Leicht neidvoll frage ich dich, was du beruflich machst, dass du täglich 5-6 Stunden am Stall verbringen kannst? 😱
Beiträge von Winkehund
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Genauso hatte ich auch verstanden Winkehund! Wollte eben nur ergänzen, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist und es viele tolle und engagierte "Freitzeitwendys" gibt, die solchen Pferde ein neues Leben ermöglichen. Die anderen gibt es auch, keine Frage, aber auch leider genug, die am "einfachen" Warmblut scheitern.
Ich verstehe, was du meinst mit „kein Meister vom Himmel gefallen“, Vollblüter sind halt zum Üben meiner Meinung nach nicht die richtigen Pferde und ich finde sie wirklich ganz fantastisch. Das kann ja jeder anders sehen und Erfolgsstorys gibt’s sicherlich, wo man zusammenwächst und die richtige professionelle Hilfe mit am Start ist.
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Ich bezog mich in meinem Beitrag auf Menschen, die nicht professionell mit Pferden arbeiten UND naiv und unwissend an das Thema Ex-Rennpferd herangehen. So war es gemeint.
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auf der einen Seite ist es sicher ein Vorteil, dass das Pferd nicht direkt von der Bahn kommt, auf der anderen Seite, kamen jetzt halt noch ein paar Knacknüsse (oder andere) dazu
Grundsätzlich haben praktisch alle Pferde die direkt aus dem Rennbetrieb kommen grosse Magenprobleme mit den entsprechenden Auswirkungen. Dort wird ja Kraftfutter in rauhen Mengen gefüttert, Rauhfutter wird dann eher eingeschränkt.
Handlingprobleme haben wohl oft die Traber eher weniger, da mischen auch mehr Amateure im Sport mit, bei den Galoppern wird das Handling dann doch oft etwas ähm rustikaler sein...
Ich kenne keinen Rennstall (mehr), der nicht 24/7 Heu anbietet. Im Gestüt/PreTraining/Rekonvaleszenz sowieso. Die Kraftfuttermengen, das hohe Stresslevel und die damit verbundenen Magenprobleme bleiben schon prozentual gesehen bestehen.
Das „rustikale Handling“ lese ich als Spekulation und würde es gern auch als solche benennen. Die Pferde sind gut und regelmäßig gehandelt und das vom Fohlenalter an, sehr professionell und bei guter Erziehung. Was anderes funktioniert im Gestüts- oder Rennstallalltag gar nicht. Problematisch wird’s ganz einfach dann, wenn „danach“ die Amateure ans Werk kommen, die naiv und unwissend an das Ganze rangehen.
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Wie heißt er denn/wie ist er denn gezogen? :-)
Wenn er den Besitz zu dir wechselt, würde ich aufgrund des sympathischen Beitrags sagen: mach.
Alles andere würde ich halt aus Selbstschutz meiden, weil das Interesse am Pferd schnell wieder steigen kann, wenn’s denn dann mal funktioniert.
Das freie Koppen finde ich bedenklich mit Blick aufs Stallmanagement und die Magengesundheit, aber beides ließe sich ja angehen.
Fakt ist, dass das Pferd ja nach einer langen Rennkarriere viel kennt und kann. Nur halt nicht das, was der Freizeitreiter so braucht. ;-)
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"Ach, du kommst also nur schnell in der Mittagspause zum äppeln und putzen vorbei? Hättest du das Mal vorher gesagt ¯\_(ツ)_/¯"
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Sehr geil, entstellt ihn aber keineswegs. Ich liebe die rosa Nase.
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Bucas Smartex Rain … ist für mich DIE Decke, keine Ahnung, ob dir das hilft. Gibt’s bestimmt auch dicker. Beste Decke. Schmiegt sich an.
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Das vegane Kit Kat gibt’s hier jetzt auch, Supermärkte und Tankstellen und es ist sehr fantastisch.
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Oh shit, das tut mir sehr leid :/
Wir hatten heute einen supergruseligen Mist/Strohhaufen auf dem Reitplatz.
Externer Inhalt picr.euInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt."> Und Wind. Und Blätter. Es war eher so semi.
Außerdem weiß ich noch nicht so recht, wie ich Frosty das Kopfschlagen, wenn er stinkig/lustlos wird, abgewöhnen kann. Ist nicht so, dass er überfordert wäre. Wir machen Übungen maximal (!) fünf Minuten, Stangentraining mit Pausen max zehn. Ich führe das eher darauf zurück, dass er keinen Spaß daran hat. Muss mal gucken. Aber bisschen Koordination und Muskeln muss er halt aufbauen und so richtig nach draußen können wir ja noch nicht.
Es ehrt dich wirklich doll, dass dir seine Perspektive so wichtig ist, aber das ist ein wunderbarer Punkt, um als Pferd zu lernen, Dinge auszuhalten und sich auf die verschiedensten Sachen einzulassen, ohne rumzumeckern. Auch mal länger als 5/10min. Das ist zeitlich betrachtet ja wirklich gar nichts. Ist lieb gemeint. Du achtest sehr auf ihn, aber zieh dir keinen meckernden Büffel ran. ;-)
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Das kann erstmal super viele Ursachen haben. Bei Verhaltensweisen, die sich „plötzlich“ angewöhnt werden, steht für mich der gesundheitliche Check-Up ganz am Anfang. Und alles, was mit (Last-) Aufnahme zu tun hat, kann von vorne bis hinten in so einem Pferdekörper seine Ursache haben.
Ist das Pferd gesund, frage ich mich - wird er solide und regelmäßig „Korrektur“ geritten? Worin resultiert die Unzufriedenheit seinerseits?
Klar kann es sein, dass er sehr sensibel ist und das generell schlecht tolerieren kann im Stehen, aber dann ist das dennoch ein Ausbildungsfehler, unabhängig der Reitweise und/oder er toleriert es nicht, wenn das, was da an Information kommt, aus seiner Sicht zu doll/unklar/… ist.
Kann also sein, er hat ein gesundheitliches oder Equipment Problem, die Reiterhand ist nicht fein und erfahren genug, er wird zwischendurch nicht entsprechend gearbeitet, oder aber er hat gelernt, sich zu entziehen…. Alles Glaskugel.