Huhu,
wir bauen den auch gerade auf und arbeiten nach dem Antijagdtrainingsbuch von Pia Gröning und Ariane Ullrich und den Erfahrungswerten von Leuten.
Erst halt was finden, was der Hund am allertollsten findet und diesen Jackpot nach Möglichkeit nur für den Schlachtruf einsetzen.
Dabei gehen wir wie BieBoss vor, nur das es das nicht zu Fütterungszeiten gibt, sondern wirklich dann extra nur das spezielle Jackpotleckerlie (wir werfen mit Minisalamis um uns).
Also auch erst ganz leicht, Hund liegt rum, dann hat mein Freund mit ihr gekuschelt,... Also in der Wohnung auch schwierigere Sachen. Dann draußen und dort kommt es eben drauf an, was dein Hund unter Ablenkung versteht.
Wir haben an Straßen weiter gemacht, oder wenn Hund eh schon mit Blick und Ohren bei uns ist, am Ententeich (Enten interessieren sie nicht),... Und steigern das nun auch ganz langsam. Wenn ich mir nicht 200% sicher bin, das sie kommt, rufe ich nicht. Wir sind ja erst im Aufbau. Ich könnte sie damit locker von anderen Hunden wegrufen (weil die interessieren sie nicht die Bohne), aber nicht, wenn sie einfach nur auf dem Weg steht und in einen Strauch glotzt oder läuft und die Ohren voll nach vorne gerichtet sind. Man sieht ja am Hund in welchen "Erregungslevel" der sich gerade befindet und weiß wie er in unterschiedliche Situationen reagiert. Ich kann sie auch so bei normalen Schnüffelstellen weiter rufen, da kommt sie immer, also kann ich da auch den Schlachtruf benutzen, bei Maulwurfshügeln würde ich das noch nicht machen. Oder wir sitzen gerade auf der Bank, sie liegt entspannt auf der Wiese Schlachtruf. Aber wie erwähnt nicht zu oft, damit die hohe Wertigkeit erhalten bleibt.
Man kennt ja seinen Hund, weiß in welchen Erregungslagen er gut ansprechbar ist. Bis das zu einem Automatismus wird, dauert es eine Weile.
Ich würde da also auch wie BieBoss vorgehen.
Die Frage ist jetzt willst du den Superrückruf oder nur den normalen Rückruf aufbauen? Threadüberschrifft und 1. Post wiedersprechen sich da etwas.
Wenn sie überlegt ob sie kommen soll, ist was schief gelaufen im Aufbau, es soll ja ein Automatismus werden.
Und du wirst ja sicher nicht nur irgendwo langlaufen, wo Nachbarskatzen langlaufen. Auch wenn sie an der Leine weiß das sie nicht weg kann, ist es trotzdem wichtig, das an einer solchen zu üben, weil du dann eben die restlichen Außenreize hast. Erst geringe, dann immer höheren, Schleppleine,...
Dort auch erstmal in Situationen wo sie nicht im Schnüffelmodus ist und wenn es auf dem Weg zum Bäcker ist oder so. Falls du weißt, das sie zuverlässig zu dir kommen würde, wenn sie zuende geschnüffelt hat, dann wäre die Steigerung, wenn du merkst sie wendet sich von der Schnüffelstelle ab,... Aber das käme bei einem "Festschnüffler" dann sowieso erst später, das mit den Katzen kann noch Monate/Jahre dauern, das ist ja dann wirklich die Königsdisziplin, den Hund in der Hatz abzurufen, daran würde ich jetzt noch nicht einmal denken.