Beiträge von Jimmy Jazz

    Zitat

    Was mir etwas sauer aufstößt, dass auch hier in Forum mit zweierlei Maß gemessen wird. Da bestehen z.B. keine Hemmungen Tiere und ihren Nachwuchs mit kochendem Wasser zu traktieren (https://www.dogforum.de/ftopic110322.html), sie also auf grausamste Weise zu töten. Auf der anderen Seite "der arme Stier". Das ist weder konsequent noch zeugt in irgend einer Weise von einer hochstehenden Ethik.

    Mir fiel das beim Lesen auch auf.
    Wobei ich noch nie verstehen konnte, was an Ameisen störend sein kann.
    Vor allem draussen.
    Aber Insekten fallen einfach nicht in die 'süss'-Kategorie und wenn man
    sich in Gärtnereien und Baumärkten mal die Gartenabteilungen ansieht,
    kann man wohl annehmen, dass manche Gärten die reinsten Kriegs-
    schauplätze sind.

    Wobei es immer noch ein Unterschied ist, ob der geneigte Hobby-Gärtner
    versucht seine Beete zu schützen, oder ob tausende Leute in die Arenen
    strömen, um der öffentlichen Tötung von Stieren und Pferden -ange-
    legentlich auch Menschen- im feierlichen Beisammensein beizuwohnen.

    Zitat


    Ein anderer Fall: Ich frage nach einer verbots- und zwanglosen Methode, um ein unerwünschtes Verhalten zu kanalisieren, doch die Antworten zielen auf Verbot und Gebot ab. Was sind denn Verbot und Gebot anderes als Zwang? Klar, es muss ab und an mal Zwang geben, aber ich nehme doch nicht einen Morgenstern, wenn es nicht sein muss, ich schieße doch nicht mit Kanonen auf Spatzen.

    Tja, nachdem die verbots- und zwanglose Methode an der grossen Lobby
    der Traditionalisten immer wieder gescheitert ist, bleibt wohl kein anderer
    Weg, als die Zwangs- und Verbotsschiene.

    Viele machen den Fehler und sehen die ganze Sache mit der hier ge-
    bräuchlichen Sichtweise, blenden aber die spanische Mentalität, vor allem
    den Machismo völlig aus.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat


    das ist jetzt eine Woche her...

    Am Ende hat sich alles gelohnt, weil er soooooooooooo dankbar und zugewandt ist..ich liebe ihn sehr

    Hallo,

    ...ich kann Dich gut verstehen.

    Du hast einen tollen, einen Traumhund bekommen.

    Viele, die meisten Hunde aus Spanien, Griechenland und anderen
    süd- und südosteuropäischen Ländern sind solche Traumhunde.
    Trotz allem, was sie erlebt haben.

    Aber was die Orga betrifft... unter aller Sau!

    Ein Tier in diesem Zustand an seine neuen Besitzer zu übergeben, ist
    schlichtweg eine Frechheit und bedeutet für so manchen Hund nicht
    mehr und nicht weniger, als eine baldige Abgabe an ein Tierheim, weil
    die neuen Besitzer einfach überfordert sind und sich diese Aufgabe nicht
    zutrauen.
    Das kann es nicht sein und ist auch nicht der Sinn des Auslandstierschutz-
    es.
    So etwas ist einfach verantwortungslos den neuen Besitzern und den
    Tieren gegenüber.
    Vor allem trägt es nicht zum Ansehen und Vertrauen der seriösen Orgas,
    die schwer genug gegen Vorurteile zu kämpfen haben, bei.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Doris:

    Ja, Du hast Recht. Die Welpen sind klasse, vor allem die Rasse liegt mir
    ja sehr am Herzen. Doch ihre Chancen stehen gut, vermittelt zu werden.
    Besser als bei den älteren Hunden. Sie sind halt süss, wie alle Welpen.

    Aber Lacky ist wunderschön. Und sie hat verdient endlich gut behandelt
    zu werden und ohne Angst zu leben.

    Romina:

    Dingo ist auch so ein Beispiel. Ein Tier, dass eine Familie, ein Leben
    braucht und der seine Familie sicherlich nicht enttäuschen wird, ob-
    wohl er selbst wahrscheinlich schon oft enttäuscht wurde.
    Hoffen wir das Beste für ihn.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...ich verfolge diesen Thread schon von Anfang an.

    Anfangs war noch gar nicht angedacht, Fifi überhaupt zu behalten.
    Doch es entwickelte sich und sie wurde in die Familie integriert.

    Ein so trauriges Ende de Geschichte hätte ich nicht erwartet, aber
    ich schätze Beate und Markus schon so ein, dass sie wissen was
    sie tun.
    Wir sind nicht vor Ort, kennen nicht die Umstände und die Situation.

    Natürlich würde ich mich auch feuen, wenn Fifi bei ihrer Familie
    bleiben könnte, nach allem was sie zusammen erlebt haben.
    Andererseits bin ich auch sicher, dass die beiden den Hund nicht
    in eine schlechte Situation geben, oder gar ans Einschläfern
    denken würden.
    Den Tip der TÄ finde ich im übrigen nicht ihres Berufsstandes ent-
    sprechend, um es mal so auszudrücken.

    Ich drücke jedenfalls die Daumen, dass die Sache einen guten
    Abschluss für alle Beteiligten findet.

    liebe Grüsse ... Patrick