Beiträge von Winkehund

    Die Stute zeigt doch mit dem Treten an, dass sie nicht bereit ist oder was auch immer. Das hat doch seinen Grund?! Warum muss man dann zwingen? Ich hab soviele Bedeckungen gesehen, hab den Hengst zur Stute gebracht und sowas hab ich noch nie gesehen...

    Wir hatten sogar eine Stute, die hat den einen Hengst konsequent über mehrere Rossen weggetreten und den nächsten einfach so gelassen. Das war dann sogar ein Goldfohlen und das bei der nächsten selben Bedeckung wieder, obwohl die auf dem Papier nicht gut zusammengepasst haben. Bestimmt Zufall, trotzdem muss man auch mal seine Pläne über den Haufen werfen. Wir wurden eines besseren belehrt. Ich bin froh, dass wir nie zu sowas gegriffen haben.

    In vielen Fällen macht man es eben, weil die Besitzer das so wollen. Die haben eben aus bestimmten Gründen Hengst XY gebucht und die Stute ist laut Ultraschall soweit, hat vielleicht sogar schon hormonell was gekriegt, dann muss sie eben JETZT gedeckt werden. Wenn sie sogar nur für den Deckakt angereist ist, dann hast du ja ein noch geringeres Zeitfenster, weil die die ja meist direkt danach wieder mitnehmen, zumindest bei den Vollblütern.

    Es machen sicher einige moderater, behalten die Stute da, beobachten sie und decken dann später nochmal, aber im Zweifel wird halt auch sediert. :( : Man kann durch gutes Abprobieren super viel managen, aber das macht so gut wie keiner wirklich genau. Ist halt auch gefährlich.

    Ich schreib das jetzt auch nicht, weil ich das so gut finde, aber da steckt halt viel Geld drin und dann muss das eben so.

    Bei den Shettys ist es ja auch sehr entspannt und es wird in der Herde gedeckt und überhaupt finde ich da viele Züchter sehr unkompliziert und sympathisch.

    Bei den Vollblütern ist es nicht schön. Das ist schon alles sehr „kontrolliert“ und da nicht besamt werden darf (was ich definitiv auch favorisieren würde @tinkatrulla ), bleibt halt nicht viel übrig bei der Masse an Stuten, die in kurzer Zeit belegt werden müssen.

    @BeardiePower

    Ich frag mich das auch immer wieder in Bezug auf den ZfDP. Hatte mich da mal mit ner Bekannten (Zuchtrichterin FN) drüber unterhalten und die meinte das schon so, dass es dort leichter sei, eine Prämie zu kriegen und es eben nicht ganz so streng zu geht.

    Ich glaube, dass sie bei den Shettys die gleichen Anforderungen hinsichtlich der Leistungsprüfungen haben und für viele Partbred Züchter sind die auch erster Anlaufpunkt, weil die ja bundesweit betreuen. Also wenn ich Partbred Shettys züchten wollen würde, wäre das ne Alternative, aber sonst nicht.

    Also Bein hhochbinden während der Hengst da raufhüpft finde ich irgendwie riskant. Normalerweise verwendet man entweder einen Deckstand, um die Stute am ausschlagen zu hindern oder man testet mehrfach an, ob sie bereit ist und deckt dann halt einfach so.
    Bei uns werden die Damen einfach noch zum Hengst auf die Koppel gelassen, funktioniert aber auch nur, weil er ein äußerst netter und unaufdringlicher Kerl ist.

    Was züchtet ihr? :herzen1:

    Nee. @wildsurf

    Ich halte es auch für super notwendig, damit offen umzugehen und auch entsprechend zu warnen. Nicht vor einem Trainer, den ich nicht persönlich kenne, aber nach Ansehen des Videos aber auch kaum als einen solchen bezeichnen würde, sondern vor dieser Vorgehensweise zum Erlernen eines blöden, sinnlosen Tricks.

    In dem Video ist zu keinem Zeitpunkt ersichtlich, dass das Pferd und seine Bedürfnisse und Gefühle eine Rolle spielen. Da wird in einer (eventuell sogar fremden?!) Halle, in der Unruhe herrscht und andere Leute traben usw., von einem mit Zirkuslektionen sichtlich unerfahrenen Pferd etwas erwartet, das es schlicht nicht leisten kann. Das, was der „Trainer“ als Lob versteht, sieht das Pferd als weitere Drohung, zeigt permanent Stressanzeichen, die nicht gesehen oder bewusst übergangen werden. Es versucht lange genug irgendwie diese Fesselung mitzumachen bis es halt nicht mehr geht... von EINEM Fehler kann man da einfach nicht sprechen.

    Diesen Tod des Pferdes hat er zu verantworten und wenn er sich ernsthaft fragen muss, wie es dazu kommen konnte, dann frage ich mich, was ihn als Pferdeversteher qualifiziert, denn die Ursachen des Vorfalls (ich würde nicht mal von einem Unfall sprechen, sag ich ganz whrlich) liegen auf der Hand. Hier hat ein Mensch versagt und das muss man in diesem Fall auch einfach mal so sagen und da hab ich keine Sekunde Mitleid, dass sich der Verantwortliche Vorwürfe macht.

    Ich liebe jede Spielerei mit dem Pferd, es ist aber eben auch Spielerei und das Erlernen eines unnötigen Kompliments rechtfertigt die gezeigte Methode zu keinem Zeitpunkt. Niemals.

    Ich hab mal einen Vortrag von einer TÄ, die sich auf Ernährung spezialisiert hat, gehört, und die hat aufgezählt, welche Vitamine alle da in so ein veganes Futter reinmüssen. Das waren schon eine extreme Menge. Grundtenor war: Man kann einen Hund auch vielleicht auch mit geschredderten Autoreifen, die mit den entsprechenden Zusätzen versetzt sind, ernähren. Heißt aber noch lange nicht, dass man seinem Hund was Gutes tut damit.

    Aber ganz ehrlich... das finde ich soooo schwer einzuordnen. :-/ Das stimmt natürlich, dass das da rein muss, um den Hund gut zu versorgen, aber es ist ja bei Weitem nicht so, dass alle nicht veganen Futter alle Vitamine bedarfsgerecht abdecken. Ich denke da immer an diesen einen Test bei Stiftung Warentest, bei dem bei diversen hochwertig angepreisten Futtern massiv Vitamin B1 fehlte (zB Terra Canis) und dann gab es ne ewige Diskussion, ob nicht ein gewisser bedarfsdeckender Zusatz bei Fertigfuttern auch gut und richtig wär...

    @wow...

    Ich glaub, bei den Vitamin D ist das wieder nicht so einfach, oder? In den vegetarisch/veganen Sorten von GreenPetfood ist zB kein pflanzliches Vitamin D drin, was sie mit der Verwertbarkeit begründen. Würde mich mal interessieren.

    Also ich finde so Reaktionen wie Angriffe da jetzt auch nicht normal oder so, aber dass bestimmte Hunde nicht so richtig als Hunde erkannt werden, das find ich einfach krass.

    Meine sind echt super nett, tolerant und verträglich, aber bestimmte Hunde sind ihnen einfach nicht geheuer. Plattnasen, stark behaarte Hunde, deren Mimik eingeschränkt ist. Klar gehen meine da nicht blind drauf los, aber sie brauchen da etwas und gehen eben auch deutlich auf Abstand. Bei „normalen“ Hunden gar nicht.

    Finde das schon krass und bin der Meinung, dass diese optisch gehandicapten ebenfalls extra gut sozialisiert werden müssen! Sonst haben die ja genauso Probleme. Sehen eh schon unhündisch aus und wenn die sich dann auch noch so benehmen...nicht cool.