Beiträge von Geckolina

    Naja es sind zum einen nicht alle Besitzer damit gemeint, zum anderen ist diese These gar nicht so weit her geholt.

    Anekdotische Evidenz. Ich kannte auch mal einen Rassehund, dessen Besitzer eine Krankheit nicht behandelt hat, weil es in der Zucht keine kranken Hunde geben durfte. Beweist aber eben nichts. Links auf die jeweiligen Studien würden mich aber interessieren. Für meine Begriffe ist die These schon weit hergeholt: Rassehundbesitzer sind die größeren Tierfreunde? Halte ich für nicht haltbar.

    Vor vielen Jahren habe ich mal eine Studie zu diesem Thema aus einer deutschen Klinik gelesen, demnach waren Rassehunde kranker, es konnte aber nicht ausgeschlossen werden, das Mischlinge seltener vorstellig waren, da die Halter nicht bereit seien, viel Geld zu bezahlen. :ka:

    Auch eine heftige Unterstellung seitens der Studie. Weil der Mischling nur die Hälfte bis ein Viertel vom Rassehund kostet, liegt deren Wohl dem Besitzer weniger am Herzen? Gewagte These. Impliziert ja irgendwie, dass Mischlingsbesitzer möglicherweise häufiger A**** sind.

    Es kommt eben stark darauf an, mit welchen Rassen die Feld-und Wiesenmischung in den Vergleich treten soll. Bei Mops, Bulldogge und Co ist die Chance wohl groß, dass der Mischling besser wegkommt, sofern er nicht aus ähnlich kranken Rassen zusammen gemixt wurde.

    Auch bei Mischlingen gibt es Phänotypen, die ich als potentiell gesundheitlich problematisch ansehe.

    Welchen Platz bevorzugt sie denn selbst und welche Materialien mag sie gern?
    Mein Hund verwendet keine Körbchen die auf bestimmte Weise knistern oder generell Geräusche machen. Kunstleder ist ihm zum Beispiel zu laut, die Echtledercouch mit Decke findet er dagegen gut. :muede:

    Ich würde ihren Lieblingsplatz mit ihrem Lieblingsmaterial auskleiden, dem Kind beibringen, dass der Hund immer, wenn er dort liegt, tabu ist. Hunde mögen nicht so gerne Orte, wo sie sich abgeschoben fühlen oder wo es zieht. In Bodennähe ist das manchmal der Fall. Wenn der Hund sensibel ist, muss man etwas Detektivarbeit leisten, um den Stein des Anstoßes zu finden, warum bestimmte Plätze abgelehnt werden. Gut angenommen werden hier Plätze, wo die Menschen nah sind und die außerdem ein "Dach" haben: Unter dem Schreibtisch, unter dem Esstisch...Jeder Hund hat da spezielle Neigungen.

    Ich wärme mal dieses Thema wieder auf. Ich suche nach einem einigermaßen hübschen Zaun, mir gefallen aktuell die Ranchzäune mit den Naturstammlatten. Da der Hund ja sowieso nicht allein im Garten herumschlawinern darf, dachte ich daran, so einen Zaun mit dreifacher Lattung zu nehmen und gegen Kaninchen und Füchse unten Maschendraht/Hasendraht anzubringen und zusätzlich einen Untergrabschutz. Jetzt kommt so ein Zaun auf eine schlappe Höhe von 1,50 Meter.
    Mein Windhund wäre da aus dem Stand drüber, dem Brackerich sind schon 30 cm abschreckend genug. Nun möchte ich ja gern demnächst einen Zweithund (Ich denke tatsächlich immer noch an etwas Schäferhundiges), deswegen würde mich interessieren, wie viele Hund einen 1,50 mit ein paar Büschen davor als ausreichendes Hindernis wahrnehmen, wenn nichts Interessantes auf der anderen Seite ist (Hinter dem Zaun wäre in der Tat nix, außer ein paar Bäume und Hang).

    Was ist denn ein "gelungener" TS-Hund? Ein Hund der in die Norm der Gesellschaft passt? Hätte zur Konsequenz, dass Hunde die Vorbelastet, schlecht sozialisiert oder was auch immer sind keine Chance auf Vermittlung hätten. Nur weil ein Hund sein Laster mitbringt heißt das ja nicht, dass der Verein nicht ordentlich arbeitet. Der Verein kann 10 mal sagen such dir einen Hundetrainer, wenn die Halter das nicht tun und dem ungelungenen Hund nicht helfen kann der Verein am wenigstens dazu. Also für mich definitiv kein Indiz. Rumgedreht kann es auch passieren, dass der Verein wirklich schlecht arbeitet und der Hund einfach nur ein unkomplizierter Glücksfall war.

    Trotzdem gibt es Orgas, die ein besseres Händchen für die Vermittlung haben als andere. Wenn ich ein tolles Match sehe, frage ich natürlich nach, woher der Hund kommt. Man bekommt durch Unterhaltungen durchaus mit, wer sauber arbeitet und gelingende Vermittlungen macht.
    Bitte unterstelle mir doch nicht irgendeinen "gesellschaftsnormierten Hund-Quatsch"....

    Meine erste Hündin hatte auch so nen Knall, nach spätestens einer Woche KONNTE sie sich beim besten Willen nicht mehr auf ihre Kissen legen. Da ist sie unglücklich schnuppernd herum geschlichen und hat sich irgendwann daneben gelegt... Im Auto musste sie stehend fahren :rollsmile: Und da hat überhaupt nichts nach Hund gerochen, sie ist auch draußen akribisch um jede Pfütze und jede schlammige Stelle herum gelaufen, hatte ganz kurzes Fell und quasi keinen Eigengeruch.Da hab ich halt jede Woche gewaschen. Wenn ich ihr ne Freude machen wollte, hab ich noch ordentlich Weichspüler zur Wäsche gekippt, dann ist sie selig schnaufend in einer Lenorwolke zusammengebrochen :ka:

    Spannend! Hat sich das irgendwann gelegt? Loki riecht auch kaum nach Hund und verhält sich in Sachen Körperpflege eher wie eine Katze: Pfoten werden nach dem Spaziergang gereinigt und fester Dreck aus dem Körbchen heraus "geknuspert".
    Körbchen und Decken müssen immer frisch sein- Fuchsscheiße am eigenen Fell ist aber trotzdem ziemlich okay :lachtot:

    Ich hatte bisher drei Hunde und einen Pflegi aus dem TS. Alle waren genau wie beschrieben, bis auf den Pflegi. Ehrlicherweise glaube ich aber, dass einige Probleme zu vielschichtig sind, dass man im Detail nie genau weiß, wie sich das bei einem Hund auswächst, wenn er im Zuhause angekommen ist.

    Genauso wie man gute Anlagen pushen kann, kann man das auch versehentlich mit schlechten. Tierschutzvereine sollten genauso kritisch unter die Lupe genommen werden wie Züchter. Auch beim TS gibt es Leute, die auf dem Niveau des Kofferraum-Welpenhändlers agieren. Ich würde mich einfach umschauen, wer einen "gelungenen" TS-Hund hat und dort fragen, welcher Verein vermittelt hat.