Ich denke, der Pferdesport schafft sich in den nächsten 20 Jahren selbst ab.
Beiträge von Winkehund
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Ah, okay. Das wäre mir ja nix.
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Sorry, aber wenn die beruflichen Voraussetzungen nicht gegeben sind, dann ist Gassigänger vielleicht sogar die einzige hundegerechte Variante hier.
Eventuell gäbe es ja ein gutes Betreuungsnetz. Das kam halt in den bisherigen Überlegungen nicht vor. Mit flexibler Tagesbetreuung wäre es machbar.
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Werdet doch erstmal Gassigeher im Tierheim oder so was!
Ich finde diese Idee wirklich sinnvoll. Klar, es ist kein eigener Hund, aber ihr lernt erstmal, was ihr euch überhaupt vorstellen könntet.
Soll der Hund vielleicht sogar Schulhund werden? Da würde ich dann eher in ein paar Jahren nochmal ganz anders an die Anschaffung herangehen.
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- In Puncto Referendariat will ich diese ganzen Horrorgeschichten wirklich nicht an mich ranlassen. Natürlich werden Tage dabei sein, an denen man nicht weiß, wo hinten und vorne ist und neben Terminen, Studenplanungen dann auch noch der alltägliche Wahnsinn und eben ein Hund dazu kommt. Es wird aber auch genauso Tage geben, an denen man entspannt zuhause sitzt, an der Studenvorbereitung arbeitet und nebenbei noch die Zeit findet einen ausgiebigen Spaziergang zu unternehmen. -
Das Referendariat geht in der Regel 18 Monate. Was ist danach? Der Großteil eures Lebens besteht ja nicht aus Referendariat...
Horrorgeschichten übers Referendariat muss man sich nicht zu sehr zu Herzen nehmen, das stimmt. Reelle Arbeitszeiten allerdings schon. Verstehe nicht, wieso ihr euch das so gar nicht zu Herzen nehmt, was hier mehrere (!) Lehrer in Vollzeit schreiben. Die meisten sind auf Fremdbetreuung usw. angewiesen. Könnt und wollt ihr das?
Ihr habt völlig verträumte Vorstellungen von dem Beruf und der Vereinbarkeit mit der Hundehaltung. Wenn es dem Hund morgens schlecht geht und er zum Tierarzt muss, wer geht dann? Ihr werdet euch beide dafür ganz sicher nicht abmelden können. Wer betreut den Hund im Krankheitsfall?
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Zitat
Hast du Kollegen, die ein volles Deputat und Hunde haben? Eventuell mit dem Partner, der auch Lehrer in Vollzeit ist?
Will hier nicht zu weit ins OT abrutschen. Aber ja, sogar einige. Meine Tante hat zwei Aussies und arbeitet schon immer Vollzeit. Eine Freundin hat das Ref mit Pferd und Hund gemacht. Es gibt einfach verschiedene Typen, was Stress angeht. Muss ja gar nicht schlimm sein.
ZitatDas erste Halbjahr ist da wenig repräsentativ.
Und was ist danach? Was macht dein Partner? Naja, ich wohne nicht weit weg von der Schule, kann in jeder Freistunde heim und bei 11 Stunden ist der Stundenplan jetzt nicht wirklich "voll". Mein Partner arbeitet im Regierungspräsidium. 41 Stundenwoche. Der ist viel von zu Hause weg. Ich bin jetzt ja 14 Stunden die Woche an der Schule, wenn 3 wegfallen bin ich noch mehr daheim.
Du, ich hab mein Ref mit 2 Hunden und 4 Ponys gemacht und arbeite damit Vollzeit, aber empfehlen muss ich das ja nicht unbedingt... und ich kenne keinen Kollegen, der dies tut.
Aber das bleiben ja keine 15 Stunden oder so. Das werden ja mal mehr.
Finde das halt ne naive Empfehlung von dir, nach 6 Monaten Ref zu sagen: Hey, macht doch einfach. -
Gerade in BaWü habt ihr doch hinten raus so unangekündigte Besuche und Prüfungen, wo man dann jeden Tag auf Post wartet, wann man dran ist und quasi IMMER vorbereitet sein muss.
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Ich bin AKTUELL im Referendariat, habe im Januar begonnen. Wir haben unsere Maus jetzt seit gut einem Monat und es hätte mich nicht besser treffen können.
Ich bin sowieso ein Mensch, der nicht schnell gestresst ist und die ersten sechs Monate waren absolut in Ordnung. Man sollte nich t immer auf die Horrorgeschichten hören. So schlimm is dat nicht. Ich mace mache mein Referendariat an einem Gymnasium in Baden-Württemberg.
Bin morgens 2-4 Stunden weg. Am Seminartag länger, dafür braucht man dann einen Plan B. Ansonsten ist unsere Hündin mit Sicherheit jetzt schon eingezogen, weil ich wahnsinnig einsam bin. Mein Freund hat einen Vollzeitjob, während ich die Hälfte des Tages allein zu Hause hocke. Klar, auch am Schreibtisch, allein ist man trotzdem. Und momentan, kurz vor den Sommerferien, ist man eh unterfordert.
Das erste Halbjahr ist da wenig repräsentativ.
Und was ist danach? Was macht dein Partner? Aber ihr seid ja noch gar nicht soweit. Zeitpunkt ist nicht schlecht. Während dem Studium legen sich viele einen Hund an, eine Referendarin an meiner Schule hat das auch getan während dem Studium. Danach das Referendariat - ist nur so stressig, wie man sich stressen lässt und man ist viel daheim. Also zumindest hier. Wir müssen 10 Stunden an der Schule hospitieren/unterrichten, nach den Ferien habe ich 11 Stunden Eigenunterricht. Klar, muss man viel daheim machen, aber hier ist man definitiv auch viel daheim und es ist eher gut dann noch einen Hund zu haben (ich habe nebenbei noch ein Pflegepferd, bin Hundetrainerin und im Vorstand eines Hundevereins... es geht alles). Und wenn ihr dann in das volle Deputat startet, dann ist euer Hund schon gut an euch gewohnt.
Hast du Kollegen, die ein volles Deputat und Hunde haben? Eventuell mit dem Partner, der auch Lehrer in Vollzeit ist?Nehmt nur bitte Abstand von Border Collie und Aussie, wenn ihr nicht ernsthaft Hundesport betreiben wollt und tatsächlich in der Stadt wohnt. Da gibt es wirklich genügsamere Rassen.
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Huhu, mein Beitrag könnte etwas länger werden, deswegen gleich mal zwei Informationen vorab:
1. Ich bin selbst Lehrerin, mein Verlobter ist gerade im Vorbereitungsdienst, also weiß ich so ganz pragmatisch, wovon ich schreibe.
2. Ich bin niemand, die hier im Forum vorschnell von Hundehaltung abrät und bin der Meinung, es gibt immer viele Wege.Nichtsdestotrotz kann ich von Hundehaltung bei zwei Vollzeitlehrern nur abraten, in jeder Hinsicht. Referendariat parallel: unmöglich, einem Hund gerecht zu werden, meiner Meinung nach.
Alles anzeigenHallo liebe Community,
seit nunmehr 9 Monaten planen meine Freundin (22) und ich (25) die gemeinsame Anschaffung eines Vierbeiners, der uns als Team komplettiert.
Kurz etwas zu uns:
Wir sind beides Studenten in der Großstadt und wohnen aktuell noch getrennt - aber innerhalb eins 10 minütigen Fußweges - in zwei Studenten-WGs. Unser Tagesablauf gestaltet sich aktuell so, dass wir in unregelmäßigen Abständen entweder zuhause sind (Texte lesen, Arbeiten schreiben) oder an der Universität Seminare und Vorlesungen besuchen. Das heißt wir sind entweder mal vormittags für 3-4 Stunden außer Haus, dann wiedermal zuhause, dann mal wieder nachmittags weg.
Das ist so ganz aktuell durchaus ein passender Tagesablauf, keine Frage. Aber der bleibt längerfristig definitiv nicht so.
Im Jahr 2021 beginnt dann auch unser Referendariat an einer Schule, dann sind wir - wie an Schulen üblich - bis schätzungweise 14.00 Uhr (spätestens) außer Haus. In unregelmäßigen Abständen kommen dann Dienstberatungen und Elterngespräche dazu.
14 Uhr spätestens ist utopisch. Sowohl im Referendariat, als auch später im Beruf. Tendenz ist, dass die Schultage immer länger werden und die Arbeit wird ganz einfach auch nicht weniger. Erfahrungsgemäß sind die Zusatztermine eher die Regel. In unregelmäßigen Abständen habe ich eine Woche, in der ich durchgängig nach Unterrichtsschluss gehen kann.
Zumal einige andere auch schon geschrieben haben, dass ihr euch Ort und Schule voraussichtlich nicht aussuchen könnt und eventuell umziehen müsst, lange Fahrtwege in Kauf nehmen müsst, mal von Unterrichtsbesuchen usw. mal abgesehen - und der hohen Belastung, gerade zu Beginn, die der Beruf mit sich bringen kann. Das sind alles sehr unsichere und nicht planbare Komponenten für die Hundeanschaffung.
Ansonsten würden wir uns als naturverliebte Menschen bezeichnen, die kein Problem haben bei Wind und Wetter spazieren zu gehen. Auch ohne Hund genießen wir aktuell die Sonnenstunden in Parks, erkunden Wälder und Felder oder faulenzen einen Nachmittag an verschiedenen Badeseen.
Das klingt natürlich schon, als würdet ihr grundsätzlich Leute sein, die mit einem Hund Freude hätten und umgekehrt.
Abends sind wir ab und an - wie im Studentenleben üblich - weg, sprich bei Freunde oder in verschiedenen Kneipen und Clubs.
Mit unseren jeweiligen Mitbewohnerinnnen und den Vermietern ist alles geklärt. Die Mitbewohnerinnen sind ebenso mit einem Hund einverstanden und haben uns ihre Hilfe zugesichert.
Das ist auch alles löblich und vorausschauend, aber eure Situation bleibt nicht so. Die meiste Zeit des Hundelebens seid ihr beide Vollzeitlehrer, vielleicht noch Klassenlehrer usw.
Nun haben wir bei verschiedenen Online-Plattformen nach verschiedenen Hunden gesucht. Die Idee, einen Hund aus dem rumänischen Tierschutz zu holen, haben wir verworfen. Ohne, dass wir den Hund zumindest einmal gesehen haben, war uns die ganze Geschichte dann doch zu heikel.
Im Tierheim mussten wir die Erfahrung machen, dass entweder nur Hunde zur Verfügung stehen, die uns a) zu groß sind und b) nur für langjährige und erfahrene Hundehalter in Frage kommen (Stichwort: Kampfhund).
Unter euren Voraussetzungen, wenn ihr die Anschaffung wirklich durchzieht, braucht ihr den denkbar unkompliziertesten Hund, den es geben kann.
In puncto Erfahrung kann meine Freundin darauf zurückblicken, dass sie seit Kindestagen einen großen Schäferhund als Haus- und Hofhund hatte. Ich persönlich kenne Hunde nur von Freunden, denke aber mittlerweile ein gutes Verständnis für das allgemeine Wesen des Tieres "erlesen" zu haben.
Nun sind wir auf der Suche nach der geeigneten Rasse/ Mischling für uns. Wir suchen einen Hund, der im Allgemeinen als unkompliziert zu beschreiben wäre, allerdings gerne mit uns die Natur erkundet und trotzdem weiß, dass er nicht der Mittelpunkt der Welt ist.
Von der Größe her stellen wir uns einen "mittelgroßen" Hund vor, mit einer Widerristhöhe von circa 35 - 45 Zentimetern.
Wir hatten die Überlegung einen Border Collie oder einen Miniatur-Australian Sheperd anzuschaffen. Wenngleich die Intelligenz als anspruchsvoll gilt, würde dieser ansonsten sehr gut zu uns passen. Vielleicht sollten wir ebenjenen Gedanken aber verwerfen, da eine Mietswohnung (im ersten Stock) nicht das richtige für einen solch intelligenten und anspruchsvollen Hund ist.
So reizempfängliche Hunde könnt ihr meiner Meinung nach unter euren Voraussetzungen absolut vergessen. Da werdet ihr nicht glücklich mit und der Hund längerfristig schon mal gar nicht .
Lange Rede, kurzer Sinn: Aktuell ist unsere Planung etwas im Stocken, da wir die ganze Geschichte womöglich zu sehr zerdenken.
Könnt Ihr uns vielleicht weiterhelfen? Guter Rat ist teuer!
Liebe GrüßeSo ganz grundsätzlich sollte man Vieles sicherlich nicht immer so zerdenken und auch mal einfach machen. Wenn ihr nun wirklich unbedingt einen Hund wollt, dann schaut euch bitte nach absolut unkomplizierten Hunden um, die möglichst weder Jagdtrieb noch Hütetrieb mitbringen und mit längeren Zeiten alleine zuhause und dem Begleithundeleben glücklich werden. Wenn bei euch noch Familienplanung usw. eine Rolle spielt, wird es auch einfach knapp werden mit der Zeit. Das wollt ihr vielleicht jetzt nicht unbedingt hören, aber ich sehe ganz einfach den größten Knackpunkt in eurer beruflichen Zukunft und dass ihr, von dem, was man deinem Beitrag entnehmen kann, wirklich auch unrealistische Vorstellungen vom Beruf habt.
Ich bin im Moment Lehrerin in Vollzeit, mein Verlobter im Referendariat. Wir haben zwei liebe, kleine und unglaublich unkomplizierte Hunde, die uns wirklich nichts übel nehmen und sich uns "begleithundetypisch" maximal anpassen. Ansonsten ginge die Hundehaltung hier derzeit nicht so hundegerecht, wie wir es uns vorstellen. Aber auch unsere Hunde werden mal älter werden, mehr Bedürfnisse äußern usw. Wir werden das nur mit Hilfe lösen können oder dadurch, dass einer von uns in Teilzeit geht. Und selbst die Lehrer, die Teilzeit (75-80%) arbeiten, haben ihre 40 Stunden Woche sehr, sehr schnell voll. Zumindest bei uns. Da ist auch nicht gesagt, dass du früher zuhause bist...
Deswegen: eure berufliche Situation wird hier der Knackpunkt sein und euch gegebenenfalls auf die Füße fallen. -
Das geht in der Regel nur temporär. Einflechten, mehrmals täglich Zöpfe wässern.