telefon schon los. :handy:

    'Wer stört?!'

    'Öhm... Hauser. Vermisstenabteilung. Wir haben hier einen Herrn W. der
    seine Frau vermisst. Du wolltest doch informiert werden, wenn...'

    'Ja, ist ja gut. Quatsch keine Oper und schick den Knilch her. OK?'

    'Du mich auch!'

    'So so, murmelte Jazz und rieb sich die Rübe, der Herr W. Jetzt wird's
    hell.'

    Kurz darauf klopfte es.
    Ein sympathisch wirkender jüngerer Mann kam ins Büro, begleitet von zwei
    grossen Hunden.
    Einer der Hunde kam gleich um den Schreibtisch herum, sprang an dem
    Inspecteur hoch und schlabberte diesem quer durch's Gesicht.

    'Samson, lass das!' ...befahl Herr W.

    'Ach lassen sie nur. Lieber der als sie, knurrte le Jazz.
    Sie vermissen also ihre Frau. Seit wann?'

    'Eigentlich seit heute. Ich war bei meiner Familie über's WE und als ich
    heute morgen nach Hause kam, war sie nicht da. Aber auf dem AB waren
    zig Anrufe seit Freitag Abend. Unbeantwortet.'

    'Haben Sie ein Bild von ihr bei sich?'

    Auf dem Bild, dass ihm W. reichte, erkannte der Inspecteur die junge Frau
    vom Krankenhaus.
    Er schilderte W. was vorgefallen war.
    Dieser fiel aus allen Wolken. Er wirkte ehrlich schockiert. Tränen liefen
    ihm über's Gesicht. Samson schlabberte sie weg.

    'Ich muss hin. Sofort.' ...sagte er mit entschlossener Stimme.

    'Jaha! Gleich!' Bremste ihn der Inspecteur.
    'Zuerst habe ich ein paar Fragen. -Hat ihre Frau Feinde. Solche, die so
    etwas tun würden?'

    'Nein. Nein, niemals. Sie ist sehr beliebt.'

    'Na ja. Anscheinend nicht gerade bei jedem, hä?'
    'Niemand, mit dem sie Streit hatte? Meinungsverschiedenheiten?
    Eine Affäre? Missverständnisse? Irgendwas!?'

    'Nein... na ja. Höchstens mit... nein.'

    'Was? Mensch, machen sie doch das Maul auf!'

    Der Inspecteur merkte, das er dabei war die Geduld zu verlieren.
    Ein Gin Tonic wäre jetzt angebracht. Dringend!

    'Na ja. Unsere Bekannte. Besser gesagt, B. die Freundin meines Kumpels.
    Da gab's im Urlaub bissle... Probleme.
    Aber ...sowas?'

    'Voller Name? Anschrift? Telefonnummer? Mann, kommen sie in die Gänge
    und dann ab ins Krankenhaus zum Weibchen.
    Jetzt aber hurtig. Mon dieu!'

    Als W. auf dem Weg ins Spital war, sass le Jazz gedankenverloren da und
    betrachtete die Anschrift der B.
    'Zeit der Dame mal auf den Zahn zu fühlen.' ...dachte er bei sich.

    Aber erst Mal nen Ricard, eine Tarte Flambée und ein Gläschen Médoc.
    Von geistiger Nahrung alleine kann ein Mensch schliesslich nicht leben.

    Wird le Jazz die B. antreffen?
    Kiegt er sie auch?
    Oder gelingt es ihr, ihn zu täuschen?
    Oder wie? Oder was?
    Oder legt sie ihn um?
    Oder er sie flach?

    Erneut Fragen über Fragen.

    Wann erwacht die Schriftstellerin und klärt alles auf?

    Der Fall bleibt schwer.

    investigative Grüsse ... Patrick :^^:

    Hallo Sofawölfe,

    freut mich, dass ich helfen konnte. :^^:

    Wenn Ihr mal was wirklich schönes und anrührendes lesen wollt,
    besorgt Euch das Buch 'Nero Corleone' von Elke Heidenreich.

    'Gerade mal sechs Wochen brauchte der kleine schwarze Kater mit
    der weissen Pfote und den scharfen Krallen, da ist er zu Hause in
    Italien der Chef auf dem Hof. hat er die anderen Tiere fest im Griff.

    Warum sollte er sich da nicht von Robert und Isolde, den netten
    Urlaubern vom Häusschen auf dem Hügel, mit nach Köln am Rhein
    nehmen lassen?

    Wer es in Italien schafft, der schafft es in Deutschland allemal.

    Und wenn es dort andere Kater geben sollte:

    Deren Pech! Das werden die noch früh genug merken.'

    Viel Spass beim Lesen und viel Freude mit dem neuen Haushaltsvorstand
    Don Vito Corleone. :D

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo Wiebke,

    ...so ein Mist!

    Macht Euch aber keine Vorwürfe.
    Shit happens.

    Würde auf jeden Fall darauf bestehen, dass der Kleine durchgecheckt
    wird. (Knochendichte usw.)

    Das wird eine schwere Zeit für den Kleinen, und auch für Euch.
    Aber zusammen steht ihr das schon durch.

    Wünsche dem Schatz gute Besserung und Euch gute Nerven und viel
    Kraft.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat


    ...was ist mit den zukünftigen hundebesitzern die sich notfalltiere aus dem ausland holen, die sie vorher noch nie gesehen haben und nur von fotos kennen? was ist mit den menschen die sagen, solange meine KO kriterien gegeben sind (z.b. endgrösse, alter von bis, geschlecht) mir ist es egal welchen hund ich bekomme, hauptsache ich schenke einer armen seele ein möglichst schönes zuhause? haben diese menschen deswegen allesamt falsche absichten?

    Hallo thinha,

    ...diese Leute würden mit Sicherheit auch liebend gerne ihren neuen Mit-
    bewohner ansehen und ihn begrüssen.

    Aber grad' mal so g'schwind nach Kreta oder nach Spanien runter zum
    Hundi knuddeln ist einfach nicht.

    Die Intention dieser Leute ist jedoch klar eine Andere.
    Hier steht wirklich die Tier-Hilfe im Vordergrund und man nimmt in
    Kauf, die Katze öhm... den Hund im Sack zu kaufen.

    Anders, wenn ich mir einen 'Wunschwelpen' raussuche und ganz in der
    Nähe wohne. Dann sehe ich auch nach dem Tier und freue mich an und
    mit diesem.

    Mir kommt's jedenfalls bissle komisch vor.

    liebe Grüsse ... Patrick :^^: