Beiträge von SanSu

    Quebec, wie man was handhabt ist doch völlig wurscht, es ging mir nur um die Sache mit der Gewichtsverlagerung, Schritt nach vorne um bessere Sicht zu haben,... die ein eventuelles Weiterlaufen des Hundes auslösen könnte (Zitat Katrina)

    Mit welchen Ritual man da nun aufbaut ist ja egal, da kommt es auch auf den Typ Hund und Mensch an.

    Ich würde es wie gesagt nie machen ohne Leine, aber ist ja vielleicht auch ganz nett, ich finde es gut wenn sie lernt Sachen von sich aus bewusst wahrzunehmen.

    Im Moment bezweifle ich noch, das Kami jemals ein "Fuß" erlernen wird

    Aber das Video ist ja vielleicht auch ganz gut als Anregung, für die Leute die das Offline machen, auch die Weiterführung, auch ohne Kommando. Nimmt der Hund die Straße wirklich als solche war, auch wenn ich auf der anderen Seite rumlaufe, dort Bällchen schmeiße,... Auch wenn ich dafür kein Verständnis habe, aber so zur Überprüfung.

    Ich für mich schließe die Offline Handhabung völlig aus, ich habe jetzt schon mehrmals gesehen, wie ein Hund fast unter die Räder gekommen ist und noch weniger könnte ich damit Leben das Leben eines anderen Menschen,... zu gefährden.

    Hier wohnte auch ein Dalamtiner, der lief sein Lebtag ohne Leine, blieb an Straßen stehen,... ging an prollenden Hunden vorbei, schreinende Kinder alles kein Problem.

    Dann ist Sunny bei uns eingezogen, bei der 1. Begegung auf dem Bürgersteig, Sunny brüllte den an, der hat sich so erschreckt, das der auf die Straße gehüpft ist. Hatte er wohl vorher noch nie gemacht, war auch schon älter und wirklich in sich ruhend. Wäre da ein Auto gekommen, wäre es das gewesen. Sowas reicht mir einmal zu sehen, das ich weiß ich will das für meinen Hund nicht und auch nicht für den Autofahrer,... der dann ebenfalls gefährdet wird.

    Das ist egal, wenn es richtig generalisert ist geht es um den Zusammenhang an sich, da reicht es wenn da eine kleine Kante, eine Veränderung der Pflasterung, ein weißer Streifen, anderer Asphalt,... ist.

    Es muss also kein klassischer Bordstein da sein, den haben wir auch nicht überall, macht keinen Unterschied.

    Der Zusammenhang macht es, das können Blindenführhunde auch ohne das sie auf dem Gehweg an jeder Pflasteränderung anhalten, weil sie denken da kommt eine Straße.

    Irgendwie unterscheidet sich der Bürgersteig von der Straße, ob durch Höhenniveau, kleine Kante, andere Farbe, andere Plfasterung,... ist wurscht.

    Vorweg, an Straßen, seien sie noch so klein ist Hund immer angeleint, ob nun innerorts oder außerhalb.

    Nun achten die meisten Hunde ja ziemlich genau auf unsere Körpersprache und selbst wenn mein Hund gelernt hat am Bordstein zu warten, genügt im schlimmsten Fall ja ne versehentliche Bewegung nach vorne, vielleicht weil man denkt es ist frei und dann kommt doch was, und der Hund rennt los... sind halt keine Maschienen, egal wie gut erzogen.


    Ein gutes Bordsteintraining sieht so aus, dass der Hund auch nicht weiterläuft wenn der Halter über die Straße geht, auch nicht wenn der hüpfend auf der anderen Straßenseite steht.
    Der Bordstein ist wie ein Befehl ohne das er verbalisiert wird, der aufgehoben werden muss.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Die Steigerung sind dann fliegende Bälle, Leckerlies die auf die Straße geschmissen werden, ein anderer Hund der vielleicht einfach mit seinem Halter rüber läuft,... Der Hund bleibt da sitzen, bis es ein Auflösekommando gibt, auch wenn der Halter ohne ihn über die Straße geht und den da sitzen, stehen,... lässt.

    Wir trainieren das auch gerade, auch wenn der Hund NIEMALS offline in eine solche Situation kommen wird, ich finde es aber auch online ganz nett.

    Hier sieht mal selten das OA, aber die haben auch noch nie was gesagt, auch nicht der Förster.

    Klar die HHs mit unangeleinten, werden gebeten sie anzuleinen, ansonsten hat uns noch nie jemand auf die Leinenlänge angesprochen, auch nicht mit Schlepp und auch noch keiner hat bei der normalen Leine nachgemessen. Theoretisch dürften hier ja weder Schlepp noch Flexi in Benutzung sein.

    Das ist wahrscheinlich die Sache mit Theorie und Praxis. Bis 2013 war man illegal mit Fahrrad ohne Dynamo unterwegs, praktisch war das den meisten Polizisten egal, solange man irgendein Licht am Fahrrad hat.

    Praktisch hat hier also auch noch keiner nach der Leinenlänge geschaut, auch wenn man sich in der Theorie damit im Bereich einer Ordnungswidrigkeit befindet. Aber die sind auch froh wenn der Hund überhaupt angeleint ist ob nun 1m, 2m oder 5m.

    Ich führe den Hund so, das ich keine anderen Lebewesen belästige oder gefährde.

    Trotzdem ist das wohl meist außerhalb der Regeln/Gesetze, was lediglich an der Leinenlänge liegt.

    Der Hund läuft in der Stadt immer an der Leine, selbst wenn sie offline laufen könnte würde ich es nicht machen.

    In Wald und Flur nehme ich mir die Freiheit heraus zu entscheiden ob Hund angeleint ist oder nicht und vorallen mag ich mir die Länge der Leine nicht vorschreiben lassen, das gilt auch für die Stadt.

    Sunny ist in Wald und Flur offline gelaufen (wenn keine anderen Hunde da waren), sie hat nicht gejagt, die Wege nicht verlassen und war kontrollierbar.

    Kami läuft immer an der Schlepp, sie bleibt zwar auch auf den Wegen, ist aber definitiv nicht zuverlässig Abrufbar, also gibt es so Experimente nicht.

    Ich habe kein Problem mit dem Anleinen, aber ich mag gern selbst über die Länge der Leine entscheiden. Das ich den Hund auf belebten Wegen kurz nehme, versteht sich von selbst, ich finde es aber sinnlos den Hund im Wald oder im Park an der 2m Leine zu führen.

    Das finde ich in anderen Bundesländern wesentlich entgegenkommender gestaltet, indem die Länge der Leine einfach nicht definiert ist,...

    Und manchmal muss man auch einfach seine eigenen Bedürfnisse zurück stecken. Ich finde diese Entscheidung ganz toll, so leid es mir für euch und gerade deinen Mann auch tut.

    Selbst WENN man es mit viel Management hinbekommen würde (getrennte Spaziergänge, Haus unterteilen, Gehorsam...) so ist es doch auch für die Hunde nicht schön, die sich dann nicht völlig frei bewegen können.

    Man hält ja auch oft mehr Hunde als Zugewinn für alle Parteien. Dann tut es vielleicht weh, aber die Vorstellung das sie in einem anderen Zuhause ganz unbeschwert durch die Räume laufen kann, liegen kann wo sie will, im Garten,... toben kann, Kuscheleinheiten wann immer sie will und von wem sie will,... ist doch auch schön.
    Sie wird anderen Leuten viel Freude bereiten ganz ohne den Stress immer aufpassen zu müssen, damit nix passiert.

    Ich würde sonst auch schauen ob man einen passenden Gefährten mit Probewohnen,... findet. Aber es gibt auch einfach Hunde die haben draußen absolut kein Problem mit anderen Hunden, wollen aber Zuhause einfach lieber alleine sein.

    Unsere alte Hündin wurde übrigens auch aus dem Grund abgeben. Die HH hatte einen neuen Partner mit Hund kennengelernt und unsere hatte die kleine Hündin fast zerlegt. Die musste dann also wirklich beim Tierarzt wieder zusammengeflickt werden. Und das obwohl die andere Hündin wirklich eine ganz Nette war, also die haben sich nicht einmal gegenseitig angezickt oder so. Sie lebten noch ein Jahr im selben Haus, aber das war weder für die Hunde noch für die Halter ein Zustand gewesen, den sie länger hätten ertragen können.

    Weil Sunny eh nicht ganz leicht war haben sie lieber sie abgegeben und obwohl wir nicht ganz 2 Jahre mit ihr hatten (sie war fast 11 Jahre bei Übernahme) hat sie uns so unendlich glücklich gemacht und auch sie war so glücklich über die ungeteilte Aufmerksamkeit.

    Ich drücke die Daumen, das ihr ein schönes Zuhause für sie finden werdet.

    Ich glaube aber auch, das die dann sicher auch schon ein bestimmtes Gewusel kennen, ihr seit oft unterwegs, die Hunde kennen sich, auch wenn es mal enger wird,... und es scheint ja generell eine eher fröhliche Bande zu sein.

    Sieht man ja auf den Gruppenbildern auch schön. =)

    Für Kami wäre das echt eine Zumutung, die ist nicht böse, aber die würde keine Ruhe finden. Die macht auch gern bei Spaziergängen ihr Ding. Die würde auch keinen Liegeplatz verteidigen,...

    Sie liegt dann hier bei Besuch oft auf dem Bett oder Sofa, weil sie weiß Besuchshunde dürfen da nur mit "Einladung" rauf. Würde der/die trotzdem draufspringen, würde sie halt runter gehen. Aber dort liegt sie dann, weil sie weiß das ist ihr "sicherer Hafen".

    Also sie macht nix, aber Spaß hätte sie bei so großen Gruppen sicher nicht. Kennt sie nicht und sucht auch von sich aus seeeehr selten Kontakt zu anderen Hunden, gespielt hat sie bis jetzt noch nie.

    Sowas ist ja Erziehung, Gewöhnung, Erfahrung aber sicher auch Typ Frage.