Beiträge von SanSu

    Mich würde mal interessieren,inwiefern euch die Hunderasse/Mix Auswahl in Bezug auf euren Wohnort beeinflusst hat?

    Nun haben wir ja immer erwachsene Hunde genommen, da ging es also eher um:

    - der Hund darf kein Problem mit Trubel haben
    - der Hund darf kein Problem mit Menschen haben

    Ich mag gerne distanziertere Hunde. Aber in der Stadt ein Problem mit Menschen und Lärm, wäre je nach Wohnort schon schwierig. Der Rest hängt vom Lebensumfeld ab. Nen Herdi würde für mich auch nicht in Frage kommen, genauso wenig Rassen mit extremen Schutztrieb und ich liebe die ganze Welt Hunde sind auch nicht mein Typ oder Rassen die als eher gesprächiger gelten.

    Vieles ist natürlich auch Erziehungssache, aber ich will meinen Hund auch nicht in jeder einzelenen Situation managen, weil er von den Rasseanlagen einfach nicht für ein Leben in der Stadt geeignet ist.

    Sunny hatte ein großes Problem mit anderen Hunden, aber das haben wir ja ganz gut hinbekommen, das sie draußen trotzdem entspannen konnte. Die hat Menschen ignoriert, Lärm,... war ihr alles egal. Hätte sie zu der "Hundebaustelle" noch eine "Menschenbaustelle" gehabt, hätten wir sie nicht genommen, wäre für Mensch und Tier einfach zuviel Stress.

    Bei Kami ist es ähnlich, die kommt bei uns gut klar, hat kein Thema mit Menschen und ignoriert die an der Bushaltestelle,... und geht an den meisten Hunden ohne jegliches Interesse einfach vorbei. Da nervt mich im Moment nur, das sie sich locken lässt, aber sie ist ja noch nicht so lange hier.

    Mir fällt tatsächlich keine Rasse ein die in die Stadt UND zu uns passt. Die Rassen die zu uns passen würden, würde ich hier nicht halten wollen, da hätte weder Hund noch Mensch etwas von, also gibt es erwachsene Mixe und vielleicht wohnen wir mal so, das auch ein entsprechender Rassevertreter bei uns einziehen könnte, auch wenn es dann sicher ein erwachsener TS Hund wäre.

    *eine Runde Kekse in die Runde stell*

    Ich glaube wir haben ein Verständigungsproblem :D

    Ich hatte eher das Gefühl die Leute die auch mal aversiv arbeiten trauen sich kaum das hier mal zu schreiben, weil die Positivler dann gleich "aufschreien". Nun denken die Positvler sie sind hier nicht erwünscht.

    So ist es doch aber gar nicht. Es geht doch um Input.

    Wenn einer schreibt womit er Fortschritte gemacht hat und jemand schreibt "würde ich nicht machen, hast du schonmal XY probiert" und dann schreibt der andere "X ja hat nicht funktioniert, wegen ..., aber Y könnte ich mal testen" ist doch alles kein Problem.

    So wie das jetzt läuft, macht jeder dem anderen nur Vorwürfe à la:
    "du strafst deinen Hund, würde ich nie machen"
    "mir ist lieber der Hund hat nicht jahrelang Stress"

    Offensichtlich stecken wir gerade fest, weil die jeweils andere Partei sich angegriffen fühlt, obwohl das gar nicht das Ziel ist.

    @lemmingstyle:

    Das stelle ich mir in der Tat schwierig vor. Wie ist Sammy denn sonst so drauf, also trägt oder sucht er z.B. gerne Sachen oder zergelt.
    Weil du geschrieben hast du kannst ihn nicht durch Tube ablenken und vorbei führen.
    Dauert im Aufbau natürlich auch, aber könnte man ihn Leckerlies suchen lassen, oder einen kleinen Dummy tragen lassen?
    Sorry falls das untergegangen ist aber macht ihr Click for Blick?

    Ich könnte mir auch einen ausziehbaren Target gut vorstellen:
    694_0.PNG

    Das hilft dir jetzt in plötzlichen Situationen natürlich trotzdem noch nicht, wären aber Sachen die mir einfallen, wo man sich zumindestens nur einmal bücken müsste, der Aufbau dauert dann natürlich entsprechend.

    Wenn er den Clicker kennt, kann man ihn natürlich bei der Target Variante auch immer mal wieder bestätigen "Markern" da mit der Gusche dran zu bleiben, bis es dann letzendlich nach der Situation die große Belohnung gibt.

    Aber das dauert im Aufbau natürlich, wäre aber etwas wo man sich nicht bücken muss.

    Ich glaube echt das ist Gewöhnungssache, ich bin in Berlin aufgewachsen, für mich waren die Wege schon immer normal, ob bei der Schule, später die 1,5Std. zur Uni,... Ich freu mich wenn ich mit Freunden unterwegs bin und Nachts nur 1Std. Nachhause brauche. 15min. sind für mich tatsächlich nix.

    Ich bin in Berlin geboren, ich kenne das nicht anders. Würde ich auf dem Dorf, am Stadtrand,... wohnen wo man den Hund gleich laufen lassen kann, gewöhnt man sich sicher schnell an diese Annehmlichkeiten und wenn ich dann wieder wohin ziehen würde, wo das nicht so ist, würde ich das sicher auch ätzend finden.

    Für mich ist das einfach ganz normal. Ich würde auch auf ein Dorf ziehen und klar wäre das toll den Hund da gleich laufen lassen zu können, gleichzeitig würde es mich wohl anfänglich nerven, das ich 22.00Uhr nicht nochmal schnell in die Kaufhalle um die Ecke springen kann, weil ich etwas vergessen habe. Daran würde man sich dann natürlich auch wieder gewöhnen und entsprechend anders planen.

    Ist alles eine Gewöhnungssache, aber natürlich auch vom Typ Mensch abhängig.

    aber dann fehlt doch die Chance für den Hund noch erwünschtes Verhalten zu zeigen oder sehe ich das falsch? So gesehen kommt die Strafe doch dann unangekündigt?


    Würde ich jetzt auch denken.

    Bei uns war es im Prinzip auch ein aversiv aufgebautes Abbruchkommando. Es gab ein Alternativverhalten, wenn sich daraus gelöst wurde ein "lass das" (Abbruchkommando = Vorwarnung). Nun hatte sie die Möglichkeit das Alternativverhalten wieder aufzunehmen und dafür belohnt zu werden oder es folgte eine Strafe.

    Das hat am Anfang wie gesagt die Trainerin gemacht, eben wegen des Timings.

    Oh da ist er ja!!!

    Wir wohnen in Berlin, jetzt nicht direkt im Zentrum, aber auch nicht in einem Randbezirk. In einer 64qm 2 Zimmer Altbauwohnung mit Balkon, 3. OG.

    Ruhige Seitenstraße, zwischen zwei großen Straßen mit Geschäften, Kaufhallen, Restaurants,...
    Alles was man so zum Leben braucht hat man in 1min. erreicht.

    Unsere sieht dieser sehr ähnlich, also links und recht Altbauten, 1m Plasterweg und eine Kopfsteinpflasterstraße:
    62333008.jpg

    Theoretisch könnte der Hund sich auch direkt vor der Haustür in einem Vorgarten lösen, das lasse ich aber nicht zu, die Minute zum Park muss sie einfach aushalten.

    Es gibt in der Umgebung recht viele Hunde, da ist fast alles vertreten, natürlich auch Leute die mit ihren Hunden nur mal um den Block gehen.

    Wir hatten das Glück das wir innerhalb von Berlin nicht umziehen mussten, sondern wollten und keinen Zeitdruck hatten, deshalb Stand ein großer Park in der Nähe im Fokus und auch das das nächste Auslaufgebiet nicht zu weit weg ist. Da wir kein Auto haben sind wir aber auf einen Öffi Anschluss angewiesen und auch das Kaufhallen, Apotheken,... in direkter Umgebung sind.

    Park, Kanal,... haben wir quasi vor der Haustür (keine Minute Laufweg), zum Auslaufgebiet Grunewald und zum Acker fahren wir mit dem Bus 15min.

    Das ist ja hier alles kein Problem, Busse fahren alle 5min., der zum Acker alle 10min. man ist ja mit Öffis in so einer Stadt recht gut angebunden. Und wie ich schon schrieb alles unter 30min. ist in Berlin quasi um die Ecke :D , früher bin ich fast 1,5Std. (eine Strecke) täglich zur Uni gefahren, weil ich am anderen Ende der Stadt gewohnt habe.

    Ein Park Spezial hatte ich hier mal gepostet:
    Kami - Berliner Stadtgöre

    Definitiv nachteilhaft ist das viele herumliegende Essen und vorallem die Scherben, da muss man wirklich aufpassen.
    Gerade so ein Park lädt im Sommer natürlich auch viele Leute zum feiern ein, auch wenn wir nicht in einem klassischen Szenebezirk wohnen. Gerade an den Wochenenden und Anfang der Woche liegt doch auch immer mal Müll rum und da muss man ein waches Auge haben bezüglich zerbrochener Bierflaschen,...

    Davon ab gibt es hier Dank Seniorenheim,... viele ältere Leute die auch immer mal Leckerlies dabei haben, das ist wirklich sehr schön.

    Ansonsten kann man hier sehr anonym Leben oder eben auch nicht, kommt ja immer auf den Menschen an. Wir wohnen seit 3 Jahren in der Wohnung und kennen hier viele Leute, man hilft sich, man schnackt miteinander,... Mal eben kurz zur Kaufhalle geht kaum, irgend jemanden trifft man immer, aber wir finden das gut so, sonst könnte man sich auch zurückziehen, wenn man es lieber anonymer mag.

    Das Wauzentier ist immer gern gesehen, die Leckerlies hier bei den Leuten sitzen recht locker.

    Dadurch das es soviele Hunde sind, sind wir mit unserer alten unverträglichen Hündin täglich auf den Acker gefahren, damit sie dort ihren Freilauf ohne viele andere Hunde genießen konnte.

    Kami läuft immer an der Schlepp, da gibt es Parkrunden, Kiezrunden, am Kanal entlang, ins Auslaufgebiet, auf den Acker, am Wochenende sind wir immer im Wald unterwegs. Unter der Woche im Freilaufgebiet Grunewald, da würden mich aber am Wochenende keine 10 Pferde hinbringen. Wir sind auf Öffis angewiesen, und überall dort wo Öffis fahren ist logischerweise entsprechend Menschenverkehr und dann ist es dort an den Wochenenden recht voll. Mit Auto könnte man ja die ruhigeren Ecken ansteuern.
    Richtig Freilauf kann sie nicht bekommen, da sie einfach noch nicht so gut kontrollierbar ist.

    Idoten gibt es überall bei uns natürlich auch, aber da hat man einen Blick für. Weiter ins Zentrum würde ich nicht ziehen, einfach weil es mir zu unruhig wäre, da bin ich nicht der Typ Mensch für.

    ist denn jemand dabei der in großstädten wohnt? und wenn ja, wie wohnt ihr da?

    Berlin, 64qm - 2 Zimmer mit Balkon - Altbau - 3. OG > 2 Menschen, 1 Hund, 1 Hamster

    Geschäfte des täglichen Bedarfs in 1min. zu erreichen, also schon City, aber nicht im Zentrum, ruhige Seitenstraße .
    Stadtpark, Kanal und weitere Parks quasi vor der Haustür.
    15min. mit Bus zum Auslaufgebiet (Wald), 15min. mit Bus bis zum Acker, also nen Katzensprung.

    Für den Berliner ist alles unter 30min. quasi um die Ecke. :D

    Ich mag es würde aber auch auf ein Dorf ziehen.

    Auch wenn ich hier nur noch still mitlese, finde ich gerade diesen Thread sehr tollerant. Jezzmen arbeitet ja nun nicht rein positiv, sie hat immer wieder über ihre Methoden geschrieben und auch ich habe immer gesagt, das rein positiv bei uns nicht geht.

    Und natürlich prallen da teils Welten aufeinander, trotzdem hatte ich nie das Gefühl das hier ein Shitstorm losbricht, wenn es für den Hund vielleicht mal nicht ganz so nett war.

    Da gibt es andere Threads, die explodieren förmlich.


    Hätten wir mit einem Clicker,... angefangen, hätten wir nen Katzenklo in die Wohnung stellen müssen, weil wir gar nicht erst rausgekommen wären. Das Tierchen war nach fast 11 Jahren recht festgefahren in seiner Verhaltensweise.

    Keiner muss mit der Meinung eines anderen konform gehen, aber ich fand trotzdem das der Umgang, selbst wenn man mal nicht einer Meinung war trotzdem immer ein sehr respektvoller gewesen ist und wenn es mal kurz knallte ist es nie ausgeartet und es konnte immer geklärt werden.

    Man steht schon im Alltag mit einem unverträglichen Hund oft eher allein da, erntet komische Blicke,...

    Jeder Hund hat eine unterschiedliche Geschichte, ebenso wie der Halter, eine andere Motivation, ein anderes Stresslevel oder eine andere Sensibilität. Letzendlich versuchen hier aber alle an einem Problem zu arbeiten und für sich und den Hund die beste Lösung zu finden.

    Ziel aller ist Stressverminderung und dem Hund soviele Freiheiten wie möglich geben zu können.

    Eben, es kommt auf den Hund an.

    Ich glaube keiner hier würde bei einem angstaggressiven Hund oder einem unsicheren Hund zu aversiven Methoden greifen.

    Einen Hund für seine Ängste zu bestrafen geht einfach nicht.

    Es gibt auch selbstsichere Hunde, die würde ein aversiver Reiz vielleicht nur noch mehr anstacheln oder man schädigt sich damit die Beziehung zu seinem Hund, weil dieser danach stark meidend reagiert,...
    All das fließt in die Sache mit rein, so wie das Lebensumfeld.

    Unser Ziel war, das der Hund draußen auch mal entspannen kann (auch ohne Hundesichtung), das man an der Leine ruhig andere Hunde passieren kann und sie im Freilauf gut zu kontrollieren ist, eine vernüftige Kommunikation aufzubauen (Drohkette) um uns mehr Zeit zu geben, eventuell eingreifen zu können, wenn es nötig ist. Wie sagte unsere Trainerin die M&Ms - Maßvoller Umgang von Seite des Hundes und Management von unserer Seite aus. Heranstürmende Tut Nixe zu ertragen gehörte definitiv nicht zum Ziel, das war dann Management (Blocken des Tut Nix,...).

    Und nein, aversive Reize müssen keine Besserung erzielen, sie können im Gegenteil auch alles viel schlimmer machen, in Bezug auf andere Hunde und die Beziehung zum Halter, da kommt es eben sehr stark auf den Hund an.

    Ja verfressen ist immer gut. Aber ein Hund der im Stresslevel auf der höchsten Stufe ist, der nimmt auch kein Futter. Da kommt es sehr stark auf das Erregungslevel an.

    Kami ist auch verfressen, wenn die aber im Jagdmodus ist, kannst du der die Fleischwurst vorne an die Gusche drücken und die würde nicht daran denken die Gusche auch nur für 1 Sekunde aufzumachen um das zu inhalieren.

    Alles ein Frage des Erregungslevels.

    Stück für Stück auf dem Hundekopf drapiert, als sie Eichhörnchen schaut :D

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    Kami darf so lange glotzen bis sie wieder ansprechbar ist und dann geht es weiter. Lieber steht sie 4min. da und glotzt, als das sie hinterherkachelt. Wir belohnen also auch das aktive verweilen und gucken.

    Trotzdem würde ich auch nicht zu diesen Mitteln greifen (also bezüglich der Korrektur), wenn es vorher schon andere Weg gab um den selben Effekt zu erziehlen.