Beiträge von Winkehund

    Allen "Forderungen" des Textes liegen doch eigentlich zwei Ideen zu Grunde:

    a) Bitte erzieht eure Hunde!
    b) Habt ein Auge auf euren Hund und die Situation und handelt entsprechend!

    Natürlich ist ein Hund kein Roboter und nicht immer berechenbar, aber im Falle eines Zweifels kann man seinen Hund jederzeit anleinen oder eben an der Leine lassen. Fertig! Im Bekanntenkreis gibt es einige Leute, die sind der Meinung, die Leute müssen ihre Kinder besser erziehen, dann würden ihre Hunde auch keine Kinder mehr anbellen, stellen und maßregeln müssen. Das geht gar nicht! Ja, es geht nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme und die ist nicht immer gegeben, weshalb ich es umso wichtiger finde, seinen eigenen Hund so gut wie möglich (!) alltagstauglich zu machen, damit Situationen mit Idioten eben nicht noch stressiger werden als ohnehin schon.

    Ich wurde letztens im Park von einem Jogger angepöbelt (mein Hund lief frei in Fußposition neben mir), dass dort Leinenpflicht sei und er letztens von einem Hund "angefallen" worden sei. Auf ein Gespräch zur Klärung mit mir wollte er sich nicht einlassen und ich weiß natürlich nicht, inwieweit das jetzt stimmt oder ob er übertreibt, aber ganz ehrlich? Macht mich richtig sauer. Hunde haben an Joggern und Radfahrern nichts zu suchen oder müssen an die Leine. Hier ist die Dichte einfach zu groß und das passiert 5mal am Tag und das Ordnungsamt macht hier bals alles dicht für Hunde. Das ärgert mich schon :(

    Hier auch schuldig. Es tut meinem Hund doch nicht weh, wenn ich ihr Gesundheit sage ;)

    Problematische Vermenschlichung fängt finde ich dann an, wenn man unrealistische und menschliche Erwartungen an den Hund stellt und ihm irgendwie zuschreibt, dass er etwas "absichtlich" macht, um den Menschen zu ärgern oder so...da muss man schon irgendwie unterrscheiden. Fair zum Tier sein heißt für mich auch, sie in den wichtigen Momenten als Tier zu verstehen, aber das schließt eine gewisse Albernheit hier und da ja nicht aus. :)

    Nach Wochen der Langeweile im Napf wurde es heute etwas "spannender"...

    Morgens gab es nur ihr Trockenfutter mit Hafermilch und zwei Scheiben Vurst und heute Nachmittag habe ich "Restekochen im veganen (außer dem Hund, aber unsere Reste sind nun mal immer vegan) Haushalt betrieben" und für den Hund Folgendes zusammengebraut und eingefroren (das gibt es jetzt immer mal zwischendurch):

    Restnudeln
    Rote Linsen, ziemlich breiig gekocht
    kleingeschnittene Sojawürfel (nur wenig)
    und einen Brei aus gekochten Süßkartoffeln, Fenchel, Pastinake, Möhren

    Das ergab einen riesigen Topf voll und wurde gerade geschmacklich für 1a befunden. Gab eben eine Portion mit Leinöl und Kokosflocken. :) Jetzt werden wir wohl erstmal wieder etwas unsere Nassfuttervorräte angreifen ab morgen.

    Bin gespannt auf die Tofupresse-Berichte :D

    Also die Valess-Schnitzel schmecken meinem Freund, der laut eigener Angabe früher Wiener Schnitzel GELIEBT hat, echt richtig gut! Gerade heute wieder ein Paket mitgenommen! :) Mein Ding waren sie immer nicht so, aber wie gesagt: er würde wohl 5 Sterne verteilen :D

    Bei Galant muss die Zahnfee kommen! Witzig, dass sich unsere Pferdezahnfrau genauso nennt, aber er hat wirklich seinen einen Schneidezahn verloren. Ihm fehlt schon seit seiner Jugend einer und ein Zahn (oben) neben der Lücke war jetzt seit längerem locker. Im Grunde seit einer echt invasiven Fehlbearbeitung vor zwei Jahren (allerdings war er da noch nicht gleich locker, sondern erstmal nur in Bewegung), aber egal. Nun, er hatte keine Schmerzen, weshalb ich es gelassen habe und ich habe vor genau einer Woche noch zu meiner Mama gesagt, dass sie die Augen aufhalten kann und vielleicht bald einen Zahn im Trog findet... tadaaa. Leider nicht gefunden, aber Zahn ist raus. Sieht auch gut aus und das Zahnfleisch ist endlich viel beruhigter, das war nämlich ziemlich gestresst zuletzt. :) am 1.7. kommt trotzdem die Zahnfrau, denn die Jungs sind wieder dran. Puh, was bin ich erleichtert, dass er es so "geschafft" hat! :)

    @ nepolino:

    Ich kann super gut verstehen, dass du zögerlich bist in Sachen Eisen abnehmen, vor allem, wenn er gerade gesund ist und gut läuft! Ich habe nie daran geglaubt, dass Galant je barfuß laufen könnte, denn er hatte eigentlich immer Hufprobleme in Form von Hufgeschwüren, unerklärlicher Pulsation, schlussendlich sogar eine Rehe, zwar als Folge einer inneren Vergiftung, aber ich dachte immer, dass er die Eisen unbedingt braucht und dass es nicht ohne gehen wird. Ich war dann 2012 nochmal echt mutig und habe ihm die Eisen abnehmen lassen. Ich will nicht lügen, die Anfangszeit war richtig Mist. Er lief einfach unglaublich schlecht anfangs und man durfte mehrere Monate eigentlich NICHT genau hingucken (gut, nach 15 Jahren Eisen echt keine Überraschung), hat eine doppelte Sohle gebildet, die Hufe sahen ganz schlimm aus, ABER (!!!!) er läuft mittlerweile so gut und gesund wie nie zuvor und es ist mit das Beste, was ich für ihn tun konnte trotz einer ECHT harten Zeit und vielen Zweifeln! Allerdings kam der wirkliche Durchbruch bei uns erst nach der Umstellung vom Schmied zu einer reinen Barhufbearbeiterin (war da eigentlich immer sehr skeptisch)! Und ich muss dazusagen, dass ich damals jeglichen reiterlichen "Anspruch" oder jegliche Pläne eben zurückgestellt habe. :)

    Will dich damit gar nicht überreden oder so, aber nur mal schildern, dass es auch manchmal schlussendlich viel besser kommen kann als man vorher dachte! UND dass eine Umstellung für manche Pferde auch schmerzhaft und Mist sein kann, dafür längerfristig gut. Wird oft vergessen und schön geredet: Eisen ab und Pferd glücklich. Ich denke, das läuft selten so!!! Dein Bauchgefühl wird es dir schon sagen :) würde ich sowas noch einmal machen, dann aber wohl mit Unterstützung von Hufschuhen oder so.