Beiträge von Jimmy Jazz

    Hallo,

    wir sind gerade etwas ratlos und seit Jimmy nicht mehr lebt hin und hergerissen.

    Für uns eine sehr belastende Situation. Vorher eigentlich nicht vorstellbar, ist es
    jetzt um so schwerer.

    Ohne jetzt näher auf die Beweggründe einzugehen, würde ich die Collie-Kenner
    bitten ihre ehrliche und ungeschönte Erfahrung mit diesen Hunden kurz zu
    schildern.
    Mich interessieren ihre Eigenschaften und Eigenheiten, ihre Vorzüge und Nachteile
    ihr Charakter und ihre Macken aus Sicht derer, die mit diesen Hunden zusammenleben.

    Auf den Züchterseiten liest man natürlich nur das Beste, was aber nicht so recht
    aussagekräftig ist, da verständlicherweise doch etwas einseitig.

    Bitte nur für die Rassen Langhaar- und Kurzhaar-Collie und die amerikanische Linie.

    Bearded- und Border-Collies sind in diesem Fall nicht das Thema.

    Ich würde gerne einige Meinungen zu den Hunden sammeln und dann erst auf das
    'Warum' eingehen, um keinen Einfluss auf die Antworten zu nehmen.

    Vielen Dank!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ich denke, den Umgang mit dem Tod, kann man nicht trainieren.

    Jemanden zu verlieren, ist eine unmittelbare Erfahrung und die
    Reaktion darauf ist absolut individuell.

    Als mein Vater starb, war dies absehbar und wir waren nicht un-
    vorbereitet oder überrascht. Meine Mutter begleiteten wir sechs
    Jahre lang, bis sie verstarb. Für sie, war das Ende eine Erlösung,
    für uns, wie ein tiefes Durchatmen, ein gehen lassen in Frieden.

    Ich habe schon einige gehen sehen, Mensch und Tier und dachte,
    die erforderliche 'Coolness' im Umgang mit dem Tod zu haben.

    Seit unser Jimmy vor acht Wochen plötzlich starb, weiß ich, dass
    dem so nicht ist.

    Das hat mich richtig aus der Bahn geworfen und tief erschüttert.
    Hätte nie gedacht, dass mich das so umhauen kann.
    Und da helfen keine tröstenden Worte, nicht das Wissen um das
    Unvermeidliche, keine Ablenkung und nein, es gibt da auch keinen
    Plan und keinen Ersatz.

    Es mag pervers klingen, um einen wertlosen, verstoßenen Straßen-
    Köter zu trauern, wo doch auf der ganzen Welt Mensch und Tier
    hunderttausendfach gequält, misshandelt und getötet werden, wo
    das Leben eines Tieres oder gar eines Mitmenschen weniger wert
    ist, als der Preis einer 9mm-Kugel.

    Und dennoch, ist es so und es lässt sich nicht steuern.

    Eine tatsächliche Hilfe zum besseren Umgang mit dem Tod, halte
    ich für nicht wirklich realistisch.
    Jeder muss da seinen Weg finden, so seltsam er für andere auch
    zu verstehen sein wird.

    Und leider wird es immer wieder so sein, dass es Leute gibt, die
    diesen Weg gar nicht finden können. Auch diese Schicksale sind so
    individuell, wie der Tod.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo ihr Lieben,

    vielen lieben Dank, für Eure Beiträge.

    Ihr seid gnädiger mit uns, als wir selbst.

    Auch wenn wir uns sicher sind, die richtige Entscheidung getroffen
    zu haben, beschäftigt uns die Geschichte sehr.

    Viel haben wir Fingo zugemutet. Er, dem im Auto so schlecht wird,
    dass er trieft wie ein Wasserhahn, musste stundenlang mit uns von
    Moers nach Achern fahren und drei Tage später, wieder zurück.

    Was war dem armen Jungen vielleicht schlecht.
    Dann, alles fremd. Fremde Besatzung, fremde Umgebung, fremde
    Vierbeiner, wohin er auch schaute.

    Dieses hin und her, diese vielen Eindrücke, diese Ängste, die er hatte.

    Die erste Nacht weinte er vor lauter Heimweh.
    Sobald wir uns im Hause bewegten, rannte er zur Tür, wollte nur raus.
    Als im Fernseher ein Käuzchen rief, bekam er so Panik, dass er auf das
    Sofa sprang und über die Rückenlehne durch das geschlossen Fenster
    springen wollte.
    Er war so unsicher und fremd.
    Ums Rumgucken, reagierte er dann aber plötzlich dominant und aggressiv,
    wurde ruhelos und kaum zu beruhigen.

    Wir wissen ja nicht, was die arme Socke alles erlebt hat und was er dachte,
    was ihm bei uns noch passiert.

    Schwer das zu verkraften. So gerne hätten wir ihm Sicherheit und Ruhe
    gegeben.
    Aber er gehört einer sehr selbstständig denkenden und planenden
    Rasse an und wir konnten ihn nicht eine Sekunde erreichen. Jimmy kam
    hier rein, wuffte 'Juhu, hier bin ich' und war daheim.
    Verona kam rein, jagte Jimmy über Tisch und Stühle, klaute sein Rinder-
    Ohr und war daheim.

    Den armen Fingo haben wir hin und her gezerrt und er war nur gestresst
    und fern der Heimat, wo immer er sie auch sieht.
    Hier jedenfalls, sah er sie nicht.

    Ist schon schwer für uns. Wie schwer es für die arme Nase ist, was er erlebt
    hat, wissen wir nicht, aber gut getan hat es sicher nicht.

    Punktum. Wir kommen darüber weg und hoffen das Beste für den Buben.
    Braucht halt alles seine Zeit.

    Euch nochmals vielen Dank für Eure Gedanken.
    Es hilft, das zu lesen.
    Ist halt noch immer ein tolles Forum.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    Euch allen herzlichen Dank für Eure lieben Worte und Glückwünsche.
    Hat mich sehr gefreut.

    Auch auf die neue Aufgabe und den wundervollen Fingo haben wir uns
    so sehr gefreut und hatten schon einiges geplant, Termine gemacht
    und Pläne geschmiedet.

    Gestern Morgen ist der Traum leider geplatzt.
    Ich will nichts beschönigen und mich auch nicht drücken.

    Wir haben uns gründlich mit dieser Aufgabe überschätzt. Das kurze
    Kennenlernen war zu wenig, hat uns nicht die Aufgabe gezeigt, die
    Fingo an uns gestellt hat.
    Drei Jahre an der Kette haben ihn geprägt und er hat ein enormes
    Frustpotential in sich. Er wechselt seine Stimmung ohne Vorwarnung,
    als würde man einen Schalter umlegen.

    Wir hatten einige recht unangenehme Situationen mit ihm und es wurde
    uns klar, dass hier nur Konsequenz, viel Training und sehr, sehr viel Zeit
    notwendig wird, um Fingo auf die richtige Spur zu bringen.

    Viel mehr Zeit, als wir dafür je haben werden und viel mehr Erfahrung
    in dieser Art Erziehung, als wir sie haben.

    Wir möchten nichts halbherzig probieren und den armen Kerl verpfuschen.
    Hat er nicht verdient. Wenn er in die Ruhe kommt ist er so ein lieber,
    feiner Bube.

    Nach Absprache mit der Orga, haben wir ihn gestern Morgen wieder auf
    seine Pflegestelle zurück gebracht.
    Die Schutzgebühr werden wir natürlich bezahlen und wir haben darum
    gebeten, uns über ihn auf dem laufenden zu halten und angeboten, uns
    bei evtl. anfallenden Kosten (TA, Trainerstunden etc.) zu beteiligen.

    Wir sind tief traurig und vermissen den Bengel.
    Diese Aufgabe konnten wir nicht stemmen, da haben wir versagt.

    Wir werden Verona nun alleine begleiten. Es wird keinen Zweithund geben.
    Sie mochte die Situation nicht und hat Fingo stets zurückgewiesen, was
    diesen noch mehr frustriert und aufgepusht hat.

    Wenn Vero geht, werden wir uns auch mal eine Zeit lang eine Auszeit
    gönnen, durchatmen und uns dem Thema Hund erst wieder widmen,
    wenn unsere Lebenssituation dem entsprechend ist und wir den Tieren
    die Aufmerksamkeit und Zeit widmen können, die sie brauchen und
    verdienen.

    traurige Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...Rippchen ist es leider nicht geworden.

    Aber seit Samstag Abend, ist Monsieur Fingo hier eingezogen:

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    Fingo ist der Bärtige, rechts auf dem Foto.

    In Moers haben wir ihn von seiner Pflegestelle geholt
    Heimweh hat er noch bissle.
    Er ist ein reinrassiger Hellenikos Ichnilatis. Könnte man als
    'mieser, hinterhältiger Futterdieb' übersetzen.

    Er versteht sich mit Verona. Den Versuch unseren Kater zu töten,
    hat dieser umgehend mittels seiner chirugischen Krallenhand
    abgewendet.
    Eigentlich sollte Fingo ja katzenverträglich sein. Leider hat ihm
    das anscheinend noch niemand gesagt. Mit den Fellgurken auf der
    Pflegestelle ist er wohl aber klar gekommen. Mit Zorro, wird
    das dann auch noch werden.

    Fingo (den Namen hatte er schon, kann ich nix für) ist zuhause
    sehr lieb und verschmust, eine Kuschelbacke mit Sackgesicht.

    Er spielt sehr grob und beißt dabei in die Unterarme, ohne
    richtig zuzubeißen. Für grün und blau reicht's allerdings. Das
    ist das Erste, was wir ihm abgewöhnen müssen.
    Er ist sehr kräftig und wenn der Bube mal sein Gebiss auspackt,
    möchte ich nicht beteiligt sein.

    Typisch Jäger, fixiert er alles, sieht mehr, als er soll und alles was
    kleiner ist, als ein Spaniel ist jagdbares Wild. Alles was größer ist,
    aber auch irgendwie.
    Drum gibt es morgen die erste Trainerstunde. Einzeltraining.

    Da haben wir uns richtig Arbeit ins Haus geholt. Aber, wir werden
    versuchen, ihm ein gutes Daheim zu bieten und ihn so weit auf
    die Spur zu bringen, dass Spaziergänge nicht mehr nur aus
    Stress uns Muskeltraining bestehen.
    Es liegt an ihm, die Chance hat er verdient.

    Werde ihn demnächst mal richtig vorstellen, sobald ich mich an
    Jimmy's Nachruf getraut habe. Seit Fingo da ist, ist das
    mit Jimmy für mich schwerer denn je.

    Und wahrscheinlich werden wir auch die eine oder andere Frage
    stellen und entnervt um Hilfe und gute Ratschläge zum Thema
    Verbrecher und sonstige Rüpelnasen betteln.

    Bis dann!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    danke der Nachfrage.

    Ich sehe gerade, dass mein letzter Beitrag hier fehlt.
    Wie hab' ich denn das verbockt? :???:

    Nun, jedenfalls habe ich mir im Fressnapf die verschiedenen
    Katzenstreus angeschaut und eines gefunden, dass speziell
    für langhaarige Katzen ist und nicht am Fell und an den
    Pfoten hängen bleibt.
    Also eher bleiben soll.
    Denn das Zeug ist noch viel übler, als dass, was wir bisher
    probiert haben.
    Die verkaufen vielleicht ein Zeug... :dagegen:
    Suche weiter.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    :hilfe:

    wir haben zwei Kater. Zorro Z. der jüngere der Beiden ist die meiste Zeit draussen
    und verrichtet auch seine Geschäfte Outdoor.

    Herr Ballman, der alte Kater hingegen, benutzt ein Katzeklo. Der Opa hat's am Herz
    und bekommt Entwässerungstabletten. Daher muss er auch entsprechend öfter auf
    die Toilette.
    Das Problem ist die Klumpstreu. Sie bleibt dem Ballmann an den Pfoten hängen. Und
    da er die Wohnung nimmer verlässt, sondern sich nur noch Indoor bewegt, verteilt er
    die weissen Krümel überall.

    Mich stört schon der Umstand, dass Katzen überall rumlaufen. Aber diese WC-Körner

    allerorten machen mich kirre. Ich find's ganz und gar unhygienisch.
    Hat jemand einen Tip für mich, ob es da so Streu gibt, dass nicht an den Pfoten
    kleben bleibt?

    liebe Grüsse ... Patrick

    Ja, genau das ist's.

    Ich denke, die Bewertungen sprechen für sich.
    Im Haus gab es auch recht volles Gästebuch in vielen Sprachen.
    Selbst japanische Schriftzeichen gab's da.

    Und alles (so weit ich es lesen konnte) war positiv.
    Mr. Moritz macht im Sommer auch mal ein BBQ und wer will,
    kann auch angeln. (Man muss die Karpfen nur wieder zurücktun. ;) )

    liebe Grüsse ... Patrick

    Über eine Holztreppe, geht es in's Obergeschoss:

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    Dort befinden sich zwei Schlafzimmer:

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    Ein Zimmer mit Doppelbett und einem hübschen kleinen Holzbalkon. Noch nie so kuschelige Bettwäsche gehabt. Mir
    war's schon fast zu warm.

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    ...und ein zweites Schlafzimmer mit zwei Einzelbetten.

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    Vom Balkon aus, fällt der Blick auf einen hübsch angelegten, kleinen See, der zum Gelände gehört und im Sommer sicherlich
    viel Spass bereitet. Für Kinder gibt es Spielgeräte.

    Am 31.12. kam Mr. Moritz vorbei und brachte ein lecker Fläschen Cremant zum Anstoßen auf's neue Jahr. Und dieses kam dann auch.
    Was soll ich sagen. Stille. Weit, weit weg hörte man einige Böller aus Rouffach, wenn man die Ohren spitzte. Den Köterchen war's
    egal. Tolle Sache.

    Und am 1. Januar...

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    :schneewerfen_wald: Neige. Schnee. Wunderbar.

    Zwischen aller Ruhe und Beschaulichkeit, gibt es im Elsass natürlich auch Einiges zu entdecken.
    Sehr schöne und interessante Orte, wie das wunderschöne Eguisheim, das tolle Neuf Brisach, die Haut Koenigsberg-Feste,
    Kaysersberg, Colmar, Riquewihr, Reibeauvillér, Muhlhouse, Munster, das Col de la Schlucht, Gerardmer usw. ...
    Auch Strasbourg, Breisach und Freiburg liegen nahe und sind gut erreichbar.
    Einkaufen, in Rouffach (4,5 Kilometer) mit kleinen Geschäften und einem Intermarché mit Tankstelle, ganz in der Nähe.

    Wer Interesse hat, kann dieses Plätzchen unter dem Namen 'La Clé des Champs', Rouffach finden. Näheres gerne per PN.
    Für alle die, die Ruhe suchen und Ruhe und vielleicht noch etwas Ruhe, der ideale Ort.
    Speziell für als Hunde getarnte Angsthäschen, eine gute Wahl. :dafuer:

    liebe Grüsse ... Patrick