Beiträge von Jimmy Jazz

    Zitat

    Patrick


    ganz einfach :


    impliziert, dass derjenige, der einen Hund aus dem Tierheim nimmt, "besser" ist, da er helfen will - holt sich also selbstlos einen Hund vom Tierheim anstatt vom Züchter.
    Daraus folgt - Wertung.

    Dann ist es falsch rüber gekommen, oder ich habe mich missverständlich
    ausgedrückt.

    Sollte keinesfalls eine Wertung sein.
    Sonst wäre ja dieser anschliessende Satz nicht folgerichtig:

    Zitat


    Denn richtig machen es beide.
    Der, der gute und verantwortungsvolle Zucht unterstützt und der, der
    einem bis dahin vernachlässigten Tier ein Daheim gibt.

    Aber was soll's. Wie man so schön sagt: Felix, qui potuit rerum cognoscere. :^^:

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Patrick


    Genau, es ist vermessen, darüber zu werten. Wobei Du das durchaus auch machst.

    Wieso werte ich da was?

    Für mich gibt es nur zweierlei in der Hundehaltung.

    Vernünftige Züchter (so man sie findet) und Tiere aus dem Tierschutz.

    Die ganzen Zufallswurf-Geschichten, Bauernhof-Würfe (hatte ich selbst
    einen), Vermehrer-Gechichten usw. kann ich nicht gutheissen.
    Was jedoch nicht bedeutet, dass ich die daraus entstandenen Hunde ab-
    lehne. Diese können schliesslich am wenigsten dafür, dass sie da sind.
    Werten bzw. ablehnen tu ich lediglich die Leute, die dahinter stehen.

    So viel Spielraum dürfte ja nicht verwerflich sein. ;)

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    ...wieso viele von euch sich immer wieder für
    hunde von züchter_innen entscheiden, wenn millionen arme hundeseelen
    anderswo dringend auf ein neues zuhause warten?

    ---

    ...schreibt doch mal etwas über eure gedanken zu diesem thema.

    Hallo,

    ...der eine möchte sich einen Traum von einem Hund erfüllen und 'seine'
    Rasse von einem guten Züchter haben.

    Der andere sieht Mißstände und macht es sich zur Aufgabe ein wenig zu
    helfen. Auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heissen Stein ist.

    Wieder andere mache beides.
    Zu einem Rassehund, kommt ein Mix, ein Tierschutzhund oder ein Pflegling.

    Dies zu werten ist schwer. Unmöglich eigentlich, ja sogar vermessen.

    Denn richtig machen es beide.
    Der, der gute und verantwortungsvolle Zucht unterstützt und der, der
    einem bis dahin vernachlässigten Tier ein Daheim gibt.

    Das Wichtigste ist bei beiden Wegen die Information davor, damit
    nicht einem skrupellosen Vermehrer oder einer unseriösen Orga auf-
    gesessen wird und man damit unterstützt, dass noch mehr Leid entsteht.

    Jeder sollte nach seinem Gefühl Gefühl entscheiden.
    Jeder das tun, was ihm persönlich wichtig ist und am Herzen liegt.
    Und jeder sollte in seinen Gedanken etwas Spielraum lassen und die
    Entscheidung der anderen nicht abwerten oder gar verdammen.

    Wie in so vielem gilt auch hier, leben und leben lassen. ;)

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Die Tierärztin wagt keine Vermutung ob gut- oder bösartig und meinte, wir sollten erst einmal 2 Wochen abwarten und schauen, ob und wie schnell es sich vergrößert und dann evtl. entfernen und einschicken.

    Hallo,

    ...schlimm, diese Ungewissheit.

    Gerade weil man weiss, wie schnell Tumore bei Hunden wachsen, würde
    ich auf schnellste Abklärung drängen.
    Zwei Wochen warten halte ich eher für ein Zeichen der Unsicherhiet, als
    für einen guten Ratschlag seitens der TÄ.

    Ich wünsche Euch, dass diese Warze gutartig ist, rate allerdings zur
    baldigen Abklärung.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    ...Wie würde sie sich wohl entscheiden?

    Na, vielleicht habe ich mit meinen Keksen einen kleinen Heimvorteil ;)

    Hallo,

    ...den hast Du sicher. ;)

    Unsere Vierbeiner sind ja schliesslich schlau. Und selbst der alte Strassen-
    köter mit dem einen Auge und dem Holzbein, weiss ganz genau, wo ihm
    ein Stein nachgeworfen wird und wo eine alte Wurst.

    Ich will ja auch gar nicht so sehr auf die spezielle Auslandshund-Proble-
    matik hinaus. Mir geht es um alle Hunde und insbesonders um die
    Spezialisten.
    Oder anders gefragt: Ist der 08/15-Hundehalter überhaupt fähig und
    willens, die Eigenheiten seines Hundes (seiner Rasse) zu erkennen, sich
    damit auseinander zu setzen und darauf einzugehen?

    Sicherlich geht es meinen beiden Kamelen gut bei uns. Und sicherlich
    sind sie gerne da und bestimmt auch nicht unzufrieden.
    Und ich wusste ja, dass unsere Véro im Hasenreich nicht den besten Ruf
    zu geniessen scheint, da sie bei uns im Gewerbegebiet schon den am-
    bitionierten Jäger gegeben hat.

    Trotz allem brauchte es fast anderthalb Jahre, bis wir drauf kamen, was
    für ein Vollblut-Jagdhund unsere Verona eigentlich ist.

    Dass ist das, was mir eben solche Gedanken macht.
    Was übersehen wir HH denn tagtäglich so bei unseren Hunden?
    Und wenn wir es erkennen, wie reagieren wir?

    Wie viele Hunde, die einen speziellen Trieb in sich tragen, werden dafür
    von ihren Besitzern bestraft?
    So wie die bellende Spanierin, die ihrer Kommunikation via TT beraubt
    wird.

    Es ist also nicht nur die Problematik, dass viele Hunde nicht nur ihre an-
    geborenen Eigenschaften nicht nur nicht ausleben können, sondern dafür
    noch gestraft und reglementiert werden.
    In eine Schablone gepresst, die dem Menschen -ihrem HH- genehm ist.

    Speziell im Jagdhundebereich, wird den Tieren ein Trieb, der ihnen über
    Generationen angezüchtet wurde, versucht auszutreiben. Mit allen Mitteln
    und nicht selten mit Gewalt.
    Und dann wird erwartet (gefordert) dass sich Hundi mit 20 Minuten um
    den Block, Fertigfutter und einem Stoff-Kuscheltier zufrieden gibt.
    Und wehe, wenn nicht!

    Manchmal kommen wir Hundehalter mir vor, wie diese Typen, die nie und
    garnicht ein Auto beherrschen werden. Diese typischen Strassenverkehrs-Legastheniker.
    Aber dann Porsche fahren. :roll:
    Und das Schlimme dabei... sie schaden unter Umständen damit nicht nur
    sich selbst.

    liebe Grüsse ... Patrick *noch immer grübelig :D *

    Hallo,

    ...einer der besten Beiträge in diesem Thread:

    Zitat

    Hallo an alle, die hier noch schreiben!

    Ihr habt Euch um Lichtjahre von der Ursprungsfrage entfernt und liefert auch keine hilfreichen Beiträge, die der TS Ratschläge geben könnten. Anscheinend hat sie sich auch desinteressiert abgewendet.

    Das Thema Sinn bzw. Unsinn des auf den Rücken legens, ist hier im Forum ein vollkommen abgenagter Knochen. Zu dem Thema wurde schon alles gesagt, nur anscheinend noch nicht von jedem.

    Lasst es einfach gut sein, Ihr werdet Euch gegenseitig ohnehin nicht überzeugen.

    LG Appelschnut

    Und dem ist so.

    Ihr seid inzwischen völlig OT.

    Und zwar so was von!

    Wenn sich hier weiterhin nur noch angegriffen wird und nichts mehr zu
    dem Eingangsthema kommt, mache ich hier zu. :geschlossen:

    Also bitte, wer sachbezogen was sagen möchte, gerne.

    Aber bleibt beim Thema.

    Wer sich weiterhin zu der leidigen Dominanz- und Unterwerfungsthematik
    äussern will, möchte bitte einen neuen Thread eröffnen, oder in einem der
    unzähligen Threads zu diesem Thema weiterschreiben.

    Danke!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...es konzentriert sich momentan zu sehr auf das Thema Auslandshunde.

    Sicherlich sind die spanischen Jäger (Galgo/Podenco) und die anderen
    Spezialisten aus dem Ausland in die Thematik eingeschlossen.

    Aber es betrifft doch auch und gerade die Hunde, die in Deutschland ver-
    mittelt werden.
    Den Weimaraner, der so schön zum neuen Jaguar passt und den Beagle,
    den die Kinder als neues Spielzeug bekommen.

    Man muss nicht darum herum reden. Den Jägern wird ihr Erscheinungs-
    bild zum Schicksal. Schön sind sie, anmutig, erscheinen edel.
    Man kann sich mit ihnen schmücken...

    Und fügt ihnen damit nicht selten Leid zu.

    Natürlich ist es erschwerend, wenn frei lebende Hunde aus einem Rudel
    gerissen und in eine klimatisch und gesellschaftlich völlig andere Welt
    verbracht werden.
    Was ihnen widerfährt, werden sie nie richtig verstehen und dass gerade
    ihr grösster Feind plötzlich tagtäglich an ihrer Seite steht, wird viele ein
    ganzes Leben lang ängstigen.

    Ich bin mir schon bewusst, dass es dem Tönnchen gut geht bei uns. Und
    ich weiss, dass sie gerne bei uns -speziell bei ihrem Jimmy- ist.
    Dass ich aber erst nach über einem Jahr des Zusammenlebens merke,
    welches Potential in ihr schlummert, gibt mir zu denken.
    Die ganze Zeit scheint sie zufrieden und wir wussten schliesslich, was wir
    uns da ins Haus holen.
    Und doch war die Vehemenz in dem ihr Urinstinkt zum Vorschein kam, für
    mich überraschend und macht mich doch nachdenklich.

    Nicht nur was uns betrifft, sondern was die Hundehaltung allgemein be-
    trifft. Denn nicht alles, was passend erscheint ist im Sinne derer, die
    ihr Leben mit uns verbringen (müssen). Im Sinne der Hunde.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...wir waren nicht wählerisch.

    Katzenverträglich sollte der Zweithund sein.
    Und möglichst Jimmy-kompatibel.

    Ich wollte nen Galgo.
    Wir beide wollten einen Rüden.
    Brigitte war die Rasse egal.
    Behinderung war kein Ausschlusskriterium.
    Es sollte ein Hund aus dem Tierschutz sein.
    Ein Welpe, wenn möglich.

    Geworden ist es dann eine erwachsene Hündin, die wir nur von ein paar
    Bildern her kannten. :roll:
    Wir verliessen uns da ganz auf die Aussage der Orga von der sie stammte.

    Risikoreich so was.
    Ich würde es auch nicht empfehlen, sich so einen Zweithund, überhaupt
    einen Hund auf diese Weise zu holen.
    So etwas muss aus eigenem Antrieb entschieden werden.

    Wir hatten ein riesiges Glück.
    Das meiste hat gepasst, am Rest arbeiten wir.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Wirklich sehr interessante Ansichten.

    zwerglöwe: :respekt: ...nach meinem Empfinden, ein vorzüglicher Beitrag.

    Zitat

    Ansichtssache.

    Entwürdigend ist eh wieder menschlich. Für den Hund spielt da sicher was anders ne Rolle als seine Würde...

    Einspruch! :klugscheisser:

    Ein anderes Lebewesen -gleich welcher Art- mit solchen Starkzwangmitteln
    zu dressieren und zu unterwerfen ist nicht nur wider die Würde
    des 'Opfers', es entwürdigt auch den, der so schwach ist und dieses
    Instrument einzusetzen für notwendig hält.

    (...nur meine unmaßgebliche Meinung.) ;)

    liebe Grüsse ... Patrick