Beiträge von Winkehund

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    Wenn ich Grünzeug oder Kraut futtere ändere ich eh nichts an der Situation auf der Welt.
    Und ja, ich habe auch die heftigen YouTube Videos gesehen....und ich kann daran nichts ändern, wenn ich in eine Tomate beiße !

    Doch, das kannst du, aber du entscheidest dich, es nicht zu tun! Und das ist KEIN Vorwurf. Aber es ist nun einmal Tatsache, dass du etwas mit deinem Essverhalten beeinflusst und dich sozusagen für eine Version davon entscheidest.

    @ Quarus: Fleisch essen automatisch mit Naturnähe zu vergleichen ist aber schon etwas gewagt! Wie willst du denn die Konsumgesellschaft der westlichen Welt mit solchen Völkern vergleichen? Das, was hier größtenteils passiert hat NICHTS, aber auch GAR NICHTS mit irgendeinem Einklang mit der Natur zu tun. Wir reden hier von einer hochspezialisierten Industrie.


    @ Ziggy: Ja, es ist egoistisch, dass du auf schöne Landschaft gucken willst und dafür in Kauf nimmst (indem du Fleisch konsumierst), dass auf anderen Teilen der Erde ganze Lebensräume und Existenzen für das Nutztierfutter zerstört werden. Übrigens ist Fleisch essen IMMER egoistisch. Weil der Mensch es zum Leben nicht zwangsläufig braucht, aber will. Eben als Genussmittel, wie du ja selber sagst. Ziemlich hoher Preis, oder nicht? Wenn sich die Fläche nur als Weideland eignet, können die Tiere dort nicht trotzdem leben ohne sterben zu müssen? Silage ist übrigens erwiesenermaßen KEIN geeignetes oder natürliches Futter für Rinder. Es ist einfach nur praktisch. Deine Sicht auf die Welt mag nicht in Europa enden, dein Verständis für den Komplex "Fleischkonsum" scheinbar ja schon. Was passiert jetzt wegen des illegalen Holzhandels? Und inwiefern hat das mit veganer Ernährung für Hunde zu tun? Dein Fleisch ist regional, das Futter des Tieres auch? Du sagst, die Flächen sind nur als Weide geeignet? Woher bezieht der Bauer dann das Tierfutter?

    In Bezug auf Künstlichkeit hinkt der Aldifuttervergleich nicht. Über Qualität müssen wir uns jetzt nicht auch noch streiten. Häh? Ich habe nirgends geschrieben, dass Mischkost Fleisch ausschließt, nur, dass du dich in deinen Definitonen in Bezug auf artgerechte Hundefütterung nicht ganz eindeutig ausdrückst.

    Die Beantwortung welcher Fragen plagt dich denn nun noch?

    @ Ziggy: Aber das ist doch extrem egoistisch. Dir ist es wichtiger, dass die Alpen weiter schön bleiben (sorry, habe ich das richtig verstanden?) als globale Zusammenhänge in Betracht zu ziehen?

    Ist es dann so, dass du Fleisch aus einer ethischen Umweltmission isst? Oder warum isst du Fleisch?

    Ich war eben nochmal beim Aldi und da stand ja auch wieder das Trockenfutter. Ich frage mich wirklich immernoch, wieso du fleisch(pulver)haltiges Trockenfutter okay findest, mit künstlichen Vitaminen und so weiter, aber veganes Fertigfutter in Kombination mit Gekochtem gehört verteufelt? Du sagst in einem anderen Post einerseits, dass du Mischkost für das Gesündeste hältst, andererseits ist der Hund ja aber in der Natur ein Jäger und soll Ratten und Kaninchen fressen. Na, was denn nun?

    Meine Hündin, eine ehemalige Straßenhündin, hat heute früh in aller Ruhe gepinkelt, als eine Maus direkt vor ihrer Nase todesmutig aus einem Loch gekrabbelt kam...sie hat dem kleinen Nager einen schönen Tag gewünscht und gut war. Wenn sie es sich aussuchen dürfte, würde sie sich durchbetteln und essen, was der Mensch ihr gibt oder was auf dem Boden liegt....und jetzt? Sie war doch schon mal Selbstversorger und tötet trotzdem nicht? Klar, gibt auch solche Hunde, die ordentlich jagen, aber oft schlagen sich diese Hunde in Verbindung mit menschlichem Essen durch. Sind viele Straßenhunde in Indien dann automatisch Vegetarier? Und dieses Natürlichkeitsargument wird nie funktionieren. Alles, was wir mit dem Hund machen ist irgendwie künstlich, aber essen soll er dann bitte wie der Wolf.

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    Würde man unsere Hunde auswildern, dann würden sie mit Sicherheit nicht ausschließlich Beeren pflücken und Löwenzahn fressen.
    Hunde sind nunmal Raubtiere, sie haben ein Raubtiergebiss und sie jagen lieber Mäuse, Kaninchen & Co. als auf einen Berg zu steigen um dort Kräuter zu fressen.
    Ich weiß nicht, was es daran nicht zu verstehen gibt.

    Ich weiß auch nicht warum sich manche so als Gutmensch aufführen und ihren Hund rein vegan ernähren müssen. Warum hält man sich überhaupt ein Raubtier, wenn man die Fleischfütterung ablehnt? Kaninchen wären die eindeutig bessere Alternative.

    Du willst mir also erzählen, dass zum Beispiel der ausgewilderte und grunzende Mops sich dann jeden Tag was jagt und nicht etwa verhungert? Dieses Natürlichkeitsargument, dass der Hund eben ein Raubtier ist und ja theoretisch Teil einer Nahrungskette ist, ist einfach in keiner Weise haltbar! Aber auf die Ernährung soll es plötzlich übertragbar sein? Ich verstehe trotzdem ja, was du meinst. Fütterst du deinen Hund also mit ganzen Mäusen, Kaninchen? Artgerechter Beute?

    Ja, der provozierende und unbeliebte Gutmensch mal wieder. :roll:

    Tierfutter wird doch auch größtenteils importiert? Wo ist also da Problem, Menschenfutter zu importieren? Das wär doch am Ende sogar deutlich weniger? Zumal das Tierfutter ja nicht von Bauern nebenan kommt (!!!), sondern eben aus armen Ländern, wo die Leute dann wirklich schlicht nichts zu essen haben.

    Ziggy, du diskustierst gegen eine Einstellung, die dir hier ursprünglich eigentlich keiner entgegengebracht hat, die ja aber trotzdem in einem Kopf ist. Mir scheint, du hast die Beiträge von Dreamy immernoch nicht gelesen, da steht doch nun wirklich alles drin! :roll:

    Die Frage nach "dem besseren Menschen" hat doch aber keiner der hier vegan argumentierenden gestellt? Ziggy, die hast doch du in den Raum geworfen?

    Du kannst in Dreamys und stefanies Kommentaren ( :gut: ) übrigens viele sachlich geschilderte Argumente und Ausführungen finden, die dir auch deine Fragen beantworten sollten! Vielleicht nochmal genau lesen?

    @ Ziggy:

    Hmm.. und ich unterstelle, das die Hunde dort auch Essensreste bekommen. Und sei es nur 1 Knochen. oder sie lecken die Schüssel aus, in der die Mahlzeit war. Ergo, kann er nciht vegan sein.

    Ergo ist er aber immernoch ein Allesfresser und nicht automatisch ein reiner Fleischfresser!



    Ach nein? Wie oft wird denn den Fleischessern unterstellt, sie wären Tierquäler? Warum lässt so manch ein Veganer den Gutmenschen raus hängen? Und noch mal, warum muss ich ein Raubtier vegan ernähren? Und ich rede nicht von irgendwelchen Intoleranzen, sondern einzig und allein davon, das ihm die Ernährungsideologie aufgebügelt wird.

    Wie ich schon gesagt habe, erlegt man seinem Tier doch immer eine Ernährungsideologie auf. Du fütterst fleischhaltiges Fertigfutter, jemand anderes füttert veganes Fertigfutter. Dein Hund ernährt sich doch nicht selbst im Rahmen einer Nahrungskette seiner Natur entsprechend? Oder doch? Und wie soll das aussehen?


    Hunde und vegan: ja, geht. Will gar nicht sagen, dass es optimal und perfekt ist, aber ja, geht. Gibt genug Beispiele, die auch zeigen, dass es eben geht OHNE dass der Hund Schaden nimmt. Und nun? Immer noch nicht artgerecht genug? Böse Veganer ernähren ihr Tier nicht artgerecht, um das x-fache Leid verhindern zu wollen?

    Welches Leid? das der Mäuse, Hamster, Rehe und anderer Wildtiere die z. Bsp. bei der Maht sterben? Oder sind das dann Tiere zweiter Klasse?

    Die sterben doch aber auch für das Futter der Schlachttiere? Das ist doch ein allgemeines Problem und nicht veganspezifisch....


    Vegan ist nicht artgerecht für das Raubtier Hund.

    Definiere doch aber mal artgerecht! Stark vereinfacht: Um zu sagen, dass etwas nicht schwarz ist, muss ich wissen, wie schwarz aussieht und definiert ist und wie weit es reicht... um es quasi eindeutig ausschließen zu können! Was ist denn also artgerecht für den Hund?

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    Kann ich mir nicht vorstellen. Denn selbst in der dritten Welt haben die Menschen ihre Kühe, Ziegen usw. Und wenn der Hund dort die Essensreste bekommt, bekommt er ja auch Milchanteile, Käseanteile und was halt so alles aus dem was das Tier bietet gemacht wird. ;)

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Menschen in der 3. Welt so wahnsinnig viele Tierprodukte "über" haben. In der Regel wird das doch verkauft und das Minimum für den Eigenbedarf einbehalten? Übrigens würden solch minimale Anteile für den Hund auch nicht den scheinbar immensen Fleischbedarf decken, welcher ihnen ja hierzulande zugeschrieben wird.... oder? Wieso also nicht vegan?

    Ich verstehe übrigens nicht, dass das Fleisch essen immer auf eine ethische Ebene "reduziert" wird. Der Veganer isst ja nicht nur kein Fleisch, weil er sich dann jeglicher Verantwortung entledigt hat und sich besser fühlt und dann andere belehren kann... Die Avocado aus Südamerika ist umwelttechnisch vielleicht ja sogar unbedenklicher als das Steak vom Bauern nebenan. Weiß man es wirklich? Hier wurden übrigens schon sehr gute Argumente genannt, siehe Wasserargument. Aber man ist es halt auch irgendwann Leid, es Leuten zu erklären, die immer sofort in einen Rechtfertigungsmodus verfallen. Das Gespräch verliert dann ja doch schnell die Sachlichkeit. Es läuft ja keiner auf der Straße rum (gut PETA-Aktionen mal ausgenommen, aber man kann ja weggucken, wenn man sich zu sehr "provoziert" fühlt) und fordert von Fleischessern, dass sie sich doch bitte mal erklären und rechtfertigen sollen, wieso sie Tiere essen und und und... zu gefestigt sind gesellschaftliche Muster und Konventionen. Kaum sagt einer, er ernährt sich vegan oder vielleicht sogar sein Haustier, geht die Party ab.

    Hunde und vegan: ja, geht. Will gar nicht sagen, dass es optimal und perfekt ist, aber ja, geht. Gibt genug Beispiele, die auch zeigen, dass es eben geht OHNE dass der Hund Schaden nimmt. Und nun? Immer noch nicht artgerecht genug? Böse Veganer ernähren ihr Tier nicht artgerecht, um das x-fache Leid verhindern zu wollen? Die Frage nach "artgerecht" oder nicht, die kann man auch wieder unendlich weit führen... wenn jemand hier postet, dass er seinen Hund vielleicht aus finanziellen Gründen 1 Jahr mit Aldifutter durchkriegen musste, dann heißt es: "Ja, total verständlich. Nicht optimal, aber ja, nachvollziehbar" ... "VEGAN? BIST DU IRRE? GAR NICHT ARTGERECHT, DER ARME HUND".... nur mal so zum Nachdenken

    @ Cazera: Wie lange ist das Pferd schon barhuf? Wie eilig hast du es mit dem Hufschuhkauf? Wie wird der Huf bearbeitet? Wie sind die Haltungsbedingungen/ Untergründe? Meine Prognose ist, dass sich dieser Huf nach 6 Monaten weiterer regelmäßiger Barhufbearbeitung noch deutlich verändern kann und dann auch die Hufschuhmessung sehr anders ausfallen kann.

    @ Cruzado: Gute Besserung! Doof gelaufen, aber du bist jetzt raus und das ist doch gut. Für das Pferd ist es natürlich am schlimmsten, aber selbst wenn du weiter mit ihm arbeitest, wirst du sein Frauchen ja auch nicht einfach austauschen können.