Beiträge von SanSu

    Das ändert doch nix dran, Hunde lernen auch ortsbezogen.

    Und wenn ihr mir so entgegen kommt würde ich mir mit Kami nix denken, aber mit Sunny damals, hätte ich dich auch gebeten den Hund anzuleinen. Denn wie schon erwähnt, er ist zögerlich, er führt die Kommandos teils nicht aus, es sei denn meine Interpretation von Warte und Stopp ist eine andere, bzw. dein Warte und Stopp heißt dasselbe, nämlich bleib bei Zeiten mal stehen.

    So wie er rumeiert, hätte ICH als passierende Person kein Vertrauen in den Hund.

    Nun kann ICH Hunde lesen, Kami hätte kein Problem mit Newton und ich hätte keine Angst, deshalb wäre es mir egal.

    Hätte ich aber einen Hund, der vielleicht auf Newton reagiert, wäre ich mit dem Fahrrad unterwegs oder hätte ich selber Angst, würden mir die Szenen im Video bei weitem nicht reichen um da vertrauensvoll vorbei zu stiefeln.

    Zumal wie erwähnt keine direkte Begegnung zu sehen ist. Ist jetzt schon wackelig, keine Ahnung, wie das aussieht, wenn da Hund, Jogger, Radler,... direkt vorbei gehen.


    Davon ab halte ich mich an die altbewährte Regel (ist das gegenüber angeleint, kommt Kami auch an die Leine) und bei Bitten reagiere ich natürlich auch.

    Davon ab läuft Kami immer auf der rechten Seiten und kreuzt den Weg nicht, weil ich eben genau auf sowas keine Lust habe, das ist aber etwas das mich ganz persönlich nervt. So muss ich nicht schauen ob von hinten ein Jogger kommt und der Hund sich vielleicht entschließt plötzlich nach links zu laufen. Sonst würde ich hier in Berlin gar nicht mehr aus dem derigieren heraus kommen, egal ob mit oder ohne Leine.

    Habt ihr vielleicht irgendwo einen eingezäunte größere Fläche, wo sie mal Gummi geben kann. Man kann einen Hund ja auch animieren mal richtig Gummi zu geben.

    Habt ihr das mal im Garten gemacht, also wild mit ihr gespielt, mal hinter ihr her und sie quasi flitzen "schicken"?

    Oder eben bewusst Gegenden aufsuchen, wo quasi nix los ist und sie dort animieren.

    Wir haben das Problem nicht, Kami ist eher wenig energetisch und hat höchstens mal ihre 5min. und dann geht es gemütlich weiter.

    ***

    Bei uns ist im Moment Dr. Jekyll angesagt. Läuft einfach, ich kann mich nicht beklagen.

    Letztes Wochenende waren wir im Harz, offline in Wald und Flur, das 1. mal abseits der Wege,... Klar sie findet es spannend, aber sie war jeden Moment ansprechbar und es gab nicht einen Moment, wo ich überlegt habe die Schlepp zu zücken.

    Trotz mitten durch die Botanik wurde brav angezeigt, gewartet, wenn ich meine Fotos gemacht habe, auf mich geachtet,...

    Auch hier im Wald, sie zeigt brav alles an, bleibt entspannt und wir gehen weiter.

    Wir haben nun auf Dämmerung ausgebaut und die Kontrolle in Anwesenheit andere Hunde. Aber auch wenn die zum jagen lossprinten, bleibt sie gelassen, wobei das ja noch nie das Problem war.

    Schnuti in ihrem Element.

    Anzeigen von Rehen, die standen weiter unten, haben sie dann nur noch flüchten sehen.

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Scannen der Lichtung auf der linken Seite

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Einige Tage vorher ist 10m vor uns ein Milan mit Krähe im Schlepptau abgestürzt, sie hat super auf das Stopp reagiert. Der Milan flüchtete ohne Krähe und wir sind auch ohne Leine an der toten Krähe vorbei gekommen, einmal musste ich das Abbruchkommando geben, weil sie überlegte, sich das tote Tier mal anzusehen, dann gingen wir aber gemeinsam weiter.

    Läuft einfach, bin froh das wir nun die Erfolge der monatelangen Arbeit so entspannt ernten können :herzen1:

    Ich habe halt versucht, diesen Punkt zu finden wo man deutlich merkt der Groschen ist gefallen.

    Ist ja wie bei der konditionierten Entspannung, da gibt man das Wort ja auch immer in völlig entspannten Situationen damit es später auch mal bei angespannteren zur Entspannung führt.

    Es macht also keinen Sinn "ist OK" am Anfang noch in der Anspannungsphase zu sagen oder wenn die Unsicherheit vielleicht noch am größten ist.

    Du liest ja in meinem Thread, das ist wie mit "Vogel" = nichts jagdlich relevantes, du brauchst nicht ewig glotzen und kannst gleich weiter gehen. Das habe ich auch in den Momenten gesagt, wo sie gesehen hat es ist nur ein Vogel,... Selbes Szenario. Erst jagdliche Anspannung, dann den Punkt wo die Entspannung (Vögel interessieren sie ja nicht) mit dem Wort belegt. Jetzt geht sie auf "Vogel" einfach weiter. Geht aber natürlich nur, wenn es wirklich nix relevantes ist, damit will ich nur verhindern, das sie wegen nem Vogel, Maus,... ewig stehen bleibt und glotzt, bis sie selbst gesehen hat, das es nur ein Vogel ist.

    Es waren also Kinder oder Männer die plötzlich auftauchten oder etwas in der Hand hielten.

    Wie ist es, wenn ihr in der Situation verbleibt, also klar etwas Abstand sucht, aber dann das Geschehen einfach beobachtet?

    Kami hat Nachts mal ein Mädl auf einer Decke verbellt, die fand sie gruselig. Wir haben Abstand gesucht, dann hat sie sich beruhigt und wir sind Stück für Stück immer näher ran, hatte das Mädl gefragt, ob das OK ist. Mit 2m Abstand, hat sie geschnallt das das eine junge Frau ist und man hat den "Klick" im Kopf förmlich gesehen.

    Wir gucken uns die Sachen immer an. Selbes mit einer Spühle am Straßenrand, ein Baumstumpf der plötzlich am Wegesrand lag, reflektierendes Nummerschild durch eine Abdeckplane, Mann der auf einem Kartonhaufen rumhüpfte um die zu zerkleinern, automatische Schiebetür,...

    In dem Moment, wo es "Klick" gemacht hat (die ganze Körpersprache hat sich verändert) sage ich "ist OK Kami".
    Wenn sie jetzt mal etwas gruselig findet, sage ich das auch und sie weiß inzwischen, dann kann es nix schlimmes sein und schaltet gleich in den Erkundungsmodus, die Nase geht an und wenn es die Möglichkeit gibt, gehen wir hin und sie darf es abschnüffeln, wir gehen wieder weg und ich werfe ein paar Kekse in Richtung des Auslösers und sie darf die direkt dran suchen.

    Inzwischen also: Auslöser > Kamis Ohren gehen hoch - sie bleibt zögerlich stehen - "ist OK Kami" > Körper entspannt sich, sie geht weiter > "super" Leckerlie, wenn möglich schauen wir es nochmal an, damit sie sieht, es ist wirklich OK.

    Sowas kommt nur alle paar Monate mal vor, anfangs hatten wir da einige Situationen, inzwischen kennt sie einfach vieles, in Berlin gibt es eine Menge komische Sachen. :D

    Huhu,
    lese hier nur still mit.

    Wie hat die Trainerin ihn denn eingeschätzt? Ward ihr schon zusammen draußen, wie sieht sie sein Verhalten gegenüber Menschen und Hunden?

    Das Hinlegen bei Hundebegegnungen muss keine Unsicherheit sein.

    Ich würde mich da auch in Bezug auf Körpersprache schlau machen, einfach damit du ihn auch besser einschätzen kannst und entsprechend reagieren kannst. Die Motivation des Hundes bestimmt das Training, die Situation, dein Handeln,...

    Und es ist schwer, gerade wenn weil man dem Chef auch ungern "Vorschriften" machen will, aber ich würde mir für das Büro einen "Plan" entwickeln.

    Wie stellst du dir deinen Bürohund vor und was kannst du tun, um ihm dies zu erleichtern.

    Beispiel, wir haben Kami nun seit gut einem Jahr und sie hatte letzte Woche ihren ersten Bürotag. Sie muss nicht mit ins Büro, mein Freund ist arbeitet Zuhause, ich auch oft, aber es war an dem Tag praktisch, weil ich danach noch auf eine Hunderunde verabredet gewesen bin.

    Ich erwarte von einem Bürohund:
    - das er ruhig und entspannt schlafen kann
    - nicht durch die Gegend wandert
    - selbstständig keine Leute begrüßt, die in den Raum kommen

    Kami trägt immer Geschirr, an dem Tag hatte sie das Halsband um. Das trägt sie auch zukünftig dort, sollte sie mal mitkommen, damit sie einen weiteren Unterscheidungspunkt hat.

    Ähnlich Blindenführhund (Führgeschirr = Arbeit, normales Geschirr, Halsband = Freizeit).

    Sie durfte erst den Raum erkunden, jede Ecke mal abschnüffeln, ich habe Pansenwürfel geworfen,...

    Dann habe ich sie neben meinem Platz abgelegt. Als die 1. Kollegin kam, wollte sie diese begrüßen, ich habe das Abbruchkommando gegeben, sie legte sich wieder hin und wurde gelobt.

    Unser Vorteil, sie kennt schon Kommandos und ist sehr sensibel. Wenn wieder Leute in den Raum kamen blieb sie liegen. Kamen sie zu meinem Tisch, hat sie gefragt (Blickkontakt zu mir) ob sie die Begrüßen darf. Akzeptierte sowohl ja, als auch nein. Bei nein pennte sie einfach weiter.

    Kami ist nun vom Charakter anders als euer Rüde, aber ich würde mir trotzdem vorher überlegen was du willst und das dann auch entsprechend angehen.

    Aber alles kann nicht geleistet werden. Die Meldung der Küchengeräusche lässt sicher noch nach, viele Hunde müssen ein Gefühl dafür bekommen, welche Geräusche "normal" sind und was vielleicht wirklich "meldungswürdig" ist, ein Teil Wachtrieb wird er sicher haben.

    Klär mit der Trainerin, wie sie ihn einschätzt, schau dir Körpersprache in einzelnen Situationen genau an.
    Er ist ja noch nicht lange bei euch, das braucht alles Zeit und Geduld, auch den eigenen Hund immer besser einschätzen zu können.

    Wenn er knurrt, bellt,... schaut auf die Rutenstellung, auf die Mundwinkel, die Ohren, das Körpergewicht. Wird zwischendrin beschwichtigt (dazu hat Majakathi ja etwas geschrieben). Versucht zu sehen wie er sich fühlt, bevor es eine Stufe weiter geht (Knurren, Bellen,...).

    Das hier sieht ähnlich aus, die Motivation ist aber völlig unterschiedlich, einmal unsicher, einmal selbstsicher
    Aggressive-oder-bissige-Hunde-Land-nimmt-Halter-in-die-Pflicht_ArtikelQuer.jpg
    iStock_000012816431_Medium-1024x681.jpg


    Mit der Zeit, werdet ihr ihn immer besser kennen, ihr werdet zusammen wachsen und du wirst erkennen was gerade los ist und kannst vorher eingreifen. Hunde reagieren sehr extrem auf Körpersprache.


    Unsere bellt auch mal aus Unsicherheit. Sie kann seelenruhig an einem Angstkläffer vorbei gehen, aber bei anderen reicht ein Drohfixieren oder wenn Hunde an der Leine ziehen (das Körpergewicht dieser Hunde ist nach vorne verlagert > das ist ebenfalls bedrohend). Ich schau also auf das Gegenüber, schaue auf Kami und handele entsprechend. Wenn bei ihr Zug auf die Leine kommt (sie will sich der Situation entziehen), stresst sie das, weil sie in ihrer Bewegung eingeschränkt ist,...


    All diese Kleinigkeiten, die Auslöser, was mag euer Hund, was macht ihm Angst,... das bekommt ihr mit der Zeit heraus und seht es immer schneller und könnt ihm immer schneller helfen.


    Die Motivation ist wie gesagt wichtig, es ist ein Unterschied, ob der Hund aus Unsicherheit handelt oder weil sich bereits ein Schutz-, Territorialtrieb,... entwickelt.


    Und bedenkt immer wieder, wieviel neues auf ihn einprasselt. Habt Geduld, versucht euch in das Tier zu versetzen. Das heißt nicht, das man am Anfang nachlässig ist, es muss zum Hund und zu euch passen. Kami hat hier als erstes gelernt, das sie nicht von sich aus ins Bad darf (ich mag das nicht), Sitz hat sie erst nach 6 Monaten gelernt, weil sie es vorher nicht hätte leisten können und wir es nicht brauchen.

    Bin gespannt auf eure erste Trainerstunde, hört sich auf jedenfall schonmal besser an, also die erste Trainerin. Vergesst nicht den Spaß, die Leichtigkeit und Humor. Jedes Gespann hat seine eigene Geschwindigkeit, ihr werdet mit der Zeit ein Gefühl füreinander bekommen.

    Das ist von TH zu TH sehr unterschiedlich. Die Bedingungen hören sich aber perfekt an, ich glaube nicht, das das ein Problem wird.

    Im TH werden sie eher hellhörig, wenn der Hund ewig lange allein bleiben muss.

    Wir leben in Berlin (4.Stock > 3 Stockwerke zu laufen), auf 64qm, zwei Menschen, ein Hamster und ein Hund (auch ca. Kniehoch).
    War kein Problem, haben uns extra einen Hund ausgesucht, der auch für Wohnungshaltung geeignet ist und hier wird wie bei den anderen erwähnt drinnen auch nur geschlafen.
    Auch unsere alte aktivere Hündin ist maximal vom Bett zum Sofa und zum Kühlschrank gewandert, sonst lag sie dekorativ rum.

    Viel Erfolg bei der Suche nach einem neuen Mitbewohner.

    Also, jeder, wie er will und mir ist z.B. ein sicheres Platz im Alltag tausend mal wichtiger als das im Hundesport.

    Das stimmt wohl.

    Wir wohnen ja in der Stadt, da ist das auch einfach wichtig. Hier gibt es schreiende hüpfende Kinder, Roller, Fahrräder, Lärm, Leute die dicht an einem vorbeigehen,...

    Da soll sie auch einfach entspannt liegen bleiben, bis ich das eben Auflöse.

    Das haben wir auch sehr aktiv trainiert, indem ich wie ein Kloppie um sie und über sie drüber gesprungen bin, an ihr vorbei gerannt bin, Sachen neben ihr lang fliegen, ich Leckerlies vor sie werfe,... Platz heißt Platz. Bei Sitz ist mir das wie gesagt eher wurscht, sie kann sich auch hinlegen, aber dann an Ort und Stelle und nicht 2 Schritte weiter laufen und dann hinlegen.


    Das haben wir aber bei dem Doppelkommando (Sitz und Bleib) bei Sunny genauso trainiert.

    Funktioniert beides.

    Bei dem Doppelkommando musste ich dran denken, das Bleib zu geben, bei der jetzigen Lösung muss ich dran denken aufzulösen, damit ich mich nicht irgendwann umdrehe und mich wundere wo der Hund ist, der noch 30m hinter mir liegt, weil ich das "OK" vergessen habe.

    Kami hat auch kein "Bleib".

    Hier ist "Sitz" auch "Sitz",... bis zur Auflösung. Allerdings habe ich das Tier auch öfter schonmal vergessen, bzw. vergessen das Kommando aufzulösen und bin dann einfach weiter. :ops:

    Sitz nutzen wir aber auch recht selten und Sitz ist auch kein strenges Kommando, das Tier kann sich bei Sitz auch hinlegen, das ist mir egal, hauptsache es bleibt an Ort und Stelle.

    Für ein abruptes stoppen und stehen bleiben bis zur Auflösung gibt es "Stopp". "Warte mal" heißt bei uns, bleib bei Zeiten mal stehen und warte bis ich aufgeholt habe, dann kann es weiter gehen.

    Sunny damals kannte noch ein "Bleib" als Doppelkommando. Also Sitz für hinsetzen mit selbstständiger Auflösung. Und "Sitz und Bleib" für hinsetzen und auf Auflösekommando warten.

    Die hatte keine Probleme das zu verstehen, die wusste bei dem Zusatz "Bleib" muss ein Auflösekommando folgen. Generationen von Hunden haben das so verstanden habe ich das Gefühl, ich kannte das vorher gar nicht anders.

    Doof sind sie nicht, bei Kami hat sich der Kameraauslöser als "Warte" Kommando etabliert. Die weiß genau, wenn ich knipse kann das dauern, da kann sie sich auch gleich hinsetzen oder hinlegen.

    Was wir nach einem "Bleib" nie gemacht haben, war der Rückruf, damit das Tier nicht in Anspannungslage ist gleich loszulaufen. Wir sind also dann immer hin, haben gelobt und dann das "OK" gegeben.

    So mache ich das auch heute ohne "Bleib". Nach dem Sitz oder Platzkommando gibt es keinen Rückruf, das Tier soll einfach entspannt rumliegen, bis ich mit etwas fertig bin, weil ich danach eh zu ihr komme und sie dann das OK zum weiterlaufen bekommt. Oder sie befindet sich eh neben mir und bekommt dann das "OK".

    Wir machen auch keinen Sport, nur Alltag.

    Ja super Danke! =) Genau das Modell wollte ich auch bei Chic und Scharf kaufen, das müsste der Lassi sein.

    Der hat genau die selben Maße wie unser jetziger, aber ist ein kleines bisschen tiefer.

    Perfekt! Und immerhin 18g leichter als unser Metallmauli.

    Dann wird der hier auf jedenfall einziehen. :dafuer:

    Und nochmal @Brizo: wäre wirklich cool, weil unser Metallmauli weniger wiegt als die meisten Plastikmaulis. Hätten wir so einen schweren Klopper wäre es mir nicht so wichtig, dann kann es nur eine Verbesserung sein. Aber mit dem leichten Metallmauli will ich schon auf Nummer sicher gehen. Der Standard Trixie Mauli wiegt mehr als unser aktueller.