Ich finde die Fragestellung interessant und möchte noch mal hervorheben, dass es sehr darauf ankommt, wie gut der Hund erzogen ist. Meine Hunde waren immer sehr gesellschaftstauglich. Ich bin in einem Mehrhundehaushalt aufgewachsen und habe bis auf wenige Jahre immer Hundegesellschaft gehabt. Für mich ist das Gassi wie Zähneputzen- es nicht zu tun, ist keine Option. Daher plane ich sicherlich den Hund immer mit ein, aber das läuft auf Autopilot. Fast schon unbewusst.
Ich hatte mal einen Pflegi, der war sehr belastend, weil er nicht allein bleiben konnte UND nicht gesellschaftsfähig war. Besuch ging praktisch auch nicht. Den fand ich sehr einschränkend. Ansonsten sind Hunde eine Bereicherung und absoluter Luxus.
Beiträge von Geckolina
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Ich oute mich jetzt und sage: Wenn ich mich auf den Boden hocke und nichts sage, macht der Brackerich das Gleiche, inklusive auf mir rumturnen. Allerdings geht der weg, wenn ich ihm das sage.
Ich finde ehrlich gesagt Videos von Prüfungen eindrücklicher, denn ein Hund der so fix ist, lernt auch mal fix das Falsche, wenn der HF nicht akkurat ist. Wenn man sich nur einmal vorstellt, diese Power und Kraft entlädt sich ungerichtet, dann sorgt das für Respekt. Dieses Video hier ist eher niedlich und lustig.
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Wie arbeitet man mit dem Hund so, dass er sich von unkonsequentem Verhalten nicht beeindrucken lässt?
Ich würde mich noch einmal ganz in Ruhe mit dem Partner hinsetzen und sich gemeinsam fragen: Wie müsste sich denn aus eurer Sicht der Hund verhalten, wenn er "perfekt" wäre? Ergebnis aufschreiben.
Gemeinsamen Erziehungsweg definieren, aufschreiben. Alle Diskussionen darüber an diesem Abend führen und wirklich nur das aufschreiben, was ich beide tragen könnt. Sich dann immer wieder auf diese Übereinkunft berufen. Im Kalender anstreichen, wenn der Hund falsches Verhalten zeigt. Er werdet sehen, die Kreuze werden weniger bis sie ganz ausbleiben, das motiviert, am Ball zu bleiben.
Ich weiß, sehr schulisches Vorgehen. Hat hier aber gut geklappt, weil man in der Situation nicht mehr diskutieren musste und man sehen konnte, was man erreichen kann, wenn man am selben Strang zieht.
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Eine Freundin hat einen Goldie genau aus so einer Haltung übernommen. Gab keine Probleme, bis auf dass der Hund "an der Leine hängt ein Mensch" nicht kannte und er mit ihr die ersten Monate den Wald gepflügt hat. Da musste sie viel Arbeit rein stecken, bis das klappte. Ansonsten ganz unproblematischer Kerl, menschenfreundlich und im Haus reinlich ( also wie Goldies halt reinlich sind: Er bringt nur Matsch und den halben Wald von draußen rein, pieselt aber nicht ins Haus oder so).
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Der Hund war ja 2,5 Jahre bei dir. Der erinnert sich natürlich an dich und du schadest ihm nicht, wenn du ihn wieder zu dir holst. Ihr hattet ja ein Bindung und du wirst ja nicht wieder lange weg sein, oder?
Kennst du die Videos von den Soldaten, die nach monatelangen Auslandseinsätzen ihre Hunde abholen? Dein Hund hat dich nicht vergessen. Er wird sich freuen und in sein altes Leben finden. Wahrscheinlich ist er zufrieden, nach dem Rumgereiche endlich wieder daheim zu sein.
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Abgesehen davon halte ich 375 Euro als Schutzgebühr für zu hoch.
Du kennst doch die "Leistung" nicht.
Für einen geimpften, tierärztlich untersuchten Hund mit Test auf gängige (Mittelmeer-)Krankheiten ist das sicher ein üblicher Preis. -
Was war denn der Inhalt des Gesprächs, also welche Art Hilfe hast du angefragt?
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Hi,
kannst du dich vielleicht beim Nachbarn einkratzen und den Hund am Wochenende oder abends zum Gassi ausleihen? Oder du fragst bei FB in entsprechenden Gruppen nach einem Pflegehund.Vor drei Jahren hatte ich einen schlechten Stundenplan und einen weiten Schulweg, da habe ich eine Schülerin gehabt, die einen Pflegehund suchte und dann wirklich zuverlässig den Hund zweimal die Woche abgeholt und abends gebracht hat.
Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass so ein Angebot von vielen angenommen wird. Zumal für dich ja das Geld nicht im Vordergrund steht. Vielleicht kannst du sogar jemanden damit helfen!
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Mein Hund hatte bei einem Urlaub auf einer Insel (nächster TA auf der Nachbarinsel, Fährfahrt dahin 2 Stunden) einen Plastikdosierlöffel verschluckt. Der Löffel kam nach 18 Stunden raus. Ich habe Sauerkraut gefüttert und Apfel, weil das ein bisschen treibt.
Auch runde Plastiksachen können gefährlich sein, da einige weiche Plastikteile durch die Magensäure aushärten können und spitze Stellen entwickeln können. Ich würde die Sauerkrauttherapie nur dann machen, wenn es ein vermutlich eher harmloser Gegenstand ist, nachdem ich kurze Rücksprache mit dem TA gehalten habe und bei ersten Anzeichen vom Komplikationen zur Klinik fahren.
(Bei der Inselgeschichte hatte mir der TA der Nachbarinsel angeboten, sein Kumpel (der Kinderarzt war) könnte meinem Hund das "Brechmittel" spritzen, der hätte sowas auch da ....
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Hi Rafile,
meiner Meinung nach sind Hunde alle irgendwie "Mitläufer". Der eine Hund mehr, der andere weniger. Vielleicht liegt es daran, dass sie soziale Wesen sind. Loki ist zum Beispiel ein Nichtbeller. Da kann passieren, was will: Briefträger, andere Hunde, seltsame Geräusche- Der Herr bleibt stumm. Neulich hatten wir vier Tage einen Urlaubshund da. Wachsames Kerlchen und mein Hund war immer fleißig mit dabei. Hat der Kollege gebellt, fand das mein Hundepantomime plötzlich ebenfalls meldenswert. Deswegen würde ich den Fokus auf den "inspirierenden" Teil des Gespanns legen und mit Hunter das Alleinbleiben sauber neu aufbauen. Dabei erst weitermachen, wenn er wirklich ruhig ist, also auch kein leises Umherlaufen oder Verhaltensweisen, die Newton triggern könnten.