Beiträge von SanSu

    Ich möchte Anmerken das ich 2 wundervolle, freiatmente Mopskinder habe! Und ja sie können top atmen und es gibt kein Röcheln noch sonst was! Beide gehen mit mir 4-5 km Laufen, jeden Tag 2-3 Stunden spazieren, am Wochenende Wandern 1000HM und 17 km und nicht das ihr glaubt die 2 bräuchten dann Ruhe, mal 2 Stunden geschlafen und es geht die Party weiter!

    Wobei deine Hunde ja noch recht jung sind (kein Jahr alt?). Die Probleme treten da ja erst meist deutlich später auf (4Jahre), bzw. zeigen sich dann auch äußerlich. Das wünscht man niemandem, weder Hund, noch Halter, aber bei einem jungen Tier wäre ich da etwas vorsichtiger. Das Röcheln ist ja meist erst im fortschreitenden Alter zu sehen. Vorher fällt das höchstens an der Atemfrequenz und Intensität auf. Die massive Not, röcheln, "typische" Mopshecheln, Herzgeschichten,... sind dann erst die Spätfolgen dessen, was anfänglich gar nicht so aufgefallen ist.

    Die Perser find ich auch toll und das Gehege von Lagurus sowieso.

    Wo wir hier gerade einige Rennerhalter haben, wie sieht das denn bei 2 Rennern aus. Ist es da problematisch mit mehreren Etagen? Bei den Persern offensichtlich kein Problem.

    Ich würde mir schon etwas vorstellen, das in die Richtung von Lagurus geht, deshalb kann ich das nicht stellen und beim Renner würde ich auch gern richtig ordentlich Streu für die Gänge anbieten. Der Hamster hat zwischen 20-45cm Streu. Das reicht, wobei man merkt, das hauptsächlich der Teil mit 45cm genutzt wird.
    Rennmäuse scheinen sich das Gangsystem aber anders anzulegen, also sollte es denke ich schon mindestens 50cm flächig sein.

    Folglich wäre es auch sinnvoll, da mit mehreren Vollebenen oben drüber zu arbeiten. Oder halt ein entsprechend großes Aqua, mit Vollebenen drüber, da kann ja sonst kein Mensch stellen am Stück.

    Den Gewissenzwiespalt habe ich wie Lagurus, deshalb habe ich ja auch nur TS Tiere, weil sie mir trotz des großen Geheges leid tun, ich mir aber versuche einzureden, das sie es wenigstens besser als vorher haben. Trotzdem tut mir auch der Hamster immer leid, davon kann ich mich nicht so recht befreien.

    Aber im Moment bin ich auch noch zuviel Schisser, mir fehlt komplett die Erfahrung.

    Ich hätte auch gedacht Kastrat und Weib klappt gut, aber das scheint ja auch nicht so zu sein, hach schwierig.

    Unsere Hündin war nun kein Welpe, sondern erwachsen. Die hatte vorher kein Problem mit Böllern, bis zu einer ähnlichen Situation wie bei euch mit einem extrem lauten Böller.

    Bei ihr war es an Uhrzeit (nachts) und Ort (unseren Park) genüpft. Tagsüber war das alles kein Problem, anderer Park auch kein Problem. Sie hatte auch schon Stress in der Wohnung, wenn es zu Abendrunde ging.

    Das hat einige Wochen gedauert, sie musste erst die Lernerfahrung machen, das es dort nicht immer böllert, wenn man da abends lang geht.

    Wir sind auch erst einfach andere Wege gelaufen, um das etwas aufzubrechen, dann sind wir von der anderen Seite in den Park rein. Kamen wir zur betreffenden Stelle, habe ich jede Aufmerksamkeit auf mich gelobt und wir haben Futtersuchspiele auf dem Weg gemacht, wo es passiert ist. Wir standen auch einfach nur mal auf besagtem Wege und sie hat einfach so Kekse bekommen, ich habe mich auf den Weg gesetzt und immer wenn sie sich mir zuwendete gab es einen Keks, vorallem wenn sie auf Ansprache reagiert hat, mit mir mitgekommen ist, statt ihr Heil in der Flucht zu suchen,...

    Würde sie spielen, hätte ich auch das versucht, aber sie reagiert nicht auf Spielzeug.

    Die hat sonst übrigens keine Probleme mit lauten Geräuschen. Er weiß Häuser bedeuten Schutz, deshalb geht er in die Hauseingänge, das selbe Verhalten zeigt unsere auch bei Panik.

    Also gib dem kleinen Ding etwas Zeit, lenke ab, mache in der beänstigenden Umgebung Sachen die Spaß machen, ich habe gelockt und sobald sie ein Stück mit mir mitging gab es eine Belohung, Futtersuche, Spieli,... Aber das dauert ein bisschen, so ein Schrecken überwinden nur die wenigsten in kurzer Zeit.

    Das Projekt ist ja erstmal nur aufgeschoben, nicht aufgehoben :D , im Moment habe ich wie gesagt eh keinen Platz. Gehegetechnisch würde mir da schon was einfallen, aber das geht hier nicht zu stellen.

    Zahm waren bis auf einen Hamster auch alle, alle sind angekommen, haben einen beklettert,... sie sind ja auch sehr neugierig. Ich glaube trotzdem das es bei ihnen eher eine Konditionierung ist, weil sie wissen es gibt Futter, Auslauf,... die wenigsten sehen da denke ich eine soziale Notwendigkeit. Bei sozialen Tieren verhält sich das eventuell nochmal anders.

    Na mal sehen, wenn wir uns irgendwann man mal vergrößern, im Moment müsste der Hamster ausziehen um Renner, Lemminge,... anzuschaffen, aber das geht ja nun wirklich nicht. :lol:

    Ja die Sache mit dem Revier kenne ich, macht für mich trotzdem keinen Sinn, denn es kommt ja auch bei großen zusammenhängenden Gehege zu Konflikten. Und wir reden hier ja nicht, von exorbitant großen Gehegen. In der Regel sieht man selten etwas das größer als 120x50cm ist, das ist ja im Verhältnis zu den natürlichen Lebensbedingungen und dem Aktivtitätslevel nix.

    Wenn würde ich auch zwei nehmen, aber spätestens wenn einer stirbt, steht eine VG an und das Tier muss gelinde gesagt nehmen, wem ich ihn vorsetze (mehr als ein paar Tiere testet ja kaum einer durch).

    Ich bin da in einer moralischen Falle. Das Zerstören sehe ich schon kritisch, denn die Zähne nutzen sich wie bei allen Nagern, nicht durch das kauen harter Sachen ab, sondern durch das Reiben an den jeweils gegenüberstehenden Zähnen. Macht auch Sinn, Zahnschmelz ist extrem hart, wieso sollte die Zähne durch Pappe/Holznagen abgenutzt werden.

    Deshalb müssen Tiere mit Zahnfehlstellungen auch behandelt werden, denn selbst wenn die noch fressen können, von Körner futtern kürzen sich die Zähne nicht, das geschieht nur durch die Reibung der Zähne aneinander.

    Ich glaube schon, das das auch ein Anzeichen von Stress sein KANN. Mir ist beim Hamster noch kein Tier untergekommen, das sowas aus Spaß an der Freude macht. Zum Futtergewinn ja (Futter in Toirolle), Nistmaterial (Toipapier in Toirolle), aber noch nie so, es sei denn das Tier hatte Stress.
    Ebenso verhält es sich bei den Hamstern hier so mit der Laufradaktivtität.

    Es sind viele Dinge die ich mir noch nicht recht beantworten kann, bzw. wo ich für mich noch nicht herausgefunden habe, wie ich diese "Fallen" für MICH lösen kann.

    Letzendlich ist für wahrscheinlich fast jeden Tierschutznager den man aufnimmt, das Leben besser, weil einfach mehr Platz als vorher, besseres Futter,... Aber für MICH komme ich da noch nicht recht an den Punkt wo alles für mich geklärt ist und ich sage JETZT. Vieles kann mir keiner Beantworten, dafür müsste man vergleichende Studien machen und da sieht es einfach eher mau aus. So würde man herausbekommen, welche Faktoren genau Stress auslösen und wie dieser sich zeigen kann.

    Ich habe jetzt fast 20 Jahre Hamster und in den 20 Jahren ist das Gehege immer weiter gewachsen, die Streu wurden immer tiefer, die Nahrungsquellen wurden anders und je weiter ich komme, desto weiter "entfernt" sich das Tier. Soll heißen, desto mehr machen die ihr Ding. Sie haben Zeiten, die den Aktivitätszeiten in der Wildbahn gleichen, sie bauen sich ein Gang- und Höhlensystem, schichten selbstständig um, sind täglich mit der Futtersuche beschäftigt,... Zerstört wird nix, das Laufrad wird kaum genutzt und mein Gehege ist nicht riesig. Ich bewerte das postitiv, denn findet eine Störung dessen statt (Krankheit > kleineres Gehege zur Behandlung oder weniger Streu,...) fallen sie in ein Aktivitätslevel das unnormal ist. Sie stehen früher auf, randalieren an der Einrichtung und laufen extrem verstärkt im Laufrad, folglich sehe ich dieses Verhalten kritisch.

    Ich habe da bei Rennern noch zuviele Fragezeichen, auch wenn ich weiß sie haben es immer besser als vorher.

    Zucht finde ich da auch wichtig, ist beim Hamster ja auch so (also bei den Zwerghamstern), die Sozialisation scheint da auch eine entscheidene Rolle zu spielen.

    Ich würde mich dann wohl auch entweder für Zuchttiere interessieren (würde ich aber nur aufnehmen, wenn ich Idealbedingungen bieten kann und das kann ich gerade nicht) oder einen VG Profi zurate ziehen.

    Denn wie ihr schon schreibt, die haben eben auch unterschiedliche Charaktere.

    @Aoleon Werner schrieb folgendes:

    Hallo.
    Qualzucht ist schnell definiet.
    Jede Rasse die schnauft, sabbert und entzündete Augen hat/ bekommt oder vor Schmerzen ab einem gewissen Alter, zuchtbedingt, nicht mehr laufen kann.
    Also Dackel, Deutscher Schäferhund, Boxer, Pekinese, Mops, franz./ englische Bulldogge, Neufundländer, Shar Pei, Cavalier-King-Charles-Spaniel und alle Rassen, die auf Grund von Schönheitsidealien , die der Mensch definierte, gezüchtet werden.
    Gruß Werner

    Helfstyna hat es daraufhin treffend zusammengefasst, mit dieser Definition wäre jede einzelne Rasse eine Qualzucht, denn jede Rasse unterliegt auch gewissen Schönheitsidealen.

    Damit sind über 400 Rassen unter Qualzucht einzuordnen, denn für den Gebrauch werden die wenigsten gezüchtet.


    Die beiden haben auch nur auch den Kommentar reagiert/geliked, denn dann hätte Werner ja auch eine Qualzuchtrasse, schließlich ist auch der Bullterrier einem menschlichen Schönheitsideal entsprungen.

    Und der Bullterrier ist keine?

    Mich würde mal interessieren als was du den Bullterrier in deinem Profilbild einordnest?


    Das sind also nur Reaktionen, auf die "interessante" Definition von Werner, da steckt keine Absicht dahinter den Bullterrier als Qualzucht darzustellen. Nicht mehr, nicht weniger - nur eine Reaktion.

    Geschwister fast immer, da kann man in der Regel auch fast unbegrenzt Platz bieten, VG Gruppen, kann schon mal was schwierig werden, wenn zu viel Platz da ist. Möglich ist es aber.

    Das trifft übrigens ziemlich genau, die Gedanken die ich mir so mache.

    In der Natur schwankt die Gruppenzusammensetzung sehr stark mit den äußeren Bedingungen und passt sich entsprechend an.

    Bei Zwerghamstern haben einige jetzt angefangen Kastraten und Weibchen zu vergesellschaften, weil es eher der natürlichen Lebensform entspricht. Bei gleichgeschlechtlichen Gruppen kann es auch immer mal kippen. Diese Paare haben teils riesige Gehege, 4qm+ große Dauerausläufe die sie immer nutzen können.

    Das verstehe ich dann unter einer stabilen Gruppe. Die Tiere haben den Platz sich aus dem Wege zu gehen, suchen trotzdem die Nähe.

    Bei Rennmäusen hört man immer wieder von "zu großen Gehegen", aber das ist doch unlogisch und ich frage mich dann oft, ob da nicht das "Panikboxen" Prinzip greift, denn eine wirklich stabile Konstellation dürfte ja nicht zerbrechen nur wegen mehr Platzangebot.

    Zerstörungspotenzial und Stereotypien nehmen ja auch bei Hamstern proportional mit der Gehegegröße und Einstreutiefe ab. Studien geben 1qm Fläche und mindestens 30cm Streu an.

    Jetzt sind Renner ja aber mindestens zu zweit, sie sind länger, graben anders,...

    Und da frage ich mich, warum spielt bei so einigen Konstellationen die Gehegegröße, so eine große Rolle für die Stabilität.
    Dürfte ja eigentlich nicht sein. Das kann ich mir nicht beantworten, deshalb kann ich mich da noch nicht so recht durchringen.

    Wo liegt der Fehler im System, wenn ich den Tieren nicht quasi unendlich Platz anbieten kann. Auch beim Zerstören von Gegenständen, Pappe,... bin ich noch zu keinem für mich plausiblen Ergebnis gekommen, weil dadurch kein natürliches Bedürfnis erfüllt wird und ich es deshalb eher sehr negativ betrachte.

    Das geht schon jahrelang in meinem Kopf so, ich komme da nicht so recht weiter, deshalb schiebe ich das Experiment immer weiter auf, ich kann das für mich alles noch nicht beantworten.

    :D Und das und das und das :lol:

    Mein Problem ist die Haltung, ich mach mir da immer so meine Gedanken und für das, was ich mir vorstelle, fehlt im Moment schlicht der Platz, den ohne Hamster geht es hier einfach nicht. :herzen1:

    Ja, eine Goldidame.

    Ich liebäugel schon seit Jaaaaahren mit Lemmingen, Rennmäusen,... aber trau mich da einfach nicht so recht ran, deshalb bin ich beim Hamster geblieben. Der ist auch allein glücklich und ich muss mir keine Gedanken machen.

    Ah OK, hätte mich jetzt gewundert, wenn die Kräuter mit Vergnügen verdrückt worden wären. :D

    Ich glaube @SpaceOddity kommt aus Österreich, da sieht es mit der Beschaffung von Einzelkomponenten etwas schwieriger aus, als bei uns.

    Aber das Mäuse Wiki ist ja auch eine gute Seite, da kann man sich schon orientieren.

    Ich finde Mäuse auch toll, aber Gruppenhaltungstiere schrecken mich persönlich immer noch etwas ab, wahrscheinlich weil ich nie welche hatte. Aber die sind zu süß!


    FozzyDogbone werden die Kräuter von deinem Goldi gefressen?

    Muss auch bald wieder neues Futter bestellen ich bestelle aber immer gleich 2,5kg, bin zu faul öfter zu bestellen. :D