Naja. Felltechnisch kann ein gesunder Labrador natürlich draußen leben, mit Schutzhütte usw.
Macht es Sinn für den Hund selbst? Eher nein, würde ich sagen, völlig wurscht, wie das anderswo gehandhabt wird. Wenn schon reine Außenhaltung, dann bitte, wie schon mehrmals geschrieben, zwei oder mehr Hunde. Aber nicht ein hochsoziales und dazu sozial sehr kompetentes Wesen einen großen Teil des gesamten Tages alleine halten.
Beiträge von Bubelino
-
-
Ich habe einen kleinen Mix, der zwei bis drei Jahre im Keller gelebt hat, dann ins Tierheim kam. Er kann auch nicht wirklich galoppieren. Bzw er kann es wohl schon tut es aber fast nie, obwohl er schon 1,5 Jahre bei mir lebt.
Das scheint mir nicht soooo ungewöhlich zu sein, je nach Aufzucht. -
Weißt Du, aller Mißverständnisse zum Trotz glaub ich, dass wir eigentlich gar nicht weit auseinander sind bei dem Thema. Nur vielleicht auf den bildlich betrachtet unterschiedlichen Seiten des Weidezaunes.
LG, Chris
Das denke ich sowieso schon lange. Was Dich betrifft.
-
Ja und derweil wird extrem tierschutzrelevant vorgegangen, indem Weidetiere von Wölfen gehetzt und gerissen werden und indem Hunde, die aber auf jeden Fall unbedingt eine Hütte brauchen aus Tierschutzgründen *kreisch* , sich den Wölfen auf Leben und Tod zum Kampf stellen sollen.
Wo ist DA der Tierschutz? Damit mein ich jetzt nicht Dich, Bubelino, sondern die komplette Wolfsthematik.LG, Chris
Ich weiß schon, dass ich nicht persönlich gemeint bin. Und ich gebe Dir auch Recht. Es gibt auch für mich Regionen in D, wo man alles versäumt hat, was notwendig gewesen wäre. Und wo man die Gefahr verharmlost hat. Und immer nioch zu geizig ist, die notwendigen Gelder zur Verfügung zu stellen.
Ich persönlich habe eben die Wunschvorstellung, dass es möglich sein kann, Weidetiere bestmöglichst zu schützen UND mit Wölfen in bestimmten Regionen klarzukommen. Das gilt nicht flächendeckend, aber ich glaube schon, dass es regional machbar ist, wenn endlich alle an einem Strang zögen. Wenn ich allerdings die gerade aktuelle Beschlusssituation in der großen Politik ansehe, glaube ich, dass die Wölfe den Kürzeren ziehen werden. Und zwar deshalb, weil Herdenschutz mehr Geld kostet, als das Abknallen der Angreifer.
Für mich z.B. ist es auch bitter, dass die, die sich dafür einsetzen, dass allen notgedrungen Beteiligten Unterstützung und Hilfe zukommt, sehr, sehr schnell verunglimpft werden (und damit meine ich jetzt nicht Dich).
Wenn ich nur das Wort "Wolfskuschler" höre oder lese, dann könnte ich brechen. Das ist für mich ein Linie mit "Bahnhofsklatscher, Gutmensch" etc. Ein leider zu oft gelingender Versuch, Menschen, die nicht die einfache Lösung suchen, als dumm und inkompetent zu verunglimpfen.
Niemand sollte sich wundern, wenn derart Angegriffene auch keine Lust mehr auf den Austausch von Meinungen haben. Und das gilt selbstverständlich wie immer vice versa. -
Kann er ja nicht - ist ja per DNA nachgewiesen.
Ansonsten bin ich aber ganz bei Dir. Das "meckern" hätte ich in Gänsefüßchen setzen sollen, dann wäre es sicher besser verständlich gewesen, dass ich das nicht als unnötig empfunden habe. Es gibt immer mindestens 2 Seiten einer Geschichte, die sich noch nicht mal gegenseitig ausschliessen müssen.Ja, wir haben alle noch viel zu lernen - ich finde es nur schade, dass Weide- und Nutztiere das bitter ausbaden müssen, weil immer noch so Vieles in Sachen Wolf zu sehr schöngeredet wird.
Was die letzte Bemerkung betrifft, bin ich nun ganz bei Dir. Ich sehe das auch so, dass Nutztierhalter die Gelackmeierten in der ganzen Sache sind. Und das muss einfach endlich in eine andere Richtung laufen.
Zum Anderen: nun ja, die DNA hat ergeben, dass der Leitwolf an dem getöteten Hund dran war. In den Kommentaren zum ursprünglichen Artikel schreibt z.B. jemand, dass er es ungewöhlich fände, dass der Hund quasi "von hinten her" angefressen ist. Und fragt sich, ob das nicht auch Wildschwine gewesen sein könnten. Er wird natürlich niedergemacht, für dumm und blöd erklärt usw. Was das bringen soll, weiß ich nicht. Vor allem, da die Spuren, die als Tötungsbiss gedeutet wurden, nicht ausgewertet wurden (aus für mich verständlichen Gründen, nur sind Mutmaßungen dann auch irgendwie doof).
Insgesamt ist der Riss der Bracke für mich kein gutes Beispiel dafür, was Wölfe in D anrichten/anrichten können und was man möglichst verhindern muss. Hier ist ja kein Wolf oder eine Gruppe von Wölfen in eine menschliche Siedlung eingedrungen, ebensowenig wurde eine Herde Nutztiere angegriffen und dezimiert.
Nein, ein einzelner Mensch und sein Jagdhund sind in eher brenzliger Jahreszeit in ein Revier eingedrungen, in dem seit Jahren ein Wolfsrudel lebt. Der Hund war lange ohne Kontakt zu seinem Führer, er war "laut jagend" unterwegs, trotz Bundesstraße nahebei und eingesessenem Wolfsrudel im Gebiet. Nun ja, ist das nicht völlig "normal" und im Bereich des Einkalkulierbaren, was mit dem Hund geschehen ist?
Und darauf wollte ich auch eigentlich hinaus. Ich glaube einfach nicht daran, dass es möglich sein wird, den Wolf wieder ganz loszuwerden, ohne extrem tierschutzrelevant vorzugehen. Und das wird doch kaum jemand, der Interesse an Tieren insgesamt hat, wollen. Also muss man regeln, wo Wölfe leben können (und wo dann auch diese Art von Jagd beispielsweise schlicht und einfach fahrlässig ist) und wo man sie nicht haben will und schnell (!) Maßnahmen zur Vergrämung ergreifen muss. -
Ich finde den Kommentar von Wotschikowsky eigentlich sehr gut. Er beschönigt ja nichts, zieht auch die Tatsache, dass der Hund vom Wolf getötet wurde, gar nicht in Zweifel.
Die Dinge, über die er sich - sagen wir mal - wundert, sind doch durchaus wert, angesprochen und diskutiert zu werden.
Das ist doch eigentlich das, was jeder, der nicht Wolfskuschler geschimpft werden will, aber auch nicht zu den Wolfshassern gehört, für wichtig hält. Es gibt Bereiche, in denen man sich, wenn Wölfe in der Region leben, verhaltenstechnisch anpassen muss. Dazu gehört möglicherweise auch die beschriebene Jagdsituation. -
Ich mag mir auch nicht vorstellen, wie das für den Jäger gewesen sein muss, seinen Hund so zu finden. Schrecklich.
Ich vermute mal, es gibt keine Zahlen dazu, wieviele Jagdhunde im Dienst tödlich verletzt werden, oder? Wie @Sus.scrofa schreibt, sind Wildschweine und Hirsche je nachdem ja auch nicht zimperlich, wenn sie sich verteidigen müssen. Der Jäger, den ich häufiger beim Spazierengehen mit meinen Hunden treffe, sagte mir mal, dass auch Dachse in ihrem Bau für Hunde sehr gefährlich werden können.
Die Kommentare unter dem Bericht finde ich teilweise von beiden Seiten nicht besonders gelungen. Der betroffene Jäger macht sich ja selbst Gedanken darum, was man zukünftig beachten bzw ändern muss, um so etwas so weit als möglich zu vermeiden. Die Überlegung, ob nicht auch die Jagd in der Ranzzeit dazu beigetragen hat, überzeugt mich schon. Die am Hund gefundene DNA gehört ja zum Leitwolf der Gruppe, wenn ich das richtig gelesen habe. -
Ich würde es mit einem Labrador nicht machen, mit den meisten Hunderassen nicht, ehrlich gesagt.
Aber gerade die Labradors, die ich kannte und kenne, sind wirklich sehr auf das Zusammensein mit ihren Menschen angewiesen, um einen zufriedenen, glücklichen Eindruck zu machen. Das betrifft auch nicht nur die Tagesstunden, sondern auch die Nacht. -
Ehrlich - mir ist das auch wurscht, ob jemand eine TM hat bzw braucht oder nicht. Das ist doch nicht mein Bier. Aber umgekehrt nervt es mich, wenn die TM-Jünger mir erzählen, dass sie JETZT ENDLICH gesund und nährstoffschonend, praktich und schnell kochen könnten, was mir verwehrt bliebe, solange ich nicht sekbst so ein Gerät besitze.
Never ever. Ich koche, nicht aus Leidenschaft, aber ich tus. Frisch und möglichst unverarbeitet.
Ein Küchengerät für so viel Geld würde mir nichts bringen. Ich schaffe als Kochnmuffel das alles auch ohne. -
Ui, kein Kaffeautomat der Welt macht mir einen Kaffe, der vergleichbar wäre mit dem Ergebnis einer French Press...