Vorkontrollen haben meiner Meinung nach in vernünftigem Rahmen durchaus ihre Berechtigung, um zu schauen ob Hund und Halter miteinander glücklich werden, Nachkontrollen kann ich nicht verstehen. Entweder ich finde das Zuhause geeignet und vertraue den Menschen soweit, dass sie nach bestem Wissen und Gewissen für den Hund handeln. Das Leben kann sich verändern und da verstehe ich nicht, was man bei so einer Nachkontrolle sehen will...
Ich habe meine beiden Tierschutzhunde durch Freundschaft ohne Vorkontrolle bekommen. Hätte alles andere auch sehr seltsam gefunden in dem Fall. Der nächste Hund kommt vom Züchter, also bleibt uns das hoffentlich erspart.
Ich habe allerdings für den Verein schon Vorkontrollen gemacht und mir war das immer super unangenehm. Habe es auch immer als entspanntes Kennenlernen gehandhabt und unter Hundeleuten gibt es doch eigentlich immer irgendwas zu reden und zu fachsimpeln, es entstanden immer super nette Gespräche. Aber bis das Eis erstmal gebrochen war, hatte ich immer das Gefühl, die Leute haben richtig Angst, dass es an irgendwelchen Belanglosigkeiten scheitert und haben sich für irgendwelche Sachen in ihrem Leben entschuldigt... das ist nichts für mich und ich bin wirklich nett und nicht angsteinflößend. 
Der Kontakt war hinterher immer von alleine da, ganz ungezwungen. Es wurden Bilder geschickt und liebe Geschichten und die Leute haben sich immer tierisch gefreut!