Beiträge von Winkehund

    Liebe Leute,

    Winky hat Spaß am Apportieren und Stöckchen suchen gefunden und nun versuche ich schon länger sie davon zu entwöhnen und ihr eine Alternative zu bieten, aber vergebens. Drinnen sucht und apportiert sie auch ihren Kauknochen, aber draußen interessieren sie nur Stöcke, das ist mir aber zu gefährlich und ich möchte das schnell ändern, damit wir trotzdem weiter spielen können, denn sie ist Feuer und Flamme, wenn sie so ein Ding suchen kann. Anderen Sachen läuft sie auch hinterher, aber es scheitert am ins Maul nehmen. Futterbeutel kann ich auch vergessen und ich habe auch schon diverse andere Spielzeuge durch... längerfristig wäre schon mein Ziel, dass sie mehrere Sachen sucht und bringt, aber ich suche erstmal was, um den Spaß beizubehalten.

    Habt ihr eine Idee, was ich nehmen kann? Hat hier noch jemand einen apportiermäkeligen Hund? Ich suche im Grunde eine Art Stockattrappe oder Minidummy, möglichst schmal (!) und ohne Verletzungsgefahr. Die Pseudostöcke, die ich bisher gesehen hab, waren alle zu dick und zu groß für das kleine Winkymaul.

    Freue mich über Ideen!

    Hey,

    also ich hatte Winky mal mit im Zoo in Erfurt, der ist auch einigermaßen hundefreundlich, gab sogar ne Kacktüte am Eingang. :D Es war total okay. Man muss seinen Hund gut im Auge haben und managen, find ich und dann geht das schon. Man muss bedenken, dass man meist nicht in die Häuser darf mit Hund, so war es dort zum Beispiel. Bei Winky waren es eher die Gerüche, die sie dann doch seeeehr interessiert haben und halt die ganzen verschiedenen Tiere. Ich würde den Hund aber auch eher mitnehmen als zu Hause lassen, vorausgesetzt es ist nicht abzusehen, dass er wahrscheinlich eh totalen Stress hat. :)

    LG

    So,

    die OP an sich ist gestern wohl erstmal gut verlaufen, ohne Komplikationen. Dem kleinen Hund geht es wohl den Umständen entsprechend okay, er kann allerdings noch nicht selbstständig Wasser lassen und auch stehen geht noch nicht... :( Mit dem einen Bein versucht er es wohl, mit dem anderen geht noch nichts. Mein Freund darf/ soll ihn morgen mal besuchen fahren und dann wissen wir wieder mehr. :)

    Zur Nachsorge haben wir bisher 2 Welpengehege (ich hoffe, die sind stabil genug :???: ) und 1 Rampe für die Stufe vom EG in den Garten geholt, da er sich wohl am Anfang kaum und nur sehr kontrolliert bewegen darf.

    Ich mache mir ehrlich gesagt etwas Sorgen, dass er noch nicht so richtig steht, aber vielleicht bin ich da jetzt auch zu ungeduldig? Die Tierärztin meinte auch, dass er ja schon seit längerem Muskeln abgebaut hat, was es ihm nicht gerade erleichtert, jetzt wieder auf die Beine zu kommen und sobald es geht, wird seine Physiotherapie beginnen.

    So,

    hier gibt es ein paar Neuigkeiten. Vorab: er hat KEINE Knochenzubildungen (das haben uns die Eltern immer so gesagt), sondern "nur" 3 Bandscheibenvorfälle. Einen in der Hals-, einen in der Brust- und einen in der Lendenwirbelsäule. Also das volle Programm. Ursprünglich sollte nur der in der Brustwirbelsäule operiert werden, weil der eben schon das Rückenmark beeinträchtigt und die anderen beiden mit Ruhe hätten in den Griff gekriegt werden können. Jetzt war es zuerst so, dass sich der im Lendenbereich derartig verschlechtert hatte (dadurch auch die Kot und Urinprobleme), dass dieser gleich mit operiert werden sollte. Das war so der Stand von gestern. Heute haben sie sich nun (nach Absprache mit einer Neurologin) entschieden, alle 3 (!) gleichzeitig zu operieren und die OP soll wie geplant morgen stattfinden.

    Es gibt keine Zweitmeinung und die Eltern wollen, dass er dort jetzt auch operiert wird, aber das ist doch der Wahnsinn, oder? Ist das nicht zu viel oder kann man das durchaus so machen? Ist es im Rahmen eines so schlechten Kreislaufzustandes sinnvoll, ihm nur der einen Narkose auszusetzen? Ich hoffe einfach, dass der Hund auch eine gute Prognose hat, denn da hält sich die Klinik recht bedeckt, wie ich finde, aber eine echte Alternative scheint es jetzt ja auch nicht zu geben, so wie ich das verstanden habe.

    SUPER! Mit dem Furminator ist es hier etwas besser, allerdings war ich da auch zu optimistisch. Der Hund hat ja immernoch Haare. Eine Zooartikelverkäuferin meinte mal sehr empört zu mir, als ich auf der Suche nach einer Wunderbürste war, das sei eben ein Hund, wenn ich keine Haare in der Wohnung will, soll ich ihr den Hund gleich da lassen und ein anderes Tier anschaffen. :rollsmile:

    Wir haben ihn nun heute schon die Klinik gefahren. Er konnte seine Blase nicht mehr kontrollieren (er hat nicht nur unglaublich viel gepinkelt, sondern läuft mittlerweile regelrecht aus) und heute früh hatte er dann 24 Stunden keinen Kot mehr abgesetzt und einen strammen Bauch und uns (Freund, Urlaubsbetreuung und auch mir) war es zu heikel und der eigentliche Tierarzt im Nachbarort hatte keine Bereitschaft, allerdings hatte er der Urlaubsbetreuung seine Privatnummer gegeben, weil er unbedingt informiert werden wollte, wenn mit dem Hund etwas ist. Er meinte, wir sollten sofort los, er würde sich dann mit der Klinik in Verbindung setzen. Fahrt war unproblematisch.

    Dort wurde er kurz durchgecheckt und ziemlich bald geröntgt und die Blase war wohl total voll und der Darm natürlich auch. Wir hatten die Wahl, ihn wieder mitzunehmen, haben uns aber entschieden, ihn dort zu lassen, denn da wird er jetzt wirklich rundum versorgt und durchgespült und wenn er Glück hat, wird er sogar schon früher operiert, das entscheidet sich aber erst morgen nach Einschätzung eines Chirurgen.

    Mein eigener Hund hatte sich auf dem morgendlichen Spaziergang ordentlich in Kacke gewälzt und es gab keine Zeit zum Duschen vorher, weshalb der Geruchssinn etwas Schaden genommen hat. Das neue Auto der Eltern (das stand hier noch und das war zum Fahren für den kranken Hund viel besser hinten) duftet jetzt auch.

    Wir sind eigentlich "froh", dass er dort jetzt in guten Händen ist und dass wir die Verantwortung damit auch abgegeben haben, denn ihm geht es ja leider konstant schlechter. Das Laufen ist da fast noch das geringste Problem.