Hallo Walter,
...interessante Frage.
Und wenn ich so recht überlege beginnt meine Hundehaltung eigentlich
erst am 2.Juni 2008. 
Begonnen hatte es bei uns, als mein Vater sich damals, vor vielen Jahren,
eine wunderschöne Schäferhündin anschaffte.
Eine kurze, aber unschöne und traurige Geschichte, auf die ich auch nicht
weiter eingehen möchte.
Dann bekam ich einen kleinen Dackel.
Snoopy.
Aber er war vom ersten Moment an der Hund meiner Mutter. Er wich ihr
kaum von der Seite, war ein richtiges Mamakind.
Nach Snoopy's Tod, hatten wir dann lange keinen Hund mehr.
Als unsere Tochter zur Kommunion ging, schenkten wir ihr einen Hund.
Dino, die Bauernhof-Töle. 
Ihr Hund. Ihr ein und Alles. Ohne den sie niiiie mehr leben könnte...
-bis das Interesse dann abgeflacht war.
Zudem mochte Dino unsere Karin nicht so recht leiden. So mancher
Zahnabdruck zeugt davon.
Er wurde dann (natürlich) der Hund meiner Gattin. Ein echtes Mamakind,
wie der olle Dackel auch.
Dann starb Dino.
Uns war klar, dass damit das Thema Hund bei uns abgeschlossen war.
Wir räumten Dino's Sachen auf den Speicher.
Ein Lebensabschnitt ging damit zu Ende.
Es war wie ein Durchatmen. Nach den vielen Jahren mit dem grantigen,
launischen und kranken Dino, nach all den Sorgen, stellte sich ein Gefühl
der Befreiung bei mir ein.
Bis zum nächsten Tag um ca. 15 Uhr.
Da zog dann der Jimmy bei uns ein. :irre3:
Er war ganz anders als Dino oder Snoopy.
Scheu, lieb, schüchtern, ängstlich und lieb.
Ach ja. Und er ist ein ganzes Mamakind. Hängt am Frauchen wie ein
kleines Blag.
Tja, und dann hatten wir die Idee, einen Zweithund zu holen.
Man hat ja nicht Arbeit genug...
Am 2. Juni letzten Jahres, schaute mir eine angstvolle, hübsche und
bissle stinkende Hündin, am Frankfurter Flughafen, aus einer Flugbox
heraus, in die Augen, wedelte mit dem Schwänzlein, nahm Anlauf und
tauchte tief in mein Herz.
Da begann's. Von da an, war ich nun auch Hundehalter.
Denn Verona ist mein Hund. Ein Papa-Kind.
Ich bin froh, dass wir sie haben.
liebe Grüsse ... Patrick