Wobei man auch nicht weiß, was tierärztlich noch hinter den Kulissen getan wurde...
Ich hatte das so verstanden, dass die Frau, die sich im Beisein des Kamerateams das Pferd angesehen hat, auch Tierärztin war. Kann ich aber auch missverstanden haben. Ich fand dieses Mal aber generell, dass man gefühlt noch weniger gesehen hat als sonst. Sowohl, was das Training anging, aber auch so die tierärztlichen Sachen.
Das ist doch alles hausgemacht. Bei Butterblume wie bei vielen Blütern von der Bahn. Irgendeine Kompetenzwumme, die eigentlich noch irgendwo in den Schulbetrieb gehört, rettet so ein possierliches Tierchen von dem Schlachter und steht dann da mit einem austrainierten, hoch im Blut stehenden Hochleistungssportler. Dann wild da mit vielen Leckerlis und wenig Fachkompetenz dran rumgefummelt, weil mit Liebe ja alles gut wird und das Hotti ja dankbar sein sollte. (Dasselbe Problem kennt man ja von den dankbaren Jagdhunden aus dem Süden, wo man dann erstaunt ist, dass statt dem dankbaren Häufchen Elend ein Hund mit viel Blut kommt, der weiß wie jagen geht und das auch tut.) Geld für Unterricht oder Beritt wird auch nicht in die Hand genommen.
Bei Babsi sieht man auch schon im Einspieler, dass da die Sachkenntnis fehlt. Papi wackelt mit dem Schimmelchen vorneweg und das kurzbeinige Pummelchen kommt so schnell nicht mit und bremst den Zossen die ganze Zeit aus. Der Abstand wird immer größer, das Tierchen macht sich stark und wird ins Kringelchen gezerrt. Natürlich geht die dann hoch. Der Kumpel ist nämlich weg und der Mensch interessiert ja weder als Orientierung, noch als Respektsperson. Scheinbar haben die das Pferd auch zuhause stehen und das Melanie hantiert ohne Anleitung mit dem Pferd herum. Das kann ja nicht klappen.
Das, was ich fett gemacht habe, ist in Hinblick auf den Traber alles andere als wahr. Dazu hab ich aber schon was geschrieben.
Beim Longieren hat man es defintiv gesehen, in allen Gangarten und extrem im Galopp.
Aber da kommt halt beim Bunny Hop "das ist ja ein Traber, der kann das halt nicht so"
Ein Traber hat nun mal nicht die gleichen Voraussetzungen, ein Reitpferd zu werden, wie andere Pferde. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht geht und die sind ja innerhalb der Rasse super unterschiedlich (gerade in Australien und Neuseeland hat man viel mehr, die "all purpose" sind und sich in ihrem Rahmen ganz nett als Reitpferde machen), aber das hat ganz einfach Grenzen. Aber vielleicht reden wir auch aneinander vorbei.
Mich würde mal interessieren, wie es der Stute heute geht.
Bestimmt hast Du recht mit Deiner Einschätzung von Pferd und Situation, aber Deine Wortwahl finde ich wirklich unpassend.
Ja, den Ton fand ich ebenfalls unpassend.