Beiträge von SanSu

    Ja, aber dann zumindestens bei den kleineren. Man kann ja sonst was sagen.

    Aber es ist wichtig, das man überhaupt erstmal was sagt, wenn offensichtlich ist, dass das gegenüber die anderen Signale nicht wahrgenommen hat.

    Auch bei uns hat das nicht immer geholfen, da hört man dann mal "das muss unserer abkönnen",... sowas gibt es immer mal.

    Bei Kami sage ich einfach das sie unsicher ist und keinen Kontakt möchte, wenn das in der Situation wirklich so ist. Wenn sie Kontakt haben mag, darf sie das auch, auch wenn beide an der Leine sind, da sind wir hier nicht so, das darf sie selbst entscheiden, wenn das Gegenüber ebenfalls interessiert ist und Leinenkontakt erwünscht ist. Aber ich weiß mit welchen Typ Hund sie auf keinen Fall Kontakt haben mag (distanzlos, rumhüfend,...) und die lasse ich dann eben auch nicht ran.

    Ich glaube aber gerne, dass das mit einem kleineren Hund schwieriger ist. Bei größeren nehmen Kleinhundhalter ihre ja schon meist ran, obwohl Kami schon nen riesen Bogen einschlägt und nur schnell vorbei will. Ich weiß aber das die selben Halter bei Kleinhunden den Stoppknopf ihrer Flexi plötzlich vergessen.

    Ich wäre da aber hemmungslos, ich würde meinen Kleinhund einfach hochnehmen, wäre mir dann egal, wenn die Situation sich nicht anders lösen lässt. Ich habe auch den 17kg Atompilz hochgenommen (war da sogar noch schwerer), als 3 grenzdebile Kleinhunde sich auf sie stürzen wollten und die habe ich nicht hochgenommen, damit die Kleinteile IHR nix tun. :hust:

    Leider ist die Kommunikation unter Hundehaltern auch oft einfach beschissen. Ich kenn den anderen Hund ja nicht, ich bin ja drauf angewiesen das der andere Halter mir sagt wann es seinem Hund zuviel wird.
    Klappt leider viel zu selten und das find ich echt schade.

    Kommunikation hilft nicht immer, wird aber tatsächlich oft unterschätzt!

    Den Border hält er im Fuss und dem kleinen gibt er immer mehr Flexileine (und ich kann mich leider nicht in Luft auflösen).


    Ich sehe es immer wieder und ich kenne es aus eigener Erfahrung.

    Die Leute raffen es oft einfach nicht. In der Hundewelt außerhalb des Dogforums haben sich alle Hunde lieb, es gibt Leinenkontakte, es wird auf der Spielwiese gespielt und nicht gemobbt (so sehen das die anderen Hundehalter!),...

    Die kapieren nicht, wenn man ausweicht, den Hund absitzen lässt, den ins Fuß nimmt,... Viele sehen ja nicht einmal, das der Hund gerade in einem Kommando steht.

    Da hilft es oft und ich schreibe extra nicht immer, den Halter wirklich DIREKT anzusprechen. Man muss den nicht anpflaumen, aber direkt darum bitten den Hund nicht an den eigenen ranzulassen.
    Ja das trifft teils auf Unverständnis, aber die meisten Menschen sind tatsächlich auch konfliktscheu und gehen der Bitte nach.
    Wie man das dann formuliert ist von den Leuten abhängig.

    Wir hatten ja das Pilzchen, da ist nix rangekommen, was nicht rankommen sollte und auch wenn ich die keifenden 17kg an der Leine hatte. Ein Gefühl für die Intensität der Aussage oder des Blocks bekommt man mit der Zeit aufgrund von Menschenkenntniss und Hundekenntnis.

    Gut, den Hund der mit Beschädigungsabsicht auf uns los ist, habe ich auch nicht geblockt bekommen, da durfte das Pilzchen mit dem "spielen", sie hatte ja den Mauli auf, als der sich ergeben hatte, habe ich sie runtergezogen, sie selbst hat ja kein Ende gefunden. Aber das war einer von 1000enden Hunde, die die nämlich wirklich mit Beschädigungsabsicht oder gar Tötungsabsicht raufwollen, die schaffen das auch, wenn man nicht wirklich massiv vorgeht, aber das geht oft viel zu schnell.

    Kami nun mag auch selten Kontakt aus einer anderen Motivation heraus, die ist aber nett und versucht eher Raum zwischen sich und den anderen Hund zu bringen, die bekommt dann auch ordentlich Leine um das machen zu können.

    Wir blocken also immer noch fleißig und kommunizieren ganz klar.

    Bei Sunny war es eben "Bitte nicht ran lassen unsere beißt", fertig. Wurde dem nicht nachgegangen bin ich deutlicher und eindringlicher geworden. Freilaufend ist eh keiner an unsere herangekommen, dafür habe ich schon gesorgt. Bei manchen Hunden reicht ein Blick, ein bisschen Körperspannung, bei anderen muss man massiv drohend nach vorne gehen.

    Wenn ich bei Kami sehe, jemand hat seinen Hibbel an der Flexi nicht unter Kontrolle gibt es auch da eine verbale Bitte, zur Not wird geblockt und dann ist mir auch wurscht was ich dann für einen Blick ernte.

    Der andere Halter hat durch Kommunikation die Möglichkeit zu reagieren, wenn er das nicht tut nehme ich das halt selbst in die Hand und ich habe noch nie auf einen Hund eingeschlagen, den getreten,... Ich habe die Stärke meiner Präsens jeweils an den Hund angepasst.

    Das alles macht man ein paar Mal und bei den Haltern die man so täglich trifft kommt auch das irgendwann an. Da muss man gar nicht rumranzen, ich kann mich trotzdem nett mit den Leuten hier unterhalten, wir haben viele Bekannte dazu gewonnen und das ohne das unsere Hunde jemals direkten Kontakt hatten. Sunny wurde nicht rangelassen um den anderen Hund zu schützen, nun lasse ich den anderen Hund nicht ran, damit Kami entspannt rumsitzen kann, bzw. zu einigen hat sie natürlich auch Kontakt.

    Die Schwachmaten die es einfach nicht kapieren WOLLEN tja, mit denen vermiese ich es mir dann eben, denn irgendwann sollte es auch die größte Hohlbirne verstanden haben. Das sind aber die wenigstens, da bringt alles reden nichts, das kann man sich dann auch irgendwann sparen und nur noch reagieren.

    Das heißt, der Hund wurde bisher auch nicht angemeldet?
    Kann ja nicht, wenn du jetzt erst aufgefordert wirst, alle Unterlagen nachzureichen.

    Bei der Steueranmeldung muss man Versicherung, Chipnummer und Sachkundenachweis erbringen.


    Das ist vielleicht von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Berlin musst du nix von alledem bei der steuerlichen Anmeldung angeben.

    In Bremen anscheinend auch nicht, wenn der Hund aber irgendwie auffällig geworden ist, kann die Stadt einen Sachkundenachweis einfordern, der dann nachträglich gemacht wird. In einigen anderen Bundesländern scheint das auch so geregelt zu sein.

    Edti: Erlegit, die Suche sagt es geht um NRW

    Also wenn Kimi auf dem Balkon ist und ich nach Hause komme, geht sofort jemand zu ihr hin und hält sie fest bzw. nimmt sie hoch. Sie veranstaltet ja immer noch ein ziemliches Theater, wenn ich heim komme und ich glaube, hätte sie die Möglichkeit, wäre sie schneller über dem Balkongeländer als irgendjemand gucken könnte.

    So passiert einer entfernten Bekannten, vor ein paar Monaten. Hund gerade ein paar Wochen bei ihnen, sieht Frauchen wie sie nach Hause kommt und springt vom Balkon (1. oder 2. Stock weiß ich nicht genau). Gott sei Dank ist nichts passiert.

    Sehr beruhigend... :headbash:


    Das ist noch viel beunruhigender, wenn du weißt, dass die beide wegen diverser Vorfälle schon Auflagen haben. Der eine hat Leinenzwang und der andere Leinenzwang und Maulkorb > der greift Hunde aktiv an, der andere geht dann aber mit drauf, zettelt von sich aus aber nix an.

    Ich habe mit Kami den Rückzug angetreten und habe meinem Freund nur zugeschrien "der Rechte" damit er sich um den "aktiven Part" kümmert.

    Was will man NICHT hören wenn ZWEI unangeleinte Hunde kläffend und knurrend auf einen zurennen, während Frauchen leicht panisch mit dem Rückruf beschäftigt ist und die Leinen zückt, die Hunde das nur leider nicht interessiert?

    Richtig...

    "Der EINE macht nichts" :ugly:

    Ich glaube wirklich du machst dir zuviel Druck. :D

    Machen kannst du in der Situation nichts, sie ist vom Level eh zu hoch, also da wirst du nicht durchdringen können.
    Wenn sie jetzt einfach erstarrt wäre hätte man mal schauen können, ob sie irgendwann runter kommt und zu dir Blickkontakt aufnimmt und das dann bestätigen, aber in solchen Situationen wie von dir beschrieben bringt es eh nix.

    Wir haben unsere Hündin seit dem 02.05. und sind übrigens auch gerade bei der richtigen Leinenführigkeit (konzentriert mit dem Halter mitlaufen, nicht schnüffeln, pieseln,...). Sie zieht nicht an der normalen Leine, achtet aber eben auch nicht auf mich. Wir machen es auch getrennt. Da ich nur am Geschirr führen möchte wird die Leine dann einfach verkürzt und an einem anderen Ring am Geschirr eingehakt (Beginn Trainingsmodus). Ein paar mal am Tag für eine Minute, in sehr reizarmer Umgebung.
    Haben wir bei der alten Hündin auch so gemacht, später wenn es klappte, Zeit verlänger, stärkere Reize, irgendwann ein Kommando drauf gelegt, damit man am Geschirr die Leine nicht umhaken musste.
    Mach wirklich nur kurze Einheiten, das ist sehr anstrengend für die kleinen. Wenn es besonders gut klappt aufhören.

    Bei unserer alten Hündin hat das MONATE (ach fast 1 Jahr) gedauert, bis sie so an anderen Hunden vorbei gekommen ist (und das auch nicht immer), sie war unverträglich. Sowas braucht Zeit und Geduld und man darf nicht zuviel wollen, ihr sollt doch Spaß am gemeinsamen erarbeiten haben.

    Ablenkung ist dabei individuell, nimm einfach den Ort wo sie am wengsten abgelenkt ist. Mit unserer alten Hündin war das im Park (kein Jagdtrieb), mit Kami nun geht es im ruhigen Park überhaupt nicht (könnte ja ein Eichhörnchen im Baum sitzen), also machen wir es an der Straße, weil sie damit keine Probleme hat oder auf Wegen mit Wiesen ohne Bäume (Baum könnte Eichhörnchen heißen). Das ist also ganz individuell.

    Unsere kann nun Sitz, aber auch nicht in jeder Situation und Platz in reizarmen Situationen. Ihr habt doch Zeit und das sind ja alles eher Spielreien.

    Name wurde hier nicht aktiv beigebracht, man spricht das Tier einfach so an, die sind ja nicht doof und bekommen das schnell mit. Wenn sie den Singsang raushaben hören Hunde generell auf freundliche Ansprache, da kannst du auch ganz lieb mit hoher Stimme "Schweinchen" rufen und die merken das sie gemeint sind. =)

    Auch das mit dem Jagen, ich finde es toll das ihr einen Trainer habt, aber der sollte auch passen. In den ersten Monaten geht es ja um das zusammenwachsen. Jagen ist hier auch ein Thema, wir sind gerade nur daran, das ich Blickkontakt zu mir bestätige,... Bei uns ist es etwas anders, deshalb arbeiten wir da anders. Aber generell Blickkontaktaufbau ist ja nie verkehrt.

    Das sie anfänglich eher öfter mal schauen ist ganz normal, bleib einfach dran. Es sind erst 2 Monate.
    Unsere spielt nicht einmal :D sie ist ca. 6 Jahre alt, ich mache mir da gar keine Gedanken.
    Vergiss auch nicht, sie muss erstmal lernen, dass der Mensch etwas aktiv mit ihr macht, sie ist noch voll in der Eingewöhnung, jeden Tag ein bisschen.

    Auch Hunde haben unterschiedliche Tagesformen, je nach Reiz muss auch die Belohnung anders sein.
    Wenn sie vielleicht nicht auf Futter steht, dann vielleicht auf ein Spiel mit dir oder etwas anderes. Ich bewaffne mich aktuell mit Leberkäse und Fleischwurst. Standards klappen auch schon mit normalen Sachen oder ganz ohne was, aber wenn ich was schwieriges von ihr will muss die Belohnung entsprechend hochwertig sein. Rückruf ist hier nicht dran zu denken, nur in reizarmer Gegend oder wenn wir mit anderen Menschen oder Hunden unterwegs sind (da ist sie etwas gehemmter in ihrem Jagdtrieb), wir haben ein "warte" und ich sammel sie ein, das kam ihr auch mehr entgegen, abwenden von dem Reiz schafft sie dann nämlich nicht. Das sie aber Wild anzeigt und dann stehen bleibt, kam ihr das "warte" einfach sehr entgegen.

    Freu dich an Sachen die sie schon kann, denke an die Anfänge. Ich quietsche fast täglich vor Entzückung wenn sie auf dem Sofa liegt, hat sie sich am Anfang nicht drauf getraut. Heute standen zwei Tüten Leckerlies auf dem Boden, ist sie nicht rangegangen, vor 4 Wochen hätte sie die noch geplündert. Gott was war ich heute stolz, als ich festgestellt habe das ich vergessen hatte die hochzuräumen.
    Draußen war sie heute nachmittag wie von Sinnen, aber so ist das eben manchmal, dann ist ihr Name Du-kuh-du, aber das mein ich lieb, sie KANN bestimmte Sachen einfach noch nicht.
    Und jeder Hund hat seine eigene Geschwindigkeit der man sich anpassen muss, nicht jeder lernt gleich schnell und kann gleich schnell Sachen umsetzen.

    Und mit einem Welpen ist das nicht einfacher, der ist erst klein und kann noch nix, schläft nur, mit dem kann man nicht einmal länger spazieren gehen, zerbeißt dir die Hände. Training kommt irgendwann, dann kommt die Pupertät, dann die Hormone, dann flutscht es, mit 2 Jahren kommt der Jagdtrieb und man hat die nächste Baustelle und es dauert auch bis man am gewünschten Erziehungsendstand angekommen ist.

    Kein Hund der Welt ist nach 2 Monaten komplett fertig, kein Welpe und kein Althund, das daaaaauuuuert. Manche Baustellen verschwinden nie, man kann es managen und bis es soweit ist dauert es wieder. Schau dir hier die Welpen und Junghundthreads an.

    Sei nicht so verbissen. Wenn du sauer oder verzweifelt bis, spiel mit ihr oder knuddels sie, macht etwas das euch Spaß macht.

    Sorry für den Roman :ops:

    Ich würde dann trotzdem schon eher etwas nehmen, was Fleischmehl enthält. Das Happy Dog würde da für mich persönlich schon ausscheiden.

    Wenn du eh gern im Laden kaufst, nimm dir einfach Zeit, nimm die Packungen in die Hand und schau was passt.

    Wenn es dir um Konservierungsstoffe geht, wie gesagt, das Premiere Soft ist ohne, dafür ist es dann eben nicht sooo lange haltbar.

    Dann kannst du ja gucken wie er auf Mischfütterung reagiert, man kann einen Magen auch "abhärten". Klar es sollte vertragen werden, aber wie heißt es so schön "du vergleichst deinen OP sicher auch nicht täglich und passt deine Ernährung entsprechend an". :hust:

    Das Tier hier hat Trockenfutter im Tierheim bekommen, hier gab es eine Umstellung auf Gekocht von einem Tag auf den anderen. Zwischendrin Essensreste, Hühnerhälse, als Leckerlie Trockenfutter für Hunde, da wird mal Katzennassfutter geklaut, es gibt Kausachen,... Alles kein Problem.

    Aber da ist jeder Hund anders und du fütterst ja aktuell auch nicht nur Trockenfutter, da muss man schauen wie er es so verträgt.

    So unterschiedlich kann die Geruchswahrnehmung sein :D

    Ich persönlich würde nun kein Trofu füttern, aber ich finde Zucchinis Aussage trotzdem gut. Klar die Inhaltsstoffe im Blick behalten, aber du kannst ja auch wechseln wie du lustig bist.

    Gerade den Aspekt der Abwechslung finde ich da gut, jedes Trofu hat Vor- und Nachteile und so kannst du auch mit jedem Kauf an deinen aktuellen Geldbeutel anpassen und wonach dir gerade ist.

    Ich würde mich da auch nicht nur auf Soft-Sorten beschränken.

    Wie gesagt, ich finde die nehmen sich beide nicht wirklich was und du fütterst ja auch noch gemischt.

    Ich finde es relativ teuer, aber ich habe nun auch nur 1kg Packungen geholt.

    Als Leckerlie sind sie auf jedenfall super, Konsistenz passt und dadurch das sie so stinki sind, wird beides gern genommen.

    Ansonsten schau dir auch mal das Granatapet an. Davon ab ist das ja keine Entscheidung für's Leben. Schau einfach was in euren Geldbeutel passt und was dir vom Gefühl eher zusagt.

    Das Rinti find ich auch schwieriges, weil da auch nix von Fleisch direkt steht.

    Bezüglich des semi feuchten Futters. Zumindestens im Premiere sind Antioxodationsmittel drin, wie bei vielen anderen Trockenfuttern auch, sonst keine technologische Zusatzstoffe. Dafür ist das Zeug eben auch nur 5 Monate haltbar. Ich nehme an, normales Trofu ist bedeutend länger haltbar. Beim Bosch sind zusätzlich Konservierungsstoffe enthalten, das ist dann gleich etwas mehr als ein Jahr haltbar.

    Weiß allerdings nicht, wie lange sich normales Trofu hält.

    Kann natürlich sein, das sich das Zeug bei uns schlecht verkauft, aber ich finde es schon logisch, das das MDH beim soft Futter deutlich geringer ist.