Jetzt mach dir doch erstmal nicht soviele Gedanken.
Du bist nun bei Tag 8. Du weißt nicht wieviele Entwicklungszyklen vorhanden sind. Vom Ei zum Floh können schonmal knapp 3 Wochen vergehen.
Man kann immer mal was übersehen und es schlüpfen neue Larven und die sind wirklich schlüpfrig. Ich würde jetzt gar nicht davon ausgehen, das die im Flur aufspringen. Man sieht die nicht sofort, die sitzen tief im Fell in der Wolle.
Die können auch von draußen kommen, das bekommst du ebenso wenig mit, wie Zecken. Manche sieht man gleich, manche eben nicht. Unsere alte Hündin, hatte die von einer Katze von Verwandten und diese Katze hat im Garten immer auf den Sonnenplätzen gelegen, wo auch die Igel gerne gewesen sind. Igel sind wahre Floh- und Zeckenschleudern.
Vielleicht holst du dir die also auch draußen auf der Gassirunde, vielleicht schnuppert Hund an irgendwelchen Igelplätzen,... Glaube mir das bekommst du nicht mit, so flink wie die sind und die reiten ja nicht gut sichtbar auf dem Hund, die krabbeln sofort in das dichte Fell, auch wenn es kurz ist, siehst du die nicht sofort.
Halte weiter eine normale Hygiene ein und warte mal die 18 Tage ab. Solange dauert die maximale Entwicklung vom Ei zum Floh. Dann ist die Sache entweder gegessen oder es gibt doch eine zusätzliche externe Quelle.
Bin kein Experte, aber lieber den Ausschnitt etwas größer wählen, zuschneiden kannst du später immer noch. Dann hast du auch nicht das Problem, das Körperteile fehlen.
Wenn der Ausschnitt von vorne herein zu gering gewählt ist, ist es schwieriger z.B. in Blickrichtung später bei Bearbeitung mehr Platz zu lassen oder wenn das Motiv eigentlich toll ist, aber ein Stück von Schwanz,... fehlt.
Hallo, WENN es nur die Artgenossengeschichte ist, halte ich es für gut machbar. Interessant wäre halt die Motivation des Hundes zu erfahren.
Da wäre es wichtig, mal auf die Körpersprache des Hundes zu achten, wenn sie tobt.
Hier mal am Beispiel unsere alte Hündin Sunny, die meinte es richtig ernst und hat deshalb oft Maulkorb getragen.
Zitat
Den Imponiergang hat sie fast ständig drauf, dann kommt Spannung > Fixieren > Mundwinkel nach vorn gezogen > Körpergewicht komplett vorne, alles nach vorn gerichtet > Bürste Kragen > tiefes Knurren > Blecken nur der vorderen Schneidezähne > Beißdrohstellung. Im kompletten Erregungszustand steht das Fell am ganzen Rücken, wenn sie einen wirklich gern aus dieser Welt haben wollen würde. Und in Extremsituation wird das bellen dann sehr hell, das ist dann aber der pure Frust sich den anderen nicht krallen zu können und dann kommt auch Muskelzittern vor Anspannung.
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Unsere jetzige Hündin Kami ist unsicher mit anderen Hunden. Die bellt auch mal, die Motivation ist aber eine völlig andere. Das Körpergewicht ist nach hinten verlagert und weg vom anderen Hund, Ohren hinten, Schwanz unten, wenn hat sie die Bürste am Rücken.
Man hat auch das Gefühl sie zieht an der Leine, aber will sich dabei nur der EInschränkung entziehen und obwohl sie zieht, ist das Körpergewicht (Läufe, Ohren,...) nach hinten gerichtet.
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Vielleicht kannst du dich erinnern, wie das bei Alexa war. Je nachdem geht man anders vor.
Wenn es nur das ist, bekommt man beides hin. ABER man muss es wollen und man sollte sich mit der Körpersprache beschäftigen.
Sunny hatte auch Freilauf, aber eben mit Maulkorb. Das ist nichts schlimmes, es sollte einem nicht unangenehm sein,... Wichtig ist ein gut sitzender Maulkorb, der positiv trainiert wird. Lieber Freilauf mit Maulkorb, als immer an der kurzen Leine. Sunny mit ihrem Mauli: imgp99471myda.jpg
Auch bei unsicheren Hunden ist es wichtig, ein Gefühl für die Körpersprache zu bekommen und auch auf die der anderen Hunde zu achten und entsprechend zu reagieren. Schärfe deinen Blick dafür, falls du die PS nochmal besuchst.
Kami ist unsicher und bellt dann auch mal. Das passiert 1. wenn sie in ihrer Bewegung eingeschränkt ist und Angst hat. z.B. sie will eigentlich einen Bogen laufen, kann aber nicht. Also laufe ich ihre Bögen mit. 2. wenn der andere Hund an der Leine zieht. Ein an der Leine ziehender Hund hat das Körpergewicht nach vorne verlagert, das empfindet sie als bedrohend.
Inzwischen treffen wir lieber unangeleinte Hunde, als an der Leine ziehende Hunde. Früher mit Sunny, waren unangeleinte Hunde für uns der Horror.
Hat sie Vertrauen gefasst (und das geht wirklich schnell) will sie im Haus am liebsten nur kuscheln. Wirft sich auf den Rücken, lässt sich kraulen, legt die Pfote auf.
Auf den Rücken werfen, Pfote auflegen kann auch Beschwichtigung sein, muss aber nicht.
Das hat sich gebessert. Ab und an gefällt ihr ein zu schneller Radfahrer noch nicht, dann gibt sie 1-2 Beller von sich aber das war's auch.
Auch hier schauen, wie ist sie mit dynamischen Reizen ist. Denn ein Hund in Berlin, wo viele Raser, rennende Kinder, rennende Hunde unterwegs sind, erfordert mehr aufmerksamkeit auf den Hund.
Sobald einer in Sichtweite kommt, fixiert sie, bleibt kurz stehen, und sobald der andere Hund in ca. 4-5m Entfernung ist, zieht sie nach vorne und kläfft, knurrt, fletscht die Zähne.
Siehe oben. Wie ist die Rutenstellung, die Ohren, sind nur die Zähne vorne zu sehen oder auch die Backenzähne,...
Abgeleint gibt es keine Erfahrungen, da man ihr wohl zur Sicherheit einen Maulkorb anlegen müsste.
Das sollte man kontrolliert wirklich mal testen. ABER erstmal auf die Körpersprache schauen, vom eigenen Hund, vom fremden,...
Man kann das alles trainieren, wenn es sonst anscheinend keine Probleme gibt. Aber man muss es wollen. Du scheinst dir da schon Gedanken zu machen, das ist ein großer Vorteil.
Kami kommt aus Polen, Kettenhaltung nicht unwahrscheinlich (Zähne) und die fügte sich hier in Berlin ganz von allein ein. Es gibt ein paar Dinge, auf die man achten muss, aber so das Leben in der Stadt, hat sie ganz allein gelernt und ist wirklich entspannt. Nach der 3. S-Bahnfahrt pennt sie dort einfach und lässt sich auch nicht stören, wenn Leute sich dazu setzen,...
Sunny haben wir von entfernten Verwandten übernommen. Und ein Hund der ernsthaft mit Beschädigungsabsicht nach vorne will ist eine Herausforderung in der Stadt. Wir sind täglich auf den Acker gefahren, wo sie einfach Hund sein konnte. Training hatten wir hier sonst genug, schließlich lassen hier fast alle ihre Hunde frei laufen. Fremde Hunde geblockt haben wir jeden Tag. Man muss immer damit rechnen das plötzlich einer irgendwo auftaucht,... und wir haben uns viel über andere Hundehalter geärgert. Man muss das wirklich wollen und auch auf die Bedürfnisse des Hundes achten, ihm eben Hundeauszeiten gönnen.
Wir wohnen auch in Berlin, nehmen aber eben Rücksicht. Sunny hatte immer Auszeiten und auch wenn Kami nix macht, also nicht beißen würde, würden wir mit ihr nie ins Auslaufgebiet gehen, wenn da die Hauptschlagzeiten sind.
Habe mit 20 die erste grauen Haare gehabt. Ich mag es, auch wenn ich damit oft geneckt werde. Geburtstag feiern tue ich nicht, nicht weil es mich stört, sondern weil es für mich keine Rolle spielt.
Ich mochte die vergangenen Jahre und freu mich auf die kommenden Jahre.
Wir sind hier auch ohne großen Aufwand ausgekommen. Hund hat 2x Spot on bekommen, Hundedecken und unser Bettzeug (sie hat nachts im Bett geschlafen) sind bei 60° in der Waschmaschine gelandet, sonst wurde einfach nur gesaugt.
Das Alter kommt tatsächlich erschwerend hinzu. Der Jagdtrieb entwickelt sich erst später. Leichte Tendenzen sind schon früher zu erkenne, ein kurzes hinterherjagen,... Unter umständen ist das also nur der Anfang, je nach Rasse dauert es bis zum 3./4. Lebensjahr bis die Triebe voll "ausgereift" sind.
10min. ist eine verdammt lange Zeit! Der Hund gehört unbedingt gesichert. Wildschweinbegegnungen enden immer mal wieder tödlich für den Hund und du weißt auch nicht, ob er Rehe,... auf eine Straße hetzt, oder die in Panik über eine Straße flüchten und dort einen Unfall verursachen,...
Zudem kann jeder Jäger den Hund einfach abknallen, wenn er ihn wildernd im Wald erwischt.
Das alles sollte man mit bedenken. Also Schlepp dran und Kontrollierbarkeit trainieren. Nicht zulassen, das der Hund erfolg hat. Jagdverhalten ist selbstbelohnend, schüttet also Glückhormone aus, auch wenn kein Tier gerissen wird. Allein das Verfolgen einer Spur oder das Hetzen reichen dem Hund als Belohnung, das hat die Natur so eingerichtet. Desto mehr der Hund also die Chance hat, desto öfter belohnt er sich selbst und desto öfter wird er dieses Verhalten zeigen.
Was sie alles noch gesagt hat, will ich hier gar nicht schreiben. Mein Freund stand 3m neben mir und hat das komplette Telefonat mithören können.
Ich habe danach sofort losgeheult - kein Hund - wir müssen aus unserer Traumwohnung ausziehen, denn wir wollten auf jedenfall wieder einen Hund.
Ich kann mit sowas nicht umgehen, zu Wort hat sie mich auch nicht kommen lassen. Ich war völlig fertig, deshalb hat dann mein Freund bei der Eigentümerin angerufen, um sich zu entschuldigen, ich wäre dazu echt nicht in der Lage gewesen.
Weil ich nett bin und auch keinen Stress will, habe ich danach sogar der Verwaltung noch einen netten Brief geschrieben. Sie hat mich ja nicht zu Wort kommen lassen und ich wollte die Anschuldigungen nicht auf mir sitzen lassen (egoistisch - hatten ja extra alle 7 Mitmieter nach Einverständnis gefragt,...), das es für uns wichtig ist und wir einen Grund wissen wollten,...
Kam nie eine Reaktion, aber man grüßt sich, wenn man sich sieht.
War es der Verwalter oder der Eigentümer, mit dem ihr gesprochen habt?
Ich würde auch beschreiben war ihr genau sucht, gegebenenfalls eine "Rasserichtung", ein Labbimix oder Kleinhund ist leider immer noch lieber gesehen als ein Staffmix. Größe, Alter, Haftplfichtversicherung, steuerliche Anmeldung, Haltung entsprechend des Hundegesetzes und der Hausordnung. Danach sind Hunde z.B. im Haus an der Leine zu führen, das verhindert die vermuteten Beißvorfälle.
Schriftliche Bestätigung der Mitmieter, das sie einverstanden sind,...
***
Wir hatten bei uns ein sehr unschönes Erlebnis. Wir sind quasi mit Hund eingezogen (Sunny kam 1 Monat später nach Einzug, war aber schon so geplant), es gab nie Probleme oder Beschwerden und wir arbeiteten beide von Zuhause aus. War alles kein Problem (die Haltung DIESES Hundes wurde namentlich im Mietvertrag festgehalten), wir haben sogar extra neues Laminat verlegt (Belastungsklasse 32 > für Büroräume geeignet) damit die Krallen den Boden nicht beschädigen und die Kosten wurden sogar zum Großteil übernommen, obwohl das von uns gar nicht angedacht war. Haben sie von sich aus angeboten.
Tja, 2 Jahre später starb unsere Hündin. Ein neuer Hund sollte nach einem weiteren Jahr einziehen.
Freudiger Anruf bei der Verwaltung für das OK. War ja schließlich vorher kein Problem. Kritische fragen, wir sollten das schriftlich formulieren,...
Wirklich nettes Schreiben mit allem drum und dran aufgsetzt. Absage - 1 Satz per Mail.
Neuer Brief mit Äußerung der Verwunderung und wir wollten wissen warum.
Keine Reaktion von der Verwaltung.
Also Unterschriftenliste im Haus gesammelt und zu einer der 4 Eigentümerinnen gegangen.
Die war begeistert, wollte bei der Verwaltung Rücksprache halten, ob es keine Beschwerden gab,... aber sie hat nix dagegen, ihr Sohn hat auch einen Hund.
Am nächsten Tag wutentbrannter Anruf der Verwaltung. Die hat mich wirklich angeschrien, was ich mir erlaube, Eigentümerin belästigt und wir denken wohl wir wären etwas besseres als die anderen Mieter,... und legte dann einfach auf.
Mein Freund ruft die Eigentümerin an und entschuldigt sich, das wir sie nicht belästigen wollten. Die gute Frau wusste gar nicht was los ist. Sie wollte das nur noch mit den anderen Eigentümern absprechen, aber sie hat nix dagegen.
Einige Wochen später knirschige Mail der Verwaltung, die Eigentümer hätten ihr ausrichten lassen, das sie der Haltung zustimmen. Wir mussten dann nochmal das 1. Schreiben schicken, das haben alle abgesegnet und wir haben die Erlaubnis erhalten.
Das ganze hat 5 Monate gedauert!
Hätten wir gleich aufgegeben, hätten wir umziehen müssen. Denn es war einzig die Verwaltung, die sich quergestellt hat, obwohl die gar keine Entscheidungsgewalt hat.
Eigentümerin hat einen Blumenstrauß bekommen, hat sich immer erkundigt, ob wir schon einen neuen Hund gefunden haben, das sie uns Glück wünscht und freut sich jetzt jedesmal riesig, wenn sie Kami sieht. Ist eine ganz nette ältere Dame.
Mhhh, ich habe auch eher das Gefühl man muss nur wollen.
Wir damals noch beide Studenten, 2 Zimmer Wohnung in Berlin. Nicht massig Geld, keine Hundeerfahrung, gerade frisch zusammengezogen, einen Monat später ist Sunny hier eingezogen.
Der Atompilz fast 11 Jahre alt, konnte nix, hat sich stranguliert so hat sie gezogen, hat nicht den ersten Hund in ihrem Leben zerlegt und in die TK gebracht.
Das sind Fakten, die Geschichte und Einstellung dahinter macht es.
Wir waren schon 6 Jahre zusammen, alles lief super. Studium fast abgeschlossen, aber beide schon einen Job, bei dem man Zuhause arbeitet. Nicht viel Geld, aber einen bescheidenen Lebensstil und wir geben nur Geld für wichtige Dinge aus.
Hund vorher mehrfach auf Urlaub in meiner alten Wohnung gehabt. Sunny war von einer sehr entfernten Verwandten. Wir kannten den Hund und die Special Effects, wussten aber auch wie sie wirklich ist und so wie sie war, das war das Produkt ihres vergangenen Lebens. Erste Anschaffung Maulkorb, noch vor Übernahme Trainerstunden klar gemacht. Wohnung extra so ausgesucht, das es für einen Hund passt (Park 1min. Laufweg, Wald- und Acker nicht fern) und Sunny schon in den Mietvertrag eintragen lassen. 1x am Tag Acker, damit sie einfach Hund sein konnte, mit Freilauf, auch wenn oft trotzdem mit Mauli gesichert.
Das Pilzchen war unser Traumhund, für andere wäre sie der Horror gewesen. Wir haben sie geliebt und auch die Arbeit mit ihr. Nichts schweißt so eng zusammen, wie das gemeinsame Arbeiten an Problemen. Für uns war sie alles. Im letzten Monat hat sie uns knapp 2000€ gekostet und wir haben das geschafft. Kein Auto, also sind wir die letzten 4 Tage immer mit der Taxe in die TK gefahren. Nicht einmal zwei Jahre hatten wir sie, es war die schönste Zeit für uns drei.
Sie hat soviel gelernt, wir haben soviel gelernt und wir hatten unendlich viel Spaß. Ihr Verlust, war das Schlimmste, es hat mich fast zerrissen.
Alles was ich weiß habe ich von ihr gelernt.
So zog, 1 Jahr nach Sunnys Tod, Kami ein. Aus dem deutschen Tierheim, ehemaliger Hofhund aus Polen, 5-7Jahre geschätzt, Kettenhaltung nicht unwahrscheinlich, in die selbe Berliner Stadtwohnung. Könnte man auch sagen naiv. Ist sie stubenrein, kann sie allein bleiben, kommt sie in der Stadt klar,... man weiß es nicht.
Wir haben sie im TH getestet, mit all dem Wissen, das wir durch Sunny erworben hatten und sie ist quasi selbsterziehend, fügte sich seit dem erste Tage in unser Leben ein. Es war, als sei sie immer hier gewesen.
Ich glaube das hängt von Hund, Mensch und Umstand ab. TS Hund ist ja nicht gleich TS Hund. "Waldi vom Irmengard" immer behütet in der Familie aufgewachsen, bis das Frauchen verstorben ist, ist ebenso ein TS Hund wie einer der 10 Jahre im Shelter im Ausland gelebt hat.
Ich glaube auch, das ist eher eine Frage der Vorliebe und des Typs.
Ein Welpe wäre mein Horror, genauso wie ein aktiver hibbliger erwachener Hund.
Ich mag, das man bei erwachsenen Hunden den Grundcharakter erkennen kann (ich schließe jetzt mal Extrembeispiele wie Angsthunde,... aus) und die Triebe (Wach,- Schutz,- Jagd,...) eben schon entwickelt sind, das ich sehe wie der Hund mit Problemen umgeht, ob er einen Rückwärtsgang hat und es einfach vom Energielevel und der allgemeinen Chemie passt.
Wir konnten also gleich ins richtige Leben starten.